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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-07-01 · 7 (7.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
7 (7.1929)
Date
1929-07-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Nr. 7 Seite 16 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Zunahme jüdischer Pflegcstellen erfreulich, die es ermöglicht, jüdische Minbci; aus christlicher Umwelt in jüdische zu versehen. , Die nachgehende Fürsorge erhält nach dem Vorschlag von Frl. 'Bertha Pappenheim den Namen ..Fugenddienst des Jüdische» Frauenbundes". Frau Paula Nassauer gibt den Bericht und den Ausblick. lieber Bahnhofshilfe im engeren und weiteren Ilmtanq spricht Frau Martha Ullendorfs, über Hauswirtschaft, die vom Bunde ganz besonders wichtig gciiomincn wird, Fra» Helene' Mener. Mil gröbtem Interesse wird Frau Lchönewald. Boctmm, angehört, die über das («ieineindcwahl recht der Frauen in Deutschland, seine Erfüllung, seine Lücken und sein? Schwierigkeiten berichtet. Den letzten Teil der Tagung nimmt die Erörterung eingegai:- gcner Anregungen und der Anträge ein. Die Wahlen für den engeren Borstand ergaben folgende Namen: Frau Bettina Brenner. Leipzig ,l. Vorsitzende); Frau Paula Elle», dorff, Breslau; Frl. Han,iah »arniinski, Berlin; Frau Helene Mener, Berlin; Frau Ernestine Escbelbacher. Berlin; Frau Martha ^Uendorsf, Berlin; Frau Elementine «tränier, München; Frau Elara Samuel, Elberfeld; Frl. Dr. Marg. Berenr, Berlin; Frau Schönewald, Bochum; Frau Fda Auerbach, «löln; 'Frau 'Anna Lewy, Stettin. 11 fn den hi» und wieder entstandenen Eie rächten, das; die Tätigkeit her jüdischen Wohltätigkeitsbercine in Dresden »achgelaiien habe,! cntgegcnzutrcten, wollen wir heute, trotzdem es natürlich auch äm Jahresbericht der Wohlfahrtsjtelle der Israelitischen Mioligioiisgcmeinde lveröffentlicht in der Marznummer des Eicmeinde. blattöS) stets hervorgchoben wurde, nochmals betonen, das; daS durchaus nicht zutrifft, und das; die Wohlfahrtsstelle Hand in Hand mit den angeschlossenen WohltätigkeitSvcreinen -arbeitet. Es liegt »atütlich in der Natur der Sache, das; über die Tätigkeit der Vereine im einzelnen im Interesse der Hilfsbedürftigen strengste Verschwiegenheit bewahrt werden muß, und das;- eS unter allen Umständen vermieden werden muß, das; irgendwelche Dinge über die Erledigung und Behandlung der einzelnen Fälle iü der Lefsent» lichkeit bekannt werden. Es sei daher mit nachstehenden Ziffern dargetan, mit welchen Beträgen die einzelne» Vereine die ihnen zu» kommenden Aufgaben im Fahre 1028 erfüllten: Israelitischer Fraucnverein etwa 5120 M., AgudaS Noschim etwa 4500 M., Mischcnes Ehaülim etwa 1000 M., Tomche Nitzrochim etwa 1 Hlö M., Mendclssobnvercin etwa 3800 SW., Armenunterstützungsvercin etwa 2775, M., Verein jüdischer Händler und Angestellter ctnv 20«>0 M. Dazu kommt die Israelitische «trankenverpflegungsgesellschast mit erhehliche» Aufwendungen. - DI,. XV. An die glänzend verlaufene Tagung schlosse» sich noch eine Reihe von Fachsitzungen an. Den Abschluß und Höhepunkt bildete eine «lundgebung im Herrenhaus'. Führende Frauen aus England «Frau HenriqueS» Neuyork», Holland lFrau Schwimmer, Amsterdam; Fra» Polak, Haag), Amerika «Frau EihelSter»l>ergcri,der Schweiz »FrauAbraham, Zürich), aus Polen «Frau Dr. Rcichenstein, Lemberg) und Palästina tFrau Helene Hanna Thon, Jerusalem) berichtete» über jüdisches Leben in ihre» Länd.rin die Stellung der jüdisck)en Frauen, ihre Leistungen auf sozialem Wcbict und über die C rganisationssör.nen und die Einrichtungen sozialer Fraucnarl'eit. Der Dank der Vorsainnrlung an die Begründerin und Präsidentin des neubegründeten Frauenweltbundes, Frau Reb.kah .«lohnt,- S>keunork, wurde von der Leiterin, Frau Paula Ullendorfs, zum Ausdruck gebracht. Frau Tr. Eschclvacher, die Scniorin des FFB., schlos; die große Ver< sainmlung mit der Feststellung, das; die Juden aller Länder eine Schicksalsgemeinschaft bilden, und das; darum ihre Pflichte» di' gleichen sind, die in d/m Elcdanken des Weltfriedens gipfeln.! Dresdner Sportverein Par «tochba '.'in der großen leichtathletischen Veranslaltnng Dresdens, dem Eiroßstaffcllauf „Wund um de» Eiroß » Eiarte»", an der insgesamt 131 Mannsckiaslen mit fast 2000 Läufern teilnahme», beteiligten wir uns! mit drei Mannschaften, einer «lnabeninaniischasl mit zehn Läufern, einer Fugendmannschaft mit ebenfalls zehn Läufern »!,d einer Herrenmannschaft mit zwölf Läufern. Unsre «»naben gingen als Sieger vor dem Tportkluv Frcital durchs Ziel, und aucki unsre Fugendlichen siegten in ihrer «llasic vor der Posksportvercinigung. linste Herren belegten einen ehrenvoll n 2. Plag hinter der Dresdner Lehrersportvcrcinigung und vor der Postsportvcreinigung und! dem Sportklub Freiberg Alle drei Mannschaften wurden vom ("mt Ciisackisen durch lleberreichung eines Lorbeerkranzes ans» gezeichnet. Unsre Fußballabttilung steht zur Zeit in ihrer Abteilung an dritter Stelle, hinter Postsportvereinigung und Fußballverein Sachsen. Herr Walter SWener h>N seine Berufung als Mitglieddes Leichtathletikansschusies in den Eiesamtöorstand unser»-' Vereins angenommen. 7 (UChT. ty)S * Xadttt' O'-dogn* **.*v*v. n. wtvcv&Hpritfüifw t MT aiU tmmhUt1- Vimmmmü Stil Johrzthnttn btlitbt, in gonz AAitftl - Europa gtirunktn MARX6 TeeKANNe Rother&Kunbea.-e. Dresdner Verkaufsstellen: Grunaer Str.26 und 33 Größtes Unternehmen der Höbelbranche in Sachsen ♦ Eigene Fabrikation in Chemnitz und in Zeulenroda* Hobel in jeder Preislage

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