Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 9 (9.1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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Nr. 9 Seite Äemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Slädhu. ntlc die ucrttfiiofteiicn Inuon von Händlern, Handwerkern. Schrlftaelchrlen. Drictlern »nd Wunderrabbi* uiii ihren inerkwiirdigen Vebenosormeit. (Veiten und «Mrnttdtctt. Unter de» «nblretdie» ('Icmilti-ti rciat der gottesfürchtige t’erv Salomon hervor, edelster Vertreter de» vatriarchalisdien .{cltaltrr* der ostcnroväislhen »inden. l> o l c 11 c. Friede bei ben Tieren. Deinen 4,ttt) M. •C>. 91. M tt i d e r b u et c r. Der rote Handel locft. Mutt, .'i.s't M. bin i>ertfei<it»a»biittb zu ..Der rote Handel droht". »ln monatelanger Mletfe btit lebt Mtiirterburler inmilitbe wichtigen Handel»vleive Lurova* Atuifd'cn Helsingsor* und Neavel bciiidit und nn Crt und Stelle xt mittclt. uelche »lulle der ntffiftbe Handel heute bereit» (vielt. In tv.'ldt r.ivioem Mn ne er im V.inte eine» »tabre* gestiegen <Ut. und ivte et nd, e>n Markigebiet t.acb dem anderen erobert bat. Mitirferbeeler bat fett gestellt. be.it »Innland die Markte nickt nur mit Nohiivssen über sdttvdmmt. sondern da« andi (eine Aii*snhr von ,>ertigtvarcn eine be deutende Mi olle zu «'vielen biitiniit. Bon einem .elamvi aeae» den rote» Handel Kt kaum etwa* tn ivllre». aalt lebe» Vnttb irurova* ist in mehr oder weniger gtoncin Au*m»tie Abnehmer rnsslicker Waren. Mttirtcr beeter* itiicbterite »lahlen, die teilt Tatsachenmaterial wiederum velegen, sind nette Sturmzeichen. die leben aniborcken lassen. esi tt e n e tt e 4» o I k * a n * g a b e: :>i e n >' ,i ti l ü v M i l l c r. Der beiliae Teufel. 91alvntin und die Orauen. Klantleinen 1.7.', M. „Dao Indilelte Darlebnokassenwelen in Deutschland.". Sdiristeu der ,'ientralivvltlsabrtostelle der detuicketi »Inden und der Hanvtstelle ’ fiir jüdische Witttberftirforne, 9kr. V, Drei* .Kl Df. »in der Schriftenreihe der »!eutralwohlsahrt*stelle der deutschen »Indeit und der Hanvtttclle für indische Wandersürsorge erschien soeben eine für die breite jüdische Ceifetttlidtfeit besonder* wichtige Der» vstentlichnng: „Da* ilibiftbe Darlebn*kassenwesen in Deutschland." »In dieser Sckrist wird ein ileberblict gegeben über den gegenwärtigen Stand de* jüdischen Darlelttt*kasle»tvesen* IsatNt einet» Berzeichnl* sämtlicher bestehender jüdischer Darlebn*kasse» in Deutschland und ihre» D>trlebn*bedinan»gent. über seine formen und über die Tätigkeit der eitMeitteit Darlehn*kasse» im ganze» »leid). Alle* in allem eine Sckrist. die gerade im gegenwärtigen Augenblick besonderer wirtschaftlicher Note für dic'soziale Arbeit der iüdischen t'it meinden von annerordenilicher Leichtigkeit ist. GefehäftlicheS Debevooersschernngsgesellsibaft Dböntr in Wien Der heutige» Generalversammlung wurde der täeschäst*beridtt für ln «t vorgelegt. Der Berttchertiug*beitaiid bat rrnde lit-ltt I .'»Kl t>.'>s 2sl Mark Beriicheruiig*siim»te nnd 1 242 4S7 M. versicherte »iabre*renie erreicht. Die Drämienetnnabmen betrugen 77 (ll:l.tto:l.llt M. Die 1fr» tragnisse der 4>er,iidae»*»nlagen haben 11 447,2118 M. ergeben. -Der Sterblichkeit*verl»nf war günstig. die Einwirkung von Selbstmordiallen ans die Sterblichkeitobetvegung de* i'lelamtgeichaste* eine verhältni*» mänlg geringe, wa* die läeselllchalt daraus zurücktührt. Haft sie sich von dem Abichlnn von Bersiihernngen in Berbiiidniig mit bvchverzin* licke» »Ireditaeichästen vrinziviell sernbielt und der Peurteilting de* moralischen illinkv* bei der AtNrag*vrüsnng erhöhte Beachtung schenkte. >in*gesatnt siikd an Dermberte und bereit Hinterbliebene int Bericht* inbr 21 II2S (IIS2.H4 M. anogeznhli worden. :>Iecht*ttreitigkeiteti waren i» keinen, einzigen »lall zu verzeichnen. Der Reingewinn de* nie» schäft*iabre* hat »ach Abrechnung der an die Berticherten »negeschniielen i'letoinuanteile 44ü 741 ,H« M. betragen. -Die Aktionardividende ist mit m’j Drvzent tvie im Boriabr aus da*, voll eingezahlte Aktienkavilal von 4 tuntotHl Schilling ä4i;tllHHI M. fettaeiebt worden, »ln den--erweiterten Direktivn*rat de* Dbönir sind von reich*deuttchen Mitgliedern die Herren Siegfried von Mnrburff. Bizevratident de* Deutschen llieich*- tag*. Dr. Heinz Uvblen. 9Ieich*minitter a. D. Wilhelm Sckol, nett beritte» worden. Samilienschnvcdurch .ramilienfelbstbilse Bon A. 9ibe!nlander e!wei t*eticht*viinkte verdienen in dielen schweren Tagen besondere Beachtung, »-{»nächst die lrrkenntni* der wirtschaitlichen Vabilitat. Wir erlebe», da» angesehene ,>irmen. olvhiich nun,len. jeder von un* kennt nnzahsige Familien, die wirtschaftlich durch,in* gesichert waren, bei denen e* tick jedoch nach dem Tad de* »laniilieuoberhanote* beran*» ttellt. das, die gesamte wirtschaftliche Substanz geschtvttnüen in. Die Festigkeit, die Stabilität früherer »{eiteii scheint ans lange hinan* ge tchtvttnden. die »'lncktingeu und ununterbrodteneu BeränSerungen de* Wirtichast*lebens im aUgetneinen bedingen auch schnelle Berändernngen in der Wirtschast*sitnativn de* einzelnen. Man darf sagen, da« diese l5-rkenntni* heute bereit* Allgeineingnt getvorderi ist. Nickt 2IUgemeingut ist jedoch der -weite Klesicht*vtt»kt. da st e* auch diesen Srscheinnngen gegenüber im tvetentlichen ans Selbsthilfe ankommt. Der Träger de* jüdischen '.'eben* ist seit jeher die mtmilie. .-{11111 ältesten jüdische» li-rbmtt gehört die heilige Ausgabe, die aamilie zu erhalten und für sie auch über die Tage de* Vebcn* hinan* zn sorgen. Die rrrkenntni* nuitt sich wieder dtirchseven. dah die* auch heute nur ijtts dem Weg der Selbsthilfe möglich Kt. Die jüdischen caemeinden nnd heute nickt mehr in der Vage, ihren lausenden Wohlfaltrt*m.'rvilichtnnaen nachzitkommen und die dringenden 9kvte de* Tage* zu lindern. Lv gilt e*. sich ans eigene »triitte zu besinnen. Bon grüttter Be deutnitg ist die* Kir de» jüdischen Mittelstand/ Wer die zahllosen '.Mitten »nd i'teirnfte kennt, die sich in den indischen Wvhlsahrt*ämtern Ihr Peli wird sorgfältig umgearbeitet und repariert zu billigen Pxeisen von Sa Erster, Kürschner Dresden «A., Ziegelstraße 34- Bürobedarf' Geschäftsbücher solide Qualität, enorme Auswahl, niedrige Preise Vervielfältiger (bewahrte Modelle): Marcoprint 85,-, Auropitnt 65,-. 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