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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-03-28 · 11 (28.3.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
11 (28.3.1927)
Date
1927-03-28
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Nr. 11 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seile 19 fitzenden herantreten. (58 ist Pflicht jedes einzelnen Mitgliedes, die Versammlungen zu besuchen und gleichzeitig für die Werbung neuer Mitglieder besorgf rechnen, einem Verein Förderung des jüdischen zu sein. ES sollte sich jeder als Ehre an» anzugehören, der sich ganz besonders die Handwerkes zur Aufgabe gemacht hat. Sp»rt»rr»i« Bar Kschba Futzballabteiltng. Unsre 1. Mannschaft spielte am Sonntag, dem März, ihr letztes Verbandsspiel gegen den Meister unsrer Klaffe, das 8:2 verloren wurde. Trotzdem zeigten unsre Leute gerade in dieser, Spiel durch technische Feinheiten und gröbere Ausdauer die Füchte des Trainings unser« FutzballehrerS Lory Polster. Sonntag den 20. März traten wir gegen die Ligareserve von Spielvereinigung Dresden an und mutzten uns nach ebenfalls sehr schönem jiampf mit 8:2 geschlagen bekennen. Das nächste Spiel wird am : 0. April in Coswig gegen die 1. Mannschaft der dortigen Spielt ereinigung ausgetragen.— Das Futzball» training findet nach wie vor jeden Donnerstag. abends 9 Uhr. in der Turnhalle der Schule am Seidnitzer Platz statt. Leitung: Futz» ballehrer Polster. 1— L, ichtathletik: Das Training findet jeden Montag in der Tur challe der 11. Volksschule, Seidnitzer Platz, statt: für Knaben von 8 l is 6% Uhr, für Damen und Mädchen von 6K bis Uhr, für Ht rrcn von 7& bis 9 Uhr. Mittwoch den 6. April 1927, 8 Uhr, findet im Hotel Stadt Rom eine Leichtathletikversammlung statt in der da» wichtige Thema: Staffellauf Rund um den Grotzen Gerten besprochen werden wird. Am Wohltätigkeitsfest zum Besten i es Henrictten-Stiftes beteiligte sich unsre Leichtathletikabteilung durch Vorführungen einer. Knaben- und einer Madchenabteilung, sowie einer Musterschule, bestehend auS vier Damen und vier s erren. Die Darbietungen wurden mit grotzem Beifall aufgenou men und gaben Zeugnis, mit welchem Fleitz die Leibesübungen, )ie gerade bei uns Juden eine dringende Notwendigkeit sind, in un erm Verein betrieben werden. — Unter der Leitung von Sportlei!rer Mühle wird jetzt in den Uebungsstunden an jedem. Montc g das Spezialtraining für den grotzen Staffellauf Rund um bei i Grotzen Garten, in dem wir im vergangenen Jahre mit unsrer Rcnnmannschaft den ersten Platz belegen konnten, betrieben. Ab Ende April werden unsre Uebungs» abende für Leichtathletik wieder auf der Ilgen-Kampfbahn abgehalten. — Allgemeines. Unsre Mitgliederversammlungen, in denen auch die gesellige Unterhaltung gepflegt wird, finden regelmätzig von jetzt ab Mittwoc |s abends im Hotel Stadt Rom statt. Wir bitten um recht rege Teil, ahme, auch von Gästen. Gemeindemitglieder, unterstützt die Bestrebungen unscrS Vereins! Die Pflege der Leibesübungen ist eines der wichtigsten Probleme unsrer Zeit, dem die Arbeit unsers VeteinS gewidmet ist. Jedes Gemeindemitglied mutz durch Eintritt in den Sportverein Bar Kochba hierzu beitragen. Mitgliederanm, ldungen an die Geschäftsstelle, Grunaer Stratze 19, oder an unfern I. Vorsitzenden, Herrn Architekt Leopold Lustig, erbeten. Zeichnun, cn zur Errichtung unserS Spottplatzes sind bisher eingegangen ton. L. Neustadt, Schuhwarenhäuser, 100 M.; S. Krenter, Kaufmann. 100 M.j M. Brecher, Textil waren, 100 M.; S. Weiger, Kaufmann, 100 M.; H. Schocken, Kaufmann, 80 M.; H. Bergmann, Zigarettenfabrik, 80 M.; Karl Drillich, Kaufmann, 80 DL; Rich. Steinhart. Kaufmann, 80 M.; Lothar Rordheimer, Schuhwaren, 28 M.; Bernh. Bahr, Kaufmann, 28 M.; Paul Brieger, Blusenecke, 1Ö M.; Otto Lonker, Kaufmann, 10 M. ^eschüf«ich— Der bekannte englische Mediziner, Prof. Dr. Pexcy Hall, führte kürzlich in einem wissenschaftlichen Vortrage u. a. auS: .Als ganz besonders hygienisch sind die Modeklcider aus Seide anzusehen. Die leide bietet, abgesehen von dem Glanz, der Weichheit und Jsoln rsähigkeit, nicht nur den Vorteil, datz sie in ganz besonderem Matze die natürlichen Reize der Frau zur Geltung bttngt, soniern ist zugleich der einzige Stoff, der die ultravioletten Strahlin durchlätzt. Diese unsichtbaren Lichtstrahlen haben aus den menschlichen Körper und auf deffen richtige Entwicklung einer ungeheuren Einflutz. Mit Ausnahme der Seide gibt es keinen einzigen Stoff, der diesen Strahlen und ihren W rkungen nicht ein unüberbrückbares Hindernis entgegensetzen vürde." Was hier über Seiden! leider gesagt worden ist, gilt in viel höherem Matze.für Seiden trümpfe, Unterzeuge und Badeanzüge. Sie werden direkt auf der -aut getragen, so. datz ein abschwächender Einflutz seitens ändert stofflicher Unterkleidung auf die Wirkungskraft der ultraviolette , Strahlen gar nicht in Frage kommt. Zu den zahlreich bekannten und hochgeschätzten Vorzügen der unbeschwetten Naturseide gegenüber allen andern Spinnstoffen tritt also noch ein weiterer hinzu, der von erheblicher Bedeutung ist. Mehr und mehr bricht sich!>eute die Erkenntnis Bahn, datz in der Pflege des Körper»!a» einzig wirksame und sicherste Mittel zur Erhaltung von Jugend und Schöuheit besteht. Fördern wir dieses erstrebenswerte Ziel durch Verbreitung und Befolgung der neuesten Ergebniffe wissenschaftlicher Forschung, die in der Feststellung gipfeln, datz nur das Tragen u n b e s chw erter naturseidener Strümpfe, Badeanzüge, Untcrzeuge und Tanz» Trikots nicht nur den höchsten Ansprüchen der Mode, sondern vor allem auch dem Wohle dcö Körpers dient. Das Spezial-Ttrumpf- und TrikolagenhauS Salzmnnn, Dresden, Prager und Johannstratze, wird diesen obkgcn wissenschaftlichen Ausführungen gerecht und bringt in reiner Organsinseide nicht nur Unterwäsche, Strümpfe und Badeanzüge, sondern auch extraweite und lange Modestrümpfe, extragrohe Grützen in llnterzcugcn, sowie Trikot« für Gymnastik und Luftbad. . ' LS ist in unserer heutigen Zeit eine Notwendigkeit, datz jeder sich einmal mit der Frage beschäftigt, datz ein Todesfall mit grotzen Unkosten verbunden ist. Heute, wo die Vermögen zusammengeschmolzen sind, stehen viele ratioS da und wissen nicht, woher sie die Gelder für die Bestattung nehmen sollen. Durch eine Versicherung aber kann sich °jcder durch geringe Beiträge die Ausbringung der Kosten sichern. Tie Hand hierzu bietet ihm die Bestattungsbeihilse für jüdische Gemcindemitglieder. Die' Geschäftsstelle für Dresden hat der Friedhofsinspektor Jacobsohn, Dresden, TrinitatiSstratzc 8, Telephon 38 388. Alle sollten sich von diesem sofort die nötigen Aufklärungsschriften einsordern und eine entsprechende Versicherung abschlietzen. Die Firma Strautz & Buttula, Struvestratzc 18, Eingang Christianstratze, unterhält ein ,, reichhaltiges Lager hebräischer Literatur, Hagadaö, Gebetbücher, sowie schöner Literatur und wiffenstchaftlicher Werke. Autzerdem kann jedes gewünschte Werk, auch Schulbücher, schnellsten» besorgt werden. Theater und fttno Die Kamödie. Montag den 4. April (7,48): Gastspiel .Hermine Körner, .Das Glas Wasser" (BB. 6061 bis 6710). Dienstag den 8. April.(7,48): Gastspiel Hermine Körner, .Das Glas Wasser" (BB. 6711 bis 6780). Mittwoch den 6. April (7,18): Gastspiel Kurt Götz, .HokuS-Pokuö" (VB. 6781 bis 6810, Abt. kl). Donnerstag den 7. April (7,48): Gastspiel Kurt Götz, »Hokus-Pokus" (VB. 6811 bis 6840, Abt. A 1). Freitag den 8. April (7,48): Gastspiel Kurt Götz, .HokuS-Pokus" (VB. 6841 bis 6880, Abt. Ol). Sonnabend den 9. April (7,48): Gastspiel Kutt Götz, „HokuS-PokuS" (VB. 6881 bis 6920). Sonntag den 10. Apttl (7,48): Gastspiel Kurt Götz, »HokuS-PokuS" (VB. 6921 bis 6970). Montag den 11. Apttl (7,48): Gastspiel Hermine Körner und Carola Toelle, »Lady Windermeres Fächer" (VB. 8971 bis 7010. Abt. A 2). Die große Brille Ober unserem kleinen Laden Ist der Wegweiser in das rldiüge Qesch&fl Gehen Sie zu _Brillen - Roettifl Prager Strafte 23 In ernster Zelt ein rectales Wort* SchOtse deine Familie dureh Abschluß einerjiestattungsbeihilfe in vollkommenster Form und niedrigen Beiträgen bei der Bestattungsbelbllfe lür mmscfte Oemetndeaüiftlleder Barlln eW M, ZlmmerstraOe 88 | Telephon : Zentrum 15120—28 Gooehaftsatollo für Dresden t Friedhofs-Inspektor Bruno; JaaobaolW' Dresden, TrlnitatisstraSe 3 / Telephon 35388. Fordern Sie kostenlose Aufklärungsschriften oder unverblndl. Ver- ' tr^terbesuch. | IBMB MWMMf hsuptunebenberufl.gesucht.! L

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