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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-06-28 · 2 (28.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
2 (28.6.1927)
Date
1927-06-28
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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Nr. 2 lemetn UL > knlosekranken durch Bereit stellun, notwendigen Aufenthalt in einer anftalt M ermöglichen. Der von der Arbeitsgemeinschaft ivrrdcn ist. erwies sich auch n-ei reiche Einrichtung. 1026 wurden der Jüdischen nuldet, von denen ist in Fällen gewährt wurden. Für diese Nt aurgrgcben. so das; durchschniltlli Beihilfe von 183 M. entfiel, tiiif 3 Monate vorgesehen ist ungefähr 200 M. betragen, so ivie sic cs auch in ihren Richtltn Drittel der entstehenden Kurkost n der erforderlichen Mittel den Heilstätte oder einer Krankensogenannte „Offene Fonds". der zu diesem Zwecke geschaffen it:rhin als tzinc überaus scgrns- Bcrickt über die ttzeneralvrrsani Handwerker Dresdens und Umgebung Unter dem 18. Mai 1027 fand Inng des Verbandes jüdischer gcbnng statt, die ordnungSgclnäß Tagesordnung lautete: JahreS-bcr wähl. Der Schriftführer Schne der erstattete den Bericht über das verflogene VereinSjahr. E liingc», 4 Vorstandssitzungen al>de Waldschlößchen veranstaltet, drji eblatt der Israelitkschc» Religionsgemeinde Dresden Seite 21?i lberkuiosefürsorge 187 Fälle gc- ’f"ii Beihilfen zu Hcilstättcntnrcn Patienten wurden 20 206,;')0 M. ch auf einen Patienten eine die Kurdancr dnrchsclmiltlich ., die Kosten für einen Monat at die Tuberkulosefürsorge. so ^"icn vorgesehen hat. etwa ein gedeckt. •2,i ur d mlung de» Verbandes jüdischer die diesjährige Gencralversaniiii- Handwerker Dresdens und Uminberuscn worden war und deren chl. Kasscnabrechnung. Vorstands, Verein Mittrlstandsküchr der ZeughauSstraße 2, 1. wurden!> Mitgliederveri'ainin halten, ein Ausflug nach dem Vorträge vom .Vorsitzenden, Architekten Lustig, gehalten und di» Vortrag von Herrn Rabbiner -Tr. Wolf. Die schlechte Wirtscha tklage des vergangenen Vereins» jahrcS war auch für das Verei islebcn anstcrordentlich fühlbar. Kassierer Alexander berichtet üb!r die Kaffenverhältnisse. wonach Mitgliedsbciträge nur austerorder tlich schwer bei>zutreiben find. Der Verein hat znr Zeit «in Guthaben von 06.80 M. Ter Kassenbericht war von Schriftmaler Äc nner geprüft nnd für richtig befunden worden. Der Vorstandt nirde entlastet und der alte Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt, und-zwar: Vorsitzender{ Architekt Lustig, Schriftführer: Glascrmeister Schneider, 2. Vorsitzender: Schriftmaler Kanner, ' 2. Schriftführer: Frau Buch, rnckcreil>csitzcr Thema!, Kassierer: Tapezierer Alexan >er, Beisitzende: Schneider, Neun an» und Wäschcfabrikant Fcuer»- inann, Usn de» Verpflichtungen den Zentralvcrband gegenüber nachinkoitzmen. wurd« beschlossen, v >n der Vcreinskasse einen Betrag von 40 M. nach Berlin zu über enden. Spsrtvrrein Bar Kachba Am 27. April 1027 fand im Johanneshof die Gcneralversammluiig statt.. Tie Tagesordnung lautete: 1. Bericht des Vorstandes über das abgelaufene -Geschäftsjahr. ,2. Kassenbericht. 3. Bericht der Revisoren. 4. Bericht der Obmänner der einzelnen Ausschüsse. 5. Wahl eineS Alterspräsidenten. > 6. Entlastung des Gesamtvorstgndcs. 7. Neuwahl des Gesamtvorstandes und der einzelnen Ausschüsse. 8. Anträge. Ter Vorsitzende erstattete den Jahresbericht, Herr Wieselmann den Kassenbericht. Von den Mannschaften werde», um die Arbeiten des Vorstandes und de» Trainers zu unterstützen, . die gröstten Anstrengungen verlangt, da eS »ur so möglich ist. Erfolge zu erzielen nnd daS Ansehen deS jüdischen Sportes in Dresden zu heben. Für die Leichtathletik erstattet« Herr I. Zloczower Bericht. Durch intensive Arbeit unter Herrn Sportlehrer Mühle konirte die Sektion sehr schöne Erfolge erzielen, so vor allein bei dem Staffcl- ' lauf „Rund um den Großen Garten" im vergangenen Jahr und ' auch in Einzellcistungen des Herrn Horowitz. I Einstimmig würbe Herr Lustig,wiederum mit dem 1. Vorsitz , betraut. Er nimmt die Wahl an und bittet auch weiterhin um rege , Mitarbeit. Mit den Vorständsämtcrn werden von den Mitgliedern die folgenden Herren betraut: 4. Vorsitzender: Architekt L. Lustig, 2. Vorsitzender: Henry Bauer, 1. Schriftführer: Max Reinhold, 2. ' Schriftführer: E. Goldmark. Finanzausschuß: M. Wiesclinann, S. Krcnter, I. Sternlscht. Kassierer: Ernst Kroch,! SpielauSschust: I. Ehrlich. Heinrich Rath. H. Sechcstower, Leichtathletik: Otto Lonker. I. Horowitz, J^ Zleezowcr, Frl. M. Berger, Presscausschust: I. Sternlicht, Hans Bauer, WerbcauSschust: Ernst Kollmann, H. Sechestower. Beisitzer: Tr. Fuhrmann, I. Badner, Oskar Harnik. j Nach dem Wahlakt überreichte Herr Lustig mit ancrkcimenden Worten den Herren Horowitz die von ihnen errungene» Diplome. I Während der Pfingstferien Fcrienfahrten durch die Sächsisch Rückreise wurden sie, nachdem Berlin aus mitgetcilt hatten, in >927 verpflegt. ES waren 22 L der jüdischen Gemeinde zu Bei l Auerbachschen Waisenhauses B> r! Der Rektor der Mädchenmittels h Bewirtung in nachfolgendem Sein „Sie haben unsere fahrend n festlich bewirtet und in so übsr, genommen, daß ich Ihnen im lichsten Dank aussprechen must-, Mitteln Bütte, die so gütig sich u jüd schen Gemeinde zu Dresden, E. V. S> eiselokal: Rictschelstraste 13 hc tte n verschiedene Berliner Schulen Schweiz unternommen. Auf ihrer sie bereits den Ankunftstag von rnscrcr Küche am 12. und 13. Juni :< >ülerinnen der Mädchcnmittelschule in und 16 Zöglinge des Baruch- :lin in Begleitung ihrer Lehrer. >ule fühlte sich veranlaßt, für die eiben zu danken: . Schülerinnen der 1. Klaffe so .aus liebenswürdiger Weise auf- Namen der Schule unseren herzden ich auch den Damen zu überfein Kindern widmeten." Dr. Spanier, Rektor. Die schmale Front unseres Qesch&flsloH als hindert uns nicht, auf breiter Basis zu arbel ten. Sieben Motoren unter* stolzen die Leistungen unserer Mitarbeiter. Brillen-Roettlg I Pragar StraBe SS Der Kadimah, Ortsbund Dresden, feierte am 1. Mai sein einjähriges Bestehen. Wir begingen dasselbe auf Fcrhrt. Reich der Arbeit der Woche konnten wir uns an einem sehr schönen Maitag erfreuen. Nachdem das Zeltlager fertig stand, benutzten wir die kurze Spanne bis zum Mittag zu sportlicher Betätigung. Nach der allgemeinen Mittagsruhe begannen die Vorbereitungen mm Pau-WaU. In kurzer Weise sprachen einzelne Jungen über unseren Bund, seine Entstehung und Ziele. Es wurde eine Resolution vorgelesen, die am 6. und 6. März zur Bunde Sratstagung in Brieselang bei Berlin gefaßt wurde: Die erste Bundcsratstagung des Kadimah legt als Basis^ der weiteren gemeinsamen Arbeit in folgendem die Grundlage der jüdischen Erziehung des Bundes dar: Kadijnah ist ein ErziehungSbnnd. Feind allen ZersplitterungS- und Verfalltendenzcn im- Judentum, will er die jüdische Jugend zur verantwortlichen Mitarbeit an den gemeinsamen Ausgaben der Weltjudcnheit erziehen. Intensives Hcchräischlcrncn, Eindringen in die religiösen nnd kulturellen jüdischen Probleme. Kenntnis der jüdischen Kulturwerte und der jüdischen Geschichte, sowie das Wissen um die Gegenwartsfragen des jüdischen Volkes find die unerläßlichen Vorbedingungen, um die Angehörigen unseres Bundes dazu zu befähigen, sich selbst innerhalb der jüdischen Probleme zu orientieren und nach ihrer Erziehung im Kadimah zur eigenen Entscheidung zu gelangen über ihren zukünftigen jüdischen Weg. Nach gemeinsamem Absingen einiger hebräischer Wieder sammelten wir uns um daS Lagerfeuer. Es folgte die Begrüßung zweier neuer Jungen, sodann schlossen wir die Feier mit einer Scoutetzählung. Werde Pfadfinder des Lebens, Die Gesellschaft „Ort", Abteilung Deutschland, hat am t. April in Berlin einen Kursus zur Ausbildung jüdischer Chauffeure errichtet. Dank einem mit dem : Verbände der Droschkenbesitzer abgeschlossenen Vertrag ist die Anstellungsmöglichkeit der den Kursus absolvierenden und einen entsprechenden Führerschein erlangenden Chauffeure gesichert. In dem ersten Kursus sind zehn junge Leute ausgenommen worden. Bei der Wahl der Kaichidaten sind in erster Linie Schlosser und Mechaniker berücksichtigt worden. Ihrer Staatsangehörigkeit

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