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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1934-11-01 · 11 (11.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
10 (1934)
Issue
11 (11.1934)
Date
1934-11-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. II (^emeinbeblatt bei Israelitischen ReligionVgemetnbe Dreiben Seite« ► * Mitteilungen über Dresdner jüdische Kulturveranstaltungen IIIMIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIItMIIIIIIIIIIIIIIMIIMIIIIIIIIIIIIIIillllllltlllllllllMIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIII Jüdische ICiiMttecUüfe dcesden Kulturveranstaltungen 1934/1935 III. i. inKHÄirii^Aiiiiüg© Donnerstag, den 8. November 1934 pünktlich 8^> Uhr abends im gr. Saale der Kaufmannschaft, Ostra-Allee Das Mäddien von Elizondo Komische Oper in einem Akt Nach dem Französischen des I, Batta und J. Moinaux Musik von Jacques Offenbach Nach der Pause: Nr. 66 Operette in einem Akt ' Musik von Jacques Offenbach Beide Werke sind tür Dresden völlisr neu einstudiert und werden in sehr hübscher szenischer Ausstattung: herausgebracht. Mitwirkende: Emil Fischer, bisher Nationaltheater Weimar (Regisseur und Baßbuffo), Bella Erdoes, Dresden (Soubrette), Hans Horsten, früher Deutsches Landestheater Prag (Tenor) Am Steinway-Flügeh Walt. Goldmann Einzelkarten für den Offenbach-Abend zu RM 3.50, 2.50, 1.50 im Gemeindeamt, Theaterkasse Reka und Buchhandlung Strauß Nur für OemeindemitjrlltdeiM llllltllllMIMimmiMMIIIIIIIIIIIIIIintlltlllllMIMMIIIIIMIHimiMtMIIIIIMimilllMmilllMMIIIIMMIIIIIM Sprechchor Zunge Menschen für einen Sprechchor (Vorlesung de» Zeremia» von Stefan Zweig) gesucht. Zunächst nur schriftliche Meldungen umgehend erbeten an da» Gemeindeamt z. H. von Lernt Otto Bernstein. Herr Bruno Simpel, Kunstmaler und Graphiker, wohnt Dresden^ vlqewih. Oeutsche-Kaiser-Aflee 10, nicht 7. Hinweis Wir machen unsere Leser aus da» Inserat von 5rau Maulner-Talk aufmerksam, we'che gemeinsam mit hrau Anschel-Ho-stein einen eigenen Konzertabend gibt. freundlichen Beachtung. Der für Mittwoch, den 21. November, vorgesehene Vortragsabend von Herrn Vabbiner Dr. Gwarsensky über »Die religiöse Haltung der Gegenwart* muß infolge dienstlicher Verhinderung des Redners auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir bringen an diesem Abend eine Konzertveranstaltung großen Formates: I Paula Lindberg, die gefeierte Altistin deutscher und internationaler Musikfeste, die erst vor wenigen Monaten bei ihrem Auftreten im Ausland (große Triumphe feiern konnte, wird Lieder, auch südiscbe, und Arien zu Gehör bringen. Stefan Auber, früher an der Dresdner Philharmonie tätig, ein ausgezeichneter (Cellist, wird Eello-Goli vortraqen. ' - Am Flügel wird der berühmte Äerliner Pianist Professor » Georg Bertram, als Begleiter und Solist wirken. Zur Aufführung von Offenbachs Einaktern am & November 1934 Die Künstlerhilfe der Israelitischen Religidnsgemeinde zu Dresden versuchte schon in ihrem vorjährigen Programm durch Gastspiele des Berliner Kulturbundes dem Theater sein Recht zu geben. In dieser Saison mußte man aus technischen und finanziellen Gründen zunächst von solchen Theateraufführungen absehen, und es lag nun sehr nahe, daß man den Wünschen des Publikums durch eigene Theaterabende Rechnung trug. Bei der Auswahl der Operetten fiel aus begreiflichen Gründen das Los auf die Offeubach'schen Einakter »Das Mädchen von Elizondo* und »7kr. 66", tbeaterwirksame Stücke mit genialer Musik, die zu Unrecht in den Archiven schlummerten. Für die Leitung des Theaterabends ist es eine besondere Freude dem Publikum zwei Operetten vorzusehen, deren musikalische Einfälle überzeitlich und beispielgebend für diese Art der Komödi'enkompositi'on schlechthin sind. Mit Stolz erfüllt «s uns, daß beide Werke für Dresden Erst ouffübrungen sind, deren gründliche Vorbereitung durch bas Entgegenkommen der Dresdner Künstlerhilfe ermöglicht wurde. Ossenbachs Einakter entstanden aus eigener Notlage. Eherubini, Rossini und Menerbeer standen im Fahre 7544 im Zenith ihres Ruhms. Es ist nicht verwunderlich, daß diese Meister dem begabten 25 jährigen Künstler den Aufstieg erschwerten. Eigene Konzerte und Theaterveranstaltungen vermochten Offenbach keinen dauernden Erfolg zu sichern. Vergeblich pochte er Jahrelang umsonst an die Türen der pariser Theater. Trotzdem ließ er sich nicht unterkriegen uizd eröffnete im Fahre 1855 sein eigenes Theaterchen »les bouffes parisiens*. Für dieses Thbater komponierte er Einakter für drei Personen, die ihm so unerhörte Erfolge verschaffen, daß sein Theater täglich ausverkauft war. Bis zum französischen Hofe drang sein Bus, der wiederholt an Offenbach und sein Theater herantrat, und ihn mit großen Ehren überschüttete!^' 1'' ■'** Fetzt sind wir fast in derselben Lage wie damals Offenbach? Wir treten mit ihm für die Verbreitung seiner genialen Werke ein und mit größter'künstlerischer Verantwortung wollen wir dafür sorgen, daß 'unsere^ ^Aufführung ein Spiegelbild der^Absichten unseres großen Offenbach wird. Walter Goldmann. üus faUce?tdt7xiH^ICc&Meii Dresdens! Täglich nachmittags und abends das große Programm Nachmittags Eintritt frei / Kein Gedecku. Weinzwang] Waisenhauss'.raBe / Telefon 22944 •lUllllMaH« u.a

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