Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 10 (29.2.1928)
- Date
- 1928-02-29
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
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Nr. 10 Gemeindeblatt der Israeliti schen Religil nKge mein de.Dresden Seite 25 MnflBfetan«en: er. IV e * n e r. (Ha «kt. 2..'8t M. «. ». r*»u£ir 0 ",E'uo n> - Ilucht. tit, Ps. Vüchf«a»Irtel. Esn jüdischer schwank in einem 'J. Baerwald. (Htftcr. Purtmlvicl. Haqgabah mit deutscher Ilcbersevuiig v. Bambrrger d. »iildcrn von sti^nislaus Bender. jllleb. «tl Ph Holzkreies Papier. rem Kormat. tzsanzletnen mit und - „.. „ hübscher Pappband. i\i'„'VwM.r..ir»"T;’,'ö7r’''\> _0l5^c*Sf 5* AföhlWui „uimm. piuimcuini inn ^utt-ber Heber,etzung ">VIVIUI»III w \UIIIIMP ViUlViyutl und illustrier», stattlicher Quartband (kbad-tzfadta, Da» Pelach-Bach Qsseubacber Hagaba. Brrlag des idcrausgebers Tr. M „ « g c u < , Oksenbach o. 4),. 11127. Zeit I< brlaufcuden werden die sedcrbeim. .., _ . . .. abendr mit groftrr ,Feierlichkeit im iüd „....scheu ,Familienkreise bcaangeu. Ti« >>ulle Nnnvoller Gebrauche und si mbole. die Ne krun,r«»ncn. die »t I H.tfint« Xa»«s 1 . L . I kl . jni *•. .1 - Teilnahme selbst der oungstcn am s der Dichter und «iinstler angeregt. Iamilicnsrstcs. die ticke Reltgtosttät der sinnkälligkeit der «auszuübrnden Slit alters der der Hagada einen uiiwtdr tum Bolksbuch: Ne gebürt seit ibrcr und populärsten Büchern der bebräischr (lleb. 2.äk> VI. tdcrritus. baden die Pbantallr Tie warme »Intimität diele» Hainnen und tllcbrte, die bunte Rit:n . das alles verlieb seit rstebltchen Retz und machte Ne Entstehung zu den beliebtesten N lleberlieternng. «uch in ganz modernen jüdischen Hausern, in denen man schon jeder ,>vrm de» 'liuchcn ackrbrt batte. sucht man gerade in einer ,!c«t wie der heutigen, in der alles indischer geworden ist. in der ma» sich seb»t nach Brrlcbendtgung der altebrwiirdigeu jüdisee» «Gebräuche, den scdcrabcnd wieder cinzusübreu oder «bn noch schi nrr aiiszugestallen. Tie schöne vagada von Easar seliainann gab ai ch dem der bebräischen spräche Unkundigen die erste Möglichkeit dazi. Und nun erscheint eben im B, ringe des Herausgebers, des Botars Tr. tOuggcnbetm iu Qssrnbact a. M.. in :HH) Exemplare» in Bibclgvtisch von Pros. Rud. »och aus Bütte» gedruckt, mit 12 ganzsettigcn handaemalten Holzschnitten von itrtb »redet und einer «nzahl weiterer Holzschnitte, eine wuudcrvoll, neue Haaada. die ganz beton, ders iedtm Bücherliebbaber eine grob: ,>re»de bereite» und in iedes jüdische Haus lebendige Krömmigkett!»u bringen imstande kein wird. Ursprünglich nur tür den »reis Ser Kamille des Herausgebers bestimmt und aus Anraten von freunden gedruckt, ist ste nun einer weiteren Oessentlichkeit zugänglich geriacht worden. <8an, neu ist di« «»läge des Werkes, das sich nicht uanz nach dem Text der alten Hagada richtet, aber überall den U»eis echter Krömmtgkeit atmet und gerade dem liberalen Juden an der :>and eingeftreuker Erklärungea. die sich oft aus Männer wie Bauet!Morin Vazaru», Israel vrvi nütze», kleine Erzählungen und Vcgcuien rin Bild des gesamten K'ebr- .inbaltes des »aidentums dardietet. «lle bebräischen stücke — es sind mehr bebraiiae stücke gewäblt. als tu der seligmannschen Haaada entbalten war'» — sind ins Teiitichc übersetzt, mnd bcigesüatc Boten erleichtern da, Mttstnaen der Vicdcr. Ter Benutzer des Büchleins, das schon rein äukierlich eine reine «ugenwetde darstellt, "wird nach eigenem lvutk linken einzelne stücke hinzusügen. andre wieder weg. lallen können, ganz so. wie er es sür seine Keier nötig hält. ...Mr möchtcn hossen, dast recht viele unsrer tzUaubensbrüder dieses köstliche Werk. Vas nur direkt beim Herausgeber bestellt werden kann «die nicht voi bestellten Eremvlare kosten je «U M.I. Nch anschasleii. «£» wird die stcrde einer irden Bibliotbek darstellrn und überall viel irrende und iiambe «nregung bringen, den »indern vor allem aber eine weihevolle stunde bereiten. dir ihnen gerade durch diescs Büchlein »labr »ui »lahr üch tick ins Herz einprägcn und die Treue ,um anarstammtrn (lllauben, den stolz aus di« (beschichte unsrer «bnrn ttttiacn. ticlsei wird. (fine wahre Tat ist dem Herausgeber, der ein Vaic ist. gegluckt, und unser aller Tank ist ibm gcwist. Soeben v, rlendct die ((felellschakt^ sür iübisch« Kamilieusorschung tür vrkt 12. nlt dem sie den ersten Band. d. b. di« Jahrgänge 1H26 und 1»:7, abichliestt. Pros. Tr. V o e iu « plaudert mit anmutigem Huiuor von der Eutitrbiing jüdischer »kamen: Wahrheit und Ttchtung willst Nch schon seit Jahrhunderten in Io mancher Kamilteutradition und lästt aus dieleij «nckdoten rin gutes stück Bolkskundc und »ulturgl schichte lebendig-werden. (flisabetb »uvka berichtet aus Breslauer llicgicrungsaktcn über die Bamcnsändcrungen. dt« manchma ohne Tanken, meistens nach Uebertritt in den »sadrcn 1 HU« bis 187,:; an Breslauer bilden bewilligt wurden, und dtle B > gruiidiiiigcii, die freilich immer dieselben wären: Unkenntlich der jüdische» Herknnst zwecks „besteren iförtkommens". Wenn ] lagt: „Wohl dem. der seiner Bäter gern gedenkt", so' dars ma »mkebrrn: .,:i>eh dem, der seiner Bäter ungern denkt!" — V. witz gibt eine Bamenslistc der »ajleler »uraelitrn aus dem __ I 1808 nach (krrtchtuna des «önigreicts Westkalen durch »löroilic. — ,Dr. schac s in Rom.erzählt von den (figennamcn der Juden in Rom, die chirakteristischerwrtke sehr oft von kleinen Orten in der römische» ikampagna aeirommcn sind, da die bäusiacn Brrsolguiigc» "."4. Austreibungen die Juden nötigten, in diesen Qnen schütz und Ziisluchl zu «uchen. — Bücherbrlvrechungen und das aus allen Teilen der Welt benutzte Zuchdlatt machen wie üblich den Beschlust. — Man abonniert dL Zeitschrift, in de ist man Mitglied der Olekellschast sür indische Kangltensorschung wird, «»labrcsbeitrag 10 M.: Berlin (V. Potsdamer Otrastr 3. Tr. «. (kzellitzer.I (Mitgetetl tzbristianftrai von der Buchbaudluug straust „. tlnttula. c. (fctbaus struvestraste Tresdeu, Weine Zum bevorstehenden Osterfest bieten wir unsere rühmlichsi bekannten PalHstlna>W«lne, garantiert original und unversdinillen an; nachweislich sind'diese Weine 1924 aus Palästina eingeführt und handelt es sich nur um ältere Jahrgänge. , Die Sorten sind folgende: Richon le Zion, roter Tisch» wein (MedooRebe) Sichron Jakob, weißer Tisch« wein, voll, rund (Saufcrne* Rebe) Carmel Hock, weiß, vollmundig Rosch-Pina, rot, süß, herzhaft Carmel, rot, süß, mild, edel Merchavia, gelb, süß, feit ^Muskat, fett, süß ftarzel, rot, süß, eisenhaltiger i (zesundheitswein Met, extra fein Slibowitz, SO % und 70 X Auf Wunsch gelangen Preislisten zur Ausgabe A. Burg A Co., Weinkellerei Telephon 20672 Dresden *A. 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