Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 1 (1925-1926)
- Issue
- 8 (29.12.1925)
- Date
- 1925-12-29
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nr.« Geneiiideblatt der Israelitischen Religionsesemcii de Dresden Seite 5 Barmizwoh 13. Februar: Alfred Wolbberfl Sohn des .Ömu oeicm;aü feolöbcin, Elsässer Streifte 3, 2. 3 terbefälle 22. November: Minb Bernhar» Jakuvowicz, Sohn ees Herr» ^avid Jakuvowicz, Schuinannsti atze -1. 26. November: Frau Sara terw. ttzorodisku, geb. Dovrngpiet. 26. November: Herr Jsat Leopold Tenitzig. 6. Dezember: Herr Jsat Ssiudler. 7. Dezember: Frau (hicia vcrw. Sctftiuder, geb. schneek. II. Dezember: Frau Johanne: verw. Reicheuback neb. Elias. 1-1. Dezember: Herr Masse Vererbt. Austritte au» dem Judentum Favrikarbeiler Meuachim Füiielberg. Dresde»-A„ ZiuzeuSocsstee 16. Beamteusehesrau Freifrau Cdith Margot von Reisw.tz tiaderzia . unb^Grabowka. geb. Asch, er. Tresden-R., Nierltzstratze 3, Erdg. Personalien > Seinen 66. (fteburtstetg beging am Tebeih. das in der 22. Dezember — nach dein fiirflcrtiehcn Datum eim 12. Januar 1026 —. Herr Jakob V i ck e l. DrcSden-A.. Matbildenstratze 3ö. 1. Etage. wohnhaft. Herr Bickel in durch sein gediegenes und gründliches Wissen, namcnt ich in der hebräischen Literatur, eine sehr bekannte Persönlichkeit. Trotz dem hohen Alter ist Herr Pickel von staunenswerter Geisccsirische und nimmtI an allen Fragen und Ereignissen das regste Interesse. Herr Pickel ist durch seinen Humor und seine Schlagsertigkeit bei Debilsten aller Art bekannt und geschätzt. j Am 28. Dezember feiert Frau Jeanette H e r tz. Bönischmir der Elternschaft dar nichtigsten (Gründen die die Herren des Kollegiui helft in dieser Hinsicht Herr Pionkowski bemerkt den inützten, um Einricb l unterricht.,>vo es sichern! unmittelbar erteilt ivcrd? Finanzausschutz, Die Gei Von den Steuern, für Mitglieder njit grotzcn Mir 1024 und 1025 betrag Vorschlag des Herrn die unter seinem 2lorsitz tverden sollen, um die R Wahl fällt auf die .Herrc Mitte des Kollegiums wi schärfer vorzugehen und tiefen Fällen durchzunihr Prüfung der Ausgaben f Herr Rcchtseinwalt hofsausschutz. namentlich Friedhossinspektor Jacob heiltsverhältnisse. Die FriedhosScnisschuffes in beschlossene innere Renov »orden. Herr. Rcchksanr Besichtigung der Fried Salingcr berichtet für di infolgeder straffen eher befinden, datz die Kinder aus den Rcligionsschule versäumen. Er bittet ts. in ihren Kreisen dahin zu wirken, ine Besserung der Zustände eintritt. helft alle Anstrengungen gemacht wer ingen zu scheiiien. datz der Rcligionsiglichen lasse, noch an weiteren Schulen Herr Pionkowski belichtet für den leindefinanzcn bieten ei^ trübes Bild. Jahr 1024 sind noch viele Gemeinde rägcn im Rückstände. Die Rückstände n zusamnicn über 80 (HX) M. Auf den koivski n>ähll irollcgiu», zivei Herren, lic Matznahmen beraten, die ergriffe» i ckständc an Steuern einzuziehen. Die i Mar Lcsser und Dr. Levi. Ans^der angeregt, gegen die säumigen Zahler ie Znxingqpollstreckung in allen gecign. Herr Pelz behält sich eine genaue ir die Etatsberatling 1026 vor. ul Salinger berichtet für den Friedüber die 'iierhandlungcn mit dem oh», wegen seiner Dienst- und Geil katznahmcn des Vorstandes und des dieser Hinsicht iverdcn gutgeheitzcn. Die Pio r > d r ill dl platz 1, ihren 80. Geburtstag. Die Glückivünschc der Gemcinde ein gier Zeit ein. wenn ein h überbrachte Herr Rabbiner Wolf. Bo!?l ri Ci Au« der 8e*ef«b«rat$| tzuug vom 9. Dezember 1925 Unter dem Vorsitz des Herrn Siegfried Pionkowski waren 2 Vorsteher und 12 Gemeint rverordnete anivcscnd. Die beiden Herren Rabbiner nahmen an der Sitzung teil. Das Protokoll der vorigen Sitzung wird verlesen und genchiingt. f l, Eingänge und Mitteilungen Es sind eingcgangen:! ic Protokolle über die Leipziger Tagung vom 8. November 1(25: u) der Sitzung von Vertretern ders Jsreielitischen Religion« gemeinden in Sachsen und von Delegierten von Wohlfahrt»'inrichtiingen zur Aussprache über die Wandersürsorge: >>s de: Ausschutzsitzung des sächsischen Israelitischen Gcmeindevcrb indes - den Protokollen ist die neue Satzung des Sächsische, Israelitischen (tzemeindeverhandeS bcigefügt —; bas Dankschreiben des Jüdischen Jugendbnndes zu Dresden für die bcwillüte Subvention; .ikollegium nimmt Kenntnis von dcrWcchl des Herrn Rechtsanwalts Paul Salinger in den Vorstand der Beerdigungsbrüderschcift; von einem Bericht des Herrn Rabbiners De. Wolf über seinen Besuch bei aiiswärtigcn Genieindemitgliedc n »fw. 2. Abrechnung des Rebeng ütesdienstes in Dresden und des Gottesdienstes in Freiberg a t den diesjährigen hoben Feiertagen . Herr Levi trägt die Abrechnungen des Nebengottcsdienstcs in Dresden und des ltzotteshiens cs in Freiberg an den diesjährigen hohcü Feiertagen vor. Der Ncbengottesdicnft in Dresden hat eincii Gcincindcznschutz von 672,74 M. erfordert. Auf Anregung des Herrn Levi wird in Aufsicht genommen, die Platzmiete im Ncbengottesdicnst in diesem Jahre zu erhöhen, um den Znschiutz der Gemeinde zu verringern 3. Wahlen zum AuSschus des Sächsischen Israelitischen Gemei tdeverbandcs In den Ausschlitz des Sichsischcn Israelitischen Gemeinde Verbandes werden gemätz tz 7 der Satzung für die Jahre 1026 und 1027 gen'ählt die Herrc >: Siegfried Pionkc wski Rechtsanwalt Peul Salingcr Sanitätsrat Dr. Emil Zimmernianiu und als Stellvertreter die Ccrren: Egon Feuerstein Direktor A. Glc über und Direktor M. Zucker Die anwesenden Herren c:klären die Annahme der Wahl. 4. KomniissionSberichte. Herr Pionkowski ersucht ,'ierrn Rabbiner Dr. Wolf um Berichterstattung für den Schul ausschntz. Herr Dr. Wolf erklärt, datz der im König-Georg-Ginnnersium eingerichtete Religionsunterricht sich durchaus bchiährc und datz die neue Einrichtung von den Eltern und den Sckülern freudig begriitzt werde. In dasselbe, und zwar lediglich seinen Mitteilungen über die Religionsschulc klagt Herr lischt geeignet ist. In gqb Dr. Wolf darüber, datz die Lehrer sich in beständigem Kampfe I.Horowitz zum Dasan der Wandererverkehrs ivabrzujr die Wohlfahrtsiiclle der Dresden vom. ArbeitSu jüdische Organisation in Wohl fa h rt spf legepra k t i kein t Pionkowski setzt auscinä jetzt noch die wichtigste und datz die starke Jüans zu 46 Unbemittelte, dar» i die das Essen unentgcltl weiter zu erhalten. Er Kreise der Gemeinde für z» ihrer Erhaltung befl jüdischen Gemeinde zu Dre an. Herr Pelz regt an Mittclstandsküche von 1 a Pelz berichtet füt die Lcs vember 1024. Berichtszci lich von 7 bis 46 llhr; S nähme vom 9. August bis wöchentlich. Sonntags vor 1 bis fl Uhr offen war teigshalber geschlossen. Lesehalle von 3668 Besuche Damen, besucht. Die Jahreszeit war 17fiL ivä Jahreszeit 36 betrug. Besuchcrzechl war erzielt eingeführte Verabfolgung wegt sich die Frequcnzziff Lesehalle hat augenblicklich >16 Personen. Airs die Erwachsenen 35 Prozent diesen Ziffern ersichtlich Ivünschcn übrig. Herr nicht gelungen sei, die halle zu interessieren, den Raum neben der Lcsech zuniachen. Herr Pelz beric i kommission über die iiinchs: tiing, das Gemcindeblatt. 5. Schtl Herr Lebmann berichte S ch ä ch t a u s s ch u tz. Dasan anzustellcn. Die «. Es wird ‘ beschlossen. Schreiben vom 7. Dezent Subvention 'der Gemeind ii edcr. P T ein ji E: tion der Friedhosshallc ist ausgeführt alinger ladet das Kollcgiuin zur wfshalle ein. Herr Rechtsanwalt n Fürforgcausschutz und erklärt, datz anisation der Wandersürsorge seil nur geringes. Nachlassen des Durchcbmcn sei. Er bemerkt weiter, datz Israelitischen Religjons,zcmcinde z» d Wohlfahrtsministcrinm als einzige Sachsen als Ausbildungsstcllc iür innen anerkannt ivordcn sei. Herr datz die Miltelstandsküchc auch hlfahrtscinrichtnng 'der Geineindc sei schuchnahme der Küche durch täglich bis 4er stets auch fremde Durchwandcrer. ch erhalten, gebiete,, die Einrichtung beklagt das geringe Interesse, das weite die Mittelstandsküchc bekunden-, dem rsinldetcn Verein Mntelstandsküche der sden gehören nur etwa 246 Mitglieder den Mindestbeitrag für den Verein if 3 M. pro Monat zu erhöhen. Herr hcrlle wie folgt: Erössniinez am 2. Norlso.zirka 46 Wochen. Geöffnet tägmnlags von 11 bis 1 Uhr: mit Aus- 31. Oktober, ivo die Lesehalle zweimal 11 bis Vl'A Uhr lind Mittwochs von ln 16 Tagen waren die Räume feierden offenen 264: Tagen wurde die rn. und zwar 2566 Herren und 562 l öchste Wochenfreezuenz in der kalten >rcnd< die nicdrim'te in der warmen ine eiiitzcrordcntliche Steigerung der Worden durch die am 22. Januar 1625 von Tee und Gebäck. Zur Zeit ber wieder in ausiteigendcr Linie. Die .J) eine wöchentliche Besucherzahl von i lugend entfallen Ä Prozent, ans die nd der Rest aus das Alter. Wie atis ltitzt der Damenbcsufls noch ziemlich zu ‘ lheiiiängclt, datz!es bis jetzt leider eimischen Kreise die Lesertchtct an den P^orstand die Bitte< alle für die Zwecke I ber Lesehalle freitet weiter als Vorsitzender der Pretz- >te Einrichiuna der! Gemeindeverwal- Et 21 (htanflfleflenhfiten! über »ie heutige Anssprache im wirb einstimmig! beschlossen, einen :ahl essolgt in geheimer Sitzung. Verschiedenes dem Verein Machsike Thora sein >er 1625. worin cjine Erhöhung der gefordert ivird. ziirückziiscnden, ha wegen seines Tones, für die Akten!eimer Sitzung wipd Herr Rabbiner Gemeinde gcivählt. Pel K*ln haus S. Jungnit re h, S< •n / Rfparaturan und UnmrlMltungan / f eftri irnrprachar Nr. 171 (09