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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-03-31 · 11 (31.3.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
11 (31.3.1928)
Date
1928-03-31
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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Nr. 11 »emeindebl VtiKSnuinbcruiifl und her Tätigkeit des viele der Wan^erfürsorge. Ter hilfsl|erein hat es sich von seiner Begründung an zur Aufgabe gemacht, verfolgte Judet, einzutreten; auch im gewirkt, eine tendenziöse Ainvendling lvstimniuiigen gegenüber Juden zu verhindern. Ten n 11derJs hiifsvereins c für ihres Wlo ibens wegen Berichtsjahre hat er dahin von Ein privater Bereinigungen für djem Flüchtlinge komitee des bei/ Am lt. November des Reichsmin jteriums des fischen Bahnhös in Berlin 3* l«ö Aus Slentsch nahmen ihre» Weg 13*22, üb Tie esahl der Auswanderer über v aelitiscken ReligiqnSgem sind e, Dresden Seite 25 »s dem <^e» wanderungShilfsvcrein und an de» in Berlin, des HilfSvereiins passierten trat der »Jntdrnationalen Konferenz Auswanderers>uh" i» Viens und Internationale! Arbeitsamts in Wo folgte der .hilf werein einer Einladung! Innern zu eitler Aussprache über A> swandererschulf. Tie praktische Auswanl ererfürsorge des hiifsvereins wird wchrgeiiommen durch das Bur.-au der Zentrale in Bc:liu, seine 2d,i tzkomitecs in Hamburg und Bremen. Bertraüensleite im Reiche deutschen lgrönzen, ferner durch 'Bahnhofsdienste Ltentsch, Osnabrück. Unter Fürsorg/ des hilfsverei im Berichtsjahre de» Auswaildererfaai des hilfsverei rs am Zch'.e-!- und Rückwan >erer. lieber iib 'r Osnabrück iV ikr> Personen. Hamburg bctrun 83*2, über Bremen 1200/ Im ,-sentralbureau dlls Hilfsvereine wurden beraten und fanden Hilfe 0*2 Personell. Tie besoniere Fürsorge des hilfsverei iS gilt den ((sejtrandeten, in den haf, nstädten verbliebenen riiMch-jüdischen Auswanderern, die infolge der Einwanderungsbefchrchikungen nicht,, mehr nech den Bereinigten Staate» kommen konnten. Tie „Jea" hat das Emigrationsw rk des Hilfsvereins dutch! Zuwendung eines Beitrags von öoi<x> Mark gefördert. Eino besondere Fürsorge ipendet der hi fsverei» den Pogroiuivaiseu. zu. Tas hilfslverk fi r ostjüdische Studierende an den deutschen!hockischulen ijt von'gro jer Bedeutung^ im Berichtsjahre konnten! dank^ den Zuwendungen an den Stuheuieuverbaud 70 hpchschüle» ihr Studium abschlies;ej>. Im Winter 1027 2* wurden *2 jüdische Hörer nnterjtübt, vöii denen tu> in, kommenden Semester ihr IStndiui» beendigen sollen. Tie Leitung des Hilfsvereins hat beschlossen, die Tätigkeit durch Wiederaufnah ne des Hilfswerks in Rngland und au l> nach andern Richtungen hi , zu enveiter». Besonders dem jüdisc,en Schnlwerk in Osteuropa!und im Orient wird Interesse zugewrndet. Unlerslüht werden Dchulen im Orient, dad KriegswalsenhaliS in Biachsiok, die Mädelienschulorganisation Bel s Jakob n. a. in. ,fur Er. zichung einer! Anzahl von Falaschaknabe.n, die sich i n Teulschland in Anitalten vzw. bei Privatpersonen in Frauksuri, .halberjtadt, München, Höchberg und Leipzig befinden, wurden 220« Mark be willigt. — T/r Redner schloh mit dem Ausdruck der Hoffnung, das; der nächstjährige Bericht eine weitere Ausdehnung der Basis des hilfSwerkv zum vsegenjtand habe» wird. Nach Erstattung des Finanzberichts durch Direktor Joächimsohn, der feslstellte, das; das Einnahmenbudge't im Berichtsjahre rund 2(Xi (XXI Mark betrug und das; ein Betrag für eine Tr.-Nathan- Ttiftung als (Grundstock für weitere Zuwendungen bestimmt worden ist, ging! man in die Aussprache ein. Tr. Werner Senator ( führte aus, das; nun nach dem materielle» Wiederaufstieg des' deutschen Juoentunis für den hilfsvcrein die;jeit gekommen fei, die Linie» f'iuep Tätigkeit weiter zu ziehen. Amrric->n Jewish - fylodemeQhmerilnschen £(ßgajtkzs$ß(segepacjc Schranfykojffer Bahnkoffer Fühttnd* Matten Oufhif! Ami27. und! 28/Mai 1928 (Pfingsten) finde! in Dresden die R^idisdelegiertentagung des Verbands der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands statt. 600 ^Jugendliche werden ah der Tagung teilnehmen, so daß sie siai zu einer eindrucksvollen Kundgebung jüdischen Jugendwillens gestalten wird. Bewährte Füirer des deutschen Judentums haben ihre Anwesenheit bei der Tagung zugesagt. jWir richten an alle Gcmeindemitglieder die Bitte, dieser audi für Dresden bedeutsamen Tagung ihr Interesse zu widmcfi und eine würdige'Durchführung /orbereiten zu helfen! De - Ehrenausschuß: Rechtsanwalt Paul Satin];er, ~ Vörsilzcndcf des Sächsischen israelitischen Gemeine everbands, Vorsteher der Ist lelirischcn Religionsgcmc'mde zu Dresden. Präsiden! der! [ FralernU. sloge, Vorsitzender des Ehren ausschusscs j Rabbiner Professor Dr. Jakob Winter. Rabtwner Dr. Albert Wolf. Rudolf Apt, Vorsitzend :r des C.»V., Ortsgruppe Dreiden. Egon Feuerstein. Oscar Lcsscr, Ehrenvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeind: zu Dresden. Siegmund Liffmann. Siegfried Pionkowski, Vorsteher der Israelitischer Religionsgemeinde zu Dresdc i, Vorsitzender der Zionistischen Ortsgruppe Dresden. j Frau Sanitätsra Gertrud Zimmermann. Direktor M. Zucker ' sämtlich in Dresden. Rabbiner Dr. Leo Bacdt, Großpräsident des U. O. B. 11., Deutscher Distrikt, Berlin. | t abbiner Dr, Hugo Fuchs, Chei nnitz. j Josef Kahn, Vorseher der Israelitischen Religionsgemeinde zu Chemnitz. OttJ Schlesinger, Präsident der Saxonialoge zu C lemnitz, Wilischlhal i. Sa. Rabbiner Dr. Fc ix Goldmann, Präsident der i^ipzig.Loge, Leipzig. Frau"Bettina Brenner, Versitzende des Jüdischen Frauenbundes für Deutschland, Leipzig. Rechtsanwalt Dr. J. Goldber];, Vorsteher der Israelitischen Seligionsgemeinde zu Plauen i. V. Simon Schocken, Zwickau i.Sa.

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