Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 6 (10.6.1926)
- Date
- 1926-06-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 6 ~ ff^mefttbebfo dex Sei' sraelitischen Gemeinde zu a«s abtHnerSiwira e^debiakr"-. ' [ - jeden^MonatsMdi»irtzL««D!itgliedern ' der Deutsch - JsraelitischewHemeinde zu ^Hamburg kostenlos zugestellt. Hamburg, IO. Juni 1920. Tn rf, B^rlag und- Geschäftsstelle: M. L e-tzni a n i Fernsprecher: (j ÄBC-Hos, ÄBC-2tratze 57. 7910,; 7911, Vulkan 8t>83. Verantwortlich fürden redaktionellen T eil Svndikus Tr. 4t. Ai 4t a t h a n, für den.ln serätenteil: C. Loos, beide in Hamburg Anzeigenpreis ttü) p: Vgesp. Ronp.-Zeile Zkichenausstellung in der Israelitischen Töchterschule\ ©' (Soa uitb bic f5rf)langc Kl.: i* 4lnsstellung Ic^te ein kberedies ^cstguis von der )ohen erziehlichen. Vitalität des Lel ganges ^>es Zeichenlei re^s M n l l e r ab das Modellieren Vo (Grundlage für jeden unrerr chl ist. Man s sh Blum« ii und Blättern nnd Tieren ans der tä^ichen Un indes. der so bereits des Kindes. Besonders charakteristisch war eine Modellierung von Charlie Chaplin, dieser so volkstümlich g stvordcncn Figur. Die Kinder, die diesen freund im Kino und auf den Plakaten in mer wieder sehen, prägen sich seine groteske Figur besonders ein, was-in der guten plastischen Wiedör gäbe zrm Ausdruck gela igle. Durch das Abtasten und Nachformen von Gegenstände i ans der Ümwest der Kinder wird frühzeitig geweckt gezeigt. Augesairge» bei einfache» Vierecken, Borden und Rund 'chnillen bjs zu den schwierigen Scherenschnitten von Kasperle f stguren, die sich-wie Charlie. Chaplin wegen ihrer grotesken Wirkung Kindern besonders lebhaft eiiiprägen, Kindergruppen unt schönen farbigen Bildern von Wiesen und Feldern, imivde die Cnt Wicklung der Klebtechnik gezeigt. Bei ihr besteht die Aufgabe-der Kindes darin, ieine nächste Uuigebung wie Menschen, Tiere, Pslan zcir und Landschaft in ihrem Wesen au? ihre Flächcnwiiknng hin kenneqzulernen und durch die Silhouette wiederzugeben. - Dien Arbeiten sind die Vorstufe stir. die sreiorclG'staltnng des SckLilers die in farbig gut abipestiiniiiien Aquarell und Kreidezeichnuiig-.r von Schncelandschchsten, Sirastenbildern, kPorlrärsludien u. a. zun Ausdruck fnrti, 4toch zu erwähnen sind gute Aussiihrnngen vor 4>adierniia und ie zeigte, bedingung und chen- und Werk-, Ärl>eileu von sowie Menschen gebung 1 L'iiwleninichniiieii, derer Cntslkhung in den ein ..zeliien Arbeilshorgniig^i gezeigi wurden Aus -denf . vjandserligkeilsuNlerrich auoistgearoeiien ioibie pral stark vernachlässigte Tastsinn und das Formengesühl ind gefördert. Dabei wird die bindiusg mit der äiißerer Umwelt durch Crkenntnis de > für i"gennandes'' Charakleristi che» vclist Plastelina, das sich wi gc» seiner den Ausdruck jedes (^>i inncrlicht. Das Dkrterial leichten Knetbarkeit und Sauberkeit bei der Bearbeitung Moderieren vorzüglich eignet, zumal es immer n jeder wendbar ist. . Als weitere Gruppe wurden Arbeiten ans 4>iliitpivier ) Die Israelitische Töchterschule, die Talmud Tora und das Mädchenwaisenhaus Paulinenmft veranstiiltelen am eichnrngcn i »er Elterni gcs Inter- Schlusse des letzten Schuliahres Ausstcllüligen von Z und Handfertigkeitsarbeiton ihrer Zöglinge, die bei 1 schaft und den zahlreichen Freunden dieser Anstalten r esse unü» dankbaren Beifall fanden. Bes ber grossen hBedei tung der Erziehung namentlich der jüdischen Jugend, zur Kunstsirtigkcit und zum Kunstverständnis halten wir es für an gezeigt, an dieser »stelle nochmals astf die in den Ausstellungcis gezeigten Leistungen hinzuweisen. Radierung M/l uchbinderarbeiteii ans lagen klriii.' liichr Bast > niiö 4 Zm Ganzen kies; dir Ausstellung orn Zngdei inodenieu Erziehung deutlich her vortreten, nelvii dem wissenschaftlich, is Unterricht die Ciikn icklung der Persönlich! keil durch Wirkung uiid Anregung deck Cigenlebens des Kisides mit allen n rasten zu fördern Das Wilhelm C vmnasium, au welchem dör verdiente. Zeichuilehrer unseirr Dock:- lerschnli' gleichfalls unterrichtet, ' verans staliete vor -lurzeni cbensalls eine Aus stellung von Schälerarbeiteu aus dem f'ebrgaug Müllers.'Bei ihrer Besprechung' 'anerkannte die Hamburgische Lehrers zeiiuug, Per zum vcr- Realschule ichnete r^rgan 2Bosrs.zerschmettert die steinernen Tafeln Rudirrung SU. 2