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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1925-08-10 · 4 (10.8.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
1 (1925)
Issue
4 (10.8.1925)
Date
1925-08-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer 1 Gemeinpeblatt losen Haushalt.' Gute Zeugnisse über rng und Brauchbarkeit des Mädchens im Hauswestn^ ticdcn seitens or*.1 t Mädchen üitteä Be der Anstaltsleitung vor auch hat das das ernst« Bestreben, sich durch Fleiß txagen dir volle Zufriedenheit der Dstnstheistschhst zu erwerben.! Jugendamt der Gemeinde Führu ,unge upd Junger Mann, 21» Jahre alt, der zsvei z) Woche die Fachschule besucht, sucht für einige der Woche Beschäftigung, gleich welcher Arst Näheres Beratungsstelle, Wkidenallee ^0* i ge Wir suchen für ein. 15 jähriges Mädchen, stas gelernt hat, eine Stellrrng im Haushalt. Wir suchen für einen mit Buchhaltuiijg Angestellten Nebenheschäftigung schriftlicher'odr licher Art für die Nachmittags- -oder Abends unden Die Kommission für das Wohlsah^swe Israelitische Humanitäre Frauenverein,! die kammer vereinigt Habens benötigen dringent erwünscht sind Hcrrenanzüge, Tie. Sachen werden auf Besondere Wäsche.! phonischeir Anruf Elbe 1899 abgeholt. Die sahrtswest: Vereins geschlossen dieser Zeit der Häuf wie an Mitteln für rituell hüter(inn flauen, welche erkrankt sind, verreisen Führung des Haushalts verhindert tjoir auf Wunsch zuverlässige Ver :re e Führung der Küche. Ebenso weisen n) nach. Kommission für das Wohlfahrtswikser Am sein -^ÖT glied der der Gemöi brüderschc s Chaulim Dalim i seit dieser Zun sch Sti 'sel Kleiderkammer der Kommissio t n und des Israelitischen Huist in der Zeit vom 1. August Ausgabe öon* Kleidungsstücks nicht statt.' vertrauten r körper len ihre und der Kleider HeklLidung. l und m tele i as r {ülr: anitlireü Fr bis l. n filiibdt sei PersonaNen. 29. Juli 1925 vollendete Herr Jsaa Lebensjahr. Herr Moses ist seit Ja!» ^remdenkommission und der Krankenhau inde, ferner- Vorstandsmitglied der Bt ft sowie des Vereins für Krankenps Umischmaureth. Ter UntetstützUnaSv« vor'56 Jahren von ihm gegründet Zeit gehört er ihm als Vorsitzender Buchbesprechung. Rabtnner Tr. Max F r e u d e n t h a l, D ic irraelit. Kultusgenieind« Nürnberg 1874—1924. Nürnberg 1925. 172 Seitin. Es ist keine leichte Aufgabe, über einen von 50 Jahren im Leben einer Gemeinde in sammenfc ssenden Darstellung zu berichten. Test Jahre bedeuten für eine Gemeinde keine besonOe Spanne Zeit;, nur in den seltensten Fällen der einen solchen ZeitrMn überblickt, eine klare, Entwicklung vor Augen treten, und ebenso schw: für ihn sein, aus der Fülle der Aktdn Hera was geschichtliche, bleibende Geltung gewonnen auszuscheiden, was vielleicht im Augenblick!, der Deutsch-Israelitischen Gemeindet tu in der ge in Nähen nai Wohl auen ptember während ide> fin 3 t rng. wic f Al reu ss Be wdig slffge reit sonst , ver auch Ei»' o j e s Mit i irsorge ungS - Bikur. Cfer niorden; a t Zeitraum einer zu n fünfzig rs.große virü dem, bestimmte r wird es iszuheben,, hat, und ojls :s zür Seite 5 - / i ■ Behandlung. stand, als bedeuthain galt, aber, chveil es ohne bleibende Bedeutung t blieb) von. dem Geschichts fchr?iber unbeachtet bleiben muß! Tie Schwierigkeiten für!ihn wachsen, wenn er, wie lFreüdenthgl Jagt, „nimt bloß mitten in dieser Äemeindegeschickste steht, ■ sondern auch an ihrer Gestaltung wesentlichen Anteil' hat," iveil es ja gilt, „dein nötigen Abstand von den E< cignissen zu finden, der eine Darstellung überhaupt ge stattet und eine objektive Würdigung gegensätzlicher Strö mungen ermöglicht." Trotz dieser klar erkannten Schwierigkeiten hat Freu d e n t h a l sich an die Ausgabe gewagt und, wie von ihm nicht anders zu erwarten war, in vollendeter Weise gelöste. Tenn als Historiker des deutschen Judentums ist F r e u d e n t h a l-seit langem in-Fach - und Berufskreisen bekannt und anerkannt. Nfbcn zahlreichen Abhandlungen in Zeitschriften und Sammelwerken hat er 1900 ein Buch „Aus der Heimat Moses Mendelsohns" und 1907 das von David. .K a u f m a n il begonnene Werk „Tic Familie Gomverz"'veröffentlicht. Gleichwohl ist das hier vorliegende Werk von besonderer! Art, und zwar zeigt es uns den Verfasser in! einem neuen Lichte: in der Kunst der Anordnung des Stoffes. Denn darin liegt hei einer Gemeindegeschichte, noch eine besondere Schwierig . kcit, die einzelnen Materien, die ja doch vielfältig in einander greifen, zu trennen, und, ohne sich zw wieder holen, doch ein abgerunderrs Bild von den wichtigsten Dingen zu geben, die den! Gegenstand des gemeindlichen Wirkens bilden! Wesentlich' erleichtert wird dem Histori ker seine' Ausgabe, wenn .er ein Archiv vorsindet, in welchem eine sokgeinde Hqnd nud ein ordnender Geist ihm den Weg geebnet babqii; *cin Letztes wird allerdings ihm immer zu tun noch! übrig bleiben. Jedenfalls ist FrcndcpthalS ueueS Buch -in Mnster dafür, wie die Geschichten jüdischer Gemeinden geschrieben werden' sollen. . In zehn großen Abschnitten behandelt er ben, Gottesdienst, das Ilnterrichtswefest^ das Begrästniswesen,. die'Verwaltung, das Rabbinat, blci Beamten» den (orthü dvxen) Verein Adas Jisrocl, dif Mitarbeit an der jü dischen Gesamtheit, das Lel>en in! der Gemeinde und hen Anteil der Gemeinde.am öffentlichen Leben. In diesen Abschnitten findet alles, vaS i in die Darstellung' ge hört, wie von selbst seine i Platz;-, insbesondere werdktz die der Verwaltung, dem Nabbiüat und dem Beamten stabe sowie, dem sonstigen jüdischen und öffentlichen Leben angehörenden Personen in! ihren» Wirken für l bic Ge meinde und die Gesamtheit gewürdigt. Tag Gottes dienst, Unterrichtswcfen und Friedhof an etstxr Stlele bchandelt werden, ist gewiß, darin.begründet, daß sie die hauptsächlichsten Ausgaben eister jstdischen Gemeinde bilden; immerhin bin ich der. Meinung, daß der Ab schnitt über die Verwaltung und! das Rabbina: an den Anfang gehörtest, 'weil aus ihreist Grunde sich die Tä tiitkeit und das! Wirken der Geitzeindg entwicke in der Verwaltung leitenden jGesichtSpunkte, die Ziel sctzungen der für die Gemeinde itiaßgebenden ersönlich keilen,'der Einfluß der Umwelt! aus die für die Ver waltung und die Verfassung des Gemeinde und deren Fortentwicklung hätten vielleicht cher und do schcsfsrr aber hat herausgearbeitet werden können. Fr c u d e n t h a l mit seinem jüngsten Buche sticht nur der jüdischen Literatur, sondern vor c llem den jüdischen Gemeinden ein Buch stescheihkt, de», ' sic Beachtung schenken müssen und das vor a ihrer eigcuen Geschichte Apfmerk auf deren Darstellung bedacht zu Im ganzen lepi sie anregen sollte, ämkeit zu schenken und sein. > N. M. Nathan.

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