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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-03-31 · 11 (31.3.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
11 (31.3.1928)
Date
1928-03-31
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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Nr. 11 emeindeblatt der Jsr aelitischen Religion^gemeinde Dresden Seite 27 Ter Central-Verein hat deshalb in seiner letzten Hauptver> sammlung beschlossen, diese Frage grün! lich zu prüfen und praktische Abhilfe zu Ischaffen. Der Rednel ging in fein< n AuSführunden auf Probleme des praktischen! lbwehrkampfes ein. Direktor Gerson Bach, der Syndikus des Verbände i Deutscher Waren, und Kau Häuser, ist der Ansicht, daß die Personalchefs, besonders jene, die auS Offizierskreisen gekommen sin!, in vielen Fällen schuld an der Zurücksetzung irdischer Angestillter seien. Man müffe die NeschäftSleitungen mii einwandfreien, Material über die Tätigkeit solcher Personalchefs unterrichten. Dr. Ludwig Holländer, der Direktor tes Central-Ve> eins, führte aus: Nach einem Worte von Max W,ber gehört zu», Politiker Leidenschaft, Berlintwortung und Aug^nmatz. Leidenschaft mutz uns ergreifen, wenn wir die in tatsächlicher Bezieh, ng vorhandenen Berhältniffr sehen. Tie Zahl d> r gesperrten 'serufe wird täglich grötzer. Die Unmöglichkeit fü, Juden, unt, rzukommen, wächst ständig. Wir dürfen die Aug n nicht vcrsct liehen, wir müssen uns darüber klar sein, datz geholfen werden mutz. Der Dille, zu erkenne,, ist in uns Vorhände», und wir werten auch die Tatkraft aufbringen, das Erkannte jju bessern. Getri gen werden wir dabei von der Verantwortung, die ins zunächst fügt, datz mit Schreien und Schimpfen, datz mit demagogischen Vclksversammlangen nichts ge an ist. Diese Vera» twortung lehr: uns auch, uns von unnötiger Schwarzmalerei fernAuhalten und vor allen Dingen Einsicht st, den EntwicklungSpr, zetz der kommenden Dinge zu gewinnen. Ter ganze WirtschaftSprozeh der he iligen Zeit m,tz beleuchtet werden. Wir müssen verstehen lernen warum Soni bart einmal sagen konnte: „Die Aktiengesellschaft ist antisemitisch'. Und wir» müssen uns darüber klar sein, — und das betrifft das I ritte (Gebiet, das Augenmatz. — welche Kräfte wi, und welche Nräfte unsre Gegner aufbringen können. Unsre Kiäfte sind nach keiner Richtung hin erschöpft. Wir werden sie in unserm Ccntral-Vcrein zusammenzufaffen wissen, und wir sehen in ihm di: am besten geeignete Stelle, 'zu bessern, und die vorhandenen Mitzstände so gut wie^ möglich ^u beseitige». Denn unsre Organist tion hat die , wirken, durch Vertrauens- Einflütznahme im e nzelnen genit einem behördlichen oder zu sein, sich fi ei vor alle» hnteren Schicht unsres Erlich iu nötige Elastizität,!um auch im sstllen Männer und durch persönliche staltende Kräfte auszuüben und ohne quasi behördliches Charakter versehen Dingen auch in der mittleren und werbSlebens bewögen zu können. Darum kann e »e elastische Selbsthilfe entwickelt werden. Ztvei Ausschüsse des Ce, tral-VereinS werden sich schonstn den nächsten Wochen zu einer nichdrücklichen -t- Behandlung bet praktischen Arbeit zusanimensinde». Der Vortragende wies darauf hi», wie die Ciestaltung der jüdischen Wirtschaftsgeschichte beweist, datz die Juden zu allen Zeiten unter Äusjchlutzbewegungfe zu leiden hatten. TaS war nicht nur ein Unglück, sondern auch vielfach ein Ansporn zu ganz besonders nachdrücklicher Arbeit, die der Allgemeinheit' nur zum Segen gereicht hat. Zu dieser wichtige» Frage »ahmen dann noch namhafte Vertreter aus Industrie- und Handelskreisen Stellung. I», allgemeinen wurde die Meinung vertrete», alle Kräfte daranzusctze», »m dem jüdischen Angestellten eine Arbeitsmöglichkeit zu sichern. Die schmale Front unseres breiter stützer Qesdi&flslok&ls hindert uns nldit, auf BmIs zu. arbeiten. Sieben Motoren unter, die Leistungen unserer Mitarbeiter. Brillen-Roetti Präger StreBe 83 »»»»»»»»»»««»»»»»>mmMUMmnuMuannuMUK Ndcfa lapü&hrlger T&ttgkeii und Spezialausbildung Ui' zahn* Ärztlicher (jrthopÄdie habe ldi' mlcb ln Dresden, Stephanien* Straße 30, qls Zahnarzt besonders anomallen Dr. fQr die Behandlung von Kiefer* und Zahnstellungs* niedergelassen. . med. denl. Artur Rosenbaum. Wir Oben unsere Praxis gemeinsam aus Z&hnarzt Zahnarzt' Dr.F.Berlorcitz. Dr, A. Rosenbaum Dresden, Slephanienslraße 50. Sprechzeit 9—W, 3-6. «■MKKaKlKKXMXHM»« UXK! anWPMOqqtiKinnonoie Der er* te Griff beim I»!lorgenkaffee gilt der Leitung. Behaglid, liest man hier alle Neuigkeiten. Aber auch die Inseraltnspalten finden Beachtung. Hier werden die Anregungen gegeben, cne sich am Tage |im Kauf der angezeigten Artikel auswirken. Darum gehört Ihr Inserat in dieZeiluög. Durchschlagende Erfolge erzielt jeder Inserenp im Gemeinde! latt der Israelitischen Religiönsjgemeinde Drescen. denn jedes GemeindemitglieÖ erhält es kostet los zugesaAdl und muß es wegen per darin enthalte len amtlidien Bekanntmachungen von jedermann je» lesen werden. Alleinige Anzeigenannahi ,e: lACa STERNLICHT DrasdM1. iHiHumt a. Nnn ff 14051 Rumbo-Seife Uberalles RUMBO bedeutet Qualität Jn der Rumbo-Seife findef jede Hausfrau die zuverlässigste u. sparsamste Seife für Wäsche u. haus -9erfer,-Wenk«-G«bn. Rumberg Rumbo _ _ _ H*rc Mlerin de® belwbtan Rumbo-überall

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