Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 8 (8.1930)
- Date
- 1930-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Seite s Nr. 8 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Odeon Parlophon Columbia Eleotrola Personalien Mrburtrn: 11. Junill'uutfrcb, Dobn des Jöcrrit Murt Vlutmer und beüeii Ebc- Tciiu .\>eömip pcb. ('hitttnmtit, Meißen, Mnrteiijtrai;e Ui. s. - Bezalel Wolf. Sohn de-:- vertu r'lbraham C sine- .öerfdi Dafran und denen Ehefrau i'iolde ged. ei Hajes, L üra-Allee. -'2. Ni o>lt 11; -In na Mariba, Techter des Herrn Dainnel Pfeffer und denen Ehefrau Hella Taube ged. Lainin, flakobspafie I. Dterbefälle: - ,vrau Miudel bleper >pen. Raib pel>. Rosenheek, tiiroße Brüderpave ln. 1. ,'nli: MiuUv Joachim Peier »aiifinann, Dohn des Herrn Herinauu .Kaufmann, feranklinstraße -'d. li. »luli: ,<ran Helene Wohlpemntb peb. Deliaskolstii, Eliasilraße -2\. ■. '»uh: Herr Leopold MavI, Meinen, Jonberp 1'>. 1!. ,'ult: Herr 2inum oriedinann, Melanchthonftraße -1. hc l Hl Aus dem «Vereinsleben Deutsch-fsübischc Juzendgemeinschaft Jugkndfkst '.ilii 2ümitpp, den, ti. 'uili, fand im fverieuheiii, der ,vralerniias- •’iie ui C bei u'rfmmi das 'utpenöreit der Deutsch- Indischen flupendpiiueinschafi flau. Ilm -I Uhr war das ,jelr.^„Unser Heim auf ,\iibn '. aufpeschlapen, das Muclieulnifett van den 1 jeden Müllern n allem erdenklich Mulen versehen, harrte des Dtnrines d-'r Uaiie. Dction flatterten die Wimpel den ersleu Erschienenen »en illkommensprnß;u. A'i Uhr war der Marten-sehr put desnchl vsn Ellern und andereii onpendbüirden und lieben Mästen, die nlis und Minierer t'lrlieit nahefrehen. Mil dem Lied „Wann wir feireileii 3cif an Seit"’.'. . depann die pefamte L rtsprnppe daS mi. Anschließend sanpen nur noch einipe Lieder, dann liepiiiijte 'I+ier Blaeliirein die Mditc. Er [vtmite n. a. die Äotwendipkeit .jiifammenfchllli'ies der jüdischen hupend im panzen :>ieich udt die Fusain,nenarbeit mit den Ellern nnd der jüdischen' Deffentli titeir. Die D a'vM., nipte er weiter, depinin scheu mit der Arbeit a ii ,'snsammenschlnß lind Hai sich außerdem mit allen jüdischen Eruppen in Dresden in einen ^npendrinp insaininenpeschlosfeii, d> r vor allem jüdisch und sozial arücncn ivird n»d dessen inpendne sevrdernnp ein onpendheiin in, das die ’.lrl'cit eril möplicben kann. Danach irimlieu mir den „Hnuinus an die Menschheit", von Hsilderliii, im ^vrechchor. Si'adi kurzer PÜnse spielten wir einipe Z zenen aus dein Dchimpfspiel „Peter Dealienz", von Mrnpelius, die Mimen und besonders deren »oitüme ernteten reichen Beifall. '& ährend der daranffolpenden Panse nür;ren sich' die h„npr,,ien üitite ans »aelienbiifetl, denen Erlrap sowie der Erlrap des panzen a'tües zu svahrteiizntchnnen veriv.rndk wird. Tann wurden die .litffubrnnpen lortpesevr, die Mittleren wurden von nnseren i npnen onapensprnppen, den Pimpfe», ab,teiöst, die das eriiemnl mit der T??M. an die Cefrciitliciifcit traten. Diese Mrnppcn werden vp.n den onnpführern ans der Mitllerenschast pesühri, wie je die Hauptarbeit schon in die Hände der Mittleren iiberpepanpen ts. Die Pimpfen zeipten den Eltern etwas aiis ihrem Leben, »s diese n»r- Dkaunen „nd Beifall ansnahmen, ,'jwischen all iseren Ltnsführnirpen sanpen einipe D^siM.er ans Berlin »eile liiitipe Lieder mit praßen, Erfolp. ,fum Dchluß sanpen wir p> incriisam das Lied „Es schläpt ein fremder fviiik im Land", und damit schloß das schone freit, von dem Eltern und TT»M.er befliedipt nach Hanse pinpen. Llupenblicklich liept unsere Mruppenarbeil ziemlich brach, da eitle Zunpenprnppe eine.frahrr nach Tirol pemacht hat, liiid eine andere frahrt in das Bnndeslltper der ...Uaineradeü" nach Breslau n >d anscklies.end ins Riesenpebirpe führt. Ter Berei» zur fsörderung ritueller Lpeisehäuser eine neue Line der anpeschloneneii Manstälte», in denen Quelle Perpflepnnp erhältlich in, sowie der Depots für rituelle eischkonseroen heranspepeben. anrereneiiten können diese Line <i>rnneindeami einiehen. oraiienverei» Achdutli, Dresden rlin Dvnnäbeud, dem 30. l'lngusk, abends >> Uhr. veransialie» mir im propen Daale des Belvjederes einen Meselligkeitsabend. e>m Interesse der puten Dache bitten wir herzlichst ui» recht zahlreichen Besuch, damit der Neinertsap. der nur für Unter,nilMHipe-;merfe bestimmt ist, ein recht zufnedenjtellender sein möge. <rür pule Tanzkapelle nnd anpenehine Ilnlerhitltiiiip aller 'Art >it nneder pesorpt.! j Rabbinische Lehranstalt „Zsschiwa", is-ranksurt a. M. Das Wintersemester an »iifeijer tüabbinischen Lehranstalt be pinnt am Mittwoch, dem '22. i7ktojier. i'lnmeldunpeii für alle vier '.ilbteilnnpen iPorsinfe, Unter-, Piittel- und Tberstufei iverde» schon jetzt enlpepenpenoininen. ^ser Unterricht eritreät sich anf^ Bibel, Hebräische läramniatik, Talinnd mit .Üoinmetttaren, kursorisch und stalarisch, »nd Dezisoren. Den Dchülern ist erentuell tiielepenheit pebolen. sich in profanen jvächern unter fachpeinäßer Leitnnp fortznbilden. 'den ,'sweck: auf lradiiionell pesetzestreuer Die Lehranstalt verfolpi folpei l. schulentlassene» Jünglingen ciirnndlape feortbildnnpsnntersichl in den jüdischen tllelipionS ivissensckaften z» erteilen, jnnpe Leute, die'sich dem Ber .Uultnsbeainien widmen wollch lalniudisklten Dchrifttums für rinnieldnnpen sind zu richten Dr. fk. Hoffinann, ferankfnrt a. näheren i'luc-funrt bereit ist. f eines Rabbiners, Lehrers oder >, durch Dtudium des biblischhre» Lebensbernf vorzubepeiten. an den Leiter, Herrn Rabbiner bl., Börneplatz lli, der zu jeder