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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1931-08-01 · 8 (8.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
7 (1931)
Issue
8 (8.1931)
Date
1931-08-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 8 meindeblatt der Israelitischen ReligionSgemeinde Dresden Seite 9 .(iaufleuten, Fabrikanten und «Angestellten aller Art. »ein einziger hegte den geringsten ejiveifetdaran, das; es mit de,» Ausbau des silbischen Nationalheims värivärts und aufwärts gebe» wird — I trab alle» politischen und lwirtschaftlichcn Schwierigkeiten. Man bedauert, das; »licht genügend Perjläiidnis unter den ^udcn der Welt darüber bcrrscht, ivelch gros;e, wundervolle Tatsache sich in unseren Tagen in Hellem Licht der Weltgeschichte abspielt. Tic Tatsache de» Wiedererstehens einer jüdischen läe» »Vinschasl und Ilultur auf dein alten L>ciinalboden ist nach den tausend fahren der ('•»tbctcj unserer '-1'iitcr und Vorväter ein so nnchtigcc-, ungebeuerc» Ereichns, denen volle Wirkung wir jev' nock nicht voll begreifen lönne». >«fum'«Präsidenten der ,'^onislische» Weltorganisation wurde an stelle des Professors «Weizniän». der seit vierzehn fahren die Leitung lmtte, sein treuer Mitarlieiter Sokolow erwählt. Bei der Tagung der ^ejvish Agency, die im «.'InschUis; au den ,'jionistenkongrci; ilattfand, svurde Sokolon« auch zum Präsidenten der Acwish Agcncn ernannt; Baron Ednioud pirsch. Pari»-, znin Ehreiipräsidente». An in «Pprsivenden des Eouncils der Agrnrn wurde der bekannte Engländier 2ir Lsmond Elim de «Avigdor t«,old sinid erwählt. Unter de» Ineucrnannten zionistischen und nicht -;ioliiilischeu Mitgliedern der Aemish Agencn besinden iich viele führende gnden der Welt, t-ie in» jüdischen ^»terene i» der lel.-ten .seil hervorgelreten sind. Darunter Tr. Enrus >dahn. der «P>,ze> gouverneur des Staates Nenyork T. Lehman, Alerandcr >lah>., Lee ,(l. jrraenkel, Tr. Leo Baeck, «Tscar Wassermann, Direktor der Teulschen «Mrnk. («lideljam Bublik, Ingenieur S. »aplanskn, Leo Mobkin, ,velir tllosrnblüth, Morris üiothenberg. Salma» schelten, Tr. Mar Solocheiischik, :>iob. S.zold, Tr. Stephen s. Wisc, »urt «Bliimenseld, Aabuin täoldinann, illichler Julian Mchik, Simon Marke-, Tr. Arthur illuppin, L>arrn Sacher. Tie Warburgs haben ihre aktive Mitarbeit zugesagl. Es wird versucht »«erden, 'den Mrci4 der nichtzsoniiiischen «Mitglieder der aeivish Agencn bedeutend j>,i eriveitern, indem man aus-,er den Prominenten auch die Mape;» geiuinncn sliclien wird. Aus dem Vereinsleben (üründung des Landesjugendausschusses Sachsen des Ecntral- Bereins deutscher Staatsbürger jüdischen (ülaubcus Wie bereits in andere» Landesverl«ändcn des Eentral-Bereins, ivurdc von der Laudcsverl«^ndsversa»ii»l»»g die («lründuiig eines Landcsjugciidausschunes inr jereiitaat Sachsen beschlossen. Er setzt sich aus ■ den jugendliche» Mitglieder» des Landesverbandsvoritaiides zusammen. ' Aus seiner ersten -jusaminentunft ivurde fcitgelegt. welche Aufgaben er zunächst zu erfüllen Hai. Ter Landesjugeudausschtls; sicht seine Aufgaben d>irin, die in Leipzig. Trcsdcn Und Ehemnitz bcirehenden örtlichen ^ngeiidausschüsse zusammeuzusaneli, um für eineinöglichit übcreinstimmeiidc Arbeit in ihnen zu sorgen. Tarüber hinaus ist es seine Aufgabe, die deutsch-jüdische Jugend, die in Sachsen an Cric» lebt, in denen der Eentral-Pcveiii keine Ortsgruppen hat, zu sammeln, -für Erfüllung dieser Aufgaben ivurde die Tätigkeit des Landesjugendansschusscs in verschiedene Tätigkeitsgebiete aufgeteilt'. Tie weseutlichitcu Aufgaben sind zunächst, nach innen eine stärkere Erfassung und Heranbildung dcS einzelnen, uni ihn mit unserer täedauke»' well vertraut zu mache», Daneben soll ei» möglichil weitgekendcs Ausainmenwirlcn in der .nach aus;en zu leiilendcu Arbeit, wie Be» lämpfung des Antisemitismus in den S jüdische Angestellte llsw. erreicht werden. Anr Erfüllung seiner Aufgabe,, bra ausschuj-, die Anschriften möglichst l e b c ,i den j u »gen d e u t s ch »j ü Wen» er iiä, auch anfangs des Winters lichkeit wenden wird, „ud schon heute dur^li;» erreiäle» sucht, so bitte» wir doch all ^nteressicreuie» ihre Auschrist dem Unter Landesjugendausschuj; Sachsen des Ee Staatsbürger jüdische» < o, «A.i gez. Tr. (lurt Eohu, Landge seichtest rasje H», ch llcu, des «Bonkous gegen ,chi dc-r Laiidesjngciidaller i» Sachsen > ischen Menschen, eswege^l an die L cfscnl- Ansrage» die «Adressen sich für unsere «Arbeit ichnete» zu geben. >jtral-«Bcreins deutscher lla,ibens richtsrat, Ebemiiiv; r;e jüdischer «Pfadsiuderliuud in Teutschlaul, Ortsgruppe Trcsdcn so nennt iiä, die bisherige »adimahgrul genannten «Bünde beigctrete» und h>ri ii» Sinne der Scvutbelvegung, jüdische jui und damit gleichzeitig sie reiszuniachen jüdischen «volles und n» den, «Anfbair in b Jüdische Aerztr in Jugoslawien Bon L..Sik pe. Sie iii dem obeniicl, zur Ausgabe geilcUl. ge Menschen zu erziel,en i» der üienaisiancc des re; Israel teilzünelnnc». Bi zepräiiöente» der j ii - Lavoslav Sit herausbetiiclr sich eine «Broschüre, die von dein dische» Stultnsgeineinde Zagreb Tr. -jnr gegeben ivurde. Tas «Wert gibt einen Ilebetblick über die bedcnteiidilen «Aerzle Jugoslawiens, beginnend mit «Amatus LusilanuS. »«je sich der Maranne To» Jvao Noderiaues, geboren 1 •"> 11 i» «Portugal, im ««'eiile des. Bumanisniiis nannte, bis ans die führe,>- deu lüdische» Aerzle Belgrads, n-ie Tr. Milan Säinnirb nnd Tr. Alkälay. Ter «Preis des «Buches, das mit «Bilder» ausgeilallek in. beträgt 3 M. Tas üleinerirägnis iii für eine ..Alinmeritiflung' in dem eben jepr zur («iründung gelangenden jüdischen Spitals in Zagreb beitimnil. Monatsschrift für («lcsäiiltitc und Wiiscuschaft des Judentums Tas Jniiibeit der Moizatsschrifl siir (beschichte und «Wlsienichaft des Jndciitiims enthält n. a. einen sehr schönen und instruktiven «Artikel von <«'<rhard Scholem über den Eiusluj; des «Aenplatonismus auf die deutsäie Jrühkablmla. /feinsinnig und klar beurteilt Lotte «Barsch.ik Neuerscheinungen aus dem täebiele -der schöne» Literatur, die sich mit Salden beschäftigen. So bringt das Best — »et«eil gelehrten «Abhandlungen bedeutender Jorsclnr — auch diesmal eine groi;e Üieiln« von «Beiträgen, zu denen jedermann gern greifen wird. Man .abonniert die Monatsschrift, .indem man «Mit Ihr neuer Zlnzug soll ein Eger*Standard sein. Denn unsere Standard*Anzüge haben eine ganz besondere Verarbeitung und sind aus besonders dafür hergestellten Stoßen angefertigt. Sie müßten sich einmal solch einen Anzug ansehen oder besser noch anziehen. Das überzeugt auch Sie sofort und macht Sie zum begeisterten Anhänger der {ffCfefl C0£faKf€i((llll0 EGER 8 SOHtl nur Johannstraße r

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