Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-04-11 · 4 (11.4.1935) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
4 (11.4.1935)
Date
1935-04-11
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/4891256-5444737-5445045--1020-4892150
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite S Gemeindebiatt der Deutsch -Israelitischen Gemeinde Nummer ' r*a\ Proy iijhi'l jciU-r \lügli«»d < 1«-.r JBV. .'werddh;. dem es. .lige fBej-fcheii de» Judentum» ernst ist und du •dter f kniticr 'in Herzen liegt! Der Mitgli«;«!.»- gerinr. Kr betragt V2"> #/< für das Vierteljahr, i Jyl rr X»-: Biidi«'r.sowie eine in jrwan::lo»ei im :mc- Zeits«hrift geliefert werben. r.tu.üi des JI5X. ist reidihallig, und es wird ver- . diuhViIn: fui- 1<» Leser» zu erfüllen. Kür P.V5 ~t<-lii neuen Mitgliedern folgende Au-\\uiii ■\ 11i ,-i finde!)■,■ rt«'i lorm. Prof. Di. I land. Da teil w if .. Kindheit im ExiL Ein im Ern greife* »DokiimonY |üdisdn-;i Gei -ty-11iiiiir \olk-nimliiiirii Empfinden tijn wie in tat. die er MI Iii" I, -.Ii Anliui I). Buch if »en-lll.1 I L ullll! ilü'he I eben Iris reu .i.i bogr n, G«>sthichle/der Juden in DiMijIscflimfaKt unter Berücksichtigung di - g«'*ani- M.nerial» das kulturelle und wiii-- r Juden .ml lentschem Bödett <<>n den n heutig'«*« I ujt. derbund von Dr. G. Lauduuei enthält in>I ej.lüulerndein Te,\t'sell«'iie. /um leihbisher iniver- Öfffitll utile Aiifniilimen. ilie t»inen neuen und uinf.a»»endf n I inMiik in .la» Ileitis«- Land vermitteln. k. J. Ilir-i Ii. Ilodi/eitsinarsdt in Mull. Roman. Kim lebendig*-, ijud aufschlußreiche SchifhYrung de» Leben» dei deutschen Jii.h-n um die'Jahrhundertwende. » Dir B i b e I ü 1» I' r s e i / u n g . .die. unter der Lei- Itung x"it Mrof. T «> r e / y n e r 'Jerusalem! unter Mitarbeit i|i i itamhaf-tesleü jüdischen f '.elehrten erscheint. f < .. II i' rm .i im . Eine Zeit stirbt. Roman. Vu»kuof( erteil! ilie Jiiiii*<-he Bui-h-YprtMni:fiwiir. Vi-rtr.-iui-n-stellihjtiHiiliurgi <;iHi-e:i;iti»tr;ii;.- -". .V. M 24. ' .' * Dir I In aii»geher devon der Berliner- Jüdischen kuu-ih i liilfe w-röffemliihten Kunstkalenders teilen mit: I!. dei S«liaiTiing' «les kniender-. Mellen sich die Herausgeber \..n einer doppcjtcn Actfgiiltc leiten. Sie wollten zmuächst i!i. weite jüdische vi Mfentlichkcil mit den Werten vertraut Madien! die unsere Muler und Bildhauer* wahrend der letzten Jahn schaffen haben, -iiilanu auch dem l>ililend«'ii Künstler .i.iueben. was der Schauspieler und Musiker in den k ii Ii :i i I• 1111• f«.-11 gefimdcii li.it : ein Publikum, ein«' Reiiiu.in/ rii.r -ein'Werkda» ja er-i in der Zwiesprache mit den) Beschauer' Zu I elu n und: W irksamkeit trelan^t. Dirse IfoITuiniseii li.iIich >i«h in erfr«'iili«h«T W«'ise erfüllt. Deslialb.soll der k ih'iider in einem /weiten Jahr^aii(r all« - da-. [wasin Be»|»re«hunj:eii und /ii»tiirifteii \nsdri)(k gefunden liu . ,'i i iiI.i--i ii«I< icm Malle bieteu. Die kiinstlerhilfe fori die jüdi-dieu Maler, flraphiker .und Bildiiauer Deni-ilil.niil- ,iiif. frrei^nete Plrotus ihrer neueren Arbeiten ni l">. April" an da- Jüdische Mii-eum. Bei ' 1 ffiii. nl»i:ii:>'rsiralle "I. fiii/ii-eiiden. im S: J4. I*.- >l>ll! I11C TM1III tu.' II I.; dtl.5 in- Dr. II Lebruiistalt; I' r.iikln n . ridit '■!-t.'.-tkii •ifh Iii .in der linier Leitilllg de-.(ie- .i I f ma n n stchen«l«-n Kahhiiiisdieu r. \l.. be^irrnt .im f>*Miii. Der I nti-i - ml l'eritatcti<h mit komnieiiUiren. bibli- Sli-diiin. lalmixl mit komiiK'ntareu. De/ic!.i .i-iIii- < .iniiimatik: imil l',\l..-iin ikiiihIc. Si hiiI. i:iia •-• n ■ aufjiehöinmcn. die sdmli \orkonnt- ( iiunii-di mit llasdti und Misthna besitz«««. - An- | |i init tn^abe de- \Iter- und «ler -jüdischen \or- ' : Iii«1 Rabbiuisdie F.eltrjinstalf. F riiultfiirt u.M.. l-ir.il'i ti. zu rithten:. |.l>. llll. I x ■ i i . : . . ' ii.ii.i ii. i^i I I Ni iiliel>riii-di. Jüdische Ge- In di'r \orbereititnesklasse iiidisd lier i ii ini iuileu : : PrelillisdW l;iindes\iTb.u)il .i|is,iIiii-^1. ii. l)i~4i dem bereits laufenden Kurzur Krlan . d. i Iii lahi-'unu. indi-die«J Keliuioilsliutci ridit /»■ erlelli n. I.i i fri'iiüfeender 11 ilnelniier/alil einen /»eilen Kurs JiURvt-r'vatiw-r litehtun^ /u eröfTif'n. Zur leiliialnue -ind um I rhr'kralt«- lx ri'«htif.rt. die ein Sia.ilse\.niu ii abgelegt haben. Melduniren Inspätestens fJ.d.AI. nach B»'rlin-Gharlottenbiirjr, Kant-jtrafle KJx. . | 1 '•'..*"[' Die Sihulahteiluiiü dei Keiihsvertretunj:. ( liarlotlen- Hii : J. KiiiitstrafiV' 13s. hat di u ihr alunbesdiiirti^i gemylleleti jftdi-dien l.ehrkriifteii einen Fra{r«'bopen zitfres«hickt: ■in. \n/ah| |{ii_'rn kam als unN'-lellbar zurück. Die SdMtlilit' ilunp l.iiii t ikilier .ilhiinl>es<häftirrten |>/\\. nur ^i-rin^ i| - ' . Vt .'ini Lehrkräfte, die von der l.mfrujre nl«ht erreidit i » H»'leii. um uruüf<-li«-ti«l«- "Mitteiliniir ihrer Adres-r. Die Einwanderung deutsdier Juden nach Palästina Die zentral«* BtrdpntiniM des Aiifbajues der jüdisth VationaVlleimstälte in; Palästina in ih n li i/l« n Jahren Ijii die in Detttsihland lehendeu Juden und da» luteies-i'. d.H dieser Yersuth zur Lösung tief Judenfrage aiicn in der lijdtijüdisdien l inwell findet. LtSüCn everstiindlidi eisdieinen. ilatl die Zahl «Ii-r aus Deiit-dilaml kommendes F.inWanderer starke Beachtung findet. Die bisher hierüber liekannt gewordenen Angaben »dtwankenwzwisJchirn Whmi und ^OOOO. SpUben wenlen nun von der Jewish Agcney die auf Grund ih-ri amilidien Kinw'anderunRs-Stati-tik der enjrlisthen \erein I'»"' lunjr eiri ihneten Daten liekannt gegebt'n. )ie (ie»atut/ahl der t9Sj und 10^4 au» l)i'iit»dil.ind legal :ewaudeiten Juden beträgt KitiV). \<m ihjien kamen 10. i«5i: ')4.*') ins Land. Der gröRte Teil der Kinwaaderer erhielt durch /.uleilung von Arbeiter-Zerlifikalen das Retht zur Einwanderung (!«»">: ^|J<).' |Q14: 40sJ). Die übrigen waren entweder im Besitz des \ orzeigegeldes von 1000 X oder Schüler, die in Palästina ihre w issensdiaftlidie. Schal- oder Facfia!isbtldun& erhalten, oder wanderten al» Angehörige |>alii-!inensischer Einw.ohnetj und als Touristen, denen sdion jetzt naditräglidl die Mö^lidikeit des Daueratifenthalts gewährt wurde, ein. Eine beiräditliihe Anzahl von louristeii vvartet daneben noch auf ihre endgültige Legalisierung. Besonder» intere»»anl i»t die beruf lidie Struktur der jüdischen Kinwanderane au» Deutschland. Sie wandte sich in aujlerordentlidi starkem Malu' der Land Wirtschaft, dem Handwerk und der Kleinindastrie zu. So rekrutieren sj<h 47 Pro/ent aller 19J4 überhaupt zur l.andw irtsdiaft gegantrenen Menschen und 24 Prozent aller im Handw'erk und in cler kleiiiindiistrie Tätigen 'aus dieser Kinwundcrinig. Sie braihte ferner 12 Prozent derjenigen ins Land.' die sich ohne nähere Spezifikation al» Arbeiter betätigen. Entgegen anderslautenden Meldungen ist die Einwand«" rung deut-dier Juden im letzten halben Jahr nidit zuräckgeaansen, wen ii auch im November I'!"i4: '»J-. im Dezember: Mi'i Einwunderer nach Palastina kamen, während muh im Oktober 1526 Menschen einwanderten. Dies im lediglich auf die Kinw aiidei'iing»he.-timmungen. nach denen jährlidi zweimal. /Ii Beginn des Krühjahrs und de» W inter», die neue Zeiiiifik^i»«|uote ausgegeben wird, und auf wirtjschaftstecanisene. saisonbedingte Gründe zurüdujuführen Die ersten .beiden Monate des Jahre» l'tsi haben denn auch bereits eine Steigerung in der Kinwanileruiigs/.ihl erkennen lassen. . iVadi dieser Darstellnnj! i»i anzunehmen, dal! die Ge-J it/ahl der jet/t in Palästina ansässigen, au» Deutschland öninaenen faden weit mehr al» 2200Ö beträgt. In diesem ZllSantmenhang »ei darauf hingewiesen. daH naih Schätzungen der jüdischen Wanderungs-Organisationen alliieren ( lu r-eeländern nidit mehr als "IHM! deutsdie en> in den letzten zwei Jahren Baum gefunden haben. I lu.i der runil 2" 000 Men»cheii. die bisher alssendgiiltig len WirtschaftsprozeR Etpderer Länder eingegliedert, anhen werden können, sind .il»o nach Palästina Begangen, irA'ergleich maent deutlich, wie eng da» deutsche Judendtdn jei/t mit dem \ufbau Er«"z Israels verkniipft i»t. Ju. Ml pese Die IU11 .IUI Der Vorstand der (.e.ineinde hat der Ilebriiisiheu l nivei - sitjt J«-rasa lern anlüfllich ihre» zehnjährigen Jubiläum» I. d. M. ein (düikw iin»d]»direiben über»audt. in weldiem inms -pri i-hen wir aus. Als die I lebräeben trat, sprachen beifit: ..Zur Leier Ihre» zehnjährigen Jubifä Ihnen «unsere herzlichsten Glückwünsche ische I uiver»ilät vor zehn Jahren ins I wir die Hoffnung aus. dal! es ihr vergönnt sein möge, auf dem Bilden de» Heiligen Landes das uralte Erbe des j'üdi- -dien \olke» /u pflegen und zu mehren. Wir wissen an«h heute keinen besseren Wunsch für die Hebräische LJuiversität als denjenigen, dal! ein gütiges Gesdiick ihr alle Zeit eine segensreiche; Entwicklung ermögliche, damit »iiden Vamen des Judentums uml den Namen des jüdischen \olke» zu Ansehen und Ehr* bringe uml dem Frieden und der Gesittung der Menschheit diene und insbesondere da» Gut der Gotteserkenntniü verbreite: auf das einst die Knie voll sei der Erkcmatiits. . Gottes, v» ie die Wasser die Meere" bedecken." i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.