Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 6 (4.6.1935)
- Date
- 1935-06-04
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 2 Cr m fc i n d e b 1 a 11 (1 e r I) e. u t s c Ii -18r a el'i t ise hon Gomci n de Num»er u Das Deutsche Bibeln Archiv uoer Urs**"! bat soeben Audem B gab* des I'l Tätigkeit wir bereitmehrfach herifbtel Italien, seinen fühlten Jnlire-beridtt heran-gegeilicn1!. rieht i-l von besonderem I nlere.--e ili<' Bekalintipes der Schaffung einer „Bibel im Spiegel deutschet! Wesens", über den der Vorsitzende ArHii\ »| l'role--or ll.ut- \ o I I im e r . in der Hauptversammlung dtjr (■<- mei «Schaft der Kreiinde d<fs BH>4*1 -'Art-Jii\s um n. KebnuJr d.J. referierte, -und üliei den in dem vorliegenden Berjiht einige kür/je Mitteilungen .gemacht werden. ..Die leiteiide Idee i-l. den mihi inelüijie'n Ki II flu H der Bibel auf die deut-chij Kultur" dem " deut-dteu \olke ../lim kl.neu Bew llllt-iill /Ii bringen. Ks'soll nicht der ganze BihelteM Reimten werden, -midiem mir. yviis liesonders stark und nachhaltig" -auf da» ikut-ifte \nlk kulturell eingewirkt hat.' Darin. liegt, wie au-drüikbdi festgestellt w ird.. keinerlei Werturteil üb| r die Vbsdhnitte. wHdte in dein Werk nicht, /nr ßcha kommen -'dien. Jede le\t-eile -oll in zwei Tetfe /ei I In r dem. Strich soll link-, jede-inal die l.ttth Übersetzung, rechts davon eine andere werlvo llilht|rsthe I Tierierzung in bunter Abwechslung -teilen. I ntei {«■Iii Strich b/w: auf «len beigegeheneti Bildtafeln wird hei cor ragende* (mt aus deutscher Literatur. kan-I midjdeiit- -(fiern Braiiihjum geboten, das irgendwie in Beziehung zu rhan BibelleM steht. Dieser Hau it.it ua<h dem Beruht den Beifall weiter krei-e gefunden: Landesh.sehof Kr. l.ilgel. Di. 11. I . 15 I n ii r k . der Präsident der Jtfichssdiriftitum»- X.iinnfer. und viele andere Italien >i<hsehr anerkennend über ihn gcäuljerl. und der Berliner (iermani-t kourai! Bn r d a < Ii schreibt dem Bihel-Anhiv .mi .20. September I9>4 wörtlich: „Die Bibel im Spiegel deuisdieti Wesens i-i ein -inl'i'-. hödi-l wertvolles nationales l nternehnlen." Djis Ardiiv hat int vergangenen Jahre einen fünften Band iniiu ii. Italien, ter-ihe Bibellle. inei-t vor- -enie» s.iiiiiiiilwnkr- ..Bibel lind deut-<fie Kultur" In gegeben, .in— wekiieui-für nti> liesonders ein Anhang \< lere-<e i-t. der „Ausführungen und Bild|iroben /ii tndIiuigfadien Darstellungen der Zehn (.elmlc iti_ dei sehen kun-1 bringt", ein I lieuia. das'jiuth \on [üdi-dier einmal eiiiirehetid durge-tellt /y werden Verdient. Mit der Anerkennung, welche die ,Tätigkeit il Vrchiivs Bildet, steht die finanzielle tKürder-uug. die ilnli teil w ird: 'dem Berichte zufolge nicht im Mitklang. IX-r Befiehl spricht aber du- I bdf im im aus. dal! eineläge- ..in Hamburg Wie im Heidt die Lrkeiintiii- Min di r Notwendigkeit de» Detilsdien BilM'k-Archivs und -einer Ausgestaltung .ileiner Linderung der Kultur und der praktischen \ et nnn.lt .ml gelten wird."- ' \ on [den gesamten Ausführungen t.HI-- n Inden letit- Seile f^.bej- /IIdes Be (hlef können w ir \<u Biliel -i>wi hl d 11 ii1 < - in Standpunkte atijv. uudr wenn tfcLd h- .dl w te im r hier Hilter Scfcri fltlim verst,i nde n gung iKentitni* nehme?!. Dem Bericht . gehi'l Allerlei Ahsond?rli«h«s u in e i cor aus. die in iliren Liu/ellieileii weniger Intei e--e i-t. Immerhin -eieti zwei Miimeiile he KiniU.ll wendet sie ||idi gegen.' gi-wi— e Au laneiile-t.iiiieiilliilii' mit criilfter Beliieni- •| ne tut Abhandlung lie Iii 1 ic 1. \mi ( Mim-,i liildie. I'rnfe—or \ für unvi > ige I >\ iiifi-i IS ii b »• v - \\ ii - e ii z v\ l| i g - ift e n Bibelubei;-et/itiig. nie -ie. einen Aii-zng än-lp. Nl.o-e "I. "O ~i2. "Ii der Luther- BilM*luber-et/iiiig gegj-niiber-tellt. wulni -ii jeiluti ..Inf I,im MaH von 1 itifitjjlnng in den (.ei-t und die Korm altln l>l'.i(-iiteii StfrrirtlilMs" in der 1 bet-i t/niig. au-dt ii< dich UM i kennt. Sud.Hin Wtunlet die: Mihandluiig -ich mit er reit liefler I )en I litfl keit flattegen. „dal! bibli-then Dingen gl iibef eine be-iililere tsali^ipheit'herr-iht.' ja eine ge schüt/jge Nachlässigkeit s.ifl.g.in/ nffen zur Schau getrigen wird. Wer Sihiller und (.iM-the .nicht aii-eiiiaii(fn Ii wild mit Kedit eines nilfil linerheblilhen Mangels in "lei i Villi i>l»eli. der dei Inn Ken Iii Iiis der Literatur geziehen. Dasollte KeKlerin in dei AnfnItri'ing biblj-ifter Stellen eben-ii selbst wenn matt die fiibel nicht ^\ndi rwef-lel dem 'einen d heutig r wichtigsten Irakuu-en Kultur. Dal!|sie aber < im Ii fü r i'l ausi-nile [MeHsihen da- Bn«fi der Bücher A ro-t (ür'ileii kjui|if jle» Leben- Ui inleH iifier f . — i im il tili .null den eutjgfn k ■n r Zeit II iler Knlw iiklun .ir'iiber' hinanaoili -in und aber laii-ende i-t. audein -ie kraft schöpfen. milKle sch'tM änderen ( .1 und genu I ner rjibeii ein. alllll-eier llllyiiit und ansein. Ili«jtwln-s Uilii-I Ar.-hi II. ■ I. Vnr*r KHio^litnt y.xir K i.i — iini1 i11 — -Mi'ii IIin-ihlnirin iliiileiit^rlie Kultur*. Kiiil'ttM- IWriflit tniH i-iii»T Itei-;:it«c: i nti'-s-i ltit>lii-.-i. AHrrU-i At»*oniler|ii-li»*-. um ilie-l itilx-1, Vom l.i-rn-r äi-s In-tiim- I• •-• ■"- Hr. II. \ I I |i inr mit der Aihtiing zu begegnen, die ihr gebührt." Beherzigenswerte Worte, für die wir dem Verfasser Dank wissen lind die wir gern nuth in unseren kreisen beherzigt wissen itioihifu. —ii. Aus der Gemeindesteuerordnung für das Gemeindestewerjahr 19" (l. April bis 51.Dezbr. i I. Die .( iemeindesteiier für d.is (lemei mlestener ja Ii r \')"> vxird von allen (•eiiieimlesteiif rpflichtigen als Zuschlag zur lestgeselzb-ii geschützten - oder als Zuschlag zlt der im Wege de- Stellerab/ngvom Arbeitslohn oder vom kapitalen rag eiiizubehallenden Linkiiinuienstener 1955 erhoben. I )je (iemeindesteiier wird Ii n ter Zirgru ndelegu ng der\ernifigenstener erhoben, wenn der Zuschlag zur Vennögehsteuer einen höheren CemeindesteiiCrbetraK ergibt, als der Zlischiag zur Ijnkominenstener. Bei (ieselIsifiaIlen (offene flaiulel-ge-ellseliaftcn oder koinin.iiiditgc-ell-diallen oder afinliihe (.e-ell-<fiaften des llahdelsrechts). bei denen die < .e-ell-eliafler als l ntei n< Inner IMitnnternehmer) anzusehen siW, ist ein ihrem Anteil am (iesidlscfiaft-verlnögen entspri-chender Brnifiteil der von der (iesellschilft zu entrichteiiden Vermögensteuer Tür die Berechnung des ZüschhtK der Verniögensteüer des Ciesellschuftt-rs htn/uxiireehnen. . | $ 2. Der gema'H.f I Ab-. | und 2 als fletneiude-teuer 1955 /ii Zllf «i Sil di« linkonimeitf beziehenll kh läterei . I e-|se|/ung durch erliebende Zuschlag zur Beiifi Keiifi-veMniigeustt-iier bleibt ju \iM-taud der (■emeinde vorbehalten. S 4. Beträgt der mnÜgebemle Linkoiniiicnsleueiab-ehni11 uiger oder mehr als zwölf Monate, so ist die CiCineindcfuer naeli dem Beirage zu bemessen« <ler sich ergibt, wenn l' ink.i.....lien-teiier in dem Verhältnis, herauf- oder herabgesetzt wird, iu dem der Steileruhschnitt zit zwölf vollen Maua teil -teilt. 1 iLiulel die Cenieindesteuerpflichl in der.Zi'it auch dem T. -»1]Mörz I'l"! bis /um >l.Dezember 1955 durah Wegzug, so igik die zu veranlagende.Gemeindesteuer \'>'!>'y durch die für die Zeit vom I. April |955 Iiizum Knde des W egziigsmonats l*-')i /« eiitriifilenden \ orau-/ahlungeit (S >) t|1s ubgegoltcnys. oh ne dal! |es einer \ er.inlagung bedarf. , '-■>. Der Ciemeindestetterpjlithtige erhÜlf für das Gr» . im indesti-iierjähr l,l'i'> einen (iemeindesteiierbestfieiil. Bis /lim Kmpfang des (.emeinile-teiu i be-ifu ide- 1955 hat de v.Steuei plliifilige am 10. Juni. Kl. September. 10. Dezember j915 usw. Vorauszahlungen in Höhe von je "einem \iertel de-zuletzt veranlagten Gemeindesteuer zu entrichten. >leuerplliifitige. die im . Läufe des < ä ineinile-leuei jaItr< - l'l""> gemeindesteuerpriiifitig gewonlen sind, haben Gcinijin<h*steu«T-\oiau-/aItlungen iu Höhe von I') l'io/eni ihrer Kiilkoiiiuieiisteiier-\ora ii s/a Ii I u nge Ii be/iehentliifi iu lli'ihe coli >n Prozenl der veranlagten Vermögenstetier /u /alden. Bei Krbötiung oder lleraljprt/.ttng der Kin|ci>mmeitsteuer- Voruüszahlniigen sind die ( a'meindrsieuer-N or,iii-/alibingcii entsprechend fesl/nsci/eti. - (>. Auf die veranlagte (a-ineindesteuersifiuld v\ erden die füii das GemeHi<ies1eucrjunr 1955 enii idneten Geineindesteiier-Vorauszahlintgen >i angerechnet. Jl«t die veranlagte (iemeindestetierschuld gröüer als die Voranszahjungen. so ist der L"nterschieclsl>e1^ag ihnerhalb eitles Monats nuth: Bekanntgabe des GeHieincll'st%*lft'f- Ih -Jtheides z.ii entrichten (AhsthluUxahlung). * 1-1 die veranlagte ( ■eiileiiide-leuerstflllld kleÜicr, SO wird der l titer-ifiieilsbetrag naeft Bekanntgabe des Steuerbescheides durch Aufrechnung oder Rückzahlung ausgeglilheu. i '{Nach Zustellung des (.emeillile-lrllcl br-dlridrf955 hat lief Steuei plliifiiige bi« /ur Zustellung des (ä-nieinde-teuer-. be-tdteide- 1956 am Hl. Mär/. III. Juni. 10. Sepleiuber. III. Dezember t95ib, in. Mär/ 1957 usw. Voruus/ahlunketi iu Höbe von je der zuletzt veranlagten (iemeindesjeue.r /u eniriditen. s 7. Die im Kalle tk*s S l Abs. j maRgebbcntv ste ter ist die \e.ruiögeiisteuer für das Keihnung un er Bertirksiditigung des? 4J \i»<hmtt \ 1 d aii|).i--uiig-ge-el/es vom Oktober W^X. > '). W ird die Zugehörigkeit zur Gemeinde im Laufe des Gelnernde-teuerjahres piVi begründet (z.B. durch Eintritt ■ idei Zuzug).'so beginnt die (.etueiiide-tenerpllttfil nadl Abiaul des Kalendermouats. in dem die Zugehörigkeit begrüu- N ermögenjaitr 1955 s Steuer- I l.ul-ns t'riiiv. thnulnirir. 1.9 S dei An VMrllleil I siriii mit*! ■ t. Hört die Zugehörigki W eg/ug). so endet dl< it auf (z. B. durch Tod. (.eineindesleuerpllidit