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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1929-11-10 · 11 (10.11.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
5 (1929)
Issue
11 (10.11.1929)
Date
1929-11-10
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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©eite 12. Gemeindeblatt der Deutsch Kalendarium für die Zeit vom 10. November bis 14. Dezember 1929. Rov. Cdesch wan Rov. Cdescb wan Rov. Chesch wan Dez Cdescb wan De,. Klslew So. 10 7 17 14 24 21 1 28 8 6 Mo. 11 8 18 15 25 22 2 29 9 7 Di. 12 9 19 16 26 23 3 l4) 10 8 Mi. 13 10 20 17 27 24 4 2 11 9 Do. 14 11 21 18 28 25 5 3‘) 12 10 Fr. 15 12 22 19 29 26 6 4 13 11 So. 16 13') 23 20') 30 27') 7 5') 14 12') NSV. Ehesch wan Nov. Ckescd wan Rov. Cbcsod wan re,.. Kislew Dez. tkislcw ') n: ’v *) i1? 'v *) snnn psnaa -xi'i ’v 4) onnn wx*i ') Soai •) 'v 1 xs’i 'v Gottesdienstliche Anzeigen. Lvnagogen-Berband. Tage Schabbos solgd. Wochen«. Borabd. morgens mittags abds. morgmitt. 9.—15. Novmb. 4« 6" u. 8" lu. 3" 5" 6« 4 16 —22. Novmb 4" 6" u. 8" tu 3" 5" 6" 4 23.—29. Novmb. 4 7" u. 8" lU-3" 5" 7 4 30.Nov. - 6 Dez. 4 711 u. 8" 1 u 3’" 5 7 4 7.—13. Tezmb. 4 7" u. 8" lu. 3“ 45« 7" 4 Israelitischer Dempelverband. Freitag abeiid 6'i Uhr im Logenheim: 9>r Uhr im Tempel, Poolstrahe. , Predigten. Rabbiner Dr. Italiener. Freitag, den 15. .und 29. November. 6' -> Uhr abends, Logenheim. Hartungstrahe. Neue Dammtor-Tvuagoge. Tage Schabbois folab. Wochent. Lorabd. morgens mittags abds. morg. mitt. 9.—15. Novmb. 4*0! 8" - 4 5” 7 4 16—22. Novmb. 4" 8" 4" 5" 7 4 23.-29. Novmb. 4 1 9 4" 504 7" 4 30.Nov.-6.Dez. 4 1 9 4"- 5 7" 4 7 —13. Dezmb. 4 9 4 4" 7" 4 Kindererholungsheim Wilhelminenhöhe. Die Kleinkinder-Abteilung des Heims ist das ganze Jahr geöffnet. Anmeldungen werden jeden Montag, nachmittags von 4—6 Uhr, im Gemeindehaus, Iohnsallee 54, augenommen. Damen und Herren, welch« geneigt sind, in unserer Bezirkspflcge ehrenamtlich als Pflegerinnen und Pfleger mitzuarbeiten, werden um entsprechende Meldung gebeten. Kommission für das Wohlfahrtswesen der Gemeinde. Rothenbaumchaufsee 38. — Hansa 3684. Deutsch-jüdische Jngend. Dienstag. 12. November, Herr Gartenbauamtmann Carx Rosenbaum, M. d. 23., Grundgedanken der Bodenreform. „ „ . , r . Donnerstag. 14. November. Ausipracheabend. Dienstag. 19. November, Frau Lidonie Werner: Gemeinschaftspflichten des deutsch-jüdischen Menschen. Donnerstag. 21- November. Arbeitsgemeinschaft „Deut'chjüdische Grundfragen". . Sämtliche Arbeitsabende im Eemeindehauie. Iohnsallee 54. um 8'A Uhr. Wir fordern die uns gleichgesinnte ludische Iugend zur --f; -Israelitischen Gemeinde. Nummer il Der Schriftleitung der Mitteilungen der Gemeinde und des Eemeindeblattes gehen andauernd Bekanntmachungen von Vereinen und Organisationen zu, welche von der Schriftleitung gemäß dem Vertrage mit dem Verlage des Familienblattes in den „Mitteilungen" nicht veröffentlicht werden können. Es wird daher hierdurch erneut in Erinnerung gebracht^ datz zur Inanspruchnahme der Mitteilungen der Gemeinde nur berechtigt sind: 1. die Gemeinde, ihre Anstalten und Kommissionen, 2. die hiesigen Kultusoerbände, 3. solche Vereine und Institutionen, die der Gemeinde unterstellt sind oder in. denen die Gemeinde durch Delegierte ständig vertreten ist. In dem wöchentlich erscheinenden Vortragskalender können nur Vorträge und sonstige Veranstaltungen belehrender Natur in kürzester Form bekannt gegeben werden. Sie müssen enthalten: 1. Tag und Stunde der Veranstaltung, 2. Redner und Thema. 3. Name der veranstaltenden Organisation, 4. Lokal der. Veranstaltung mit Strahenangabe. Darüber hinausgehende 2lngaben können in den Mitteilungen und im Vortragskalender nicht berücksichtigt werden. Für das Gemeindeblatt können alle jüdischen Organisationen Hamburgs Bekanntmachungen allgemein interessierenden, Inhalts zur Veröffentlichung einreichen. Die Schriftleitung. Der am 25. Mai 1888 in Hamburg, unverheiratet verstorbene Herr David Ionas hat 'in feinem Testament eine Unterstützungsstiftung. für entlassene Strafgefangene errichtet. die noch heute besteht. Um das Andenken an den hochherzigen Stifter wachzuhalten, hat die Verwaltung den Wunsch, sein Bildnis zu besitzen, und die Gemeinde gebeten, ihr aus dem Kreise der Angehörigen ein Lichtbild zugänglich zu machen, nach dem eine Vergröherung hergestellt werden kann. Wie aus dem im Iahre 1884 errichteten Testament ersichtlich^ hat David Jonas hinterlassen: - t seinen Bruder Julius Ionas in Rosenberg Wx-Pr., seine Schwester Mathilde David, geb. Ionas, Flensburg. seinen Schwager Leopold David in Flensburg, einen Neffen. Sohn der vorgenannten Eheleute, eine Schwester Fanny Heilbut geb. Ionas, in Altona, seine Nichte Emmy Heilbut in Altona, seine Schwester Rosa Arnheim geb. Jonas in Hamburg, seine Nichte Rieckchen Arnheim in Hamburg, seine Schwester Jette Kalkei geb. Jonas in Hamburg. Wir bitten diejenigen, die in der Lage sind, uns die Adresse einer der vorgenannten Persönlichkeiten oder ihrer Verwandten mitzuteilen, dies zu tun. Auch andere zweckdienliche Mitteilungen sind uns willkommen. Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. BaterländischerBnnd jüdischer Frontsoldaten e. B. Büschstr. 13. Unsere Veranstaltungen aus Anlah des zehnjährigen Bestehens unseres Bundes sind: 1. Sonnabend, 16. November, 20'•> Uhr, im Klinker: Gesellschafts-Abend mit einleitendem Festakt. Redner: Bundesvorsihender Dr. Leo Löwen st ein- Berlin u. a. 2. Sonntag. 17'. November, vorm. 11 Uhr. im groben Saale des Conventgartens: Kundgebung: „Der deutschen Zwietracht mitten ins Herz!" Es sprechen voraussichtlich: Walter Bloem, Ern st Lissauer, Prof. Dr. Erik Nölting, Dr. Leo Löwe n st e i n, Dr. S. U r i a s. 3. Am gleichen Tage, 13 Uhr. im Klinker: Tagung des Landes-Verbandes Norowestdeutschland. Nachdem der Maler und Radierer P o l a ck auf unsere vor kurzem erschienene Aufforderung, sich im Büro der Gemeinde zu melden, nicht nachgekommen ist. wird hiermit zur Vorsicht ihm gegenüber gemahnt. Polack hat von^ einem Mitglied der Gemeinde, an das er empfohlen war, einen Austrag entgegen genommen und sich auf diesen Auftrag einen Vorschuß zahlen lassen. Er hat dann anscheinend Hamburg verlassen und von sich nichts wieder hören lassen.

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