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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-01-31 · 9 (31.1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
9 (31.1.1928)
Date
1928-01-31
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 9 In den AriedhsfsauLschuß werden für das Jahr 1928 gewählt die Herren: Rechtsanwalt Paul Salinger als Vorsitzender, Baumeister Fritz Brauer, Joseph Cohn, Egon Feuerstein. Direktor Jrstrus Hirsch, Paul Lehmann. In den Biblistheksauöschuß werden für das Jahr 1928 gewählt die .Herren: sanitärsrat Tr. Emil Zimmcrmann als Vorsitzender, Rectnsanivalt Tr. Siegfried Hirsch, Ludwig Jkenberg, David Pelz. In die Pressekommission weoden für das Jahr 1928 gewühlt die .Herren: David Pelz als Vorsitzender, Zahnarzt Dr. Friedrich Berlowiv, Egon Feuerstein, Max Lesser. In den Ausschuß für das Henriettenstift werden für das Jahr 1928 gewählt die Herren: Oscar Lesser als Vorsitzender, Siegfried Pionkowski, Direktor Julius Hirsch. In die Fursargeksmmissisn werden für das Jahr 1928 gewählt -ie Herren: Rechtsanwasr Paul Salinger als Vorsitzender, Egon Feuerstein, Max Lester, David Meyer, David Pelz, Tr. Adolf Strauß., Frau Julie Sälinger, Frau Hede Fischl, Leo Anschel, Reänsanwalt Bernhard H.irschel. Hierzu liegt ein Antrag des Krankenhikfsvereins Mischenes Cüauliin vor, einen Vertreter dieses Vereins in den Fürsorgeausschuß zu wählen. Herr GemeiNdeverordneter Tr. John Levy stellt den Antrag, aus den ostjüdischen Wohltätigkeitsvereinen eine geeignete Persönlichkeit in den FürsorgcauSschutz zu wählen, wozu diese Wohltärigkeitsvercine selbst Vorschläge machen sollen. Dieser Antrag wird angenommen. In den Ausschuß der Emil-Lchmann-2tiftung werden für das Jahr 1928 gewählt die Herren: Sanitätsrat Dr. Emil Zimmermann als Vorsitzender, Egon Feuerstein als Mitglied «des Gemeinderats, Rechtsanwalt Tr. Leopold Salomon als Gemeindemstglied. Satzungsgemäß gehören dem Ausschuß weiter an: Herr Rabbiner Professor Dr. Winter, Frau Amlsrat Betty Hepner (eine Tochter des Stifters!. Mir der Bildung einer Ksmmisfisn für die Peffachversirgung für das Jahr 1928 wird Herr Tally Hurwitz betraut. Zu S. Der Borsitzende berichtet an Har d der Akten, verliest die die Angelegenheit betreffenden Beschlüsse deS Gemeinderats und des SynagogenauSschuffeS sowie den Antra, der Herren Gemeindeverordnoten Direktor Zucker, Hurwitz, Dr. : levy und Dr. Berlowitz. " Herr Dr. Levy begründet den Antrag u ad erklärt insbesondere, daß in den vorliegenden Beschlüssen nur >on einer gemeinsame» Freitagabendandacht für, die erwerbstätig« Jugend die Rode fei, daß das Rabbinat wegen der GebetordiN! ng daS Näher« zu be. stimmen uiÄ» im übrigen der Synagogenau schuß die Angelegenheit zu ordnen habe. Nach diesem Beschluß sei bei dem ersten.Gottesdienst nicht verfahren worden. >. Herr Max Lesser gibt die Gebetordnuig für den am Frestag, dem 9. Dezember, um 7K Uhr abends, in der FraternitaSloge abgehaltenen Gottesdienst bekannt. In der Aussprache, an der sich namentl ch die Herren Rabbiner, der Vorstand und die Herren Gemeint werordneten Liffmann, Direktor Zucker, Reinhold und Hurwitz be eiligen, wird festgestellt, daß die Beschwerde der Herren Zucker usw. soweit die Unterlasten« Hinzuziehung des SynagogenauSschstsseS nid des Herrn Rabbiner Professor Dr. Winter behauptet wird, z stressend ist. Während Herr Rechtsanwalt Salinger zur Sache - pricht, übernimmt Herr Max Levi den Vorsitz. t, Herr Rechtsanwalt Salinger betont, de z er und seine Freunde cs tief bedauern würden, wenn die auf W> nsch der im Berufsleben .stehenden jüdischen Jugend von Herrn Rab iner Tr. Wolf mit Eifer und' Hingebung geschaffene Möglichkeit, an Freitag abend gemeinsam zu beten, dadurch gestört werden sollte, daß die Ordnung verletz! worden sei. Die Aussprache schließt mit f igenden zwei Anträgen: 1. Antrag Zucker. Der nächste JugendgotteSdienst am Freitag abei»d ist Äiach dom Beschlüsse pes Gemoinderats vom 26. Januar 1927 einzurichtcn; Aenderun vernehmen mit dem Tynagogenausschuß genommen werden. Dieser Antrag wird, abgelehnt. Zen dürfen nur im Ein» lnd dem Rabbinat vori ist 11 gegen 7 Stimnten Tie Mitglieder des Gemeindevorstandes gehören satzungsgemäß sämtlichen Ausschüssen an. Für die Jahre 1928, 1929 und 1930 wird Herr Rechtsanwalt Tr. Walter Schleich in die Verwaltung der Marie-Ascher-Stifrung wiedergewählt. Die in der Sitzung anwesenden Herren 'nehmen die Wahl an. Zu 3. Entsprechend dem ^Anträge des Vorstandes und des Finanzausschusses wird beschlagen, für das Kalenderjahr 1927 eine Gemeindesteuerabschlagszahlung von 2 >4 o. H. der Reichseinkömmensteuer des Jahres 1926 zu erheben. Bisher ist fürdas Jahr 1927 eine Vorauszahlung von 10 v. H. der Reichseinkommeniteuer des Jahres 1926 erhoben worden. Der Zahlungstermin wird laut 8 3 der Sieuerordnung vom 25. September 1922 vom Gemeindevorstand bestimm:. Zu 4. Vorstand und Friedhossausschuß beemtragen, in Absatz IV des Gebührentarifs der Israelitischen Religionsgemeinde zu Dresden vom 7. Oktober 1925 als Ziffer 4 folgenden Zusatz einzufügen: »Die Gebühr" für die Aufstellung der Pflanzendekorarion in der Friedhofshalle beträgt 50 M." Ter Antrag wird in erster Lesung einstimmig angenommen. no h Der 2. Antrag Salinger, jugendgottesdienst wie am 9. Dezember Zukunft aber die Gebetordnung usw. im Tynagogenausschuß und >dem Rabbinat 14 Stimmen angenommen. Aus der hierauf folgenden geheimen Am 23. Januar 1928 feievr Herr Kantor R 70. Geburtstag. Auf 'Vorschlag d schließt Kollegium e i n st i m m i g die AmtSbezeichnungDbcrkant Vorstand ladet das Kollegium eily sich am mittags in der Wohnung des Herrn Hofstch einzufinden, wobei ihm auch das Geschenk werden soll. In dem Gottesdienst in der und Sonnabend, dem 20. u»st> 21. Januer, Kon,Positionen des Herrn Oberkantor Hofs Rabbiner Dr. Wolf wird in seiner/Anspr des Herrn Hofstein gedenken. Einem Pensionsberechtigung verliehen. Schluß der Sitzung 12 Uhr. einmal Freitagabend- : 927 abzuhalten, für die Einvernehmen mit dem festzusetzcn, wird jnit Sitzung., ist mitzuteilcn: »phael H o f stei n seinen s Bor st an des be - daß Hert Hofstein or führen soll. Ter Sonntag, dem 22. Januar, n zur Beglückwünschung der Gemeinde überreicht Synagoge am Freitag werden Gesänge nach teil, vorgellragen; Herr jche des 70. Geburtstages Gemeinde beamten wird \4rlangen Sie bei Jhrem Zigarrenhändler die neue 6* fnt\ oUcmane fcTl UNt l<imjvr»iiridtiLa ZIGARETT E J0

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