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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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Nr. 2 Gemeindeblatt der $ ixaelitisjchen Religionsgemeinde Dresden Seite 25 fcha"; hier wird zum ersten Male ein SpielmannSl Auszug au» Aegypten veröffentlicht, das uns veians bereits unsre Vorfahren die biblischen Stoffe Mit ihrer llnuvelt darzustellcn wiisttcn. Zahlreiche folgen. Je lehrreicher und anregender das ist. „ ist es zu verstehen, das; anscheinend noch weite Glaubensgemeinschaft der (Gesellschaft zur Förderung schaft des Judentuins. der Herausgeberin der gegcnüberjteheii. Im letzten Jahre hat diese Gese Mitgliedern gegen den geristge» Jahresbeitrag von 10 Hefte der Monatsschrift lznsainme» 810 Scitem z> ihnen austerdem Vergünstigungen beim Bezug wichst wissenschaftlicher Veröffentlichungen gewährt. Hoffen neuen .Kalenderjahre zahlreiclie neue Mitglieder das oän Juden und Nichtjude» anerkaiinte Wirken - der unterstützen werden. Ihre Anschrift ist: Berlin-^ Belziger Ltraste 40, II., 2., das Postscheckkonto: Paul Berlin, 71)30. ed über den haulicht, wie i Stilmitteiln Besprechungen n so weniger Preise unsvcr der Wisieii- WJ., fremd I Ischaft ihren M. die sechs gesandt und ger jüdisS wir, dast im segensreiche Gesellschaft chöncbcrg l, Veit Sinn)», Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege Tie Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden Hai das echte Heft ihrer vorläufig zweimonatlich erscheinenden „Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege" heraus,egebe». Tie Zeitschrift stellt eine Zusammenfassung der bisherige > periodischen Veröffentlichungen der Zentralwohlfahrtsstelle dar: richtendienstes" und der „Zedakah". Zweck der Zeitschrift ist die umfassende wissenschaf des „Ngchliche und verde». Bestelle der g 2. M ant - st r a h e l 5 8 «Telephon: Bismarck 108 t und 1005, Postscheckkonto: Berlin Nr. 140 617), entgegen. Ter Abonnementpreis beträgt K M. jährlich; für jüdische iGemeinden, Lrganisationen. Vereine, Anstalten und persönliche Mitarbeiter 4 M. jährlich. Tie Artibstihrsreise des Deutschen Kercn Hajrssod Tie Teilnehmer an der Keren Hajessod-Rcise >v sonders interessantes Erlebnis in Palästina haben. ' die soeben ihre erste Neueinstudierung mit grostem gebracht hat, bereitet jetzt ein zweites Stück „Die Loche von KalderoU vor, dessen Premiere im März stattfinl > besteht der Plan, sic zu einer Zeit zu veranstalten, Teilnehmer der Keren Hajessod-Reise in Palästina a nach EV.-Kalender 1020 «herausgegeben vom Landesv:rband Gtzoj,- Berlin des EB-). Zum dritten Male erscheinend, ij: er ein sehr brauchbares Hilfsmittel, das bei dem billigen Preis: von 40 Pf allerhand nützliche Angaben enthält. - sus die Bedürfnisse der Praxis abgejtellte Bearbeitung all« r Gebiete der jüdischen Wohlfahrtspflege; der Zusammenhang mit d«^r allgemeinen Wohlfahrtspflege soll dabei weitgehend gewahrt stellungen nimmt die Z « » t r a l w o h l f a h r t s i deutschen Jude n, B e r l i n . E h a r l o t t e n b n Palästina :rden ein bekie Haviinah, (frfolg herausen Absaloihs" >en wird. Es der sich die ifhalic». Frühling ln Palästina Ein «roher Kultur- und Reisefili» Im März lli2>> brach von Jerusalem unter der Leitung' des Regisseurs Josef Gal-Eser eine Filmerpeditioii nach dem Toten Meer auf, um eine Kamerareise von der Mündung des Jordans bi» zu seine» Citcllcii am Hermongebirge zu unternehme». Wundervolle Bilder von dieser abenteuerliche» Fahrtdie «'st durch ganz unbewohnte, ja zum Teil von Europäern noch nie betretene Gegenden führte, sind nunmehr in einem Film „Frühling in Palästina" zu sehe», mit deren Herstellung sich die beiden Palästinafonds, der Aufbaufonds Keren Hajessod und der Bodenfonds Keren Kajemetd Lcjifrael auch kulturhistorische Verdienste erworben haben. Bilder von groster Schönheit führen uns von den Klippen am Salzmeer durch wilde Felsenschluchte», in welchen vergessene Klöster träumen, den heiligen Flust entlang, durch Dörfer beduinischcr Fischer und in das Leben der Nomaden, das sich auch heute nicht anders abspielt, als in biblischen Zeiten. Aber schon ist der jüdische Pionier auch bis in diese Gegenden vorgedrungen. I» grandiosem Gcgensap zu der ncucntdcckien römischen Ruinenjtadl Tjerasch entrollen sich packende Aufnahme» vom Aufbau des groste» Elektrizitätswerkes, das der Ingenieur Ruthenbcrg zur Kraftversorgung Palcistinas baut. Am Ufer des Tiberiassees blüht bereits ein Kranz neuer jüdischer Siedlungen, uufr auch stoch im äutzerjte» Norden des Laudes, an den Abhängen des Hermon, begegnet man den Hirten neuer jüdischer Kolonien, lim diese Jordanrcise, die das ergreifende Kernstück des neuen Films bildet, gruppieren sich Bilder von Arbeit und Festtagen aus den jüdischen Dörfern und buntbcwegte Szenen aus de» Ttädie», von denen besonders der Gegensatz zwischen Jerusalem mit den Festen sckner orientalischen Juden und Tel-Aviv, dem emsigen Zentrum der zionistischen Kolonisation, die stärkste Wirkung ausüben. Ein ganzer Akt ist den „Heldinnen dcs Aufbaus" gewidmet und bringt Anfnahmen von der heroische» Arbeit der Pimliermädchen beim Strastenban und in den landwirtschaftlichen schulen. Reizende A»S>chn-ittc aus dem Wirken der Kinderfürsorgestellen schlicstcn diese Reihe ab. Besonderes Interesse werden aber wohl die Ausnahmen von Haifa auslöse», wo eben mit dem Bau eines Hafens begonnen wird, der den Crt zum weltwirtschaftlichen Zentrum des vorderen Hricnts macht und wo erst vor kurzem ein großzügiger Bodenkauf des Keren Kajemeth LejIsrael die sozialen «Grundlagen der rapiden Entwicklung gesichert hat, die schon die Bilder dieses Films deutlich zeigen. — Nicht unerwähnt darf auch die Musik bleiben, die auf Veranlassung des Keren Hajessod der Kapellmeister Mar Lauipel ans Jerusalem dem Film beigegebcn hat. Neben jüdischen Volksliedern hat er vor allem seine einzigartige Saiilinlung arabisch-palästinischer Melodien verwertet. So ist eine Musik von künstlerischem und inujikhistorisch gleich hohem Rang entstanden, die z. B. die alte» Pilgerfeste in Jerusalem und Tibdrias, die der Film zeigt, in stärkstem Maste verlebendigt. Dieser Film wird in'Dresden am Sountag, dem 24. Febrnab. vormittags 11 Uhr, im UT., Waisenhausstratze, aufgeführt. . 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