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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-11-26 · 12 (26.11.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
12 (26.11.1935)
Date
1935-11-26
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Nummer 12 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Seite II Katzenstein, Else, Werderst».7, K. 55 62 98: Geigenlehrerin, Kammermusik. Levie, h'lsn. Benodeestrafle 22, r'.442t 67, ehern, Lehrerin am Yogtschen Konservatorium: Klavier, Theorie. Levy, Beatrice, Bisjinanksti.'Mi: Klavierunterricht. Lisser, Kätlie, Lattjchkamp 23, Fl 52 76.68: Geigenlehrerju, Kammermusik. Minden, Luise, Hansästr.37, F.55j>3.?5i Privatmusiklebjrcria, | Klavier, Musikerziehung für Laien. Tonika-Do.-Kurse für Erwachsene und Kinder. Rosenberg, Dorn, Lcl.wenstr. 5r), F. 55 29 82: Klavierunterricht, Beglcitstunden, Korrepetieren und Kammermusik, Seligmann, Raphael, Ulilenhqrsterweg' It. Eike Hof weg, F..22 42 42: geprüfter und staatlich anerkannter Musikpädagoge für Gesang und Klavier. Steinhardt, Else, Nestr. st. P.523379: Klavierunterricht außer dem Hause! Strauss, Irmgard, Klosterallee 28, F. 55 59 SS: Lehrerin für Sprach- und Atemtechnik. Rezitation. Heilung von Sprachfehlern wie Lispeln, Stottern usw. S> II in. Maria, Loogestieg 17, F. 52 57 24: staatlich anerkannt. Klavierunterricht. Wohlwill, G retchen, Klemingstr. 3, 1.520890: Malerin und' staatlich geprüfte Zeichenlehrerin. Unterricht in Zeichnen, . Malen. Graphik und Handfertigkeit. Wohlwill, Sophie, Flemingstr. 5, K.520890: staatlich anerkannte Klavierlehrerin. « f" .» Büdiereingang / Ltterarisdie Mitteilungen Mai Samter. Die Versuchung. Eine Erzählung. 1934, Vortrupp- Verlag, Berlin, 44 S. Kuhanregende und fesselnde Erzählung aus dem Lehen eines jungen jüdischen Menschen unserer Zeit. In einem Nachwort äußert sich der Verfasser selbst Uber die Tendenz seiner merkwürdige Erfahrung darstellen, dau du,' nicht mehr begreift, das Herz die solbstungen trifft. Der Verfasser sieht hierin einen seine Erzählung ihre Rechtfertigung durch Briefkasten Erzählung: sie will die wo der Kopf die Dinge verständlichen Entscheid T.rpst und glaubt, daU die nachtwandlerische Sicherheit erhält, mit der ein junger Mensch sich im Augenblick d.-r höchsten Verwirrung entscheidet und bindet. Plnehag Wollmann. Die hebräische Sprache und das gesetzestreue' Judentum. Übersetzung aus dem hehrfiischen Original. 1935. Verlag des Israelit und Hermoj limbH. 35 S. un<! eine graphische Di Bücher der Erneuering, herausg. von Willy Leven. Bd. t. Predigten an das Judentum von heute. 1935. Joachim Goldstein Verlag; Berlin. H \ 102 S.. Prodigten haben die Aufgabe, durch das gesprochene Wort zu wirken. Der Prediger und sein Wort sind identisch. Das Wort wirkt durch die Persönlichkeit, die es ausspricht und oft seihst Zeuge und 'Bürge für ihr Wort ist. Das Predigtwort wird begleitet von der eindrucksvollen Geste, die es betont und beweist, ihm den rechten Ausdruck und den rechten Nachdruck gibt. Die Predigt hat mancherlei Vorzüge vor langen Darlegungen: eine glücklicho Wendung, ein prägnantes Wort wirken oft mehr als eine ganze Abhandlung: wie häutig bleibt nicht e i n Satz einer Predigt im Gedächtnis der Uörer haften und wirkt zu gegebener Zeit als-das Samenkorn,, das tausendfältige Frucht trägt. Das alles sollte also zur Drucklegung von Predigten reizen. Aber dem gedruckten Wort fehlt so gut. wio alles, was dem gesprochenen Worte seine Wirkung sichert: ihm fehlen die Persönlichkeit des Redners, die Unmittelbarkeit zwischen Redner und Hörer; es fehlen die zur Andacht stimmendo Stätte, die Umgehung, die Gemeinschaft, die gemeinschaftliche Bereitschaft zur Aufnahme des Gotteswortes. Deshalb ist es stets ein schweres Unterfangen, Predigten zu drucken und — gedruckte Predigten zu le'sen. Wer es also unternimmt, Predigten zu lesen, muB ihnen die innere Aufgeschlossenheit, die Bereitschaft, ihnen zu lauschen und Belehrung anzunehmen, entgegenbringen. Dann wird er sie gewiß nicht ohne geistigen und seelischen Gewinn aus der Hand legen. In diesem Sinne zeigen wir hier die oben genannte Sammlung an"; sie enthält Predigten der Rabbiner A l t m a n n - Trier: Gemeinschaftssinn — A 1 t m a n n - Berlin: Neujahrspredigt 5695 — Carleb ach-Altona: Erneuerung. Eine Puliistinapredigt — Eschelba c h e r - Düsseldorf: Neujahrspredigt 5S95 — . O o 1 d m a n n - Leipzig: Menschenwürde — «H o I ze r -Worms: Ansprache zur Schulweiho — H o r o v i t z - Frankfurt n. MV: Über ein Wort des Propheten Jesaja — L e m 1 e - Frankfurt a. M.: , Zur Jugend am Sabbat — M a v b a u m - Frankfurt a. d. O.: Von Gottes Zeichen und Beglaubigungen — Nobel- Berlin: Das Lied des Brunnens — Rieger- Stuttgart: Das Fest dar Mütter — R o s e n t h a 1 - Köln': Vor dem Scbornrblason — S ä n i e r - Berlin: Was hält uns am Judentum?• — Der Glaube — S w a r i c n s k y - Berlin: Vom jüdischen Gpist und Warschauer - Berlin: Liobermann-Gedfichtnisrede. — Mit besonderer Freude erwähnen wir die schöne Einbandzeichnung, die einen siehennrmigen Leuchter und zu seinen beiden Seiten je fünf Bücher zeigt. Die bunte Schüssel. Kinderbuch für Kinder Buch enthält Märchen Verlag Erwin Löwe, Berlin. Ein jüdisches •inj Alter, von 8-hin'13 Jahren. 2.25 X*. — Das und Gedichte der bedeutendsten jüdischen Dichter und — das ist das Neuartige an dem Buch — 11 Bilder zum Ausmalen, welche die junge jüdische Künstlerin Ruth Veit Simon gezeichnet hat und die Szenen aus der biblischen Geschichte darstellen. R. Wir haben Sie bereits in der teilten Nummer des Gemeindeblattes auf Herrn Otto Sternfeld. besser bekannt unter dem Kontier namen Este, hingewiesen. Er erteilt auch auf Wunsch Einwl- Unterricht. A. Der Wohltätige Schulverein ist ein* Scflöpfung von Dr. Herr mann Jonas, der von 1S5H bis H89 in Hamburg am Israelitischen Tempel wirkte. Er gründete den Vcfein 1875 unter Mitwirkung glciclistrebender Schülerinnen für'nrmei schwache Kinder aller KnniVs sionen. Siehe D. Leimdörfer, Festschrift zum hundertjährige« Bestehen des Israelitischen Tempels, Hamburg 191s, S. 51. Mehrere Augenleidende. Jüdische Optiker sind: S. Kröche«'. Grindelallee 115; Alfred H CD s e h o I . Berg-dralle 3; W. C a in p b '•• I 1 & Co., Neuerwall 30, Schulterblatt 150 u, Anderer jüdische Optiker gibt es in Hamburg u. W. nicht. Talmud Tora Schule \ o I k s - u.n d O I) e r r e a I s e h u le Grindelhof 30 Sprechstunden des Direktors: Sanntags 10—11. Dienstags! I>onnerstags tl.Vt—-12H l'hr.' Anmeldungen von Schülcrnfür das Sehuljahr 1956: Sonntag, N. Dezember, 1 1'b i s, I 5 1' Ii r l m S e Ii u I h a u s e. . i Die Eitern werden höfl. gebeten, die Kinder hei der Anmeldung .vorzustellen. GWitirts- und Impfschein sind riitzuj bringen. — Bei Festsetzung des Schulgeldes kann den wirtf schaftlichen Verhältnissen dejr Kitern Rechnung gYtrngrii werden. - . Der Scbulvorstand. h Mädchenschule Volk~- ii n il .CarolinenswäSc 55 — Johnsallee 53 Sprechstunde des Direktors der Gemeinde fl e a I s c Ii ii 11 Montau' und Mittwoch 12 bi; 15 Uhr, C.'arolinenslrafie 35 — Donnerstag 12 bis. 13 l'hr. Johnsallee 35. Anmeldung von Schülerinnen für April l°.5<>. Carolinen Straße 55, Montag und Mittwoch 12 bis fj I hr. Sonntag II bis 12 l'hr. Die Kinder sind bei der Anmeldung vorzustellen Meldeschein. Gebnrts- und Impfschein sind mitzubringen. Der SchulvorstancK ff Brit (halu/.im Datiim Dienstag. 5. Dezember, 20.15 Uhr. Wiederholung der Kundgebung: Herr Rahb. Dr. M_ S i in o n leitend über: Juden — wohin> Moderne, gut erhaltene Sthreibmaschine kostenlos ode^ leihweise gesucht. X»' Jüdische Alton a , Griinei Winterhilfe. iM raffe 5. 42 Conven! Wir vom Bachad. s o Ii n - Breslau spricht irteiu; emf!43, Diejenigen Xur-Lohnsteuer-Pfl chtigeii. welche mit deri Entrichtung ihrer Gemeindesteuer-Raten für da» 2. und das 3. Kulcndervierteljahr 1935 im Rückstände si id, bitten wir In allseitigem,Interesse nnd zur Vermeidung von Weiterungen utn baldgefällige Einsendung der rückständigen Beträge. Wir machen höflichst darauf aufmerksam, datf wir sonst zu unserem Bedauern genötigt sind, die Beträge auf dem Verwaltungswege einzuziehen. Die hierdurch entstehenden. Kosten gehen zu Lasten der säumigen Zahler. Die letzte Kate der Gemeindesteuer für das laufende Jahr win für alle Gemeindesteucrpfliohtigen am II. Dezember fällig. Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. *'.•' | *'■'"■' Wir erwägen zurzeit, den Postvertrieli für das Gemeindehlnft einzuführen und dementsprechend die Beziigsgehiihr.mit 0,60 .?* halb] jährlich bzw. 0.30 JtK vierteljährlich durch die Briefträger einziehe^ zu lassen. Wir bitten die Mitglieder der Gemeinde schon jetzt, gegebenenfalls die geringe Bezugsgehii r unverzüglich zu entrichten und uns dadurch in der Sorge um d||e pünktliche Zustellung des Gemeindeblattes zu unterstützen. Vorstand der Deutsch-Iijraelltisiheu Gemeinde. Anträge auf Lieferung verbilligter "Feuerung (Kohlen [und Briketts 1 Koks 1.50 M je Zentner) wtrden nur noch in diesem Monat entgegengenommen- Letzter Tag dcr Annahme: - Donnerstag, 2S. d. M., 15 Iiis 18 Uhr. Beneckestiäße < Kommission für da! Wohlfahrtswescn.

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