Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 5 (4.1.1930)
- Date
- 1930-01-04
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 10 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde DreSden- Nr. 5 Spendet für die Mittelstandsküche! Polnischer Advokat und vereidigter Dolmetscher der polnischen Sprache beim Land- und Amtsgericht Leipzig Dr. jur. Roman Pretzel Leipzig, Gohli'ser Straße 1 » Berlin W 10, Genthiner Straße 39 Jüdischer Juqeudrliig Tresdeu r bnrcl’ ^ufrtmmcitfchlui', der Trc-:-dsicr ü neu 'rbildsis Jugciidnug vcraniialict jüdischen Jugend a ui 2 ö n u abend, 1 7. :!'i a i. sjlt b r_, i in 2 a o I c & e c- 2 d> w i in in erbet nt , Wiener itr n j; c IS, eine >tunSgsvtmg. »>crr- Tc, Ludwig Jtctj, Berlin, boriilieuder herrHoicti-c-iTi??efinfft*cder jüdischen Jugendvorbäiido.!.''rierl ü!-er: -T 7 yt e di t der I II g e II d an der b> e III e i II d e." einicl'Uenend wird über jüdische Jugendarbeit in Tresde» ge» fpro-cheu werden, 7'lIIe Mrciic, insbesondere die Jugendlichen itm'erer 0-eu'eiude, ünd zu dieser .ssuudiiebuiig eingeladen. tiiiii&<trbiin?i für den <?ilssoerein der Teuticheu Juden >:.i:dariiia v o tt >»ardorff und Tr. James Limo«, Bor» iu-euder de-:- >d-S--!'ereiii-d der Teuticheu Juden, baue am 7. April tu einem von mehr alslausend Personen besuchten Teeabend in ' :i groi'.en Jein'aai von Stroll geladen, au dem deuiselie Politiker ,,i dem Werk de-? i>?i.fs-vereiusder Teulschen Juden Tlellung ealm eu, linier den ('•iiir.-n lviaiiden sich Reichst aukpräsideut ruerer, PreT-ir Albert Einileiu, Eduard Bernstein, Jiiianz» iittui'ier a. T. Tr. Tüdekum, lM'saudier Tr. le-radnauer. voiw>tar- 7 :i«'••r.tr Arco und zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Paudei, Juduürie und Bankwell. «< e n l' r i! I I o n f u l. Eu g e n L a n bau, der Leiter der Persamm.'uug. begrünte die Anwesende» und scliildertc kurz die Ziele ' und Tätigkeitsgebiete dks vor Sii Jabren gegründeten .«ilfs-vereins, der ül-'rpartetltchen. Neu traten deutsch-jüdischen Organisation für >- ,,,: e und tuliurelle Arbeit. Er gedactne de-:- vor S Jabren dahinoeiciuedeuen Mitbegründer-:- de-:- ,>?i!s-:-verein-:-, Tr. Paul Nathan, tu deren Sinne, dem «»eiste.der Meiiscbenlicbe nick Menschenhilse, .da-:- Werk der- -sdilfsverein? fortgeführt werde. Ir a u S't a t b a r i n a von >l a r d o r f s versickerte, dniz die Trauen ohne ytiieffieftt auf konfessionelle Bindungen stet-:- da zu l uden sind, wo >?tlse-nottut, und appellierte mit warmen Worten ' : d-e 'öi[fc-tK'-rcitfcfiatt der Anwesenden. - . DREMA M'wm SimiE .. Herr Tr. Rudolf Brests ch cid, M. d. R., führte auc-t Ter «ilfsverein arbeite, indem er seine sumaiiitäreii Tienite den Juden de-ti- CitciiS widme, an einem Men chheitswerk mit, dem alle diejenigen, die guten Willens seien, , leickviel welchen Bekeniitiiisseii sie huldigen und mclcke Ltelluug si: überhaupt zu koiifessioiieUen, religiösen und!>!assefrageii einiiebmcii, Tyinpatbie, Respekt uiidBeivunderuiig ciitgegenbriiigeii tnüjien.! Er hebt hervor, wieviel ecfür das Teutschtum bedeute, wenn den Juden'deS Citcus, die einen so beträcktliciieii Bestandteil der östlichen Bevölkerung aue-macken, deutscltes- StuIturgiU iiahegevrackt werde. Tom Andenken Tr. Nathans zollt er voller Wärme seinen Tribut, er gedenkt der Zusammenarbeit mit ihm in den Jahren 1005 und 1000, int Stampf gegen den zarisiiscken Absolutismus und seine llnterdrückuiigsmetbodeit, und kennzeichnet den Idealismus, der Tr. Nathan als Politiker beseelt halte. R e i ch s f i n a n z m i n i st e r a.! T. Tr. Peter R c i n h o l d erklärt, das; der .vnlfsverein eine Organisation.sei, auf die ganz Teuischlaiid stolz sein könne. Er liebt Gesinnung deutscke und jüdisciie En nellung eng lierühren, Zu lie» zielbcmus'.tc Leitung des vilfsiind Sluliurwerk aiifgewaiidten wundern sei die kluge, geschickte und vereine-, die Olrösze der für das >dilsS- Mittel — 50 IHN) <KK) Goldmark — di: rationelle Perteilung und die glänzende Organisation der .«ilsSakt oncn. Tiefe soziale v>i!se diene über die Linderung der Notlage h iiaus auch dem großen Ziele meiisckbeitlicken Jörtschriils, dem Pilker und Länder.verbindenden (iienieiiifamkeite-gefühl. M Staatssekretär im R e ch ef i n a n z nt i n i it c r i u in T r. Lck >iffer schildert die Notlag: der Juden des Ostens. Tas schwere Los der Juden der Lüläuder in der Porkriegszcit ist nach dem Zusammenbruch der alten Sderrsckaftsverhältnisse ■ nicht erleichtert worden. WaS die neuen Pölker an Schwerem durckzumacken haben, macht sich für die Juden als Minorität besonders hervor, das; sich in der sozialen M. WemKold ♦ Traiteur Ä teste ötabtkü»e am Platze Zmzenrorfit' atze 4. M: 22872 Uebcrnfhmt Lieferungen von Frühstücks, tNittagessen, Abendessen, kalten Büfetts sowie einzelnen kalten u. warmen platten in u. außerhalb Dresdens in feinsten Ausführungen. /Ssits»;tss. rs»->c>mii->lsriss und führendes Verleih-Magazin Möbel, Porzellan. Glas. Silber, Stühle. Wäsche. Teppiche usw. Müf thrhtianstr. 7 ■ “iOb Pltsnztsr Fernsprecher Nr. 14273 Nordheimer Prager Straße 24 Das maßgebende Haus für elegante Schuhwaren Alleinv ~ rkauf der Hammerschuhe