Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 3 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 «Semeindeblatt der Israelitischen ReligtonSgen Aus dem VereinSleben Perriniqung für das liberale Judentum Ortsgruppe Dresden «''cid’iTTi-c-itjUc: '.'i.ithiin Jriedniann, Dresden, ,vüriu-niniir,i' Die Wahle»;»m <'>emeinderal hcillen gezeigt. das; der Lillera- 1 ic-iiti»-3 in der Dresdner «Gemeinde nocti lebt. Mann für Mann, und die liberalen Hilden den, Rufe ihrer Führer gefolgt. De gilli sit Dresden einen einheitlichen Ltlleralisinns. zind gerade die epte» Wahlen linden bewiesen, das; der Lilleralisinns 8»gkratt aenng ausüllt, nin »aeli n'ie vor den lideralen Dhcirakler. den siniere Rel,g:onsaeineinde icit. ihrem Geneben kennt, anfrechl- .nerhalten. Ds kann ader nicht der .fivecl des Liberalismus sei», nur in ,'ieiien d.r Wahlen seine Anhänger;u vereinen. Es inns; 'eine -eaiipiansgabe sein, dir;nln», das; der religiöse t'ipdanke des Liberalismus das einende Moment feiner Anhänger sein hi'. Die! Pereinignng riii das liberale Indent» in, Ortsgruppe Tresdeln.. dal ans dieier Dr.'ennlnis heraus und ans der Dreiii'inis. dai; das Aahebringen religiös-liberaler ('ledankengänge in leine Mitglieder eine nict»;n nnterschävende Aufgabe in, iich ne» geariindel. Unter dein Boriiv des >?errn A'alHcin jrkiedinann ..nrd die Pereinignng anehr als das bisher möglich ivar an oi<- Oe'senll:ch!e:l treten, nnd durch Wort nnd Lchrirl das Jnlere»e der beralifu ^nde» Dresdens am jüdischen^<''>eiiieindeleben nnd nnd!;»m wenigsten auch an religiösen Dingen;n fördern versuchen. Wie »ns in,»geteilt inird. »ollen schon in nächster /seit vernfene eiihrer des denisclie» lideralen Jndenlnrns in Dresden i>> offeal- .nher Persciininlnng;n Worte kommen, nnd es inird Pflicht jedes 'ibe-olön ,"a-den, der es ehrlich inii seiner reiigios>libera,ei: Welran>cha,lnna ineint. »ein. nicht nur den beabsichtigten Porträgei' beilirnehNen. sondern anch dafür Lorge;n tragen, dai; der- .iveralc i'edank»- 'n »reise getragen inird, die üch bisher noch niccg genügend bewnig naren. dai; es in der hentigen für das Jndenrnin so anjvir ercenllich ndioeren .seit notwendig in. sich nin ein Ideal ' zn ia:n:,'e!.i:. Dieses Ideal >iehl die Pereinlgnng in: das liberale '.cndeniliui IN der reltgtös-Iideralen Welianschann»,;. Der Pornaktd der f risgruppe wird es iüh angelegen fern lauen, anitlareud in diesen, Linne;n wirken »nd hofft ans ('-eiolgsh rfl ieiu.r >;e.,a,en freunde. besonders reges anstansch üher Aniijje und wie inan Angri Leiten delenchiel. (5 gcnna i i» kann in griffe.' »in nicht Har^i Per.'anfe der weiter! anch Mitglieder, die an,gehören, die Den können. Ds wurde sodann und heschloiien, die A da sie iin allgeincinci' Iran Lchüler sch >>iniveis ans den midti Wege iil er das The tuuis" ivoin christlich. Wir nehmen an, dai ivird nnd rechnen d, diesem Abend, zu dem ,vüv den I i. Apri Dr. Barasch; „Heller .seit" in Aussicht ge wieder >>n Picädilln, Iten Interesse ze mitisinus ii begegnen crgall sich )cm Perfolge lose Porfällj; i Anssprache nicht der : ral-Pcreins-,' *iK das diesjähr veil in der l Beifall gef: oj; die Milcfl ten Port rag a: „Die Dn n Ltandpnntr dieser Ports her mit be ('löste, anch ist eine Ii ne Lektüre ein inen. Diö 's rage r D ras;e de pkrivaik ^U70ka«k5c«ui.c LANGINDORF AmalienstraBell ~ - - a sef er.- Pia»*) Fernsprecher 14 258 Neuzeitliche Ausbildung durch Vorführung von Lehrfilmen Jranrnarbritsqrmcinichasr des tseutral-Perrrns Ter 'nr den n. .sebrnar!!>:!> angeliindigle Porirag des ,crä,i- ..llis Meii;ner innige in legier Min nie wegen Erkrankung der Bor iraaend.-n oageiagi werden. Dei Abpnd iil zu einer Anssprach', die jction lange geplant inar, llennpk worden, ,snr Diskussion stand die '"wiii'dnng einer Interessengemeinschaft aller jüdischen jsrnneil-; er.ai-anngen, ferner die von der LlaSl geplante Drrichtllna von Wcnnieilnven. die levhaii vefürworret wurde. kkrntral-Pcrciii T i ‘.Im Donnerstag, iialt, in dem d'err :>ii t von 'deren üial viner .'lnllnrkreise", 177 Le Dr. t'ioldniann gekh das Prevleni „Dentsclt gotisch llehandelt ivord;ivi>chen den veiden schildern, formnlieri lagen von »nl.tnr » Denl'chinm »nd das an:- den ansführ.iclwii des jüdischen '.liilcils Du re ine in der Beirr ist der jüdische Mnlmi gleich, noch iit er veil nicht;n vereinen. -di» iveileren Berlgni nalionaljüdischen The »nltnrcinheil sei. Dr i liches Band »»> die! Duellen des '.>>alienal I keilen seiner Berwirkl eind'e Dresden Str. :k gle sich llei dem MeinungS^ Lchnlcn, nird die ,trage, oll soll, wurde von verschiedenen »allci, das; man nicht vorsichtig > angelllich antisemitischer?l,u unnötig anf.zullanschen. Jm ivnrde der Wunsch laut, das; rplgrnppe des Dentral-Pcreins Leitung auf Antrag erhaltenlitr Wintcrprogramni vesprochen isherigea Richtung forrzuseven, r «den hat- , liederversaminlung inii einem iahend, an dem srrl. Dr. Lotte iivictlnng des deütschcn Hildenr ans gesehenI sprechen wird, .rag grös;les Interesse erwecken s Inders zahlreichem Besuch a» herren, herzlich cingeladcn sind, crarische Plauderei von sderrn ^r deutschen Aüdin in früherer '-'(cranitallnngen finden beide ä'c, II., allends Uhr, statt. ejuticher Staatvllürgcr jüdischen (ülaullens ein .7. jvellrijar. fand ein Disknssionsalle,,'' ferendar jered Ltein über das neueste Buch Dr. ('loldniajini „Der jcnde im dentschen u iiark, Prcsis l,ii<» RM., referierte, in seinen »nlersuchungeii davon ans, das; um nnd jcnheninin" bisher lediglich apoloin iit. T'" dp in Bestreben, die Beziehungen eaklore» znnöchil in ihrer l'-egellcnheit;» r die Begriffe nnd nnkersncht die Clrnnd- A'uion. Bei der Ainvcndnng auf das üdische Dlenicnt in seiner Mille ergibt fielt Darlegungen, die auch ans die Dinzelheiten in der dentschen .<lnltnr eingehen, das; beide eili'ng des Pcrhöltnisscs fchlgchen. Weder lleitrag dem der iillrigen Deutschen ivesenv g fremd nndi mit der Leistung der anderc» t fügt sich iji das l''anze txirmonssch ein. der Arbeit sevt üch l'loldinann mit der e anseinandsir, das; das jcndentnn, eine ivcisi »ach. das; nur das Religiöse ein »virklicder des Tciidenlnins schlinge, er legt die .-;ialisinus dar »nd nnterstickl die Möglichithnngen in der Diaspora nnd in Palästina ne , d Dr i' ’i Ihr neuer ftmizug soll ein Eget * Standard sein. Denn unsere Standards ganz besondere Verarbeitung und sind aus besonder Stoffen angefertigt. Sie müßtet sich einmal solch eit oder besser noch anziehen. Das überzeugt auch Sie zum begeisterten Anhänger UUtCtä £v Anzüge haben eine dafür hergestellten en Anzug ansehen ofort und macht Sie -‘KieMunn EGER 8 SOWtl nur johannstraße