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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-10-28 · 6 (28.10.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
6 (28.10.1926)
Date
1926-10-28
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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jette 8 (»etueinbeblatt der Israelitischen Neligionsgeine in de D r eöde „ Nr. tz Ein Reichsverband der deutschen Juden Zusammenschluß der Landesverbände jüdischer (Gemeinden 3cii 'siibrcn sind unter den jii di säten triim>ohnent?cu;i.t' tiiiibv Bestrebungen int Wcnnic. die daraus hiiiziclen. die ibnen bisher ieblende Organisation tur Perirctmtg der H.esamtl-ett. Wal-tnchmung ihrer Interessen und Eriüllung ihrer gentein iati.en Ausgaben, besondereaus kttlrtireUem (6ebict. zu ichaij.n. Man Kat den für diesen Iweel ersorderlictten Ausbau in Kr. ein'litten Ländern begonnen und säst überall Landesverbände d r r j ii d i s cd e n hl e nt e i trd e n begründet, die sotert eine ttinsangreiche -und tvirkungsvollc Tiitigkcit entsattet ltaben. Nunmehr sollen diese Landesverbände zu einem'N c i ck S v c r - band ztisammcngefafzt werden, dem die Vertretung atler deutschen Juden obliegen ivird. In diesem Bebitfe sind am Doi-ntag. dem Oktober dieser- Jahres. die Vertreter der tu Deutschland benebettden Landesverbände jüdischer hlemeinden in Berlin ztiiainntengetreten. - Es biibeit eingebende Beratungen, nattgesttttdetn die von dem Präsidenten derpreusiisilten Lander-' verbirndes. Herrn »anitttergerichisrat W o 1 s s. geleitet .wurden. Das Bestreben, den t’lnfpriiciicii aller. .Dichtungen gerecht '-u n-erdelt. iiidrre tu dem Ergebnis, dasi schlier,lich der E tt t wurs einer V e r s a s s » n g angenommen wurde, die als fltuiidfage fiir eine Elesamtorganisatioii der deutschen Juden geeignet erscheint. Die in den einzelnen Ländern benebeitben 'Verbände werden zweifellos ibren Beitritt zur NcickSorgani iarion erklären, die den Namen» ...'Heiä'svcrband der deutschen Juden" ssibren soll. Dieser 'Verband wird gemäiz Ar tikel 1.17 der :>ii iä rverfassung als eine ö f f c n t 1 i di reibt- 1 iche >1 ö r v e r s ch a s t an tuseben »iid desbalv geeignet sein die bei seiner (Gründung ins Auge gesagten Ausgaben z» irsüll'en Aus dem Vereinsleben Der Winter steht n,r der Dür! ,\-ttr jtutce Aeinen brauchen wir warme Stleidnng und brauchbares Dänihwerk. Wir bitten unsre (>>eiiieindemitglieder. uns mit tragbaren Dachen-zu unteritiiben und die No, der Bedürftigen litt« feru zu helfen. Außerdem benötigen wir dringen? einige Dchränke, »nituoden Betten und Bettwäsche für unsre Dchüglinge. Melbuinien erbitten wir nach Nun .Werne;itbeeunt, Iengbausitras.e 1. -Ins telephonischen Anruf - 1.4 95 h werden die Dachen gern at>gebolt. o»t voraus Dank allen denen,-die uns durch ihre Dpende helfen. ' Der Vorstand des Vereins zur Bekleidung der Armen David Bi ei; e r. 1 Neren-NajemetH Lejitrael Jüdischer Nationalfonds, e. 'V. . Die 'Vertrauensleute des steren-jtajenteth Lejiftael -Jüdischer ''lltiionalsoiids. Dachfens chielteg vor einigen Dagni eine Divung in Dri'sN'n ab. Inn die Arkvir für Nrs kommende Jahr zu lvsprechen. Es wurde beschlossen, eine sächsische Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Alp vorläufiger Ditz wurde Dresden und als Borsitzender Herr Hermann Tcbocken, Dresden, gewählt. Es wird Aufgabe des Berlundes sei», nicht nur die jüdischen Einwohner der Wroszjtädtc Leipzig, Dresden, Ehemnitz, Plauen und Iwickau ittjt Interesse des 5teren->tajei»eth und im Interesse der allgeineinen Aufbauarbeit zu besuchen, sondern auch die kleineren ^eiitettidetjt und die einzelnen Juden in ben kleinsten Ortschaften Sachsens sp zu bearl>eiten, das', ihr jüdisciies ,-jusaininengehörigkeitsgefühl gestärkt wird. J ■SHitte Dezember d. I. feiert der Meren-Miijemetb sein 25>,ahrtgeS Inbilätim. Olanz klein Hat er angefangen, und Heute wird ed ivohl keine jüdische (Gemeinschaft auf der ganzen Erde geben, wo die kleinen blatten Büchsen des Ueren-Kajemeth nickt zu findest sind. . . Der gröszte materielle Erfolg des .(teren-.Najemeth (!e,i,niel besteht darin, Ntjj er für die 'A Million Pfund, die er in detz 25 Jahren seines Bestehens eingenommen hat. Land und andre Tauerwerte in Erez-Israel für Ntc-* jüdische Volk erworben Hai, die diese Dummen um das 'Vielfache übersteigen. Das war möglich, weil durch die jüdische '.'lüfbmmrbei, der lebten fünf Jahre Land und Banwerte sehr gestiegen sind. 0. Dckockeu. Hebräische Sprachkurse Tie Zturse sind nunmehr endgültig wie folgt festgelegt.' A I: Montags und Mittwochs von 8 bis 9 'A Uhr. A II: tDr. Wolfs Dienstags von "i'A bis H'A Uhr. B: Mittwochs von H'A bis 8 Uhr, Donnabeuds von 7 bis Uhr. V: Dienstags und Donnerstags von H'A bi; 1<> Uhr. 1): Dienstags von 7 bis HA Uhr, Donnabends von 8Z. bis IN Uhr im I. Dtock der-Dlmagoge. Herr Nabbinkr Dr. Wolf hatte die Ireundsichkeit, einen Anfängeklursns i A II t zur Einführung in Bibel und Webetbuch zu übetsnehmeu. Neue Deilnehmer für alle .Nurse können noch bijs .">. November Aufnahme, finde». , H e b r ä i f ck e D p r a ch schule D r e s d e n. I. Ä. A u s ch e 1. Der von Herrn Prof. Winter geleitete Mischiiah-.Nnrsns findet Dienstags von 5*4 bis 7 Uhr im Gemeindeamt statt. Es können nach Nückspracke mit Herrn Professor Winter oder dem Ilntetfii'ichueten neue Deilnehmer ausgeirvmmen werden.! I. A. Edgar M a u f nt a n u. j. Ter Verein jüdischer Händler und Angestellter in Dresden j veranitallet am 14. November 1926 im 'Volkswohlsaale, Drabanteügäiie, einen Theaterabend. Jur Aufführung gelangt: »Der Dbbnk" i,-stoischen zwei Welten>, dramatische Legende in vier Akten von An-skn. Es braucht wohl.nickt besonders erwähnt zu werden, dar, dieses Theaterstück nicht nur. in jüdischen .greisen stets grösztes Aufsehe» erregte. Wir verweisen ganz besonders auf das Inserät tu der Ausgabe dieser Leitung. 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