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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-05-26 · 4 (26.5.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
4 (26.5.1933)
Date
1933-05-26
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seil«- i Fl Gemcindeblatt der Deatsch-Israelitisrhen Gemeinde Nummer 4 r ncx -~:t zyvrirjb C33ina irx ix -u 'mnx iiv 'an :nri" 73 itsti -ipot 'n1? nm-rm - xl rrd orn-n1 1 d^»s rpn "An "uVi ns"? nns npn 'jnpn nn" sti es1? jrn1 inte üsrai nnx min : 'n -»ibV :=2ns II e/in Ruh l Gastsa i sthlcch IM r/er /«■ >e/ f u</i e//i K?a.</<a.<se gastet oder, wer in euer . fü eure Gisditediter. und beteitet Feuerspende. Ciftuhehs' 'ihm, u-ie ihrs bereitet, so bereite ers. Einerlei Satzung sei für euch und für den der gastet; Weitzeit-Satzung für eure Gegteidi, euch gleich, sei er vor Ihm, einerlei l einetlaf Recht sei eudi und dem Gastsassen, l ,ia *tet. 4. Buch Hath IS, 14-10 I di s rsan mluhg sen. 'er isurta un auflen-tf li.-tf. Ol. le'ihli-ke .(.,■■.«.,!): j -1 ■ i >mi J-it iPiXifcife» *ith iiiii w;., ii -J1 liiM. »irh-) ew Iii- :tt Iii — rat. i III» IM I I Ii IUI 1/ n »en ►alt! in.l I -.. inii \ .1« «las i-l .im Itntli lH i o Ii mit ]rriilirr p-vdmieÜ darfcsk'ljh fjjhlt -i«h Gott nidit uenjipei lilihbtipfte JJel. r. Der Vtilgende .il>er i-t ein dc«n* njih I' in fi leine Ffdge ausgesprochen ml «Ii* Kriire null der pöltin.hen (.( le de- I uliien hervorbricht mit de i". das der 'Dichter des. 7\ Psalm-1 pei iii Ii ii ii-ii 10ii Propheten w ie {die den \- a - in tiefe* I i-diiilleriiie; ii -i«h kii idtm - immer \c-rkiiiipll i! frir den V ratenden eine l II n p r i cm CrtJlt -Ii im Stimu nflciBKirl ..! n/imm öl» <ie i >[• — siihi i;i.ttiv-wi \ II u n II i ii < -ein e 'in-Ii Ii« n ml I ei il- „d, \\ eile d steht et i;eni \ r. ahf einen B iß «Ii« ei -p Ofen* ü die in r-n « iiln Hli- IHM' I \i II I II <l le! I ie'i Iii len iH d ikei >. i rill! rklj in w i im / im i in / - \l •i'ii er .»«-in rt. um 1 Im dem Krin^l i Ikri |mich -eil« 'i Stein Balken W.imll peile» SdiUk'-.il. -ein eisen«'- Sein il: 'nicht mein i-t ihm defMensch nul len .]ei \!i telnunkt der Well, ihm h.il i Gotljheil lehenrlipes Kleid" enthüllt - srötttichet Wirkenhat sich ihm anlder Zwei elnde. j.i «ler \er/neif«-ll iii.iurii der Gottheit gegenüber. \i«hi Ut> (.r-i hi«hle ruhtet der 'Proplu'' fck. Ihm [wird die tröstliche Gejwill 4 ell^e-ih.iilile in Wahrheit da* Will Uli! In- CvM ih'heil ili Hullen .int::t I. ri. U in. ilepi die Vrfu ii Ulidiii ir. ii ii Ii i .i <• -eim-- eiiienen l:<-liei|.s i-t I hinmit I inreihl u«l* /n in .ii ii. KfifJ <l< - i iidiiil-: l«-iii Ethui lieinein II uim-, :dn ierttfleii. . ., .Dl« /Ol! C S il 1 II II n ih I - ro|i ■M «fll-?ed im rrai i-t iihei k. IHtlll " nke de i({ d.-r ireliilir I ins d«-r; Ifn llul/ li. Mi-Uli' I:' ri lltll :n in i wird -ihn ien |-Midei n."'I ■r *>eel«- dri J-fopheti h.il [Uten \ ii.-llrnik jriiflinden in einen muri-, ii einer. IlKldi^iinjV an den Mchtcndei \nl.in_-Kurten dif-e- (irliet«-- tritt edeutln! I»l i t. dir Hill dem I in-.it/ seiner £an/ei le ft i-e ii-iih jh'.r -"iitlIuhcii Ceretlitijikei UM null .Ii. ']Uit«M>r1 nleine neue innere Kr M \V«*js /ii elneni «eitiefteii Vii-cliiiueii de ikeit ••ifelit: - : i I .••i. tri imiiiiik ii hidie iih Deinen Hill. lianer i -rjri ilf nikli. Di in W'. ik.' ien.il»! ml lat-e e- »Crd«Mii . Rrm.dij ml tue «•» 'kund.. Hit [TiNfa ike des I rli.iriiien«'; i \\ im le i-\\ i i i*l (.ritt nullt- .iiljrei ulcn als de hen hu iw itri j-i' iUlf.5erur«-JI '/il -einen ind Wirken, wie e« .-ich in der (»c-sdiidll i MetHtli. der 4i) ln-lel. denkt ni«ht an sidi ■ .it.- Wi rk. IJ.d? «lall es / e i tle u kv' «f-l«ll v» II Nih il. lie-e- Werk -i«h \ o I 1 .-n d e nidit *m Anjrenldick. -mideii -idi vollenden wird, seil b in Iii~-or Erkenntnis Ifcyl I r ei l.iitei nidits mehr Iii ', <ne ri ein-t •. i i zw eifelnd aeritfen S i l..ii nu n.-'' betel er jetzt, nur da.riTn «otl, der jN ein zorniger er-dieinl. in um r II ■in W ahrheil ein hellender Gott |?tfnur Harum, das "W'i die Liebe Gottes in diaolisiher Zeit ails köstlich Besitz /ii bewahren. S« i*( der Psalm dellabuknk < '/jeugnis propheti-chen (daiilüens. Denn pr.ipliefi-ihei Glaube i-t der Chinindaran', dm der gefrOTWÜrtijje \iigeiihlitk nitlil seinen Sinn in -iih tifüjrt. -lindern dal! er xun dei l'.wiirkeit her. von den ewigen Weapii (i.ittein der (»«■- -ihidite seinen Sinn empfängt^ Darin tut -iih die Kijieuurl ■H-nphetit^her (.e-ihidit-l>etni«|htnii^ kund, dal! -i«- nidll ledi^liih Hetr.iditiin^. sondern]Erlebnis i-l. dal! der l'rnph.et nicht auf (lern Wrnc der Reffetion sich den Sinngehalt des Geschehens /u eisen nacht, sondern «lafl andem Geschehen heraus (lulle- Stimme ihn anruft. Vom Befffland Patau, nun Sinai her naht dem betenden l'riiphelen die Krscb^inung (inlte.-: ..den Himmel licdeckt -ein (dan/. und die Knie i-t. seine- Ruhmes voll.'"') Der Gott, der sich in der (it-diiihte offenliurt, der die Welt den) nie—i.ini-dieii Reich enfst-senführl. er ist dör sleiche. <l«-r mtl Israel den liuud am Sinai sc-ihlos-en hal Von der'' F'wi{rkeil her cmpfanjrl für den Propheten die GegeiiHarl ihren Sinn — ui«hl vmi einer pwigkeft, weldie jenseits aller irdischen Wiikluhkcit lieut. sbnderjll von «ler l.uij;keil. welche der \len-di. ..de—en Tape sdineller dahingleiten alein Welier-diifTtlK n"1). ileiintiili /u erprcilehj.vermap. Die Begrenztheit kreirtürlidien D.i-einülierw indei llab'akuk nicht l.iidi m\.-ti-«h«- Versenkung in den pöttliiheii l rjrFItad. nicht iluich ek-taiisdie- '. Hinuws&reaeii iilier iiaeipeu«' Ich: ..der Gerechte l«-l»t durch seine Triiue.";li Man kann die Bezeichnurut für ein (.ruiulM-rhalten des Nienschen nicht \<i>n-ciner Sprudle in «-ine ainlerc übertrugen, aber soviel .Inf gesagt werden, dal! da- Wort '..«-muna"\ wie e- (lubuk'uk nntvenclet. am ehesten mit lltiiscrcm Wmi '.. Irene'" w iedei/lu-elien i-t. Wo die Well nidll alein Abglanz höheren Seins peduchl wird, wo sie, als eine geschiehtliehe W.«-Il. unmitlelliar' von Gott geweiht 'isfj da i-l in. «ler rät darechte Verhalten des Men-dien /ur Wirklichkeit die Irene. Il.iliakuk linde! die Antwort auf. die I ragoftdeh d. r göttlichen (ieredil i^keil. weil er die Kral l in *i«h. f ühlt, der pöttlichen Verfteilung innerlich treu zu hleiiiph. ürhewahit dein geschidltlidaen Sein seines \ijlke- «Ii«- Irene. Dud in dieser Treue ruht in .Wahrheit sein l eben; dieser Treue ergreift er die ttwigkeit, sofern er sie al- Meu-di zu_ ergreifen \eriuap. Ihm i-l die A erpan^eiiheit nidit vergangei) und die./ukiinft ist ihm nidit das. waeinst -iih erfüllen wird: Vergangenheit und Zukunft, Sinajioffenbarung und niessianisches l!ei«h nimmt er in sein Leben hinein. So findet iler Prophet den W «-p /u jener letzten inneren Sicherheit «le-- plünbigen llerzeijs. welche in der sieghaften SChluRwcnduitg -«•in«-- Cieliete- -idl ail-prüpt: ..alle- DrällgCftj alle- RmgiSn"' wird ihm ..ew"pe Ruh' in (".utl dein llerrn". ..Idl alier jnudi/e in .lern Kwtigen. juble in dem •JleiJs. (•oll. «ler Herr i-t meine kraft, er Uladll meine der .1 liiidinueu pleidi und laüt mi«h einher-di reiten auf meinen Ihihi Gott meines KiiBidenen 'I \\ -i llinl .1. ".(.. I 2A.. ') 5. Is-IO. Personalien und kleine Mitteilungen Am J4. Mifrz icrsdiiefl hier ih km \ller \.ni (ü Jahren Herr Dr. .Nathan LaiDC Wehmut kann man dieses ausgezeichneten der über ein geradezu univeisale- Wissen \erfügte und den zu sprechen und zu und Genuß liedeiitete. I hre seinem \i /.et Krankheit. im Nur mit tiefer Mann«— gedenken, und tiefe Bildung i.iren sjels. Ge\c in II iliiiikeu! Am R. v. M. \er-«hied iiadi -.hwerer Mrankheil der ärztliche Direktor und Chefarzt der (hirurpis«hen| Abteilung des Krankenhauses der Gemeinde. IVöle—im Dr. Kii-hard Levy. ..Neun Jahre., so heil!t es in dein Nachruf! den ihm die Verwaltung, die Arzt«- uihl die Sdiwesiern de- K raiikeiihausi — widmeten. ..hat er mit -einer prüften iirziilrthen Kunst uu«l organisatorischen Begabung in uiu-rnriidliiher. selbstloser Hingabe an die {\rl»eit zum Segen unserer Anstalt gewirkt. I ief ersdiiittert Stehen wir an der 15.ihre die-es auspezeichnefen Mannes." I nd gleich groll isi die flauer um Prof. |>vys Heimgang in allen Kreisen, pauz besonders in denen seiner Patienten, die um -ein Leben wie um das eines Mellen Angehörigen

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