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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-12-01 · 8 (12.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
8 (12.1928)
Date
1928-12-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 8 Seite 24 Viktor .öcnnifl. Knaben und Mädchen jeden Tonnerstag von 5 bis 7 IIKr, Turnballe Volksschule, Teidnitzer Platz. Herren jeden Tonncrsrag von 7 bis 8 Uhr. Turnhalle Volksschule, «eidnitzer Platz. Leitung: Sportlehrer Viktor Hennig und Joseph Rittbcrg. Fußball für jugendliche jeden Mittwoch von 7 bis 8 Uhr, Turnhalle der Volksschule Pestalozzistraße. Leitung: Heinz Gordonowilsch. Anmeldungen und Anfragen sind an unseren 1.. Vorsitzenden, .Herrn Architekt Leopold Lustig, Prager Straße 54, Telephon 18 538, zu richten. - Tas Jüdische Jugendorchester, Tresden veranstaltete am 10 November im grossen Saale des .günstlerhans'S seinen 5. Vortragsabend. Tiefer -Abend hatte eine besondere Bedeutung dctdurch, das; der bisherige Tirigent dieses-Orchesters, Tiegfried Horowitz, da er nach Amerika geht, sich verabschiedete. In einer Ansprache gedachte der Vorsitzende, Alfred Lewin, besonders dieses Umstandes und dankte dem scheidenden Tirigcnten namens der Mitglieder des Orchesters für seine ebenso aufopsernde wje erfolgreiche Tätigkeit, im Orchester. Tie im Programm vorgesehenen musikalischen Tarbietungcn wurden auch diesmal sehr geschickt und irinimungsvoll vorgetragen, so das; sic verdiente Anerkennung und grossen Beifall fanden. Neben den hebräischen Melodien Philippson und Kandier fanden besonderen Anklang die Ouvertüre zur Oper „Tancred"-' von Rossini und die Tcrcnade „Eine kleine Nachtmusik" von Mozart. Ein anschliessender Ball, bei dem die Dresdner Rundfunkkapelle Ägunte ihre Tanzmelodien mit gewohnter Meisterschaft erklingen ließ, beschloss die wohlgclungene, genußreiche und gutbesuchtc Veranstaltung. H. L. . Gesellschaft zur Fördern», der Wissenschaft des Judentums Im Oktobcrhcft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums bespricht I. Bergmann, Berlin, die Entstehung einer Anzahl religiöser Gebräuche, die man, schwerlich mit Recht, auf religiöse Verfolgungen zurückzuführen glaubt. Tie Untersuchungen. Friedmanns über die Judenfrage im Galizischen Landtag von 1861 1868 gelangen zum Abschluß. Tie Untersuchungen vlZii H. Horowitz über die Familie Lwow dürfe» deswegen auf besonderes Interesse rechnen, weil durch sie Karl Marx Stamm bäum eine genauere Bcstimmuiig erfährt. Während die Untersuchungen des greisen Gelehrten Michael Holzmann über Uebersetzungsfebler, die aus der -Septuaginta in spätere Uebcrsctzungcn eingcdrangcn sind, sich vorwiegend an gelehrte kreise wcndcn, sind eine Reibe von Berichten über Neuerscheinungen durchaus gemeinverständlich gehalten; so die Arbeit von B? Heller über wichtige Midraschforschungen und von I. Hcincmann über die beiden „Enzyklopädien des jüdischen Wissens", von denen nunmehr die ergen zwei Bände erschienen sind. Es bietet auch dies Heft jedem Gebildeten Wertvolles, der sich für die Pergangenheit seiner Gemeinschafr interessiert. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährliche» Mindestbeitrag von 10 M. an diese (Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Veit Timon, Berlin 7(>30ss oder an eine» der Vertrauensmänner sendet, die in jede,» Heft der Monatsschrift üufgczählt sind. Tie Gründung des Verein» „Gemeinnützige jüdische Eheanbahnungsstclle" Am 28. L ktobcr fand in Frankfurt a. M. die Konstituierung des Vereins „Gemeinnützige jüdische Eheanbahnungsstelle" statt. Tie vorgclegten Ttatuten wurden einstimmig angenommen. Danach bezweckt der Verein, der seinen sitz in Frankfurt a. M. hat und ins Vercinsregister eingetragen werden soll, die Errichtung uind Unterhaltung einer gemeinnützigen Eheanbahnungsstellc, ferner die Unterstützung aller Bestrebungen, die die Förderung der Eheschließung unter den Juden, zumal der Früheh«, und die Bekämpfung der Mischehen sich zur Aufgabe machen. Der Verein betreibt nur gemeinnützige und fürsorgliche Arbeit, letztere auch in der Richtung, etwa erzielte Ueberschuffe, indbejsondere aus Schenkungen und Stiftungen, zur Ausstattung von armen Bräuten zu verwenden. Die Geschäftsstelle der jüdischen Eheanbahnungsstelle bzw. deS Vereins soll in Frankfurt a. M. geführt werden. In größeren Städten und Bezirken dcö Deutschen Reiches werden ehrenamtlich tätige Vertraucnspcrfoncn sowie erforderlichenfalls lokale Bezirköslellen zur Unterstützung, von armen Bräuten bestellt. Sowohl Einzelpersonen wie Körperschaften können Mitglieder werden. Ter Mitgliedsbeitrag für das einzelne Mitglied. beträgt mindestens 5 M jährlich. Wissen Sie schon, daß ivlr Pelzmantel, Veite und Jbe~ faizftreifen in reicfoerCUisuxihtführen? ' Rlnfere CLbteiümg im zioeüen Stock nimmt Pelzbef&tze, J^ürfcfanerarbeiten und ^Umänderungen zu niedrigen Treifen uor. dnjuf(*A.» /St/ua^e 1

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