Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 3 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 G e m e i n (I c Ii I a 11 d e-r De ■t sr \-18 rne Ii t i«« |i en Geaci ade Nummer 3 Will les jüdischen . \ olkit>. .»In lir. optimistisjhe /*mt-u ähigkeitcu auF-.-uh - Wir erleben '.nicht selten die iu <l*-ir idlgem'ernjcii drscneu Kreisen mit rinn weiterleiten. |)it Glaubt' senil mit gutem W itll-n -;in der [erste!» ILclfle dj« II. Grundlage «Irr jüdischen' Leistung von Pcrsöiilichkc •u ml. H.i roii 11 i r - r I» gipli des jüdischen ,Volk«T». AI «i iin l! die \ .»ik<• r t iir «Inl!e Xraft aufboten, meinten Mrenguiigen rinzclijjrr kii großen Bo(ksgeiiiei»«chaft fangen Biidi drr Pallästiii. dalli der Baron, in ine-em l'.ii'U. sie nicht mir' fonliTii könnte. I - war eine* dur gröl ■die I nwaltltnrkVit (firmer IIimi war es klar. dil! and W ohltäftkkcit einem] \ u I La hl die jlilfshediirffigkrit k im,!.-, dar! .Ii.- Jnii nfrai leite' «Iisjüdischen!-\olkr tdürfscfi I Üreitiirnder rinstrl lieh] gesljberte I leimktnttr fnrlL'rsrtzlr I nlyt hUluiig «hin, w it es im (ii rp t»—»- nicnl wird behaupten kön ilal! Gedanken n■■ <1 Vorstellungen. längst ülterwundcn »Ind. in junerkw ürdig anmutenden Zähigkeit dir dir Welt bewegenden Kragen tliili undgä nzl ub-ilösba r. bildete in Jahrhunderts dir weit anschauliche hil.iiithmpic. jenes grollen, in der eil w ie Sir Moses M u Ii I r. f i i> r c ndrn Wjirkens, für. die- Bedrängten . r währen I allgemein in «Irr-Wrlt it langsam «Irin Zweifel an den UM gcsjte'lften giiilen»W'illens wich, rlnng ihjrer Swrgen ihre_ gesammelte dir Juden noch immer, dir Vnnilrii den. Nut w end "keilen einer gewachsen Kein. Nmli in Tlrn \n- Kolonisation herrschte der Glaube. all.- I linond dr It pjhseh i I d in cnl ion irren, sondern entscheidend len Verdienste Theodor llerzls, tuffassuii? n icbgcrwirsen zu haben, mit der c leisten lind itufervulisten r ni.lil geholfen werden kann. I r Inders ali dir PliHanthroueit: rr crüherall gleicher Natur ist und alle in gemeinsamer Anstrengung xd». n müssen, um jene ölTenlliih-rcihl- , iirrl>aui-:i. (dine deren Bestand und in der .(.iila aufdir Dauer auch ruber Rechte Irlit. *ich als jüdisch cti. I r hat uns ^rlrlirt. dal? o auf «Iii* Jitdenfraee sthlieRlich und Irl/tliih nur die eine Antwort gibt: il'illr durch Anfliau, d. h. Schaffung gän/läp analerer l>et>en>4»cdinfruu{;en für da« jüdisihc \olk in dr;n I .iiiilc. van, dein es ausgegangen und dessen Glan/ iu allen Jahrhunderten des l.xils nicht verfdkhcn ist. Was seit jenen Tagen, da ller/l ilas jiidi.sihe \olk erweikte. in breü Jisrael geschehen ist, ist das Krgelmis <les Itwg'iUnens, für diesen Aufhau die Juden Vu organisieren. In der Zionistischen Organisation sammelten sich, von allen Hnclen dpf I'rdr und allen llichtungen dr>" Weltanschauungen koinuirnd, <lie Kräfte, die in Palästina eine rirneueruhg des jüdischen Lehens ersirehten. Geeint durifi die DJ*er/.eugnng, daß unser Volk nur dort /<t »einer ursprünglichen Weseiisgestalt und darum — vielleicht — /u seiner einstigen Grüße finden kiimir, arheitrte:i sie: im Lande seihst ilurih Ansiedlung und Aufhau eines liildifngsuesens in lieliräischer Sprache — in der Gdla* vorl>ereitend dnnfi Pmimganda und Krziehung, diinh \nlhriifi;img der Finanziellen Mittel.'durch Krireckunj! des |iidisdieri Bf*wußtseins und Organisierung der Leistungskrälte für Kre/ Jisrael. Dieser Kampf Hill \ O lk und Land war schwer und hart:'alter: was heute iu Palästina vorhanden ist, «as siih nunmehr auch für die Augen der einstigen Gegner als Icheiispepilendc-. Werk segensreicher Voraussicht erweist, ist ihm /ii danken. Das gibt den/ionisten, gibt der Zionistischen Vereinigung für Deutschland das Recht, ihn weiterzuführen. Niehl um einer Polemik-willen, an..der niemand etwas gelegen sein kann und derenHeftigke.il zuweilen seltsam sich ausnimmt, alx-r um derer willen, die. vordem leugneten, heute zweifeln und gewonnen Werden müssen, damit das Werk des z.ionismns inf Palästina ein Werk für die jüdische Gesamtheit werde, die in ihm und -ahon in der Arheit für es ein . neues Gesetz ihres I siih erringen s<»i Gemeindesteuerordnung der Deutsch für das Gemeindesteuerjahr 1936 lirlllr i I) I )i.- ( reineinilesteiii J .1 ii il 11 Ihn 5|. I)i/eni efpBichti;en alk /ii» Irr als i^oschla.^ »zu A rpeil-lnli n oder >onj (I r»t« i er| 1 r - - i sunssiirundiage für das Gemc'üjdt-stcMierjahr l'»V» kolilll.ll~trllrr 1') * tli! K, tf licht igen, die dejfmk MiiKomineiisteuergifsrtz v voiJ drr I Hikoii-meiistruer 21) i. II. zu machen J_'l .Die (.emein lest« Veninögeiisteuer elf »ölten slciU-i einen htihefeli <i /.usltil.yf zur Kinkjoiinie stei ei ist <lir Vejmoirrii^ den) \ lVmögensteH(i-.rcr-sc' 'l 'jiiwrit die Inhaber i hiiftticheii. Bt-trii^eii jeden B<i l\ Vits, "v ">1 I in.lere- Besteiieruiigs^fiii resi-tzt Verd ii I r l'Jto) wird voll allen (.emein lrag /in fesjgeset41eii — geschiiizten, r im VNrzr .Irs SllsiH'TaltZllgs Vollli ipifalerlrag einzjihelultejtden Jän-! tihru. Itn «len Cieineirillesleiier-., Iu iiiinieiisteiier für Ledige nach ih-in 'riii lr> Oktober lyil unterliege», ist MaRstaltsteuer ein Vbschl-tg von Hfl ii te liluc wird unter /pgtundelrgnilg der wenn der Zuschlug,/dr VermägenmeindrslruerlN-trag rrgiltt. .ils dt-r urr. Die maßaetilichv •Vernuigenr füridas Kechno-ngsjahr l'»"V> nach vom l<>. Okt..her l'l"4. von lahdwirtschaftlkhen and forst- Ifr I iiikommeiisteiier niiht uuter- StiG. vom 16. Okh'ihrr IWiW. können Igen für die G*fneiiidc>leuer feslllunde.rtsat/ l et 11.-i <lur fest hat ■ Im dt * I ^u erhellenden Zuschlage* zur lieiihsvrrniäfcnsteiirr wird später 1 h'utsihfsrar I it isihen Gemeinde 1) Die Hohe des gHn<|ß hsr in koiii inen - \>/\i. Ii den \or-lau.l .'.-setzt. 2) Bis)'.zur f est-eftzii Jg der endgültigen (iemeiiidesleuej •ii -Imf >emein^h*sH-iiri-|tf licht igen- Voratiszahlitngen i;euial! lir-ttimiiiiiiiüenj .h l 5 f zu leisten. Israelitischen Gemeinde in Hamburg (1. Januar bis 31. Dezember 1936) Werden dir bjfacgatten für die ReicfiscMtikommensteuer l>zv\. für die Reichsvermttgcnsteiuer. zusammen veranlagt ml gehört keiner der Kliegatten d<-r Kvaugelischdirtherischbn Kirche im Jlamburgischen Staate oder Ibimisih-ka'tholisiheu Gemeinde iu llamhiirg an, so wird von «lein der Deutstp- Israelitisihtii Ciemeinde in Hamburg ungehörigen Eheguttjen als Gemeindesteuer du- Hälfte des Betrages erhohen, der zu zahlen-wäre, wenn beide Khegatten der Deutsih-Isiaelitisifieu Gemeinde angehören würilen. i+) Werden die Khegatten nicht zjusammen zur RejtaNninkonimeiisteuer^bzw. zur Rekhs.vermögensteuer veranlagt fi _•(• KSlG vom 16. Oktober t'f>4: * II Abs, l VStG. vom 16 Oktoher t"~>4l. so wird von dem der Deutsch-fsitaelitisthjen Genieiude in Hamburg ungehörigen Khegatten unter Zugruiiijelegimg seiner fes!gesetztc*n — gesduit/ten — oder im Wege' Sleneralizugrs vom Arbeitslohn oder Kapitalertrag einxu-- htdiälleudeii Einkommensteuer, hzw. ' unter Ziigriindeleguii^ Heiner reslgpsetzten Vermögenstetier die volle Gemein h-sin er erhoben C>> Die trortttehemlen Bestimmcingen gelten .iuiht «e r. einer der Khesntten keiner Konfessroil angehört. Ma Igebender (I) Betragt PH Liiikommensteiieruhscliiiitt der Veranlagten der maSgeliende Einkorn mensteu<>räbsdi nitt •reuiger' o<ler mein als 12 Monate, so ist <lie Gemeindesteuer nach dem Betrage zu bemessen, der siih ergibt, wenn die Ein. kiimmensJteuer in dein Verhältnis herauf- oder herabgese zt wird, in dem derSte.iierabsihuitt zu zwölf \ollen Monaten sfcht (2) Endet die Gemeinclesteuerpfticht im' Gemeindesteuerjahrc 1956ilnrch Wegzug, so gilt-die GemeiiMlesteuer \i>'iU durch ilie für dio Zeit vom t Januar 1056 bis zum Ende des Wegzuarsmonats 0) zu entrichtenden Voraiiszahluiigeii 5) als abgegolten, ohne I ii' es einer Veranlagung bedarf. Ehen uiil elneal'nichtjiidisiheii Ehesatten Ii l'|ir Ellen zw isihen einem der IXMitsch-lsraelitischen Gcmein le i n II i iiibuirs an gehörigen und einem ihr niiht aitg«.'- a Eheiralten .-ilt biljrende Regedung: ,- ' T ■ »erden dk- I iM'galtrn für die l'eiihseinkomiiiensteiler Im die l!ei(hs\-erin.ijeiisteiier xusamn>en veranlagt, und tdliirl einet Jrr Ehegatl'ei der Evaiigelischililtherischeu Kirihe II iiitburgrscben] St iate, der Rbmisch-kathnlischen Geuu-in le in flampiiVg uiil der Di-iiIsih-lsr.ielilisihen Gemeiitde iu lliinliilljg an. so i*l lur Ii.- Kirihen(Geineinde)stv(icrpflidlt beider Ehugalteu «lie Religion d-s Ehemannes maßgebend. Kirihen- '(trt|meiBde)stfiter wii I ii voller Höhe iliinh die Religionsgesl-llsinurt erholten, zu ih r der Ehemann gehört. '. ,f 5 Gemeiiidesteuei hesiheid und VoransZahltngen II) Der Gcniciiidistcucipfliihtige erhält für das Gemeindeslrii.-rjahr 1**56 einen (ieuieiiidesteuerbesifieid. (2l Die Gemc-indesteiierpflicht^en haben am IU. Marz l')Vi. III. Juni 1936, 10. Septemhef 1956, 10. Dezember 1056 Usw. Vjtrauszahlungen auf die '(ienieindi^steuer zu entrichted. bis zum Kmpfang des Gcmcindcslcucrhescheides 1955 Itctragen die Geiiiriiideslriiervoiaiiszalilungeii ein Vierlei <ler zuletzt veranlagten ,C■emeiiidcli-iier. Nach Zustellung lies (•emcitidotcue'rbesiheides |l»">5 Itelragen die Gemeindesti-uervorausz iIiIhii;cii 25 V. II. iier jeweili.;en Eiiikommeiisteuerv oraics/ahl u inen, bzw. 5"> v. II. der jeweiligen Vcrmögciistcucr-Wraiiszahliingcii.