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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1937-01-15 · 1 (15.1.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
13 (1937)
Issue
1 (15.1.1937)
Date
1937-01-15
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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S. ilr H Gemeindeblatt der Deutsch -cu- Israelitischen Gemeinde l/<w#* iüdiscUci* Spoct iu UcuH&ucty \in Jahresende fanden .ml deajudischcli Sportplätzen HamlurrV;* unter Beteiligung aller-llmiiburger jüdischen Sport\ert-ilu und vieler auswärtiger Mupitsthaftcu groKe Turniere in llovkex und Enllball »tatt. dir sportlich wertvoll und gcsell- >.h.iltliili prächtig vertiefen, so Dan sie /u Glau/punkten des 11 i mim i :cr jüdischen S|M»rts wurden. lur Hockey waren z\»«ii \l.uin»»h alten von Schild Lr.ink'furt .1. VI. und eine M-nii»«h.ilt aus M ii n c Ii e n -iCi Ia «I bin c Ii anvve-elid. Am erslMii l'a-jre schlug Schild Hamburg die W c»tdeutschcn mit "> 1. Ba 1 kochha Mai Schild II .1 m b 11 r g «Ii» /«eilen Tage slewaim 1 Ii e 11 - G I a d l> .1 c Ii - wrz die Frankfurter mit 3:1 und 1r.nkl 11 r"t e r Damen mit <):(). Am Bar kodiha II a m Ii 11 r g gegen \l ü n - SB. Schild Hamburg gegen Fran- I ii 1 t .1. M. 3:0. und die Fr:i nk f ürte r Damen unterlagen ppp eii <lie H a m l> 11. r »e, r i 11 n c; ii 4:0. Tu rhiersieger w urde somit Schild 11 a 111 Ii 11 r... Die' Weiden Hamburger Mannschaften selbst trafen sich et*»as'später und spielten dabei mit di u ersten Herren 3:3. mit den fewrjten Herren 3:1 für Schild, 1111 I mit den Damen 3:0 für Mar kochlia. Im F 11 Rha I I waren als auswärtige Gü»te M ü'n.c- Ii e 11 - Gljddbach '-ind llakoali I. » » e 11 vertreten.--' Makkubi \ I t o 11 .1 schlug die /weile R s s e n e r Mannschaft mit 11:1, Btajil-Weifl Hamburg die erste mit (>:'•>. Schild Hamburg ueuann gegen VI iiIn ch e 11 - CJI ad I» <ic Ii mit 3:0. gegen llakoali E'ss'.en mit h:2. während, M ii 11 C Ii e 11 - G I a d Ii a c h durch einen knappen 4:3-Sie.' gegen Blau-Weiß den ein/igen I 111»|- d.-i Auswärtigen errang. Dan>it ging auch an» dein F u|i|..illtuiiiicr Schild llamburf -ids M.uin-chaft mit den menjien l'iinktcti hervor. * Die gesamte Veranstaltung machtedem Hamburger jüdischen Sport grolle Ehrt*, /iinial man den Gästen trotz /Her Schwierigkeiten »•iiiige be»onder» > gepnRreic.be lag»- der'»Erholung in Mamburg zu bereitc-n vorstand. /..... ersten Male. werden« in Mamburg l!rieh»mei-te-r»ehafle-n -rSportbumVT- Schild »tattfiiithtfh. und zwar die I iirnmei-ter- -»1. d. M. »ehalten, dje am cm -.ich geheil. Die besten jlidiich Schild angau;: Deutschland wij (.ei.ilen die Mifi-tertitc-l «nS/Htr käHuden, die »eit Wochen "in a iviti leil 5»l leil ielmiir bestimmt! /11 trollen (.eist lugen befähigt - pcrieh»/II artisti-ihc» können■ zu ietie' Gelegellh»'!! hallen, jüdische S|>ilwenfei">tiingtui zu bew und» VleiMersdiaf Icn i-t heule -chm Halle der Talmud-Tora-Schole In 111er de» Spoi lliunde» rdc-n »idi hier treffen, um in gen.- ftei den Ausscheidiiiigs- |h-ii Vc-cc-iueii itn Gange s'uicl. von denen feststellt, daR inie Auf. Mau wird von ihnen teils ic h bekommen und die scl- Turner lernten Rankes in ihren ü rtfcinhcrg» in her- Turnens und d»-s Sports, kein Freund gesunder jüdischer Jugend sollte eine Veranstaltung versäumen, wie »ie in Hamburg noch nie geboten wurde und selten wieder geboten werden kann. * Die Vor- und Au»chcidung»kümpb-. bei denen schon, alle her\orrageiideu Teilnehmer in Aktion treten, beginnen am 31. d. \l.. um '» l hr, die Kut'cheidung>kiiuiple um 13 Uhr, in der Halle der Talmud-Tora-Schule. 1 In der /eil com *>. bis II. v. M. bestanden in Stuttgart iumiii Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Sportpädagogischeu Lehrganges (kurs AI die Absthluttprüfuus. Der kurs wurd.* von der Reichsveitretung um! dem I5c-ichsau~>chall jüdischer Sport \ ei bändegemeinsam veranstaltet, ^1. /. im Ansthliifl im das Orthopä^lisch-Gymaastische Institut von Kran Alice Bloch. I m da» /ii»tandek:immeu und die Durchführung des kiir>iis hat »ich der Israelitische Ohcrrat \\ vorragendem Maße verdient gemacht. Der Prüfung ging eine LeichtathletjkprÜfung am '».. 10. und 11. September" 1936 voraus. ..Bei beiden Prüfungen führteein staatlicher Beauftragter den Vorsitz. \on jüdischer Seile nahmen an der Abscjiliillprül 1111g teil der 'Leiter der Schubibteilung der Reichsvertrefung Studicnrut i. R. Dr. Lese h nitzer, <ler Geschäftsführer des Meichsuus-J schussi-s jüdischer Sportverbände B cc k : an der l.eichtathlc tikprüfung für die Bteiehsvertretung f räüleinl Ilse Coli 11. für den KeichsuusschuB jüdischer Sporte erli.inde Dr. Lew in. Kernet nahmen an der Gesamtprüfung die Mitglieder des Lehrkörpers Direktor i. II. k. A d je r . G> mna-tik Ic-h reriII A. B I o c- Ii . Rclii gionslehrer Lj D a v i d .• Sportlehrer K. Halle. Dr. Kö n igsb cr g e r und Dr. J. X e 11 feil. Die Stuttgarter Sportlchigüligc. deren l.ehrplau in Anlehnung an dic> Pläne allgemeiner deutscher Sportau-biId 11 IlffSj stätlen aufgestellt i»t, erstrecken fiieh auf die Dauer jje eines Jahres. Kurs \ lief vom Novembetr 1931 bis /um '». Dezc-mber l'i'd. km- I? lauft vom'April l')3(> hi» zum \pril I9j7. Die Abhaltung eineneuen Lehnrunfles i-t in Aussicht geuonunc-n. Ic-ri.; D^isT 111 tc-1 •—>- .111 diesen 1 Überaus groll, kern freund de» Aul Griin.l einer Vereinbarung zwischen dc-'r Keichsv»-itre- 111 it und dem RcMcJi-aiisschuR jüdischer Sport verbünde entsendet die- ReichsvertrelMug zwei Vertreter in «It'n l!c-ich»au»-chul! jüdischer spoi 1 \erbäiule. dessen. CcschüftsFiihrung unverändert bleibt. Die Reichsvertretung hat zur Portierung der sportlich»-« Betiifignog c-iii» namhnfte-Sunnnc in ihren Ktat aiilgi-nomineii. Damit i»t elf reu I iihem ii»e eine Heitere Kiirtlerting des jiidi- »»hi-H Sports gewährleistet. Festsetzung der endgültigen Gemeindesteuer der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Hamburg für das Gemeindesteuerjahr 1936 (1. Januar bis 31. Dezember 1936) In Geinitthell des 9 J der Ge>meindesieuerordiiung für das Genti'indesleueijjuhr l**3(> wird J" \. 11. der Lliikonunen- bzw ilie Gemeinde»teuer 1936. auf 33 v. II. der V ermösensteuei -.Jestik-seUt. / ' . - . i "{{.' Bei «den Gekneindesteuerpflichtigen, die der . Einkommen- »tetMir 'Tür Ledige nach dem fe'inkommensteuergesetz vom Id. (tklidn-r l'i"4 unterliegen, i-t von der K.inkommenstetier als Mafftfl ibsteuer ein Abschlag \wi 20 v. II. zu machen. Ifkmbjirg. den 21. Dezember t'»-;(». Der Vorstand der DeBlsch-Isfaelitistben Gemeinde. (iein<-inde»touei-ordnuii2 der DenIm-Ii-Israelitisihen Gemeinde in Humhuig für das-Gemeindestraerjahf 193? (|. Januar bis 31. Dezember 1'zVl. S l Bemessungsgrundlage il) Die (ienieiudestein-r Iiii das Genieiudesteuerjahr l<»"'7 't. Januar Ins 31. lJ)ezeml>c»r 1937) wird von allen Gemeiiidesteut|fpflidiftgeii als /usdilag zur festgesetzten — geschätzten — oder a!p Zieihlag /u der im Wege de» Steuerabzugs vom Arbmtsloiili öder vom k.iiritalerlrag eiiizubehaltendeu Einkomaiciislcnier . 1937 erhoben. Bei den Gemcindesteuerpi licht ig'-u. die <ler I inkommen»teiier für Ledige nach dem h.iilk«tmmen-teu< i ge»etz vom 16. Oktober 11934 uiitfTliVgen, ist Min der Ejnkommeusteaerfels Mafistabstetaec ein Abschlag von 2o v. 11. zu machen. (2) Die Gemeindesteuer wird -unter Zugruhaclc*gung der Vermögensteuer erhoben; wenn der Zuschlag zur Vermögensteifer einen höheren Geineindccstciierbetiag ergibt, als der Zuschlag zur Einkommensneuer. Die maßgebliche Vermögensteuer ist du- Vennögensteuei; für das Rechnungsjahr 1937 nach dem V ermogen»teuerge»et/ vom 16. Oktober W?4. t. S 2 llunclertsatz (I) Die Gemeindesteuer 1937 beträgt im falle 2" v. II. der I iuk«(iiniu-ri»teu»-r, im f alle-de» S t »le-r Vermögensteiler. de s 5 I Abs. 1 \b II. S3 Ehen mit einem nicht jüdischen Khegatten <t) rür Lhen zwischttn einem »h-r Gemeinde angehörigen und eim-m ihr nicht angehörigen Ehegatten gilt folgende Regelung: a) Werden die Ehegatten zur Einkommensteuer (vergl. •» l Ab». I) bzw. /ur Verm*gensteoer (vergl. 9 l Abs. 2) zusammen veranlagt, so wird als Gemeindesteuer nur die Hälfte des Steuerbetrages erhoben, der zu zahlen wäre, wenn bei<le Ehegatten der Deutsch-Israelitischen Gemeinde angehörten. I») Wird die Gemeindesteuer nach der Einkjornmenstener bemessen (9 1 Abs. t)i und weiden die Ehegatten nicht zusammen zur Einkommensteuer veranlagt, so wird von dem der

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