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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-06-10 · 6 (10.6.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
6 (10.6.1931)
Date
1931-06-10
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seile s Gemein deblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nu in liier h »dm der i VI., ii Dcill nidil .1 n i fläch gew Kiii -i'llv Iiiinn i (. Inn: lllr' Willi Hierin i 1 iiu-t Sdiii alle V ni»ti ll-u /er» «fish .•i sj 1) {Jeu« in :lr »loht ULI Iii \iill Ii.-Uli III! I I III -I II II-. Rührt i» II im I inn i»li»i W ll'lllt um Ii In Uli Heu.' erlcH ('.eh liehe lei > Ihl-.l IM« in Im; i Iii -(.in. iii-iiii .1 i 'u ' .1 ><hr. nicht I Hi ll iniii nute I I >ie H'lei 'lii-e IUI I Her i Melli die s die I Gl Ii lltei i n Ii Gegensätze -iml. Jedlc» wahr« Freiheit fängt l»ei . e w i » s c n » f i e i Ii e i 1 an: vm> -ie Fehlt, ~»I*i fehlt-nlle». will den Mcn»dien zur Freiheit erziehen und engl -ein eu und Kühlen in Sdiablum-ii ein' \uFkIiirunvr h.il'l fertige Lehren'suggerieren! sondern: zuni Denken ■gen. Der l'LiI/ der Religion kann nulil durch oheriilie Sihlagworlc ausgefüllt werden. Wo die Religion lieni-l. da treten \bcrglnnhe. Rrittalifät und innere il-.li.ill ein. Wenigstens bei der Masse. Der Vnsille kann \ icllcidil die Religion i ntlielireu. das \>lk ■i i I.vii erbärmlich i-t die form der Religiousbekäiu|>- Mail verhöhnt auf der StraHe und in Versammlungen l'rli^i.i-e. man sdoltct mit rolu ni Witz übc-r alles, wa» .ncn voll Menschen heilig i-l. und man bild-t »idi^cin. in Namen der Kiillm /u Inn. Diese Mellioden erzeugen .emül»\ ei ro Illing und löten die Ijoleranz. die Grundlage V-i+»ländiguiig un.l allen I-rieden-. Die f reiheit de» »fcjn* und der frivolität i»t eine lhihlichc Parodie auf i ililre Kultur. Ii- Kultur* ist Krzichung.. Wnzn erzieht da» kommii In- S\»lein den Menschen? Zur «*u igeii Rc\oluti.iu. /um \utb.ui. Kin t'ermdnt dei un.l niilühig. Schöpferisches /u -i» de» -cw<gi n K1.1»»eiik.im|>!«•-. d.il! /cr-t.irung. nidil Izii IS i-l iiiifrnchth I - :»l ilie Nemo rillst /.l-tölt. s. ■■ Iii Iii n 11 i»> Iii ii» w-tll l.nli schlief! I ich ,i|- So/i.ili-iiiu» let sfkjn als Sozia lUm'ns in anderem Tempo i|nd aul eiij Wegreil freilich. I in gc-iindcr So/rali-niuabci IHM der Religion, und u imcntlidi nü.1 der jiidi»dicu. icn ni.Iii in W idei-prudi. Wir Ii.dien die f.il-.lieussifiigen der Vorkriegszeit iiberw linden. W rr haben herein i .iL', ii le Sozialisten. Ilie tief religioempfinden. - lelill auch unter unseren I liliiern und l.i.ibliinc n nicht dalistisdi beeinlluliten Männern. Ks i-t kein Zufall, dal! i- Bibel groKzüsfig -o/jali-tiidi Ist. Der Wcg|zu Göll liljer ilie Mcn-dili.bkeil. Die Vorstufe der I teilivkeil i- G-ndil igkcil. I ritt man vor (.oll. irm diehöchste iinie'. Ii.- Vereinigung mit dorn Götllidi. ii. /ii ■•rllclieu Iii ni in -eir>»i harmonisch »ein. ill. - \icdrigc. Kgn- . altes \ nl i»o/i i'.le in- -eiitem ller/i-u verbannen.' r e > i.di e r n g i 7.\\ an; <ll I "ifT. i t d i e s e r R.e | i g i o.n s \ . r - .:t . t * las l.-lirl Ii.- (.esrhkfttc. hat m in nofh lire Heliiio-il.it erzenst.. I i;ml hirrli /.»ans: - Ii» i4 »<limeryen»rei.lie Ge»<hiditc der Juden - hat man nie eine liidiirjon /u lerniililea vernliKlil. Dui.li die ■ [Taktik der Sowjets i-i/i-inl man nur \ erliill.-i uirf*. I nwahrnailipkeit. i )er f.eiihlfertige ilaiii ii. heul.- schon wird »i.li in d<-c Bek.iui|>l uu^ <l<-i um l>e-onder» hertortilu. um siefc l>ei den Matjjlträsefu zu in.Lilien. Wem .diel die l.eli.-ioH I [eizen»»:ulie i»t. I. mi.'er .null |M>lili»di dem kotiiniuiiisiuii- »\ni|>a-;i"jeliuliei »teilen, eine I l4iiltel ilil j ill »i«ll trafen, ru in ew iit. ihm da- In.Iistilue-llste. Ileilia»le. zu »Ii. - ' i lixidueli ' VicllekfiT lieirt liier der Stlilü»»id zituj \ erfler rilftsiM-hen l!eli^uin-l«-iiiil-iti.ifl.' Der Kouiiuu- - kann Iii lix.i.luelle»' auf keinem Gebiete \ ert lktcii. II „ill.-- kollektiv Italien. I'olilik. Kunst. \Visseii»<|iafl esj ^i-Ii.>rl dem s-iuzien Volke, der Meu-ifi i-t. nur iluin lei KruHen Stäatsinnisilihie' Der Vlensdi »oll »idi »elli-l äii.tehöieii. »oll ew ii; Soldat in anderer »«•in. Daher wii I eine ew viv Kontrolle über den n im I ä»Heren M. u-ilien jeliili-il. Jeder \len-di stellt \uf-iilit. er-.1.nl nullt» haben, w.i» nur-er .be»il/I. - Svstk'ni \erlrä-.'l »i.li niilit mit'di-t l!eli*rion. in der r.-r».inli»likeii. Indix idu'uia Gott KezenülK'r i»t. \n K|jp|>e .il.er. au li. -. in U i I. l-|irlull zw i-.iieu Seide Iiul>eiein J eben ifi.uH den Kommunismus scheitern, nmenscheii Linn .m in Tür kurze f.v\\ dur<h raffinierte i.li ii w1dil erziehen. Dauij alu-r kommt eines Tajrr-» Matnr tfeccti liliium-le IIi-m.IiiIum, der \uf»tanil tler_t\ati im.ilu i. IttfU wir I eunter der heutigen I lei I-.halt. II. der JllSeud. \ itde uebe /ii erhasdien, eine die. um diaiensfi ilieXibnst iml-ilialt iinenll idi ler lie-'ie zur Schuu U HAB I iiiMt ii \li i: iSiegbert FaIck H2. 80 Langenfelde. Försterweg 43. beim israel. Friedhof D7.6187 Hamburg-Ohlsdorf. Fuhlsbtittelerstrasse 685 ii inl be-le eiitem reu »ein. im Iii ml Wort bell. ilie alleinige Wahrheit geliiudeii /j< Ii iben in I i» lietht /Ii haben, die \leu»Hieu /u lie-.-i trafen und alle li.il'lulien \ ei »|iul1 uii^en und Vjerll'»Inningen iiiilni.ufieii. I»l I null etwas liir die l.le<- eineneuen, gf rediten St i ile- ^ewluineii. dal! man I nehtltctlliiC.il Mreberliim stiftet? Die lleliziu-ilal i»l nodi Garantie für Wahrlich un.l Irene. Wer aber (.ebiele itneliili.il i-l. wild .-».wohl auch Hilf an Ii Wie will mau die Jiiui'nd olttie llcllxion Ii Weitesten Sinne seducht) er/ieheii.? Will mau ihr alle- (beiuii.i \ iaH.-iii.it iii lidie nelimen. um ihr dafür eine Well \idler Nüchternheit /u pelieft-? I»l da» nidil ü.iulibau an der kin Midien Seele' Mit :fer»elben l.offik. die mau jfejte»'Xlie ■Kcligion anwendet. .miHlte man ja auch alle l'oj -ie alle I räume und lloiTniltl^eu als „Opiuin für» Volk'' v ei b innen. W.i» bliebe dann nodi uliii^' I'».»eu. lim zu [ariH'itfn. arbeiten, um /u .-»-eu' Soll da» die neue -ch<t|>lfrisefce Welt »ein? C>ewift. der relii-iii-e I in.ili-muk.inn u'el.ilnlldl werden im I er hat im l aute der Meu-dllieit-i:e-diidite I .llhl'jl senire iinperichtet. Iber dask um in in eben»o von je (je in lanali-- iiiii». von ji'.li-r erhitzten I eid.-n-.li dl. die' wilde ll iliiu ii wandelt, »iiigen. Der nationale Kahati-inii». den wir lieufc oft erleben, ist -dilimin pl'Urllp. I Ii I ebeu-o »diliniin i-t dei kalte in Ii r el i (S i ö » e K i u :i t i s m.u -. W eiin nl'Ui die h ihu. di-|- Veroiinfl im I Gcreehltarkcil vi*rliim. wenn mau glaubt, nüdit nur liir »idi. sondern absolut n-dit Zu Ii il auch objekli 'dann iclunlH man VVeltdnsclMiiunj; oder weniestcu» /um BekeqntnN /n ihr zwingen zil dürfen ihm! alle (A-^uer zil v ei uiditen. KA biHriiiiil il.i die L'.-Ialll li.lle Inuik und I llllk: ..I )el /welk ll.^lle:l die Mittel.'' Iliben wir nullt /.Iii •Gclliijrc erlebt, was tluMil aiisitriditel will' I >b ein (.liulii-ii oder ei;i \ il ioii ili-niu »iih einredet, illeillige l'.\i»leii/lieredilii;uii-.' zu Ii Iben ekiiinint di'nil im iu»bl.Jbtuli ein Krieg zur \ |»| iiidiluu;: alle» de»»en. w i- »i»h al» Hindernis /eist. Mittel dagegen i»l nur gegenseitiges \er-telien und \diten (llichl Dulden, w .ian Gu ide und Cirwßiniri erlniiert). Nur so k >un in in zu eineni wahren' frieden, zu einer Vtlhcis|Hlüre der! \n- ».'■liiuinu kommen. , . Wir Juden wünschen keine Bekämpfung einer Well ujnschauuiiß durch Hlul und Sdiwerl. Wfr haben am meisten unter der I iilreiheil irelitteu und können nur einen Kaui|>l mit geistigen Wallen al» beredit igt inei kennen. Wir w (irden nie eine Verfolgung der l'iei.leuker gUttlclKciti aber PIKMISU verlangen wir von ihnen, wenn »ie -idi uichl jede-luoi a I i»die BerechtigHng.verscherzen wollen, dal? »ie den |io»iliv Jltdigiösen Freiheit gewühfen. n.uli ihrer fllerzeugting zu 'leben, rreidenken Ii t-i Iii il.uli. Hehlt ig \<-r»t uiden: I i ei - ei u ton Hut g I i ii b e u und 1\ i u - e i I i g k o i t . \ o u \ o r - urteilen Bild ( "b »• r Ii e b u u g e u. Der soziale (ielan^e. lolgeiidilig ailfgefdKt. Jie.bmiel unhl nur gleidie» Itedil iuf CU'huK. sondern aul Kiillui.l.iul »eeli»die (.üler. auf Iri-ie' I iillaltung de- Iuiieiilebeu-. auf Keknndnng nnd Betiitigung der I berzeiigung »oweit -ie nidil in die Krei.lici] de» in leren eingreift. De;' religiöse Mensch iiimP wie der l nreligiöse, da- Recht hauen; in »eiuer I berzeiigui\i nidil gehindert zu werden und so /u lelii n. w ie e» »ein Gewissen gebielcl. Da» i »^ I i e G r u u d I a g c 'al I er Km 11 u r u n d a I I e i (. ir e di t i g k e i t . u ml u u r n ii f ilii'M-i Basis k u n n i i u m o d e r n »• - S t i i t » - I e b e ii e e d e i Ii e n. Besdiälfigf JOdisdie Handwerker und Gewerbetreibende!

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