Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 5a (Mitte Mai 1934)
- Date
- 1934-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5a Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 7 Über zeiigemäßes 'Schenken Schenken ist heute schwer geworben. Weil es uns an Mitteln fehlt, weil uns überall Not umgibt, widerstrebt es uns für Dinge Geld auszugeben, die dem Empfänger nur eine vorrübergehende Freude bereiten. (Blumen, Glückwunschtelegramme!). Gerade in letzter Zeit wird nach Auswegen gefragt von Menschen, die nicht sinnlos schenken wollen. Oer Israelitische Frauenverein und der Israelitische Kinderhort wollen hier einen Ausweg Vorschlägen. Wer qn Stelle unnützer Ausgaben Menschen helfen will, kann seine Gabe ablösen durch eine entsprechende Ablösungskarte, die bei der Wohlfahrtsstelle der Israelitischen Neli'gionsgememde und den Dorsiandsdamen der beiden Vereine, Frau Lester, Hübnerstraße 78 und Frau Or. Hirsch, Glacissiraße 8 gegen Entrichtung einer im persönlichen Belieben stehenden Summe zu haben ist. Diese Karten können an Stelle der sonst üblichen Aufmerksamkeiten dem Emp' fänger übergeben werden. Wer die gewohnte Form des Schenkens ablegen und den Zeiten entsprechend schenken will, mache von dem erwähnten Vorschlag Gebrauch. Er mache aus einer Freude drei: dem Empfänger, den beiden Vereinen, den Bedürftigen. Maler CARL HAUIMANN WERKSTATT FÜR DEKORATIVE MALEREI DRESDEN A IO BLASEWITZER STRASSE IO FERNRUF 18008/ StOlO Vergessen Sie bitte nicht, > 1 bevor Sie Reklameaufträge vergeben, sich von einer erfolgreichen Werbestelle kostenlos und unverbindlich Offerte einzuholen. Verlangen Sie bitte Vertreterbesuch. Mein Arbeitsgebiet. Verlag für Programme und Vereinsnachrichten, Ausarbeitung von Ideen, Texten und Zeichnungen für Inserate, Werbebriefe, Prospekte, Plakate, Werbepläne, Packungen, Schutzmarken, Giebelreklame e Alleinige Anzeigen-Annahmestelle für das Gemeindeblatt. Inseratenannahme für sämtlicheZeitungen. Verwaltung von Reklameetats usw. JAC. STERN LICHT Dresden A19, Stübel-Allee 35 Fernsprecher 34185 Amtliche Bekanntmachungen Gemeindeamt, ZcughauSstraße 3, Telephon 14051 und 17887, geöffnet für den allgemeinen Verkehr: Werktäglich vbn 8 bis 1 Nhr. Svr e chze i t des Syndikus und Leiter des Büros, , Tr. Manfred Saalheime r, von 11 bis 1 Uhr. Geschäftsführender Vorsteher: Herr Max Lesfer. Sprechzeiten der Herren Rabbiner. Die Herren Rabbiner sind in sämtlichen seelsorgcrischen, be- > sonders auch persönlich-religiösen Angelegenheiten wochcntäglich zu folgenden Zeitenzu sprechen:! Rabbiner Professor Tr. Winter, Blochmannstraße 14, 1., Telephon 20 855, von 11 bis 1 Uhr, Rabbiner Tr. Wolf. Zcuqhäusstraße 1, 3., Telephon 14 051 und 17 887, von 10 bis 11 Uhr. Ter Gemeindedajan, Herr Rabbiner H o r o w i tz, Große Zwingerstrgßc 12, ist täglich von 9 bis 12 Uhr zu sprechen. persönliche Rücksprachen mit den Vorstandsmitgliedern. vermittelt das Gemeindeamt. Wohlsahrtsstelle: Sprechstunden Montags, Mittwochs und Freitags von 9 bis 10^ Uhr. Ausgabe in der .Kleiderkammer ist uur noch jeden 2. und 4. Donnerstag jeden Monats. Beratungsstelle für Berufsumschichtung: Dienstags K10 bis 11 Uhr. Bibliothek (Zeughaussiraße 3) geöffnet: Sonntags, vormittags von 77 bis 72'/, Uhr, mit. Ausnahme der Schulferien. Ferner regelmäßig Dienstag abends von 7'/« bis 8'-', Uhr. ' An unsere Leser! Rach Anordnung des Präsidenten der Vetchspreffekammer vom 73. Dezember 7S33 in Ziff. 3 und 4 dürfen ab 7. April 7934 Zeitschriften nicht mehr gratis geliefert werden. Wir haben daher, den gesetzlichen Bestimmungen enstprechend, den Bezugspreis des Semeindeblattes auf NM 7.20 pro Jahr festgesetzt. Wir bitten, den Betrag von NM 0.90 für da!» 2., 3. und 4. Quartal 7934 mit der der nächsten Rümmer des Gemeindeblattes beiliegenden Zählkarte einzufenden. An die Leser des Semeindeblattes! Dem Frankfurter Gemeindeblatt entnehmen wir folgende beachliche Anregung: »Die Leser des Gemeindeblattes werden gebeten, die Nummern, deren sie nicht mehr bedürfen, an Verwandte und Freunde weiterzusteben, die während der letzten Monate Frankfurt verlassen haben, damit das Interesse an der alten Heimat wach bleibt. Die Nedaktivn desGemeindeblattes stellt anheim,ihr dieAdreffen auswärts wohnender früherer Gemeindemitglieder mitzuteilen, um überzähliger Exemplare des Gemeindeblattes an dieselben zu senden/ - Diese Anregung hat sicher nicht nur für die Frankfurter Gemeinde einen beherzigenswerten Sinn. Sie in Dresden nachzuahmen, würde die wertvolle Beziehung zwischen der Gemeinde und ihren früheren Mitgliedern, die im Ausland eine neue Existenz aufzubauen versuchen, aufrechterhalten und festigen. Wir bitten daher auch unsere Leser ihre Exemplare unseres Blattes an auswärtige Verwandte und Freunde welterzüsenden. ' t Für den Schneidereikursus lMontag tz. Mittwoch von 8-70 Uhr abends und den putzmacheretkursuS (DieiStag von 7-70 Uhr abends) können noch Teilnehmerinnen aufgenommiw werden. Anmeldungen täglich zwischen 72 und 7 sthr mittags im Israelitischen Gemeindeamt, Zeughausstraße 3,7, Wohlfahrtsstelle.