Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 5 (8.5.1931)
- Date
- 1931-05-08
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Gerne ihdeblatt der Deutsrh-Israelitisclien Gemeinde Lwafil s B n i ii ili, fcgon M e i e i ii-n»te xx i<--en i iditeii $e»ndi auf. larl l lil lli i Ii I llollell k II I III II \l <i - e rj Die Ju«reiid-Giitli{-i \ or jaIi reu nieninI» er I )ic Uelie iiiiis-dinl (.emei mlelel» n die Beudilnh|i ihr als in sieh jjeselilosseiieni miillisdiiter \\ eise jüdische 1 11>rIi 11■ 11 Ii-n jiidi»dien I II Uli I inen in ans den im I I nli i Institut ei in ~ic iin hil/iine rindet. <lie biihri. das in bar- \|eii»dicn er/ielil für den illheit* i n k en. Ii.il am i. n Mrtle I )ie Frau/ - l'nsen/x-, eig - (iediiehliiis - Stiftuns 12.-\. M, ihm einer Vor! rues\ e'niiisinilnne /imi er xor die < >l fenl lidikeit. Das Mitglied de» Khrcntirnsidiiini». "Ilcii I njii*-r-iiliil-|iri»fe«~iii Dr. K r n 's 1 ( assircr. -|>i<nii Im lilii'i liillli'ii Vortrag*».inle li'r kuii-lli.ille über Hermann ( olu'n» l'lii!n>i>|iliir in Muri »(»Illing /um Judentum, k war eine te ruiistitltuiig: die1 »Heil Beteiligten zur klire e;en iilili'. Herr Professor C i--i|rr verstand es." in einer nieislei Iiihen und trniz des uielil teidilcii Gegenstandes airik fem mihi I idilirh mii gebildeten Hörer fal'l iehen Weise -ein I liem i /ij enlw iikeln iin l;lie lüden aufzuweisen. Iii- \on ( oben» llhiln»onhie lereinen d)enken» /IT den ledigiü — ,-illlidien Kol lei'linken 'de» Ju h-nitims + iihren. In der Linleitiute uii I /um SehlnH le» rfliili künstlerisch und ii»tln li»ih" voltenileitfu Vortrages br-diälliele :1er liehier »uti 'mit den l'ei »onhdikeiteii. dent'n die \ e; ip»! illiing palt: mit l*° r a n / K u - r ii / «!■ i im I Her in i ii ■ ( i> Ii e n. A\ älirend er in lief I inleitiure lie pei »iiiiliilien Reziehiiiigcu der heilen /ueinander. lie »idi |l» Schüler mi I Lehrer gegenüberstanden, »t liililei le. diaraklt-ri-ie. le er in Jen Seiilulfn u»l iili runden die \\ ersetth'tleuheil ihrer \\esen»arl ihrer i»hiloso|»hi»thi:it und ihrer \n»ikiniingen \i>m Judentum. Die Kr in/-l(i>»en/u eig- (■ed.iHiliii»-MiIinng gelenkl heil Vortrag mit Zustimmung i't<• I«■—<>i ( a » » i r e r » zur Heröifenlljikiiii-jr /u bringen. t hei lei i iii/en Veranstaltung lag tun \nl>e'rii!ii in eine ■;ew i»»e Weihe, -welche durtli die Per»oiilidikeil im I die \ii»liilu linken de» Bedner» lindi gehoben würdig Sie markte ml alle '[Viih e»eiiden. unter denen HK.il eine grolle All/alll uuhi | ii li»ihei: >m offen! Medien Lehen ( inih-l I imhn.g» »lehen lei* Persiiiilidikeilen /u »emeii waren, einen »iditlidien n ii I bleibenden Lindl mk. . : Die S/iflimg M iM iidel jel/l «sineii .\iilruf /um Beitritt: hu Beitrag belauft »iih uil 1 .V.'/idur LYwaik»cne und I Jilt Jilgi n lliihe. Aninel langen Kind /u riikleu an Herrn IriditPi Di. Fei.ner. Isje»tril?e ">>. , v für -1 > I i nd I inj hol dem Bng,en hiuxxoe. I /(dne Beleri sein INt-öiiIiib»te». »ei in der ( ■<ineii(»ih,il I ,i ii» 11 ii< keii. IS In dem letzten der lie-jälirji'ieif koin |sraelitis<lien Teni|M*l- Mihanit v ei afi»l i llelen Vnrtr.'iae.' die »iik im lliuhliik .ml den l eH*Kd|>an mit uoltelieu»l liiiien Kraben hefallu-n. -|u.uli Oheikanloi Leon Kornil/er über di;s Thema Gemei n le^i •».! uti. iiher Ii» /n Ii' li|i um wellige »o hrfuul »iul wie er. Siiiurn i»t. »o fiihr|e|hri l!e Imu au», ein Ms»leiiuin. U .u um »inet der \len»ch. lirf di-r I' reu de. im Schmelz, hei lei \rheil. :n der Rulle, in je lern r eben» iher' I in »einem pesfeiperlili I idien-^elulil tn-dnuk /u irehi-n. an ler»«-il» ihei iltllK uin »ein ßc»iiiikehcw I ehen»^i'fiihl zu Indien. W ii um »inyi iler helende Mensel. he»on ler». wenn er-»i(k mü (tleiih.ee»! iiiiuiteii zum Beten zuunmeiil Ind. I ' I )ei lestjtelejrtjt" Worlhiul der (.ehele xkaltet die individuelle ''oniiiiiivrjaii». aber \ln»ik. (.i-anV hebi n ü|n i die»en \\ ider- -|UiiiHi inj hohlem Bo^eii hinweg.' Im (.e»anp k.iiin dei ein- \\u eipen»le» Gefühl auih "^ifion die I Ii ii r a erzählt \ oii L'eioein» iiiiem Sinken ll ie i mi Molen Meer. Brunnen die Ii. uorli hiiilfiper die anderen B ii <fi <• r der Bibel koiiie Dax i il or«rani»ierle die \ln»ik im Gol!e»dien-le s ä I o tu o ii jia.b ihr iiirth jriiöjh-re formen. Da» -t a Jin ii I i » ifi e 7. e i t a I t'e r li.inele natnr^eiiiiiH den (ie-aier Im (iolte»d ieu»Ie und dalhil amfi den (iemidiidfre»aie;, zuriiik. »(fiiil aber ifen \ orbclvi. iler aI»wbV'•<Is Abee-.iudler lei Gemeinde.' ihre (leliele-Mir Göll liier. Demi In- (.einein le kannte die CidMrl«h war dock ihr Inhal! fe-»lireleel. und lim ihr VVortlaul (ef loriniuu; diinh die he ^Sterte di«kleri»(ke krall de» Norbeter» ülM-rla»»en. Deniioih hildele die (renreiiide keine stumme /nliiirei»(fi.ifI. Ä'W -ilioli in; )eni|iel hell ili^le j.u- »iltl dlirtfl l!< »|mll-eil lAineil. I lallein j ilrs, Hörndl »iken| . . . u. a.l am Gotteslien-le. I )ie-e (.ele-eiiheileii wturden im Laufe der Jahrhunderte immer zahlreicher. in»be»niidere zur /eil der Patt a u i m,' p. die durch die IVittcutini -i der Gemeinde willkoHimene ( .eli — eulieil L-.iheii. »iih im Itel i aiii .im (.<•».nrje zu beieil i"en. und Inf dieser Basis enl w iikelle ikh nuii iler k sH Ii o I i s rk e (.enieinde.L'e»ailiI. \il«fl hier beti-lliurle Bldl llie (ienieinde im (;olle»dieii»d dadiindi. dal? sie mich di ii vuq dem l'rienter pe»uiiL'eiien . Iilnr:ri»»fien Gebeten (den ( lior rll mit Gesängen einfiel (Juhil itioi en deren le\l mir an» einem Wort he-tai d: ler kxrie eleisnu. I)ie»eii (.e»iin.uen viml u'iö»i (.elidi^- miterlebt, die bald in die Volk setzt wilden lind »leimit den Wort'ii ..k lhhissen, daher in Deul»tfiland ..I er»ei |)ie»e kirdlll'tke l'oe»ie enlwitkelte »i«h nn immer mehr, iiufi'die Winiiesäneei und die beteiligten sich au ihr. AI» I. n t h e r den Geticilid il» we»enlliih»len fie-lundleil in den \l il Ud|iu Iii t de» ex i das Mati pelischeD (.olle»il|en»telinkte, nilibi ms rJeit xi'r»<fiie'len»len (Quellen. Nein' Namner 5 .uiriani-dieii Seciueii/cn). Vitien, Allein ja i späler ndipfatlie iiI>i i rie eleison" ■ ii 111 x\ in len. Kell ile x»i| duufi «*-(f lllidl I lomuii Laufe der Zeil Meistei siji;ei ra sane ii helieliten ' k.it Imlidfeiieri ( Im \ olk»liedel. Lieder eie auch in "Ii lie Hil l k selten leul»<hfii k infieiiliedei II. liehe raten vc'r*» in lie .er uuli |io|>nl deren Bialtchinal la»zixen le\l.ei .. setzt»-. Sohhe (a'-äii'ie xx.iren aber m|ttlerw|i die Symtguse ejiipeilniiigeiiC und »o fimleti xxir x\ ii r lieen ( hi-reiji»! imiiiiineen. Di*- Ii ''Iii ni| de» jü li»ifiea (.otle»dl-nstesj benützle fiiil de'n ( iemeiii leee» nie: x fu'xx ieeeu I den lex niijrelisrfien und. den null seinem Mästei ee-ihullem u | Ihm iL Dei II.im bii.eer leniliel iihern ihiu d ineln u aiiitii z.ihlii di»«fie (•t-sänee. die sich bis heule j freuen, im Gnp'eiisatze zu dem .( hörn ins dem (.olle-dieii-l Miiwaii I. Die drei I akloren. die die Musik de;liens|e» .1 u-zu I il In r n haben, iniissen ei Mniäuwii'r ergänzen. Ks »ind: \ •■> 1 b 1 -ieme i Il de. Man hat I uifi'' />-il die ( x ei nu Ii l,i-»iel: wenn jel/l a I o r d e 1 11 n r e I i. e i ö s e. lempo und I! he des ( In. herrscht, die Gemeinde niöeluh»f /11 ikti die \\ ii k-.imkeil des . (• h»n-s. mihi Herden. Denn der kiiiisigesanj: wird nis zur f 1 liöhuiie und KrhuHufjs der im jüdisdieri (.olle»dien»l. . hlerfien. mein lee'e».Ine null? z'w i'i m/n s i k a I i s di e und eint leichte, x olk»! iiinlidie. in Beteir saliehare Melodien: llenil Individuen, die in musik.iIisdi'er und ei die unlei-due lluh-leii (Qualitäten iilfxxr'i -ee»änt:e »ollen .aber 1 1 I e 11 /ueäneluh l or hlruM.e xxir l nur erliilll. xxeiini den Ir idilionelle Molixe /ueiuiide licsen. Ma de, anderen Grölhe» und Sdii»n»les zi müssen in ilnsere i«:idie I radition ai I i'tii 1 m-I in Jerus ilem uns len jüdisdu k iihoflisdieii und evaijjrelisckeii Gemein hat. lin Seinen eigenen (rt'siinsS'n „A\ i lliillen " und ..sdiof jrlied" hat'\ k o r 11 mcindeeesäiie-e in die»ein Siiim zu »di-iff Der » ort raeemle iuiler»liil/lei »eine mehrere ee».uielitfu- I) 11 bieluiiejen. Ii mpiiium begleitete. Man hör!.-, zxx'ei k (.allein ridilieer (ho f und e zii'iiiu-len \\ ille so larl ,.lodi nise«-^di ihei in Iii luil he-oiider ii tische (ifrüllen, eine ste \erlaiiet ivtliinirs Iii; jeden Gcftieinde he-lehl 111»' ineliehei llin-idil 11: di ■ Gemeiiide i'in. Die relieii>-e GesÜB^eu jüdi-di IM '-ler Mü - ik n sein, w ii 11. die vom xx ie den je bi-eiiiflulh in deinen .elbst (äx erüiitkt. ingeu du I am II lie lei. vun ..I.Ii zijjon" -neu d. he»oud » eijn- Im ih •rs iii!ere,s»i,; id ind k hirpl Ii ebei eee»; 11 stehe i t z.e r •n >h»I Ulli . -eil ihol die kirtfieii lie khantitüd nit iih hnrger lempel Lrebräiidilidien scrihaidisdieii (ii b'koreiiu" und ..LI iioro .ililoh?>*:i versc wie sie bei den ^iiKurtltni hl 4. \ Ulster mki. Italien. Marokko, PersteM*Ale|>|Mi und Irol/ 111 uliher" \ er»due leufrt''ileii 1111 mein» ime \h»t.iminuii-er zeige«!!: » Der Beiftlll vi 11. xx ie immep hei 11. edil, und -w 0I11 x etfdit-nl Her I )arbiel.iiiei Die Bibliothek der Gemeimherhielt in d I ein 11ar. M . I r e i d e m Kran Ii i M » o Ii 11 Vlexan ler Dr. Isaak Herrn M:i\ I in leruhg ilairkt ') Sx naiv und V|>ril -ItiidiiiH-|ieiiden 1 n 11 I lei 111 Sain-iin G Ih!( riutkduller ">^i laeoli I' ran >l o r k o u« I W al l. 11 rg. 1 I. i <ti t e 1: Mitten \l «•I i li l.euj.iiu Weil Speti ledern il m. ^esirn erkein rem u im II im änee ..< )inio 1 \ u ria Uten. I I I' i.iii I nn d t 1 e n 11 s Ii i (.enieiiidebibliiilhek llie TOA Ii i.eale Didiler -| Sxu.iuo^ab n Sc- 'ei 11 I )iditi neen h Lau Ion Sühlen xxerdeir har di»- ge r 11 i I z e 1 » Monaten xoii Herrn ll ii- 1 m i d t J a 1 11 Ii ■ I lerrn Hb-r; 11 l'rof. (liel und i für diese rzlidist «t*.