Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 11 (23.10.1935)
- Date
- 1935-10-23
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/4891256-5444737-5445059--1089-4892212- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 2 O e ra e i n d e b 1 a 11 der D e u I sc Ii Israelitischen G e m e i n d e J>H*! Nummer Ii Merkblatt lür dir lautenden Beiträge von Arbeitnehmern und -Arbeitgebern znr Jüdischen Winterhilfe Hamburg MiTklil»j.i UÜ-A i \\ i nterhilfsu rrk*» i*in<-in Inlt.-ill «lein von ilt-in ftRH IfniiiliiirK <l>> rnfarlien Volke*« ltexiiiii*i?p|ff*b«*ni>ii M«*rkl»Jatt. Allgemeines f.* empfiehlt sich. »Ii«- für jeden kaleiiricrinouaj (Okti»l)ci Iii» Miit/i fälligen Beiträge möglichst /u Jlcgiiin eines jeden Monats zu /altjcn. Die nachfolgende Kegeln■ iir crsireckl Meli .ml alle Arbeitnehmer, Arbeilgeber. Angehörige freier B«'rufe usw.. dorcn A i lj«-if — litttf jidcr wirtschaftliche Tätigkeit iil Hamburg hellten ist. so dal! ricTjcMiigc. der aiiHerhulh fiel Stadl llain- Imfi wohnt, in Hamburg aller »'ine Wirkungsstätte li.it. /in Jüdischen Winterhilfe Hamburg beiträgt. \ oti denjenigen, die auKerhulb' Hamburg» gespendet li.i lieii. wird «;i u arlcit. duH sie auch rine..iirtliehe Spende gehen. tl» Kinder im Snme der nachstehenden Richtlinien gelten .null solche, die kein eigenes Linkomnieu hallen nml Hein elterlichen Haushalt wirtschaftlich noch zugchürj-u. (Stu- KInder. Kindel in Anstalten usw.) Lcdige lohn- und 'uipläuger. die «eitore 1 a Iii i I i e Ii a II g e Ii ö r ige i sorgt-'n hallen und eine entsprechende Steuer- .'ung an/ Ihrer S i e. u e r k a r l e ■ r Ii e i ratet c h/w . Khcpaar mit ihi ri nde I < .eliiltseu /ii versorgt-' (■ rj»i ä H i g ii iiL laut Liqua:: geiileHeii. gelti'n al I <>d< IDir 15. \r.„ ifirei it rügt in i kolllinen n Kindern. A rbeitueli liier rite (Vfh' itnelinMM sind, n.uli dein ßriilln folgt gestaffelt: ii»rh. crh. ::kio.i. cvrll. Iki.M.- t MM reu i dt Hin MI 2i H» 22n "2 In 3WI 5HIJ .Hiu . #i U in t~*<' ."iWI IÜHI 7»hi Min : m ii i 1IKIII 11 Hin Die i'./ciii/ahlen leigendeii l'elr alle .....las \\ /i .in 1. 1.2a I..V) '2.2ä ' 2.7."i :;.:.u 12a I .">.7.i . Ii..">n is. in. 12. i z:>. m. Hl. IQ. -M I!•., m M all ."in 1.2: lt! 1. ■ii :>ii »1;.:.ii ..Ml ,.:>i» Kl. 14. 211. 2.'.. •s. III. lä. 2*1- . 1 1 1 1. 2. X i Ii. s. 12. lä. 2a :>u ..Ml ,11 -..Mi .7ä 1. 1.2.1 1..MI 1.7."» 2..MI :». 4. Ii. S. III. 13. 1. 12S I..M1 :t..Mi ..Ml III. 4 deyi i.liikitiiiiHeii über HHHi f)H fe inilcn Anwendung auf den iikmi ig. Kill I.cdige/' mit einem (.ehalt \ intrrhilfvWerk »also abzuführen: .all all 1..MI iJM ' . '..Ml -'' ) stgcsc •fiU ■ >u 12 ">u 1!?* laul WtMl UM). I > lauf um 2<x> I : ir» Uli. \ I- . I inkuui neu selten niihl -nur Inline und (»eilt \ ereilt 11 MgKli. MI ...11 /len Ixrillii rili ller. uidei 11 .null I 11ni1111e.11 und aluiliihi Kqrzarbeifrr Kur/uri>eili|il sind xljoti'endi/u behandeln, da ge ärleij in ih'fi innersten' Stufe, die kiir/arbeiier m eilen Wurden, Ks muH liier Min den Arbeitgebern i inaH iiu--leutiend verfahren werden. Ifei uiMientlkfl l utjulmten Arbeitnehiiiern i^t der Mcuiatihn II'II /u rrmitti und jlureh Die \nn der \\. 11. ind 5 di» i< ■ in \rl„- iiir3ebern \rl > -reihllel der Unifie rl w£r<l. \rbeitgelier zu zahl |( die Ces 111< 1 Ii 11 mit I"? mulliiihinli'ii Kein.ig imtsitnunc <h werden r mooatluh für den l.ebeit-uiiterhall von den l illeriiehinerii für si<fi und ihre lamilien aufgewandten Beträge (eillSfhlicftlidi Mieie. Hau.4nalt. Feuerung und ix'rsöhlkhe Ausgaben) zugrunde gelegt und auf die so errechnete Siiiume der-für die A rl i<-i 111 e Ii nie 1 vereinbarte SpenrienschlüsKcl angewandt w inl. I lies soll eine Kidustfi 11111 Sfin be-'niiilers für .siibfie selbsläiidigen Ketriebe. dir etwa nur ein I .iukiiiiiineii erzielen bis zur I löbc ihre» eigenen Verbrailtfles. Ks wird »ornnsueset/t. dal! hierüber hinausgehend alle Kiii/rlhrincn ihren ciesehaltsertiägnisseii entsprerhend opfefni körperschaftssieuerpfliifitige Kapitalgesellschaften (Akt ieiigesellsdiafteu iiliil^iesellsciialten iu. b.'ll.l opfern an das \\ inlerliilfswerk <les deulselieu \olkes. dagegen jiidisclle Inhaber anderer I nieriielnnen .111 die Jüdische Winterhilfe Hamburg'. Der Arbeitgeber ist gegenüber der Jüdischen Winierliilfe freu händer für die durch ihn vom lohn ciuhehalteiieu Itetra'ge. Sie »ind auf ein Konto der Jüdischen Winterhilfe,eili- / i/alileu. Ks w ird gebeten, die ()pf getrennt win denen der Arbeitgeber' überw eisen. jfDISCHE WINTERHILFE HAÜfBl l>'(. Ilauiburi: I". Kolheubaiiiuihaii»»ee Mi. K44V<4I \rbeilnehinii ein/u/alileu bzw, zu Ii kkoulo:: M. M. \\ arbiiru A ( o. , Pösl»«h|H&^ II.null >»54. Weitere Mitteilung«*!! über die'Jilriische \Viiiterhilfe llaniblirg. i iisfiesjondere wegen der laitgegen na Ii ine \on Vittlägeii und iler Kintiipfsaiiiiiiluiigi'ii. werden durch Afn.sc.hf.ae 111 den Synagilgeu und den (■eiueindeliäiisern. ei lorderliiheufall» auih dur141 Kiiiidsihreibeu. mich bek.i 11 ulgegebeu. Rabbiner Dr. HR. ITA LI E \ ii R Der 92. Psalm //. J. An jedem Freitagabend wird der Sabbal im (poltesliVnst mit ilem Psalm eingeleitet, der die ( bersihril't igt, rQETI Dvb y*7 ^^IQ l '" ■"-•il"1- PÜI I ied für deii Minitag. Die I bersihril't ist liefreindliih. denn in de 1 II \ ei sen de» Püains isi\om Sabbat Init keiner Silbe iü le. Man hat das ünl verschiedeni} Weise erklären, wölb*] einetn verweise.....iT die Worte >rf? h|liV; 31D in de e.fsten Hälfte de» /.weiten Ver»e». die /um Da II k gegen de I.W igen .aufrufen. Sabbat hallen, su sagt man. heilft: VO Djinkbarkeil Rtickschatl ha-lten auf die während der W oth von Gott eiiiplangeue.il Wohltateil. Aber gibt e» nicht am' IN.ihnen, die diesem Dank viel inniger Ausdruck verleihen ] Andere verweisen auf den sechsten Vors mit dem b< gijisieiien Ausruf: '-j rrCSO T71J HO Wie grol* sind dein« W erke. Ijwiger! Sie erblicken darin einen Hinweis au di|r W e i t s (_• h ö p f 11 11 g. \ 011 der ( .>m am Sabbat tage ruhti l" * .->; K Di /, 1er wieder inu»»en wir fragen, bringen nicht, aildet ihnen dieses ehrf ü rthtige Sti.iuneiJ über (.olle» Sdnipluiig-- rk viel ergreifender /um Ausdruck? Der Schllissel /11111 reihten \ei»iandni» der Aufii.ihiii » Psalms iu die I reitagabeud-I ilurgie'liegt f so glaube im dritten Verse: -[rUl*:«! -\1J:t\ ip32 TUrj? ierkündftl am läge deine l iebe und deine I ren I r b 11 e . er i»l : der in \cr» 1 11 NSthten. Der l's.ilin l>e»ingt ra]dt*/H das' 11 o Ii c | i e d der I r< schlagenelloii wiril von \»-rs 14 IIU (ierethlen spricht, der ..w ie die der de» Libanon» eingepflanzt ist Ulli dann in \ ers Iii mit der /in (■oll", der ..gerade ist. ein inner ine- Treunsigkoil ist ", jubelnd atis/ukliitgen. T ai lie 11 e auigeiiomilieli. der Villi 'Palme, blülll. w le d e im I lan»c des K« igen ■rsichl auf den U'kbarer Fels. „tretu III de Warum wird der f.edanke der I Ir 1-11 e gerade alu Sal ■fc-iert? Der Sabbat i»l selbst ein Svinbol der Treue, leuchtendste, das das Judentum besitzt.'Der Sabbat ist ui s. älteste l est seit l\r»ihnffung. clor Welt. \ iele» hat siih 11 - zwischen gewandelt, iu der Natur] iu der (.e»ihnhli Sffnschheit. Der Sabbat ist geblieben, was er war: eWi /eichen, ein /eichen d ../ii -verkünden am \ I ch t e n." Die l iebe Treue, re deine (lol les v» in Wie das [jJht der Sonne nicfit deine I reue in di er Sonne vergliche 11 Liebe mit iler .•sonne verglictien 'lieht /11 werden braucht, rängt, so verspürt der sich den Menschen gleichsam aiifd rc(igiöSt*'Mfnsch aucfi die Liebe sk-ilies (ioltes auf Scfiritt nml I rill. Anders die I reue. Sie isl den Sternen Vergleich-