Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 9 (1933)
- Issue
- 5 (7.7.1933)
- Date
- 1933-07-07
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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Seite t> Gemf ind e b 1 a t t der 1 >c 0 t s r ' :'na szn: d-j^ Heil dir Israel.', Wer ist o'/c_ Du, wird durdi (ioit? V ■ - \ajü TD 'tx-hp^i ein Volk, dem 5. llt&h Moses 11 Hi 33 fe 2,J -l im- 1 lu,ilpfctilfgaba' in (Irr 1 'ordern be/ug Miif-M-ni" berufMilien 1 ühigk«! geistiier Aufgaben und der Kamera \ln uroller Genugtuung i»i seitens dl daß jii(li»du> Handwerker und Gew Hebung von Arbeiten und Aufixiigl -iditigl «erden als früher. Das ist i l>iilieiti?ren Werbetätigkeit, zum Teil 1 olfre der gegenwärtigen -uugünstigH ig des NachwiK iten und in der >NiliaTt[iilikt'it » s Vereins fest/i •rbctrciln-nde hl •tl jetzt inelir um Teil ein Krf eine an siili erfl 1 potiiisch.cn Lai IS r r| •4t Ä >e ol ei 'f. •s in fiepe lt. — dien. Verliii kr Her Hill« Der h - I s r a e I i t i s e h e n Gemeinde Nummer •» \ejrein lie/et"hn< 1 1 -s «einen Mitgliedern gegenüber als selbst- Vi 1-i.in.lli'ili. daß esjicute ihre besohdere Pflicht sei. Qual fiiisarheit /n liefern', «eil die un/itr Mittende Leistung in/illien afcf die Gesamtheit d »lande» /uritckf.dl rler Verein;j11ili jetzt wieder eini ■ in —i-u-1iiiiImikI mit liarmilteln.il I olnJingcn nadi Beendigung ihrer <4er Ge»i I h jipi ufting.. Der \ ei ein l jlidisiiieii Irland« erker und Go«< Im ii. daf viel lieaililet wird und V\ euli'nalleai "s 4(1 /u Ix'/ieheii ist.1 «ciiorimg dieser. I i<1e i»l hcahsidlti] :ti jüdischen Handwerker Wie] in früheen Jahren iinlersl iit/ti eil rl in ld ermöglichte Lehrzeit die AI;rt ein Ver/eithni rliotreiliendi'n Ii von der Geschäfts füne wesentlich du rill Bijrufsligen gnng s der I >' i Magistrat vim Bad Homburg, cler als scini Vilfp.llie die. Förderung des K Ii Hielt rieba» in iMlg»tc - iniNii imi In'it mit der Kuricrwrrltiijl g ansieht, bittet ur \ ilriVffeiitliclung seines naih»tohi n(li u BcsdiluS: l)iilliihe im Kurort'ist mit die i ithtigstc Grundlug rJioPlin- und Genesung unserer Klifgästc. Bad llomP>urg ationales lleillad. darf .null ......■......>.-.w.-i--»«•>.. ....... ■gültig «eldie'rl l*~instcllimjr i I angenehm leleii kann. Au ie und konfessionelle Ruhe 1 hentt« lien «erden, in l'insti lluiiLr und Her und um feilet ein intern lacso'nderer Mei»e a.ls ein Kurort" au jeder Kurgast, glciihgiiliig «ehli ungestört.',»idni und Garantie für poljti-ili au*- gleiche Behandlung ülfernituTilt ilte Stadtvcrwaltuulg S.111111K n mit der K11 rwr« aInurdi •''Bürgschaft dafür liegen jede Vrt M.11 lärm innei h.iilli des Kurbe/irk« stallt»!«v» T,'i*^ezMi!ra'li «ird. um den abgehetzten Neri« I Irhomi i,j »uchruden und - Kranken die nötige Ru suhenr, * 1;.-;; I II all lllia'ln I \\ei«e bitten 'III» die jü dal«'IJoiel« I 1 n-t Vijl'iisi und da<rt Villa llercynia;n llai/hlirp. Ä;w,iüf hin/n«ei»en. d.il für Juden kein Ran IJär/l>iirg nittii -/n liei« Hillen. - r Vrirein zur j-iirileriing. rilui'Hcrr /\in\ [fefl 1«!»^ /11 »Irei'ahen »ind: S. S. |s. Hri»-1nii: l.eLoingloge Nalhaa -'t Dra-sdefi: IfeVinnnn i\\ SrinVliu-r >. JH. Krlanfjen: Ma r lladieUoh'i . >.il.GieHi-ni CriiJii feld S, JJ. Kassa I:- f malllll l Köln: l"i's|eii I i-ip/ig: Gottlie|i ■r k MHli: 1 ..rsien Uolff A. k r.i-M.i Ii -t.aal: »,i atigni: Wih' Armif: I rij I 1)1 is|»ISn: .K.i 1 / lisaha n Kiirenfuma'r Kail \nlalf •llll-s rau»- telh- Era-rsta- /ir- 11 in in, (hin a«se. ieser 11 rilizu-. lall riiik- 11 der \(|n diu- I iJki \1 n k no(ke:- {Si iiulaii S. Mt. ()»fi rS. Köln: I ontH RrVslan: Mo»aliko« 11/ Kola: AliKihani. uligi^i: M 11 11 d o r f L r 11 11 11 fH».: I )a\ Spadsadiänser. ' Vi ah trag ] <«. Vitheide: Goldstüiker 10. Cheninit/: Sabine Flliarfald: SucTior sa Frankfurt a. Ml: Iii - ManDOVer: llosa n- |f||iln: Vhrahanri — S. 2~. R. J". Parta-iikiralii'ii: ii- 11 A Rinhorm* — H. "4. nde: Frey "s. 4">. Ff-j, rstädier S. 4", Bl-rlill: fi. 4><. llamluiiL': \ illa Kllij l| . I lelllllie 1 f'rant. , ■ Jüdische Jugend und Sport F". T r; ' 111 -i \Vua.-n ,.llen anderen V.iliiialil» 11. .(Ii*- in den leisten \\ oalntn unjl XfoiirHa ii das I elien jüiltsdia r Mensdien •a-r- «niiiUrrii. Klein aiiah die \n-»ililiel!ung der jiidisdia-n Mftglirilei iit» d«Mi allpeniciiieii Siwrtlietrielien. Dia1 Sjxiriiflrj>än(le llalx ii. «enn audi nullt ganz gleidiniäRig. den \rii*r|iira:.'ta|>licn cinpaTülirt. und die wenigen Ausnahmelii'stimjüiiu^i n. die den liisncrigcnj jjüilisaheii Mitgliedern allgitmi'iner ">|nn i\ 1 rein«- midi erlnnlH'n, in ihnen tätig Vit »a iii. I>e»(Iirankeil diese .Tatigkeiijjh rart. dalf sie praktisdi „, kaum nodi in Betradl! kommt. Die jüdisalii' Jugenal. alie unslreitig Vom Tmstur/. mit am sah« ersten betroffen ist. »oll aber nicht jeden Lebensmut WM-lia-ra-n. <ler insbesondere du rili das frische und fröhliche Treiben spdrtlicncf Übungen iT/eugt «ird.. Sdiwa-T genug ist dia> Inge, in der sie sieb heute befindet. Und .die sportlich© Frliolung. die sie fähig machen soll, sich auf ihren schweren, Lebenswegvor/ubereiten, soll ihr nicht entzogen werden. Deshalb ist es heute mehr denn je «iditig. daß diaj jüdische Jugend, statt sidi \imi Sportbetrien *er/«imgeiiertnallen. abzuwenden, sich i-ineu'"«'igeneft Sportbetrieb ailfliaut. der ihr ersetzt, was ihr M-rlorengegängen ist. In Hamburg hat man früh erkannt, dal! eine sportliche Ba-tä|tign 11g der Jugend vonnöteii ist. und es bestehen hier seit Jahren tätige und erfolgreiche jüdische wortyereine. ■ A\'eni( tro/dem der KcichsbttQd -jüalisjdier Frontsoldaten daran gegangen ist. eine eigene Sporlgruppe zu gründen, so nidhtv um diesen Vereinen Abbruaf /11 tun oder gar Mitglieder abspenstig zu maihon. Im Gegenteil, es ga-sahah in.der Erwägung, dai vereinzelte jüdische ^tortvereine der Anregung alurdi kriiftiga> sportliche Gegnerschaft bedürfen, um im Wettbewerb zu wachsen und ihre Aufgaben erst reiht erfiiileri zu kpnnen.Ks geschah aber anch. weil alie bestehenden jüdischen Sportvereine das .111 siah hier nidit zur Krörteriing stohende:Bestreben linben. ihre MitgKedef in euien bestimmten jiidisjdien Sinne zu beeinflussen, und Organisationen angeschlossen sind, mit deren Ansichten und Zielen (dien ein groReV Teil da-r jüdischen Jugend nicht harmoniert. Da.« «o|| beileibe nichts gegen diese Sportvereine besagen. 'Im Gegenteil, sia- Verdienen ein Lob dafür. daR »ie die Gedatkken. die /u ihrer Gründung und ilireni Ausbau führten, in kräftigster Weise verfolgen, aber es niadit nötig, dafl den jungen Mensdien. die nun ans den anderen Vereinen ausgeschieden sirh auch in jüdischen kreisen »portlidi heimatlos sehen würden, anderswo Gelegenheit /11 körperlicher Ertüchtigung geboten «ird. Das war der erste Gedanke.- der den Reidisbund jüdischer Frontsoldaten beseelte, als er auch in Hamburg wie in de»i meisten Stäalta'ti des Reiche« eine eigene, .Sportgruppe 711 gründen unternahm. ■ Daneben bliel^da« Restradien, all da« nnfzbar zu'machen, was heute HbeYhaupjl nur nutzbar .zu machen ist. um sonst verloretre Positionen im öffentlichen Leben zu .halten. Da nun einmal di(> heutige Regierung den rordernngen der Frontsoldaten sich nachgiebiger zeigt al« denen anderer Krijise. war der ReHchsbund iiidi«cher Frontsoldaten gerade/u verpflichtet, in dieser Ridntltng seinen FinfluR,geltnul zu machen und auf Grund dieser, ihm nicht \on ihm selbst, sondern von auRcn her zugebilligten*besseren Verbindungen zu 'den Behörden zu versuchen, den jüdisdien Sportvera-inen und Jügendverbändetl die bisher zum grollen Teil entzogenen Vergünstigungen «ieder /u verschaffen. " So wurde denn am 21. Mai unt^r «tarker Teilnahme von Mitgliedern und Freunden de« B. j. F. die Sportgruppe Schild des Vaterländischen Bunde« jüdischer Frontsoldaten e. V. ins Leben gerufen. 'Kur/ darauf fand dann im .Gemeindeh'aase Johnsallee ">4 eine gemeinsame Kundgebung der Sportgruppe und d+r Deutscüi-Jüdisdicn Jugend statt inner dein Motto: Deutsche jüdische Jugetid treibt Sport. Darin empfahl zuerst der Vorsitzende der Deut seh-Jüdischen Jugend Dr. B 11 t t e n « i e s e r den] Mitgliedern in Erkenntnis der Wichtigkeit der sportlichen Ausbildung den Fintritt in die Sportgriippe Schild. Dr. fj.jfias als Vorsitzender des Vaterländischen Rundes jüdischer!Frontsoldaten ermutigte in mitreißenden' Ausführungen die jüdische Jugend zum Fintritt in die" Gruppe, damit sie nicht nur seelisch, sondern auch körperlich ihren schweren Aufgaben gewachsen sei. Herr Julian La'.hinanii als Ladter der Sportgruppe schil- .dorte .da«' sndrtlidte Leben vor dein' Kriege und der staatlichen .l'm« älzung und stellte dazu die Situation in Gegensatz, die alurah dia- Einführung des Arierparagraphi'ii im Sport entstanden ist. Nach den lefzten Äußerungen des Reichssportkommissarv sc-ien noch nicht alle Brücken zu den sportlichen Verbänden abgebrochen, und eben desh'alli müsse die—jüdisaha' Jugend auch auf den Sportplätzen ihr können zeigen und «ich für Sportliche Kämpfe vorbereiten. De( geschSftsführcualc Vorsitzende des Schild. Herr James West heimer, schilderte ausführlich aliasportlichen Absichteti und Ziele der neuen Gtfuppe; deren Griindlaga' äußerste Diszipliniertheit liilden inüsse'. Alle prei Redner