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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-10-01 · 6 (10.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
6 (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Mittel! unssblatt des Sächstschen israelitischen Gemeindeverbandes Oktober 1928 / Die, Befteuei ung der toten Aand Tie Pccöffentlichnngen ii, den Tageszeitunge l ver anlassen mich, die Frage der Besteuerung der „toten Ha ib" im Hinblick aus die öffentlich-rechtlichen Neligionsgesells hasten, die wohltätigen und milden Stiftungen einer kritischen Be trachtung zu unterziehen. Nach dem Grnnderwer isteuer gesetz vom 12. September lDJI) Iwt der Erwerbe« eines «Grundstücks (Ärunderwerbsteuef zu bezahlen. Las besetz enthält eine 'Bestimmung, woitach (grunderwerbsteu, r auch dann zu entrichten ist, wenn ein eigentlicher Grunlerwerb nicht vorliegt. Personenvereinquingen. Anstalten uni Stif lunge» jeder Art, rechtsfähige irnd nichtrechtsfähige Per eine, sie alle haben von Grundbesitz, der ihnen seit länger als dem 1. Januar 11)11) gehört, eine Steuer in Hebe von l bis (einschließlich Zuschlägen) 1,5 v. H. des gelmeinen Das gröBte J& Arzneimittel-Lager L1NDNEM APOTHE DF? E PRMERSTRASSE aPW EN sind BN'rtes zi« zahlen, wenn er a»r 1. Januar 11)21) sich ilircm Eigentumc befindet. Npch dem 1. Fannar worbene (Grundstücke sind in derselben Weise zu ve sobald zehn Jahre nach dem Erwerbe verstrichen werbstag ist immer der Tag. von dem der Einet« eintrag im Grundbuche datiert. Diese Besteuerung Besteuerung der Toten Hand genannt soll die ei Grnnderwerbsteuer ergänzen'. >ES soll bei nrundbcs Körperschaften und Persoiieiivercinignngcn ein Ersa« aeschassen iverden, daß ein Wechsel im Grundeiaenti «eiten cintritt. Aus Billigkettsgriinden ist milde« Stis ningen, «venu das von ihnen zj, erwerbende oder erworbene Grundstück unmittelbar den Stift»ngszi««ecken dielst, das Tagung der Arbeitsgemeinschaft der noch in!)1!> erytcucrn, (fr* tüiiierdie «jentliche tzenden dafür m nur Necht ans Erlaß der Steifer eingeränint. Steuersreibeit tritt auch ein, «ven» eine öffentlich-rechtliche xrörverschajt ein Grundstück erwirbt, um eine öffentliche Erholungs-, Wald¬ oder soi«stige Grünanlage! zu schassen oder öffentliche Straßen oder Plätze einznrilchten. 4 Friedhöfe gehören nach einer Entscheidung des Reichsfinanzhofes nicht zu diesen Plätzen. 'Nach tz 21 A b s a tz Z i s s e r 2 de s W m n ii ■ e r >v e r b.ft e » e r g e s e tz c s! s i i> d d e n t sch e Si irche i« un d andere m i t N e ch t s p e r s ö n l i ch k e i t a »sg e st a t t e t e, in ei » e »i jü a n d e ö s s e n t s i ch z u g e - l a s s e n e N e l i g i o n s g e! f e l l s ch a f t c n so w i e A n - st alte n, S t i s t u n g c n -u n d P e r s o n e n v c r e i n i - g u n g e n, di e a n s s ch l i ej ß l i ch kirchliche n. U n t e rr i ch t s -, g e in e i n n ü tz i g e n oder milden Zwecken d i e n e n, von der («1 runder w e r b ft c u e r befreit. Hiernach sind also auch bie sächsischen israelitischen Religioiisgemeinden, öffentlicli-jrechtliclTe Neligionsgesellschasten im Sinne des Artikels 1.17 der Neichsvcrfassung, von der Gruiiderwerbstener beircit. , " / Tie gleiche Befreiung genießen obne weiteres die ii iimittel b a r unter der B e r w a l t n n g der israelitisch e ii N c l i g i o n sg e i» e i n d e n stehenden An stalte» und Stistungen, die de» in 8 21 angegebenen Zwecken diene». Fn einer ungünstigeren Vage sind die selbständige», n ich t unter der Verwaltung der israelitischen Religionsgeineinde stehenden gemeinnützigen Anstalten und milden Stiftungensoweit sie Grundbesitz liaben. -Tie Finaii',- ämter müsse» sich an den Buchstaben des «Gesetzes halten: sie pflegen erfabrnngsgemäß de!» strengsten Maßslab auznlegen, wen» es sich darum handelt, festznftellein ob ein/ Anstalt YuVr Stiftung a n s s ci> l i e ß l i ch also nur gemeinnübrgeii oder milden Zwecken dient; Ten Berwaltungen der Anstalten und Stiftuiigen der «»letzt bezeichneten Art wird dringend empfohlen, rechtzeitig beim zuständigen Fina»,- amt vorstellig zu werden, damit ihre Steuerfreiheit im Sinne des Grunderwerbsteildrgesetzys anerkannt werde. I'I. üdischen Landesverbände des Deutschen Reiches am Sonntag, dem 2. September 41)28, vorn ittags 10 Uhr, zu Berlin-Eharlottrnbnrg, .(iantstraßr läti. Anwesend: vom Preußischtn L a n d e ü v e r b a u t ichcr (gemeinden: K. (tz. :>!, Wolfs, Vorsitzender,?r. Baeck, Professor Tr. Elbogen, >Geh. Fustizrat «Goldfeld A. Loeb, Mittelschullehrcr Stern,j Professor Tr. Türk, rektor Tr, Gutmann «als lgajt ju Punkt 2); vom Ve bayerischer I s r a e l i t i s ch e jr G e m e i n d e ii : £ be «erichtSrat Tr. Neumeyer, FuftiKat Tr. Soinniel, Koch Joseph, Rabbiner Tr. Stein, Oberlehrer Stoll, Fujtizrat Tr. vom Badischen .Oberrat der Israeliten: iiiwalt Tr. Pfälzer; vom Oberrat der Israelit Religionsgemeinschaft Württembergs: nwalt Tr. Gunzenhauser; vom Sächsischen Israelitischen G> verband: Karl Goldschmidt, Leipzig; vom Land eöve j't Israelitischen Religionsgemeinden H» lomm.-Rat Mayer; vom Vorstand der T f israelitischen Gemeinde Hamburg: Alfred om Oberrat der Jsraeltischcn Landesgem Mecklenburg.Schwerin: Rechtsanwalt Tr. Ruch vom Vor st and der Israelitischen (Dem Bremen : Max Reifenberg; 0 o 4i V orftand der I s rischen Gemeinde Lübeck! Tr. Landau; ferner aiiwalt Tr. Charig (Generalsekrchär des Preußischen o^rbandes jüdischer «Aemeinden); jur Protoküllführung: de Jong. : j ü d i« Rabbiner Moritz tudienc b a n d landes- ,n.-Rat -traus; Rechts» i s ch e n RechtSemeinde» : b a n d s s e n : u t s ch» Levy; c i n d c ensohn; ein de a e l i RcchtSianbeä»? räulein Wolf f eröffnet die Sitzung mit folgenden Worten: Fch habe die große Freude, Sie namens des Preußischen Landesverbandes jüdisä-er Gemeinden berzlichst zu begrüßen, und | ANGORA-KAMELHAARHAUS § I s 3 SALZMANN STRUMPFE in 1000 Farben, audi extra weit und lang. Prager Straße 23 Johannstraße 17 spreche insbesondere den von auswärts erschienenen .Herren linseren Tank dafür ans, daß sic uns die Ehre erwiesen haben,

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