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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1937-01-15 · 1 (15.1.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
13 (1937)
Issue
1 (15.1.1937)
Date
1937-01-15
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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S.-it.- 12 G c m e i n d e b 1 a I t der D <• n 1 s c Ii - T s r * c I i t i s e h e n Gern ei n d e Nummer I Bestimmungen für den Begräbnisplatz der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Ohlsdorf Der Begräbkisplatz dient (Irr Beerdigung von Juden. Iii itwcifelslulleii entscheidet ihtr »Vorstand der Gemeinde ii n11-r Beachtung des $ 5 AI*». J der Verfassung der Gemcjiide und unter ViistchluH des Rechtsweges. > 1 > <ler Vc'rstorlieiie. der auf dem rWgräl>nisplat/e -bestattet weiden soll, Jude gewesen ist. 1 1 ~ -1 lir die Benutzung des Begräbnisiula t.n/cwerden Gebühren nach dem l.irii. Vnlage 1. ctIkiIw.ii. Dit 'Isirif kann <lurcli den Vorstand der. Gemeinde abgeändert werden. \ul!er ijen Bestimmungen der Gemciude gelten für den Bc- .ilirii-pl.it / die etwa vom Si.iat erlassenjen Bestimmungen. Tür lYrstorbene. die zii'r Zeit] ihres Todes der Gemeinde .iiuiliort Iniheu. weiden Grabstellen, nie in Reihengräl>erfeldem liegen. J^ilen. die hört halten, k innen auf Antrat' der Hinterbliebenen, ihrer gebührenfrei angew lesen, /ur Zeit ihres Tode« nicht <fer Gemeinde ange Gedenket der Jüdischen Winterhilfe! Bank: M.M. Warburg & Co.; Simon Hirschland Postscheck - Konto: Hamburg 15054 HamburgerSparco'ssev.1827: 80 1441 Testan^*ntsvol|st recke/- »der \erireter auf dem Begrühnisplat/c bestattet werden, wenn der Vorstand der Gemeinde <lie Genehmigung dazu erteilt und die gemär! dem Tarif, Anlüge J. festgesetzte Gebühr entrichtet ist. I . * *■ -i ' ,. Die Bestallung von Aschenresten erfolgt ausschließlich auf «U-ii besonder« dafür vorgesehenen ^stellen des Begräbnisplat/cs /n dm gleichem tariflichen Gehühlten'w ie die r!rdbe.sfaltuiigeii. I )ie Beerdigungen ~ind mite RiHT<ligungsst»ciii'.'> hei dem meiden, welcher hei Beerdigu leile des rtegräbn isplat/es st, I i a-dlml ~v erv\ altuug Meldung tutig erteilt in diesem Talle die Jim rußende des Snrgd Numnierirl.d'elii an*. Die Beer dl tu ui in den He lautender Reibenach dem He frjhiii-pliitl. Iiir den Lliegatteu. Abköm einen: 'Reihcngrahe Bestattete Rei heilerabstell-- f rei «elia ll--n r Keif ■• irt■ nfe des standesamtlichen Vorstände der Gemeinde .mi/iillgenj die auf dem Olil-dnrlc-r ilihn len sollen. <ler Hamburger erstattet. Die Frtedhofsverwnldie Gralt&jnwejstingen und gibt •ckels haltbar /u liefest isetiden henfehlcrgrähcrn erfolgt in fort- I mt-reflen der Leichen auf dem mlinge und Geschwister eines in n kann uc-hen dem Grabe eine werden. I)ie Ken in/n ii i der Leichenhalle des Begräbnisplatzes zur Kinstelltrng vu Leichen bedarf der Genehmigung des Vor-" »tandes der Gemeinde. Sie 'darf er-t erfolgen, wenn der Vorstand eine Belajheiiiiguiisr erleilt hat. Die Beerdigungen dürfen nur iTurch die von der Gemeinde zu: •la'sKenen BeiTdi^uiiKs^i'sellstbafteii «der durch eisene Anjresli-llte <\jr Gemeinde M>wie nur unter Aufsicht eines Beauftragten der f'riedhofsverwaltunjr erfolgen» ^^^^^^H^ ''. T<' I )ie Beerdü.iuiii eiTid^'t so. <| t|f üher dem Sarfic" eine Krdsihielii .von mi(nleslens I Meter Dicke sich befindet.. Das Norm ilniajl jedes Grabes beiragt J.">0 Meter Länge und I Meter Breite. :i vor/u testen. Recht auf die f r ist dcT Ge (iralistelle _'e S 10. Kill (.itler_'rah soll in der Regel nur zur Bestattung eines GemeiBdeaBgeborigCB freigehalten oder für die Bestattuni; angew ieseu c» erden. Ausnahmsweise kann ein Gittergrab auch für einem Juden angewiesen werden, der zur Zeit seines Todes nicht der Gemeinde angehört hat. In diesem (Talle ist liehen den Gebühren des larifes. Anlage I. die \ou dem Vorstand gemjlH Tarif. Anlage J. festzusetzende Gebühr zu entrichten. Die Einräumung eines Gitterfcrohes gewährt kc-in Fügentuni oder dingliches Recht, sondern lediglich das-Recht auf Benutr.irftg des angewieteenen.Grabes nach Mahgabeyder zur /c-it des Todes des Berechtigten geltenden Bestimmuniren des Staates und der GVmcinde. ü II. In dem Antrage auf Freihaltiing von Gitlersrübern sind <lie Namen der Personen anfzngelieu. für welche die Grubstellen bestimmt sind. Die Friedhofsverwattuiig stcdlt üher die- Anweisuqg dc-s Gittergrabes cmuc-ii Grablirief aus. Dicker ist bei der Anmeldung von Beerdi.sirnste meiinle /iirück/ii'jcdien. wenn d mar- > 14 erlischt. ' V /* IJ" Gittergralier sind von den NiitziingslK'rethttgten alsbald nach der Anweisung oder der Mitteilung der l'reih iltiiug mit einem Gitter, einer Steinscbwetle oder einer lejaendea ih-cker einzufriedigen. Die Kinfrkrdigtfngen sin<l nach Bestattungen alsbald wieder herzustellen. $ 15. Du- Nutzungsberechtigten von Gittergräbern sind mit Genehmigung des Vorstandes der Gemeinde berechtigt, d/is Recht bnl Beerdtgung in dc-m Gittergralie auf andere Personen tut ühertragen, als ursprünglich Vorgesehen w.ir. f alls diese sich nicht einzigen können, entscheidet unter Ausschlul des Rechls- •vegs der Vorstand der Gemeinde. Die Genehmigung wird in der Regel erteilt, wenn die vorgeschlagene Person der Gemeinde angehört, I . . 'f- -' * 14. Das Recht auf Benutzung eines freigehaltenen Reilic-ngrahc"« (* <i Ahs. j) oder c-ines freigehaltenen Gittrrgruiies (5 10ffJ gc-ht verloren, wenn dv-r Nntznngsberechtigte die Gemeindet angeli<irigkeit verloren h.it. In der Regel wird die- Gemeinde üher ein - freigehaltenes Reihengrab und noch nicht belegt« leile eines Gittergrahes' oder' Gittergrahstellen. die gleichzeitig mit der Gittc rgrabstelle des Niitz.ungsberechtigteii er» worlien sind uml mit ihr zu einem Gittergrinb vereinigt werdc-n sollten, Bichl anderweitig verfügen, solange-der früheif nntziingslierechtigl Gewesene noch lebt, jedoch längstens 2><j:rhrf nach der letzten Beisetzung in dem Reinenhzw. Gittergralie. Der Vorstand der Gemeinde, kann die Bestattung defrüher nutzungsberechtigt Gewesenen in dem. Gittergrabe ausnahmsweise gen« Innigen, wenn er die Gemeindeaiigenorigkcit da-- durch v'c-rloren hat. dal! -er seinen Wohnsitz aus dem Gehlei von Groll-Hamburg verlegt und seit seinem l ortziigc an die Gemeinde alljährlich eine von dc-m Vorstand festzusetzende Jalireszcililung geleistet hat oder'für die Zulassung der Beerdigung, die genial! Tarif. Anlage 2, vorgesehen«; Gebühr entrichtet ist. Iii besonderen Källeii kann der Vorstand der Gemeinde genehmigen, dal? das Benutzungsrecht eines früher der Gemeinde Angehörigen auf eine andereder Gemeinde Silges hörige Person ühertragen wird. -I / s n. Die- Ausgestaltung der l'infHeiligung von Grabsteilen, die Aufstellung von Grabsteinen, von Bänken auf GwbstetliTl. sowie jcsle andere auf Gräheru in Erscheinung tretende Anordnung bedarf der Genehmigung des Vorstandes der Gemeinde. Diesem ist der l iitwurf des Wortlautes der Inschriften der Grabsteine in dreifacher Ausfertigung zur Genehmigung vor-, wiegen. »■ Die Anmeldung der Aufstellung eines Grabstpiues ist von dem Antragsteller und dem Steinmetzen zu hnterschreiben. Die Genehmigung der Gemeinde wird grundsätzlich erst erteilt, wenn die Beerdigungskosten einschließlich sämtlicher Gebühren gezahlt sind.;

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