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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-05-15 · 5 (15.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
5 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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M ummer 5 Grmrinilt-hlntt il r De ■ t Sc Iii -1 s r a e I i I i slr n e n G,r m r? i n il i- Seit«- l*# >" I 1 I- . Mitglieder iloi DcutMll-lifruvIitisuieh (>ruu null- und «Irr l'oitiifycsisdi-Jii<li>ciicu Gemeinde in Mamburg, die clurdi ihren körperlichen /-wstuvifi (lauernd «•iwi'iltsuui.iliij; sind und aus cii llausbull gopfK'jfl bei Freiwerden eines Isruelitisehen Gemeinde nko. epileptische und an Personen können ni<bt lungere \ nt liii; Zell zu wirtschaftlichen Gründen qichl im > werden können, haben «Iii- Mii^liclik .*it l'hit/iim Pflegeheim der I)i-u1n<I untergebracht zu werden. Geistesfcfi ansteckenden Krankheiten leidende aufgenommen werden. Da <lie Prüfung der Gesdrfic erfanrtingsgeinfifl in Vnspruch nimmt, i-t e*s rutsetmi schon jet/1 steifen, obgleich «>( /,-i< kein Plan frei ist. Pllegelieim iler Dentsrh-Israelltisrhen Gemeinde Sdiüferkamp^llec J° '; i, * Erliolungsheini Segebjerg in Holstein n n I e r A ii f - i c Ii I lies () Ii c r i .1 Ii Ii i u .11 > Altona Beginn der Kurperiode liir I i H Dchsene 15 Mal (4.1« JtH. Cinzelximmer 4 "><> XH je Ttigj, für Kleinkinder 4. Juni (_>.«) XH je Tag). Anmeldungen in linderem Büro InnoceritiasfrruHe 21, fernrul: 3>_'0 6N. Israelitischer Humanitärer Frnuen\eiein 1 ' * i . 1 ■ ' ' -! 'i Die Räum«' des üindertagesheims der \gudas-Jisroel- Jugenilgruppe siinl nach Werclerstfaffc 18 verlegt wollen. SammefpuötKte /ur Abholung den Kinder werden eingerichtel Anmeldungen täglich bei der Iciii-rin Irl. Regina'('abti, fischen 5 und 9\i I Iir und!(>'i und Ii? Chr. Das .. . n.: mr der GcnU'indc b,adh.ichtii!t w.ihrt-nd d.r Uomtncndcn groüin Ftrit-n tvicdt-rum eine •] - TlteilcticolloloBif zu vt-ra'nsialU-n. Es Hl fnCBWftrUj aul der'Suche nach einem £,'i if>o«rW n Gelände. Das Jugendamt gibt hiervoll den Gemeindemit|>liedern mit der Bitte Kenntnis, »ich auch ihrerftcils nach cinenv ^eei^neten. i. m.i. r,,i großen, außerhalb der Stadt Celegenen Gelände umiuseheni und ihm zweckdienliche Mitteilungen ■•»■'•- . tarnen Jugendamt der Gemeinde. B e ne c k e s tj.r * B e 6 . 44 38 41. riach Ii'. Uhr 44 38 95. •*' - |j * j. . Aus den Zinsen der 7 ' * Joseph Jacob-Lo \ -Stiftung ist ein Brantlegal zw verlosen. iiAn f*^werl>eri:nirc'n koiiunen mindestens iswamsig Jahre alte) biltsb^Hlirftige liiiiiiburgischc Jüdinnen in Frage, die mit einem frommen JikU-ii »erlobt sind. — ..Meldungen Bencclcestrafic .2 Ujtif j \ordriickrMi, die cltjri eihältlich sind. ' •'.; 1 i Jüdische Ijerafsberatangsstelle, Bc neckest ruficj 2 II. /.immer _*H und -29, 44 4189. Sprechstunden Mmcjientägliili •» df-- 13, außerdem Dienstags 17 bis 19 I hr. Schulzeugnisse MM1 mit/uln iim>-ü. ,f * [ '•'• ' Die Gesellschaft liir jüdische- Volkskunde ■ bittet für" Aüsstpflungszweckc um kostenlose ül>erlussiing g6; eigneter \ i t r i n c u. Freundliche Meldungen am Herrn Rabbiner S. B a m Ii e r g e r , Wandsbek, MhloHstrahV '_M. ■if< | II M> |> il - I Ver>«irk, Ht .lllln--. Hamburger Zionistische Vert infguug IS. Mai. .Montag, Gcncrul>ersamiiiliing der 8 e i Ii - i e r /. iju n i s t i s c Ii e i A b <■ u iL! Mei i Dr. I Ii ,i I : Die Zukunft ini-en i Jugend Plunttup an 'lichmiV. Jobiisaltee ">4.' iiii/ Mai M itt «in: Ii. ZionistiscjH! Stamuigfjip|M der ll/\ . I'ic-»~i]>.in. fvrith, Patii-fioa^BiMstrei allee 16. 2»., Mui. Mojnt.ig! Zioilistiscfic's (VdliHfuiiiiii. Brahni-ällecf 16. Die VcranstUltuiraeu .beginnen pünktlich um Jit.yt I In. J ugendalija Wii hüben eine Verttaaeasstelle.dei Jüdisc-hen .JiigeudlrUfo gebildet. <lie iil- /enti.tle Iiilonu.ition-- iiikI \nun Idc-lelle für ll.iinbiirg bei allcH Dringen der Jugeodaliju un/useheii i-l und durch'die diu Ausgabe der Ki.igc-bogen. Aiiunddcbcigeu. Vttestfurmulnre, sowie -die KrtciJuilg oller Aii^sküuftct c-rlölgt. Spri'ihstiinileri des i eii^-r^ cler Vi-rtranenssteHje; Ui nu VrlIi■• r Le\ v. rc^gelntaSig Moni.ig und Dienstag. I4>ii bis 13.3» I hr, Bi'neckestranV 2.' ■■ 1 T I s .. n . die am 1S M.u/ uei>t<irb,n ial, bal." Ite/u huni*en zum .lud. ntum < mehr halle,* vn*» rer anßehitrt «Sie murde am 30. November 1S4H in ■Rechtsanwalts Dr. leaak WolUson (1S17—1»5|,. de. \ >>r.tande« der Gemeinde var und an der Briefkasten . Drs E. C FravJjcia i VX uinn lic auch keine . > nt 11. r ■ : j (it-mcindc bi^ an ihr l.cbent.endi' Hamhuri< ßeborch als T«»cht*r de di-r eine ^vitlant! auch M it^livd Schaffung dci Bur(Jt-rIicht?n -Gr^ct/huchi s ha »»■nllich« n Anivtl halt» , und war d»<" Schwester des langjahritirn Burj-i r%cha!Umil)*l.t.di s Dr. Mbt-tt \X..ltf*c>n. In emt-t . . ■ i - t; K refeo, ltun*t sinnigen Familie auf il*.- ac h»vn, m> hv ißt ei in -^jn«. r uns vi>ri tit-tiendtn Charakteristik ti;» r bidvutf nden Frau, interessiert« "itch für tiffent-'j licht' AntS'U'gvnhc.li'n. bvx>ndi r% auf dem (JVbt*. U dea Schulwi-w n». und der W<ihl- : ■ pf'-L. Erfüllt von der Erkenntnis, daB Gluck und Oedc-ihon der Familie, wesentlich von der w irttchaftlictu-n Tuchtit*kett der Hausfrau abhanden, »chuf »ic j aus eigenen Mittel* die ersten SchuFkücht n für \ ••Ikssch-tilcrinnen^ und e«. war ihr eine freudige Genugtuung, als Senat und .Bürgerschaft, auf der von ihr geleisteten. ' Pionierarbeit fülleqd. die Kinfuhrung des Haushallungsunterrichls in die Mädchen -1 Volksschule beschlossen. Der F,rfolg dieses hausn »rtschafttiche'n l nts rrjch.s. -st -ither mitbestimtniind gewesen für de(n He^chluO der Hamburg, r Bürgerschaftu.n 19t>8 an allen Volksschulen solche Kuchen einzurichten. rVgnei \X'..lffs.>n uberließl damals dem Staat <ihne Kntschadigung ihre drei Kuchen, voin denen liu/lnu m ■ ' I lumbttldtstraße aut Beschluß des Senaten den Nara.n \gn. s-WnIffsun-Schulkucht erhielt Nach' Abgabe ihrer Schulen an den Staat ließ :hr Her innere Drang, /u, helfen und Gutes zu schaffen, keine Ruhe .''Sie plante die Krrt.chtung etlMl Arbeit*.*-! rinnenheirhs, und di* ser (ndank, fand mustergültige \ erw rtkliehiing im M.irthallolenen-Heim.! ' . berufstätigen weiblichen) Personen mit ht «chvidt r»ein F.inkommen eine behagliche Häuslichkeit bietst. Hatts sich ihr OrK^nisationstaN nt schon beim Aufbuu der Ferienkolonie Waltershof und der Stadtkolitnie Moor- Härder trefflich bewahrt, so sollte ihr. der Krieg noch in yanz anderem AtVniaBc Gelegenheit zur Entfaltung ihrer, schupfenscht n Bet,ahuntt. bieten. Gleich sini 3. 'August t°H erstand aus ihrem Geiste ,im Martha-H* lenen Heim die ^rste Krtcgs- . kuche. und .was 'sie in dei» F«>lge/eit um «Dicstte der Kricsf^nrlfi' .»nter tninur ..hMieriger sich i; stallenden X erhaltniisen an leitender Stvlle leistet, vermag nur der entere Kreis ihn.r unmitteIbaren Mitarbt iler voll zu würdigitn Es *j ar daher gegeben,' dMß, als hei l'berleiturii; in du iu um \ * rhaltniss. ,J(,S . Vriiri nkoll'glum um ein: Anz.ihl von Mitgliedern zu verstärken war, ihr einer der Sti/c jn dieser Behörde' übertragen wurde. Am sie dt n 7Qi Ces>ort»t»< b» (aing. lu ll de^ Sen.-\t aussprec auch nncji. tfa sie ihr W. I.ebensjah dam* lur St. Geo^g, die Kehtn» rftir*sorge fort. Einmal m der Woche verteilte noch persönlich di}> Essenmarken, aber auch in .diesem Hillswcck ItvB »fiel .geniigen an dein \fceben Immer wußte sie dureli warmherzige Anliiln^hn " gutige Menschlichkeit zu trösten und aufzurichten. scr Behordubertraiien wurde. Als »Mi d» n 70» Geburt^tai: bi üine;. 1" Ü dee ihr durch IjurgcrmeisteV vi-n, Melle seinen Dank für ihr selbstloses Wirkenrechen:* ab« r| sie hat wyiter gestrebt und g» schafft.' Uti%M ihr» s Alters und) noeji. d"a sie ihr 80. I.ebeiisjjhr trreicnl halte, führte sie als |fe/irksa.ueschußi teilte sie} ich mehi »e. dural iiidiMif« rs^'t. (>, : i«-i l -Ml! II B. P. Sie wuu-iiifii di** m-n.iu» n Zahlen Uber die Errid)l|ift£ Altersheimen in Deutsehlmid. lEn wurden ernditt't in den Jahren isol 1*21 IKMi: I, IK:U - i«4t): 3, 1H4I - IK5t»: H, Ittl - IM: 5, 1861 — l^TOE 188»: 3, 1881-1890: Ä. lSiM ünm: v. um] ,Hfl«: I0, I!M1— I92Ü (. («I und 1931 1933: "> Jvltrrsheim«*. Sieht tn.in von dem Isri^esjahr/ehnt!•*!! -if«*_-*i nh, so offenbart <ieh vvuhrs.iu'inlich m den Ziffern für die .fahre'l*9h bis heute ho wohl die ('henjltjerunir der jüdischen Bevölkeruni; in Deutschland als Ktidji dir starkes so/iales ^Vrantwortlidikeljspefubl. R. P.< Dei s< K> nsspruch gesprochen. Heil der Genuß r^'TJK b9 vi*:rd nur an de <m nXH ni>f dann religiöses t. i hi nlen S*. ebot ist ALLIGATOR DAS SIND GUTE ( L E D E R WA R E N! /^AUIGATOR^V y |^^c^H^f^^^^^HanT^ij^ BrvorTugrn Sic die Inserenten des Gemeindeblattes ■■ 1% Schneider, Büfchftr.7 Ruf 347428 S**< . fm* . WERKSTÄTTEN FI)R FRIEDHOFSKUNST tolCg|>Ctt VyÄlCf ^ltona--£anöenfctbe^örftcrh)C9 43, CRuf 541530

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