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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-04-30 · 12 (30.4.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
12 (30.4.1928)
Date
1928-04-30
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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Seite 26 Kömeindeblaßt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 12 Geschäftliche« Es i'k t'cabiianijii, >» Xrosdo n bei goilügeiiider 'Jctciliflunn unter Veittttm poit irrnitletn Violo Sdiornitctn eiitan jüdischen Milt Ser* i, a r t o tt;n eröffnen, ««ntcreiictitcn werdqis iicbctcit, i'icti txilbniü t''eor(u’!iU- 2, 1.. melden, 's”1 übrigen p’eripeiien mir ans daconiernt. Unter der bewahrten Teilung von .»errn Direktor eujti Jrenfner!'n: f4.ii fii;- m n r h a n n n d t» a r ( b o t e I W e t i> e r .C* i r s cb tu einem der eritett '•i;eriuuitiuiitK-etal'Uite men:-:- entwickelt. Xie net? poraeriditoteit poritebmen Siaume dielen einen aiigeitehnien ..i;fenthit:t. Int übriiten perweifen wir auf Kar- Inserat. Literarische Umschcui 21 I t n I e tt it i*?t. Jabotinfkn». Richter »ud Rare., ein Zimioit' Roman. niuti dem btbliidicn 'toti frei bearbeitet. '»'einen T.">n SJia rf. Xaa .Inbemum in feiner .fiiltur- »nd rtligionsgeschichtlicheu vjiirt'cinnna. pon vr i"> n a r 9 '»'a m p a r t e r . Dtadtpf,irrer a. -i.. aeb. 1” S.'i'arf. - I -»nn»roörtrrbndt tu Talmud, Midrasch uw Targiim. mit Beleaen den X.nellen »cbraiidi - - Xentfdi irnalitdi. pp» 24ar»di Mrubnit ,,„d Xr. 21 i'i. Xilberntann. 2 Stände imj ieormat 2 > ■ 1!» eientiineter. >>'anzlei»e» 42 Mark. V u 9 um u a t o . Xie «Indem im alten Xieie i’ieitbaraphie in ein ipiditjaer 2>eii 22teit9. Sin »and lept zugänglich aeipprfenj reube hiiioriidie vjntiteUuuflen beriditu».-itt SterbaitBie- 9er »abebnrger ,» den Jude» uni Ut. im alten SSien dargeste II r i e l Birnbaum. Maies, (teb. SMen, '»'einen « Warf. — aa mr Mnltnraeidiidite r C neuen werden will* trenaer CbieftiPitiit da.' deren '»'eben und '.'eiben l.sn Mark. ..Xie und talmubfunbifle führende Rabbiner der Amsterdamer Gemeinde, dem es gekingt. in fast allen sonst so kritischen Juden belfee Messt.,s. bpffnuua ,u wecken, so das, ste in grösster Hofsnung des neuen Messias SV b b a t a i - I w i darren. Tragisch das Schicksal dieser drei »auptaeftalten: R e m b r a n d t. der die schönbeit, die über die ganze Melk ansgebreitet ist. sucht, endet.. oerachtet von seiner »Uaubensgemetnschati. im Schuldaesängnis. Spinoza. durch Bann aus der indischen i'lemeinschatt ausgestonen. must als EUasschleifer sein reden tristen. Und dem in seinen Messtasbossnungeu getäuschten Rabbi Menasse bricht das »er,. „ Wer stch mit den Problemen lener (Jpotbe nicht nur oberflächlich beschäftigen will, dem sei Tbeilbabers Werk .Lein Reich komme" bestens empfohlen. De. Erwin Baron. ..Der Staat und die Anden." Eine Broschüre vom Polizelprandenten »ans 24randt. Xer bisherige Mönigsberger Polizeivrästdent »ans Brandt bat im Sterlaae der Mönigsberger,»artungschen ejeitiing »nd Sterlagsdruckeret unter dem Titel „Xer Staat und die Juden" eine Schrift erscheinen lasten, die gerade im gegenwärtigen Slugenblick starke 24ea»tung finden wird, da die Judeusrage anlästlich der Wahle» wieder besonderes Jutereste gewinnt. Auf istrund eines umfangreichen Materials weift der Berfaster nach, welches Unrecht den Juden vielfach im alten vreustifchen Staat angetan wurde, wie von amtlichen Stellen immer wieder versucht wyrde. ihre staatliche ffleichberechtiguaa ,u unterbinden. Xie Mapitel über Staatsdürgerrechte. Berwaltungs-. '.'ehr- und Militärdienst sowie über die. Justiz und die allgecheiaen Rechte der Juden bieten einen sehr intereflanten Beitrag zur Judenfrage. Xetn Temperament des Berfasters entsprechend ist das Werk in midier, ansprechender Jorm geschrieben und zeigt hochintereffaute Parallelen zwischen der Behandlung der Juden durch den Qbrigkeitsiiaat und dem von den Judengegnern geplanten deutschvölkischen Staat. Xie Schrill verdient um io stärkere Beachtung, als ihr Sterinner mit allem Rachdruck fordert, dast der Slntisemitismus bekämpft werden mun. weil er nicht, nur eines christlichen, insbesondere aber auch eines republikanischen. Staates unwürdig, sondern schliesstich auch dem Woble des Staates abträglich itt. — Preis der Broschüre 2 Mark. grosten Wenidien find es. die der Menschheit »breit Wert geben." Bon diefem '»'eit'ap ansgebend und in scharfem Widerspruch ,it der heute . “ ” “ i« Ser Bolksmane als te verflicht Uriel Bien biblischen »nd andern redeus tEafanooa en langst ,u europäischer ' Trägerin der Entwicklung in der Weltgefchi bäum, das "eben des grostien Inden au X.nellen wieder,»gebe». Stefan I w e, g. Drei Dichter ihn Stendbal Tolstoi«, '.'einen i M. Xen be »»eltung geiangieu Enaniverken Stefan Jnteigs „Xrei Meister" und ..Xer Mampf mit dem Xamon" schliefst firb bier eine mit gleicher pindiologiflber und fpracblicher S.'ieiiteridinft geformte Bildnisreibe an. . Jbr fiegeiistand ist teuer TvPiis des stch telvst ,ugewandten Mnnftlers. der m;t feinem Schaffe» vor allem stch selbst autobiographisch zur i Stnfdiannna bringt. Eafanova stellt die unterste, die blof, fachlich naive! Stufe solcher ..Xichter ihres '.'eben»" dar. Stendhal die vfvchologifche. i Tolstoi die höchste, die ethifch reiigiöfel ntid dieser plastisch gegebene, 2;eraleidi so markanter Jiidividlialiiate» erosfnet das gan,e noch »n erschlossene Problem der Möglichkeiten nn» <«iren,en seder irdischen Selbftdarstelln »g.! Emil '.' » d w i.g. Der MeufcHenfoHn. «ifefchichte eines Propheten, mir I'- Miipfertiefdrncktafelii nach .'ieichnnngcn von Rembrandt. reinen M. In diesem Bucke, zeigt Emil '.'nd vig die Entwicklgiiig Jes» vom gläubigen Jüngling ,um kämpfenden 1 rovheten. Jnm erstenmal werden hier Erwachen und Wachsen des S Ibstgefuhis in einem religiösen .'Vithrer dargeuellt. >.'ndwig bat ste s betont, er wolle weder finden' noch erfinden. So find auch die £ .stellen des neuen Buches nur die Evangelien. Emil '.'»dwig hat nid t» hinzugefept. er bat den Tert der Evangelien lediglich neu geordnet »nd rfhckologifch geordnet. 21 r t i! r S ck n i p I e r. Ibeteie, Ehronik eines Jranenlebeiis «Roman«, '.'einen 7.7>f> 2.«l. Jofevh Roth, elivver und fein Beter, '.'einen «C><» M. In diefem Roma» schildert der Sinter einen kleinen Burger. Ser in seiner ganzen komischen, demütigen Slbfonderlichkeit denieoch eine tnoifche Persönlichkeit feiner Jeit und feines Standes bleibt, den stummen Mampf des Menfcken gegen fein Sckickfal. seinen Stand, feine Jamtli«. den Mrieg. die Ratlosigkeit des aus dem Mrieg beimgekebrten Sohnes die 2<»ntheit 9er S.'ackkriegsieit und ihre» Tvpen: die Schauspielerin und die läoldfucker des Jilms auf Sem Sststern und zugleich bunten »lutergrund der Inflation. C tto I l a ke. Jreuud aller Welt. Roenan. reinen 7.äst M. Sion dem bekannten Werk von Xr. X h. ». van d e B e l d e. ..Xie vollkommene Ehe", erschien Ser zweite Band unter dem Titel „Die Slb» ueiguug in der Ehe", eine Studie über ihre Entstehung und Stekamvfung. 4" Bilder, '.'erikonformat '.'einen 14 S.«k. 2« r n ii o ,« r a n k. Politische, Rovelle». reinen ."> M. S> ii t o i, Tfcheckow. Slniuta. Scovellen. reinen 4.‘>n SR. iS«iitfleieiLt von der Buchhandlung Straust ». Burtnla. Xresden 21.. Eliristianstrai-e. Eckhaus Stnivestrasie l-'>.« RICHARD MISSBACH DRESDEN / GEORGPLATZ 3 JUWELEN / GOLD- UND SILBERWAREN Rumbo-Seife Uberalles „Dein Reich komme." Ein chiliastifcher Roman ans der Jeit Remdrandts. »nd Spinozasvon Xr. Jelir 21. Xbeilbaber.! Berlag Lchivet'chke II. Sohn. Berlin XV :!II. Slnläfilich des znnehmendeti Jntete»es für Sotnoza erscheint es angebracht, in dielen «palten; auf ein Werk z Heilhabers hin,»weifen, in dessen Bordergrntid dieser tndifciie vzeifiesbelö steht. Xbeilbaber. den.reiern der Jeitschrlit durch «eine mannigfachen Beitrage und auch sonst weiten Mreifetr des beut* «dien >>ndentiims wohl hinreichend bekannt; nickt znm mindesten durch «ein 2t»'>ehen erregendes Buck ..Xer Untergang der deutschen Juden", «nhrt uns in diefem Cph» mitten hinein in das jüdische Slmsterd.im des I.. Jahrhunderts, den Mittelpunkt der ans Spanien und Portugal vcrtnebenen^.iuden. und Iaht in anschaulichster 22ejse jüdisch« .eöjn und zreiben vor unfern Singen erstehen. Besonders glücklich «chetiit n»s der Sterfnch. Spinoza und Rembrandt einander gegeniiberzitstellen: Rembrandt. der groste Judenfreund. der die iiidifdien Singen liebte, in denen fo wenig Jreude. aber io viel Webmiit und das „euer geheimsten Witfens lag. Rembrandt. de Mensch der Phantaue und der Schönheit, auf der-andern' Seite Spinoza 9er iMrnbler und zerniiene Jweifler. der.im Mampfe um Erlenntuis. iinbeuechlich »ns unbeirrt, in konfeauenter. mathematischer Weife nach ier 22ahrh'-it nrebt. Sieben Sieten beiden «''estalien ragt noch über alle andern, ebenso tretfTt» gezeichneten Personen — wie Beiandern Rabbiner oder 21er,te und Xichter -- Rabbi Meuass« den Jirael hervor, der vielgelebrte. vielgereiste, sprachen \ RUMBO bedeutet Qualität Jn der Rumbo-Seife findet jede Hausfrau die zuverlass'gste u. spe-samste Seife furWcsr e u. Haus Rumbo-Seifen-Werk* Gebn. Rumberg Freital d— belwbt’en Rumbo-Ubfolto

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