Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 4 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 Gemeindeblatt der Israeli ischen RaligjonSgemeinde Dresden Nr. 4 —- Religionsschule der israelitischen Religionsgemeinde Beginn des neuen Schuljahres und Neuaufnahme Religionsschule l,Pestalozzistraße2(l. Volksschul:). Mittwoch den 10. April, nachmittags 3 Uhr. Zimmer Religionsschule II, Carolastraße 4 (2.Volksschule), Montag den 15. April, nachmittags 3 Uhr, Erdi schoß rechts. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder mit E>eginn der Schulpflicht auch in die Religionsschule schicken. Die Schulleitung. rghröimg öc? Frieden-:- der Gemeinde nicht durchführbar erscheint, liinft der (^-meindegottesdienst.nach altem Nitus bis Ahlau? der- Probejahres in bisheriger Weise weiter. Vor Ablauf des Probejahres,hat der Gemeinderat die Bedii fni" frage zu prüfen, ivobei;n befürchten ist. das; ohne di? gc li'iinuhte Vereinigung die Bediirsnissrage mich einem zu eilen (^emeindegottesdienfi verneint werden dürfte. Von einer Neuwahl der' orthodoren >tultuskoininiffion wird bisj zur >i lärmig die'er Angelegenheit abczefehen. Tiefer Beschluß wird angenommen. Punkt f> der- Tagesordnung in dadurch für heule icg*i: ftandslos geivorden. hiernach werden die in der vorigen Sitzung veriaglen Ausschuß- und >io»i»iiffionsivahlen vollzogen. Zu 2. Ter Vornand hat den Entwurf des HansHaliplans für das .Kalenderjahr l!>2i> gemeinsam mit dem Finanz' ansfchns', vorberaten. Ter Entwurf in den Mitgliedern de-5 nolleginins zngefrellt worden. . •wrr Sanitätsrat Tr. ^immermmm trägt die ein lelncii Positionen des Häushaltplans vor. Ans der Mitte de- >tot legin ins kommende 21 «fragen werden von ihm. dem Vorsitzenden und Herrn Tr. Levy sofort beantwortet. Tie Stenerverhältniffe werden ausführlich besprochen, im übrigen findet eine allgemeine Aussprache nicht statt. Ter Hansbaltplan schlief',I in Einnahme und Ausgabe gleictilantend mit AXIIXXI M. ab. Ter -HausHaltplau wird einnimmig auf diese-Summe festgesetzt, und es wird weiter hin — ebenfalls einstimmig beschlossen, zur Ausbrimgnng des iin Hanshaltplan vorgesehenen Steuerfolls von , L40 «100 Mark eine (tküneindeftener von V2'/> Prozent der Neichseinko ninenftener;n erheben. Hiernach spricht das .Kollegium auf Antrag des Gei leindeverordneten Tirektor (Klauber einstimmig die Ent astnng des Vorstandes für die Geschäfts- und >tafsenführnjtg des Jahres V.tls ans. Zn 3. Entsprechend dem Anträge des Vorstandes i nd des Zinanzansfchnfses wird beschlossen, die ('tomeinbeftci er für das Kalenderjahr 1!l2i> ans 1 2 > ,. v o in -v> li n t> c r t der Neichseinkommenftener des Wahres-I!l2?> sestznsetzt». Zu 4. .cioUeginin beschließt einstimmig, die Gebühren für die Betplätze in der Synagoge und in dem sonst ton der Gemeinde veranstalteten Gottesdienst ans durchschnittlich Ml vom Hundert zu erhöhen. - Ter nach diesem Beschluß anszustellendo. Nachtn g znnt Gebiihrentarit vom 7. Tktober Ul2.ä hat folgenden Wirtlaut: „Tie in Abschnitt I des GebüHrentarifs der Israelitischen .Neligionsgenieinde zu Dresden vom 7. Tktol er 1il2ä als Betplatzmiete festgesetzten Sätze werden je »ich der Lage des Platzes erhöbt. Die Erhöhung beträgt im Durchschnitt '<!> vom Hundert." Zu li. Die Geltnngsdaner der Steuerordnnng vom '2.',. September l!>22, die dnrch Verordnung des Ministeriums für Volksbildung vom Ni. i»ni W2N K: ö2b Sicn. weiter bis zum 31. März li«2il für gültig erklärt worden in, wird auf eilt -weiteres CUibr, also bis zuin 31. März lü-t'l, verlängert. Zu 7u. Am Schluß der öffentlichen Sitzung berichtet der Vorsitzende: Der^am 7>. November 1!»11 verstorbene Herr Geheime itomnierzienrat Georg Wilhelm Arnstaedt in Dresden hat der Israelitischen Neligionsgenieinde zu Dresden ein Vermächtnis vpn III IXXI M. ansgesetzt, wovon die Hälfte »ach seinem Tode ausgezahlt worden ist. während die andere Hälfte be fiiniiiiungsgeniäß erst nach dem Tode seiner Witwe zahlbar fein sollte. Uran Geheimrat Agnes Arnstaedt ist am 2!>. Januar ÜI2II gestorben. Nach Mitteilung des Testamentsvollstreckers beträgt die jcfet vorhandene Nachlaßvermögenssubstanz 11 Prozent des früheren Nachlaßvermögens. Es kommen der Israeli tischen Neligionsgenieinde also noch -JNOCI M. zn. Dieser Betrag ist von den Testamentsvollstreckern int Einvernehmen mit den Vertretern der Stadt Dresden als Nacherbin auf 3IXXI M. auf gewertet worden. Tie Bestimmung über die Verwendung des Vermächtnisses steht dem Vorstand der israelitischen Neligionsgeineinde zu. Unter dem Ansdrucke des Dankes erklärt das .Kollegium die Annahme des Vermächtnisses. Es folgt eine geheime Sitzung. Versessenste bitte nicht, bevor Sie Reh lomeauftrXge vergeben, si<±i von einer erfolgreichen Werbestelle Kostenlos und unverbindlich Offerte einzuholen. Verlangen Sie bitte Vertieterbesuch. Mein Arbeitsgebiet. Verlag für Programme und Vereinsnachridilen, Ausarbeitung von Ideen. Texteö u. Zeidmungen für Inserate, Werbebriefe, Prospekte, Plakate, Werbeplane, Packungen, Schutzmarken, Qiebelreklame Alleinige Anzeigen- Annahmestelle für das „Gemeindeblatt. Inseratenannahme für sämtliche Zeitungen Verwaltung von Reklameelats usw. JAC. STERNLICHT Dresden-A. Zeughausstr 3 Ruf 14031 Bcrikfcrirftfigf unsereJmwenfen