Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 6 (10.6.1927)
- Date
- 1927-06-10
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Nummer 6 Seite 8 Gemeindeblatt der Deutsch-JSraelitischen Gemeinde.!Lehrplan der Jeschiwah E.B. für das Sommersemester 1927. Herr Rabbiner1 Tr. >4 acobsohn: 1. 7!2V mir "vn u. N1LVM- Tägl. So —Fr. nach N'NNV 'Div -für junge Maufleute. 2. i’cmp mit "vn u. riBOin- Mo. Ti. To. nachm. 4—5, Mi. 3—4, für ('h'nmaüaften. 3. v"N 'S V’ü mit ll'vNLN- Ti. To. abends 8—9, für Kaufleute unjv Studenten. - 4 .nnnv msit "vN- P'v nachmittags 4—5, für junge Kaufleute und Studenten. 7, ,n'»N'- Mi. vorm. 10—11, für Hörer der Oberabteilung. Herr;l{abbijrcr| Tr Viduig: 1 sap S2Ü mit TiiBpin u. V"SN- Mo —Fr. nachm. 3'. r—5'.r p"P ü'^-ll's für die Hörer der Unterabteilung. 2 sv'Ka ^22 mit,"VN- So. Mo. Ti. und Fr. l'r— 2'/*, für Anfänger, pi^'N- DTTOE- :Ha66iner| 31 a b b i n o u>: . sap S23 nt Ende, f'v'rwöchentlich 4 Blatt mit sämtlichen 2'VNLa täglich von!'—l. nansr'n ,nrn mr- Täglich i—2 nachnritt. So und Fr - für Hörer der Oberabtcilung. Täglich -,mij3'eii .-mxa und 2"iyaöffentlich. : Herr 4iabdiner! .»affc: / I sap S2^ zu ™c j So., vorm. 10' ü-12 l'^in mit ->-vn V mEOin 1 Mo -To. 4-6 t. alt. Schüler sap S2& mit msbyi ( So.-^Fr. l,,*-3,.s für jüng. Schüler ^vns nt ' l’^in mft '"VN tmb niEOin und ,nvn mv- Mo Mt. Fr. 6 Il-'ur »vortgefchriitene. " "err 1 2 3 4. 2 Herr Oberntbl'mer Tr. Earlekatb: I. C’3'2: ,nn7a Buch >. To. 10—2 alle 14 Tage.° 2 Berfchieyene rvnrw aus sap S22. und |’0'i- To. 10—2 alle 14 Tage, für Hörer der Oberabteilung. mit der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte in Verbindung zu setzen, die sich! bereit erklärt hat, bei den im Register des Vereins vermerkten Kurverwaltungen, soweit sie überhaupt in Betracht kommen, anzuregen, daß diese jüdischen Erholungsbedürftigen nur Speisehäusern zuweisen, die unter Aufsicht des Vereins stehen., Es ist also damit zu rechnen, daß der Wunsch der rituell lchenden Versicherten nach geeigneter Unterbringung in den weitaus meisten Fällen berücksichtigt werden wird. Ergeben sich in dieser Beziehung Schwierigkeiten, so ist der Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser gern bereit, die erforderlichen Schritte vorzunehmen. Frauen-Verein zur Unterstützung von Wöchnerinnen der Gemeinde. Ter Verein hat die Aufgabe, die Ehefrauen hiesiger unbemittelter Juden während ihres Wochenbettes in verschwiegener Weise zu pflegen und zu ^unterstützen. In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krise legt der Vorstand des Vereins Wert darauf, daß insbesondere auch die Frauen des notleidenden Mittelstandes ihn in Anspruch nehmen. Jeder Frau, die sich an den Verein gewandt hat, steht es frei, in besseren Zeiten die empfangene Hilfe zurückzuerstatten. Meldungen sind an Frau Martha- Flörsheim, Beneckestraßc 28, Vulkan 3556, zu richten; es steht indes jeder werdenden Mutter frei, auch einer der nachstehend genannten Frauen ihr Vertrauen zu schenken. Sophie Heilbut, Hansastraße 55, Nordsee 460. — Henrietta Levy, Jsestraße 119, Merkur 2477. — Gertrud Schönfeld, Jnnocentiastr. 8, Merkur 2994. Ella Gotthold, Parkallee 47, Vulkan 717. — Hed - wig Michael, Schlüterstraße 11, Nordsee 111. '— Luise Terenberg, (Jungfrauental 8, Nordsee 953. Die Reichsversicherungsanstalt für Angestellte gewährt erbo ungsbedürstigen Versicherten Unterkunft und -Verpflegung in Kurorten, Heilanstalten usw. Viele jüdische Vcrsich rien verzichten hierauf in der Annahme, daß ,vie Unterbringung in rituellen Häusern nicht möglich sei.' Ia-j in »öll g unzutreffend,' vielmehr können sie, wenn sie rituelle Pervtlegung wünschen und dieses dem Vertrauensarzt ausdrücklich mitteilen, meistens auf Gewährung iltrrs Punsches rechnen. T-abei hat sich allerdings l.erausgcstilli, daß Erholungsbedürftigen oft Gaststätten zugewiese» wdrden^ die absolut keine Gewähr für rituelle- Führung bieicu. Tas hat den Verein zur Förderung ritueller ^peiiehäuscr e. V., Hamburg 1, veranlaßt, sich Lchreibstrtbe der Kommission für das Wohlfahrtswesen« Rentzelstraße 13. Die Schreibstube übernimmt schriftliche Arbeiten jeder Art, insbesondere Adressenschreiben, Abschriften, Vervielfältigungen. 1 Nähere Auskunft erteilen: Frau I. Gurwitsch, Hochallee 27, Merkur 7238, Frau Irma Schindler, Nonnenstieg 19, Merk. 305. Kommission für das Wohlfahrtswesen. M. LESSMANN * HAMBURG^ ABC-Sfr. 57, ABC-Hof * Fernsprecher: Elbe 7910-11, Vulk. 8683 Verlagsanstalt Moderne Schriften, Setzmaschinen, Rotationsdruck, Stereotypie Spezialdruckerei für Handel und Industrie Buchdruckerei P. Holftar, Breslau vertlM iuHb. Kultus öeyeustänöe rttKBdeCestinkirtilHl SabballampeninzM' leucht, Barebesplatten offeriert Louis Bodenhelmer Frukfsrt l.4J0etttrg.M/M Katalog grstla.