Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 1 (5.1928)
- Date
- 1928-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. t Gemeindeblatt der I sr «l e l it i sch en Religio >>sge mein de Dresden Berichtsjahres gegründet wurden, legen Zeugnis vom Erreichten ab und werden, wenn wir unsre Arbeit gemäß dem oon uns ausgestellten Programm fortführen werden, eine dauern >e (Gewähr für das Fortbestehen und das weitere erfolgreiche -Wirken unsrer Arbeit in Deutschland bikden. Unsre Sammlungen in Deutschland für den Wi> derausb.ru- Fonds hatten vom 1. Januar 1927 bis zum 1. März 1928 ein Mo samtergebnis von 95 185,60 M.; hierunter befinden sich «ioch Außenjtändc von Zeichnungen aus dem Fahre 1927 in Höhe von 6925 M. sowie von Zeichnungen vom l. Fanuar 1928 bis zum 1. März 1928 i» Höhe von 10 150 M. Die Einnahmen der Abt. Dentschland betrugen im Zahre 1927- bis 1. März 1928 einschließlich der beiden „Ort"»Bälle 2 552,63 M. Auch die Zahl unsrer Mitglieder weist eine stete Zu rahme auf. Die Abt. Deutschland war bereits voriges Fahr in der Lage, ihre Ausgaben aus den obenerwähnten Eingängen z» decken und Beträge — neben de» aus den Samnrlungen für den Wiederaufbau-Fonds zur Berfügung gestellte» Summen — für produktive Arbeit in Deutschland freizubekonrinen. Erhöhte Aufmerksamkeit wandte» wir, soweit die un» zur Perfügung stehenden Mittel es uns gestatteten, im ifauffc des vergangene» Berichtsjahres der produktive» Arbeit in Deutschland zu. Tie Schnciderlehrwerkstätte, die wir zusammen n it der '.1-» beitsgemcinschaft der jüdischen Arbeitsnacknveise in Berlin aufrecbtcrhalte», ist in Anerkennung der von ihr erreichten Erfolge vom Minister für Handel und Gewerbe durch Erlas; von 24. September 1927 als eine llntcrrichtsanftalt anerkannt worden, deren Besuch als Ersatz der Meisterlchre anzusehen ist. Es lerne» gegenwärtig in der Schule 15 Funge». Fünf Fungen habe» ihre Mescllcnprüfung während dieses Fahres bestanden. Wir haben seit ihrer Gründung 13 842,19 M. für die Schule aus,cgebcn. Einen sehr guten Erfolg hatten die von uns im März v. F. gegründeten Ehauffcurkurse zu . verzeichnen. - Die Sck ule wurde bisher von 49 Schülern besucht. Fhrer Staalsangehöi igkeit nach zählte man 'unter ihnen 22 Deutsche, l6 Staatenlose, 3 Russen, 3 Litauer, 2 Palästinenser, 1 Polen, 1 Rumäne», I Tschectwslowakcn. Die meisten .üursustcilnehmer haben ihre Pri fungen bestanden und entsprechende Stellungen bekommen. Me näß einem d> ii von uns mit , Schule unsre , werde» unsren nehmern entsp gemäß zugewie unter unsren abgelegt haben chauffeure ode brauchten. Mit relativ jungen Leute», infolge dauern jüdischen Wohl! produktiven Be Auch im ver, Anzahl von jit!>i landwirtschaftlich Beendigung ihi hiermit in vie gefördert. Ter Schivc Fahre in uns Auf-und Nmbl ii Wir sind tum organisch ■ össentlichtcn und überzeugt« j £ rganisation v Herr Fujtizrat „Die Mit« i läßt sich au> noch fortdenk r>e ilaschei Unter der bc hat sich diis S\ zu einem der neu Vorgerichtes Aufenthalt. I n Seitö 25 dessen n Bcrbande der.tUeigkraftdroschkenbejitzer, iit i 'lutfi' errichtet wurden, abgeschlossene» Pertrage sämtlichen die Schule absolvierenden Llursüstciiechende Stelle» als Droschkenchauffcure wünschen. kleine Stellung habe» daher nur diejenige,i -chülern erhalte», die keine Troschkenfahrprüsung >zw. infolge anderweitiger Beschäftigung als Privar- Äutomechanikcr diese Prüfung nicht abz «leg.-» zeriuge» Mitteln ist es uns hier gelungen, jünsch-.-n die — sei es infolge ihrer Berufslosigkeit, r Erwerbslosigkeit — der allgemeinen m ahrtspflcge zur Last fielen, in kurzer Zeit i ufe zuzuführcn. gangenen Berichtsjahre hatten wir einer siciä.-liden n jungen Leuten, die sich hier in Deub.bland oder gewerblich ausbilden, zur Fortfetzunz und es Studiums monatliche Subvenkioneu erlei i und n Fällen die Berufsumschichtung ermöglickt -ind 10i es d der einem ljpunkt unsrer Tätigkeit lag jedoch auch in diesem - r Propaganda» und Werbearbeit für das große «werk des jüdischen Wirtschaftslebens in £ jlcuropa, bestrebt, den „£rt"-Medanken im deutschen Fude-.i« verankern. Fu einem vor einigen Monat» n oerigrammatischen Artikel schrieb einer unsrer besten reu Freunde, dem wir l>eim Ausbau der „£ rt*» Deutschland zu größtem Dank verpflichte Dr. F. B r o d n i tz: - rbeit der deutschen Fichen an der „£rt"»Bei der Betätigung des deutschen Fudentums n." Geschäftliche« ijwährte» Leitun,; von Herrn Direktor Eurt Trjen-kner u r ha ns und P a r k h o l e l W e i ß er H i r s ch rste» PergnügungsetablissemeutS entwickelt Die I und. legung kaum en vornehmen Räume bioten einen «n,iene-hinen übrigen verweise» wir auf das Fnferat. ^rrrn Wer kommt durch! verschlossene Türen I Nicht Ihr Vertreter, dem muß man öffnen, bevor ei Ihr« Botschaft überbringen kann — aber die Zeitung Sie dringt in jedes Haus, selbst wo kein Klingeln Anl wort findet. 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