Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 2 (2.1930)
- Date
- 1930-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
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Nr. 2 Seile 21 Gemeindeblatt der Israelitisch der,, schilderte er bic Ifimuirflniifl jnnb die lieferen lhjnche» ber ,\bee be* '.'liisbans Palästinas. Rachbein er die wirtschaftlichen Btöfllichkeiten Palästinas eingehend fleschildert Halle, kam er da»» zu dein Resultat, das; Palästina keine dnbfliiltifle Lösn>ifl für die öfon inifdie 'Jfütliifle ber Anteil fleben könne. Tie ,vraflejirUn»fl sei je doch nnbebiiifl, zu bejahen, inen» pia» die fnltnrcUe Ernrnernitfl nnb ein fleiitifle« Zentrum in Palästina eniMVte. '.'ln bi* ditv- ,z, zeichnete Referat schloj; sich otitif aiiflereflte Tisknssion <i: b\ durch eine Millaflspanse uiilerbrochen wurde, »in % \ llhr werbe die Taflinifl wieder eröffnet, und hiachbeni öerr Tr. Zctwrnstein nnb Öerr Rechner uns ebenfalls be^riis;! und der Taflinifl; weiterhin einen fluten Verlauf flewiinscht hätten, erhielt Ehaiv.r T ch a r s. Ehennub, bas-Wort zu seinem Referat: „Ter Jenaer Thleflierienlafl und der .seire-Misrachi". Rach einer kurzen Tisknssjo» erhielt dann Ehaiver Ei s i fl, Ehemiiib, bas Wort zn seinem Referat über: „engeiibbeweflniifl nnb pudentnin". Rachbein er die '.'lnjsäiifle b«.. ^ngenbbeweflniifl nnb ihre Eiitstehniiflsnrsachen fleschildert hatte, fliiig er besonders ans die TleUnnfl der orthoboren'jübisltieii pnflend zu diesen Problemen ein. 's» der daraus folflenben Tisknssion schios; Ehaiver Weiner, Tresben, a» diese» Teil et» nnb sprach über die Probleme der orlhoboren ^nflenblichen aitflesichls dev Tatsache, bas; man im Galnth sortflesebt sremben Einflüssen andfleseht sei n»b die Rolivenbiflkeit bestehe, sich mit zm» Teil bolltommen ajiibischen Problemen anseiiianberznseben nnb die Gefahr sehr, flroj; sei, bas, die orlhobvr-jiibische Eiiislellnnfl des jiiflenblichen Me tischen nur eine, wenn auch srendifle, Eiiisiiflniifl bebente, der innere Rntrieb aber fehle. Rach Beenbsflnnfl der Tisknssion lam >»aii bann znm lebten Teil der Taflesorbnniifl, zur Besprechri»fl de? weitere» fleineinsaiire» r'lrl>eit. Tie Führer der einzelnen tf,r„t>z>e» rniint.’ien Rrl>eitsberichte. Weiterhin wurde» die Vertreter der i'irnbben für "bie .Wnnleilnitfl nominiert: ülolntnlb, VeibiUV, Weiner, Tresbe»; nnb Tatars, Ehemiiib.; Tie ('imileiiimfl hatte da»» noch eine kleine Berat „»fl wefle» der Renflrünbniifl einer Gruppe i» Planen. Hm!js llhr war Tchlnj; der Tafl»»fl. '.'lnschliejzenb fand ei» flemütliches Beisammen, sein statt, zn welchem',ils Gast >?err Wei »reich aiuvesenb war. der alle herzlich» t>eflrüszte nnb seine irrende über den RrbeilsiviUen nnb die feste Zuversicht anssprach, die er während der Tafliinfl beobachtet hatte. Bis »m fl llhr ivaren ivir bei Gesailfl mid Öorrah- Tanz beisammen, woraus dann die einzeliieit Gruppe» heimwärls fiihren, alle »nt dem Gefühl, ei» Ttück vorwärtSflekoiiime» z» sei» in der 'Arbeit für nufere /sbee ' Thor a h Wa'a.Wodah n ReligionSgemeinde Dresden * Perei» lübifrtier önnbler »»h Angestellter in Tresde» '.'Im l'-. pannar feierte der flenäiinte Perei» sein sü»siährifl>> Bestehen »>it einer flroj,at>fleleflleir pesllichieit in de» Tale» des ldflenhanses, riira-Allee lT>. i '.'Ins kleine» '.'lnfäiifle» hat dieser Vereiü siel, ans dem lsiediete der Wohltätiflkeit »nb soziale» Öilse ieude; biirctv feine Teilnahme an der lsiemeindearbeit zn einem wieiitiflz'ii ipaktor emporflearbeitet. Es war ei» fllüälicher Gedanke,, die zahlreichen jüdischen .Öändlei ilno '.'liifleslellteii innerhalb der Tresdner Gönn-inbe zn orflanisiere», zniiäetist in» ihre eiflenen Ttandesjnleresse» wirksam zn vertreten nnb sieli in iinverschiilbeter ^,'otlafle flefletiseitifl zn nnterstnpen. Tiefer erste niib wicht ifle Proflraininpnnki de's Vereins in in durch, ans wirksamer Weise dnretiflesührt worbe»/ Es sind im Lause der ersten fünf pahre recht ansehiiliche T»>»»ieii von diese» mit Glüäsflülern nichts flesefliieten Ereise» ailsflebraelti worben, »in wankend fleworbene Eristenzeii z» stütze» ober »en z» flrünbe». pe.flröszer. in de» lebten fahren die Wirlschaftsiioi fleivorde» üi, desto 'Höhere '.'lnsprüehe wurde» i» dieser Bezieh»»» a» ddn Verein »esleslUl. Es ist ihm lrobdei» in de» meiste» seällen flelnitflen, die übernommenen schwere» Pflichten zu erfüllen. ptn lebte» pahie kam dazu .,o.b die änsiersi zeitraubende.'.'lnfflabe, die Pas.anfleleflenheite» von Mi>- fllieder» und Richt»iitflliederii^,z» erlebiflen.i Teri Bäntlerverei» ist seiner Tab»»fl flfmäsz in politischer lind relifliöser Beziehniifl »entral. Tnrch seine Arbeit in Gemeindeaiifleleflenhette» ist die Position innerhalh der Gemeiiibe eine andere als es »och vor zwei pahre» der jfatl war. Allesin allem darf der Vorstand des Vereins, der heute buans menifle '.'lnsiiahinen ans bün bei der iv>riinbnnfl vorhandene» .'A'i!- fllieber» besieht, mit fl ros,er Ge»,>fllii.»nfl auf die al^zela»fe»e»<^fünt >Tahre znrütksehe». Toiiiiiazz, den Bi. pannar >v»rde in der Voriianbssib»»fl beschlossen, Lo»»abe»b,,.de» .1. pebiiiais. ifl.'H; eine <'> e „ eralv e r - s a ,» i» l » ii fl, abends 71,. llhr, -iin öetel pinperial, Tresben. ,foha»»iiras,e, einznberiisen. . : ,eür Iliilersiübniifle» w,irden etwa b'O (fttf. für äVitfllieber hewi'lliflt. Wir v skar /velber, Trz'sde», Münchner Tkrasze :!l, würbe ei,:- siimmifl ans '.'lnirafl eines Vo^iiandes als Ehrenmitfllieb ernannt. Öerrn pelder wird seine Erne»»n»fl d»rch llebersendiiiifl einer Ehreiiiirkiiiide »likfleteilt. ' ' | p» der nächsten Rnminer des le.emeindehlaites werbe» wir'die :>!es»ltaie der Wahl verössenilicheii.! 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