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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1935-02-01 · 3 (1.2.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
11 (1935)
Issue
3 (1.2.1935)
Date
1935-02-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Nr. L Grmeindeblatt der Israelitischen Religiontgemetnd« Dresden Seit« 7 Personalien Barmizwoh: Zn der Synagoge, Zeughausstraße lb. > -16. Februar 1935: Ullrich Fried, Sohn des Herrn Negierungsmedizlnal-Nat Or. Oiio Fried, Sörnewitz bei Meißen, Dresdner Straße 69. ' , Trauung: 5. Februar 1935: Fräulein Fngeborg Elisabeth Schapira, Bern- Hardtstraße 37, mit Herrn Otpl.-Ing. Kurt Neck aus Paris. Sterbefälle io. Fanuar 1935: Frau Lina Gaalheim, geb. Gorodiffa, Bayreuther Straße 14. Geburtstage: 2. Februar 1935: Frau Paula Nh ein sch geb. Goldschmidt, Eliasstraße 24, 75. Geburtstag. Nach 6jlbtlger Tätigkeit alt plaora. Aaslatent srvUnlveraitMU-, Provinzial- und attfdtiachen Fachkliniken und B^jühriger eigener Pachpraxis habe ich mich in den Raumen des verstorbenen Herrn Dr. Ehreafreund als. niedergelassen. Sprachst 9—>/,11 3-6 Rdntgendiagnoatik Fernruf 4Ö055 Kinderarzt Dr. Franz Hepner Facharzt für Säuglings* und Kinderkrankheiten Bismarckplatz 14 Kalendarium für die Zeit vom 4. bis 16. Februar 1935 V ' ao 2 u c O x a * £ 5« Mo 4 Di 5 Mi. 6 Do. 7 Fr 8 Sa. ~9 So. i 10 Mo* 11' Di. 12 Mi. 13 Do.! 14' Fr. * 15 Sa! 16 Qeltesdieniiel. d. SfMint ■e “ *.& 4> 3 t *0 £«■51 o -H \a s s < 7** 7*> 7» 7»" 7»> 5'6| 7» 5'1 51J 515 5>° 9 50 5“ 5« _% 78U 7801 530 730 5« 7» : 5® 7»; 530 73,»!; 53c 9 : Gottes« dleisi. nach allem Ritus v n *> c „ e« 3 -o oc . *5 c o c « < 5“ , 4* 5“| 8^ —!t —i— 590 ‘J Tag Rausch Cbaudesch Ansprache in der Synagoge: Rabb. Prof. Dr. Winter T'rumob Haft. 1 Könige 6»-6" (Schrifterkllrung) Stiftungsfest der Beerdigun.s-BrQderschalt Ansprache in der Synagoge: Rabb. Dr. WoR T’za weh Haft Ezechiel 43*o-27 rSchrifierklMrung) agendgottesdienst Moritzstraße 1b, nach altem Ritus» „Adass Jeschurun“ — Ansprache Rabb Kßnigsbßfer Vereinsnachrichien de. med. (jcawl prakt. Arzt — Wundarzt — Geburtshelfer Sprechzeit: 11—12 Uhr i‘ 15 -17 Uhr verzogen nach: Mosczinskystraße 5 Am Lekesplatz^freie, rahfse, soimiee Lase hodiherrsdi.jWohnong 6 Zimmer (2. Stock); reicht. Zubehör. Zentralheizung, W»rmw«»ger, Garten, eventl. Garage, zu vermieten Auak.: Kui 2^824 (nur Wochentags), Sonntags 46751 Zwei leert Zimmer Nike Walderseeod Plrsteoplatz als Untermieter zu mieten gesucht. Offerten mit genauen Angaben erbeten unter ChiffreC?6, Anzelgenvervaltung SternUcbt, A 19, St Übel« Allee 36. Hons Gerfon ftmtsgeridilsrol i. ft. Dresden, Chemnitzer Sir. 44, lei. 45127 Beratungen, insbesondere in ftusmoodenings suchen Housnennaltungen / inkofldhüro Seig«n>,Sesangob. Klavierpartner für Aaudmufif Mn Wmatcurplanlflm grs. Zuschritten erb. Jtr. 616 «njflfltnoenraHuna «lenilichi « 19, «iS beb«I« 35 Jaclistu eiDzigt'ltliiitliraOhiiiilaDO offertort freibleibend ungarische, hollSndlecbe und dintidbe priaalastbihoer 1.0.85, Pithibitr 1.0.92 .. lutiBtea 1.0.92 SlopfgSnss 1.1 JO "JÄT?“* SKf? fiilligtlgriBhaidliiflg Lei Hesdler. Leipzig C1, 64001 Kraftdroschken-Nuf 64011 Frauenarbeitsgemeinschaft des Eentralveretns deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Ortsgruppe Dresden Vor einem interessterten Hörerkreis von Mitgliedern ^und Gästen sprach Frau Or. Margarete Edelheim über »Oie öffentliche Meinung im deutschen IudentUme*. Oie Nednerin, durch ihre langjährige Arbeit im E.D. und durch ihre Tätigkeit als Schriftleiterin für eine sachkundige Behandlung des Themas vorbestimmt, ging vom Wesen der öffentlichen Meinung überhaupt aus, um die Bedeutung ihrer Bildung und Behandlung für die deutschen Juden der Gegenwart dqrzulegen. Nach einem Überblick über Werden und Wandel der jüdischen Presse der Vergangenheit, ging sie zu den Fragen und Aufgaben des Tages über, der die jüdische Presse in Oeusschland - die Gemeindeblätter eingerechnet, gibt es hier über 60 Zeitungen - vor eine völlig, neue Lage gestellt hat. Frau Or. Edelheim zeigte den Platz,-den der jüdische Schriftleiter im ständischen Aufbau des deusschen Nei'ches einnimmt und umriss die Bedeutung, die der jüdischen Presse im Zn- und Auslande zukommt: Neben den aufklärenden hat der jüdische Schn'ftsteller weitgehende erzieherische Aufgaben. Oie kulturellen Erscheinungen des jüdischen Lebens fördert der jüdische Journalist durch wohlwollende Kritik, die sich aber nicht durch falsche Sentimentalität leiten lassen darf, denn wir müssen in all unseren Leistungen ein besonders hohes Niveau wahren, bas uns jederzeit den Anschluß , an das allgemeine deutsche Kulturleben ermöglicht. Aus dem gleichen Grunde ist es von größter Wichtigkeit, in ständiger Verbindung mit Zeit unv Umwelt zu bleiben, damit die Lebensformen des jüdischen Menschen nicht erstarren. Oer von einer hohen Berufsauffassung getragene Dortrag fand reichen Beifall. Nächste Mitgliederversammlung: Mittwoch, den 13. Februar, abends 20.15 Uhr, im Saale der Fraternitasloge,' Moritzstraße l, b, Vortrag von Herrn Or. Isaak: »Über die Ursache der Entstehung deS jüdisch-religiösen Liberalismus in Deutschland*. Gäste willkommen. , . -

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