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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-09-18 · 7 (18.9.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
7 (18.9.1933)
Date
1933-09-18
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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£ ite 4 Gemeindfblalt der Deutsc h-lsraelitis eh en Gemeinde Nummer? ■a^wi ux -pnip rr *?yi •D-'mtsa ux D'iin "pam -o idhjxo ljx "insiB?,,7i •n,ip» ux "pmrr^i Au/deine große Barmherzigkeit vertrauen wir, stützen uns auf deine Gnadenfülle, hoffen auf dein Verzeihen und hatten deines Heiles. Aus der Citurgie der hohen Festtage fahr, mannigtnclten v\|i>Itii 11 sttiüiHUlic-h rinllussen /u erliefen Mill die KJarheit über unsere} eigenen Ziele zu verlieren. Wir beten .111 diesen lagen um das Kommen des Gollesrcidie-. wir sagen \ "ii imselbst, dal! c- ..uns obliegt.- den ller.rn de* Allzu pijeisen. .. .Mft uns nicht den Geschlechtern der Knie gleichgestellt hat". mm-, die'wir da-- Anke riditen auf die künftige \rrw rklidmng der (iereditipkeil auf Erden. I - i-t liichls Gerinnes; den luhull solcher Worte -itli innerlich zu ejpe» zu machen.'sich inmitten einer'allgemeinen l mxvertung aller Werte auf den geistigen Standort /ii besinnen, den im* ila- Judentum anweist. Die theologische Korniufierimg txeltaiisdiöjidichjT Inhalte i-t vielen um uiifremd gewordene aber iU« S.xmholik. unserer Gebets- «pradie i-l \(»n eiiujr so schJfthiten Eindringlichkeit, dtd! jeder v«ui imsich -clli-i vor die Entscheidung pesteilt sieht, «imn er die Botschaft xom kommenden Königtum Golfes ,nif Krden -vernimmt, j L Das aber i-l <•-. was all die»en Tagen Iet7lidi \on uns xei-fangt wird: W ir sollen im- (fntscheiden. in voller ix'rsön- Ikber Verantwortung die I' nt»dieidung ülier unsere eigene Zukunft fidlen. Dasraber bedeutet' zugleich:. über die Zu- .kunff unserer Gemeinschaft, h» geltiirt zum Wesen dieser läge. daK wir an ilhiien in lety.ier Einsamkeit vor dein Richter -teilen, der -iiier/ und'Nieren prüft"', und dodl zugleidi gany in der Gemeiii-diafi leben, welehe ja al- Genuin-diaft das Sütideidickeiiutiiiablegt und at- Gemeinschaft vor.'Grift entsühnt wird. 1 Mit einer forderung von unerbittlicher Klarheit | treten die juinim nauroiüi an uns heran, au uns. die wir docli mehr ilil'cmtes bedürftig zu -ein glauben, alder Vtajiniiirg. Allein, wenn es. wie wir /u zeigen %ersueht haben.'in unserer Zeit wesentlich erscheint!, den Ernst der lordenmp zu! betonen, so dürfen wir dodl iiidlt verschweigend dal! die LilUrgie (lieser läge den llerhi ib's Gerichts zugleich als dein barmherzigen Vater t\rr Menschen xor imliintreleu lul!l. dal! die l iebe Gottes in einer une r-diüpflidieu Eülle inniger Gebetswrfrtej verherrlicht wird. Erinnert' -ei nur an jenes Gehet "P3 TniXrti" dem es heiüt. daf! er »idi ..gürrg erwei-i. dem Guten w!<■ dein; Bösen", dall ei .{erhört il.ileise Kleben'', dal! er ..harrend aiissdiaut auf den f rex ler und will, dal! ersieh retbtfertird". Erinnert -ei an die ergreifende Erzählung de- Biuhes Jona (llaftara des Mindia- ( ■i'bi-te« ,un Yersöhnmigstiajiej \iin' der Barmherzigkeit Gottes1 gegenüber dejr fre\(dhafteil Bevölkerung von Ninive. iiiul vor allem -ei liingew ie-eii auf die Trostxision jenefroiiheten. der den Zn-aiiinieiilirudi der nationalen leisten/ -;- des jüdisdien Volke* voraii-sdiaiite. miterlebjte, und in den tagen der hödlsten Not mit imgebrodiener Kraft das k.....- memte llejl verkündet hat. ...Mit ewiger l iebe liebeidi didi". lautet die (iottesbot-ihaft. welclie Jeremia seinem Volke.überbringt. ..darum ziehe idi didi an midi in Huld" (aus der llaftara vom zweiten Jap des Neujahrsfestes). Personalien und kleine Mitteilungen J)er Vorstand der Gemeinde hat die Landesiinteriidil-- hehorde gebeten, die sta.i11idien r uteri idil-.in-t.ilteu anzuweisen, jüdisdie Sdrüler und Sdiülerinneii auf ihren Anlrap vom l iiierridit an den llerbstfesttageil zu [befreien. Die I aiide-iinterridit-behörde hat mit Uund-iiireiben an . süllltlidie Stfiulfeitungen -idi mit der Befreiung jüdi-dier Sdiüler und Sdiülerinneii mihi t nti rritht a'n den llerbstf«— Ilagen einvcrstuncb'ii erklärt«- - 1 \u- Mitpliederkrei-eii i-t bei der (■eiueinile angeregt worden, dahin zu wirken, dal! am kommenden Simdi.ilauro die üblidieii Kmpfältge bei den ( has-; uilii mit Rücksi«fit auf (He gegenwärtige Lage unterbleib«'nj Wir halten dii -e Anrepiinp für beaditen-wert und bril gen sie daher ziir allgemeinen Kenntnis. Diejenigen . (ie nie im Kau gehör igen, w ebb und an l e-ttagen kejjie l iitersdiriften lei-t am Sabbat Ii n. wei-eii vv i■ ihis für sie darauf hin. dal! es sidi für sie empnehji. zuständige Postamt einen Autlag zu rfehtitn. einge-ijiriebene und Wertsendungen, sowie Geldsendungen (bei denen also eine I nter-dn ift in f r.ige klimmt) ihnen niemals am Sonnabend, sondern stets er-l am folgenden Werktage zu zustellen, wenn nicht am Sonntag bzw. dem auf den 1'eMtag folgenden läge FutzusteHuitg gewün-<hl. xxirjl. Der Vorstand der IJeerdipungshrüdei Heinde hat an Stelle deverstorbenen Neri Herrn Ludw ig J o - Ii u a zu -einem Nor- /iijii Mitgliede des \or-tamleder Kindel \ erträiienskommission an Stelle des | h. ini{ <Ma rtin Lei v. sdial't der Gc- I Miitiael Daxiii it/jendeii erxxlähil inft wählte die alngenen llerru In die Direktion de- I lanihilrgi-dien ti-dien Waisen-Instituts wurden aü Stell« ausgeschiedenen Herren Mo>,(-s-Lex x und II hilf die Herren Krnsi K a J I in «»_>{ und gewählt. Aus der Keiler um Selig Auerhadi. einem (.emeinde. i-t soeben eine Doktor-DissVrtati sdieu Rabiii nerx er-.i m in I II Ilgen im 13. Ja schiene«. Diese \ersummlungeri bildeten die Reichstage, der" deutschen Juden heil und inend für ihr religiöses Leben. Auerbach- 1 ein spruehbelugtes Urteil in ih r Bayrisc — I )eut-di-|si[aeli der freix» iiiig ibrich M. Heil cli \ S t r a u I! Sohne unserer 'ii: Dil' rneiiiihrfiundertJ »-rgew i-serinal!en xx.in-n betfimrbeit. so lautet len Gemeinde- Talmud-Tora-Schule madchenlchule der Deutlch-lsraelitilchen Gemeinde "Neuaufnahmen von Schülern und Schülerinnen in sämtliche Kassen der Grund-, Volks- und.Höheren Schule können jederzeit erfolgen. Zu jeder Auskunft, auch über die Beseitigung von Übergangssch wierigkeilen in den j üd ts c h e n Fächern, sind die Schulleiter in ihren Sprechstunden bereit. — Talmud-Tora, Grindelhof 30, Sonntags, Dienstags, Donnerstags 11 12 Uhr Mädchenschule der Gemeinde, Montags und Mittwochs, Carolinen-straße 35 Donnerstags, Johnsallee 33 4 ' ' ' Die Schulvorstände

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