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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1925-05-10 · 1 (10.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
1 (1925)
Issue
1 (10.5.1925)
Date
1925-05-10
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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I Seite + inrrtvf i>c* Vvrstagds-Antrages ö|c Hcrrc i D r. Fräpkel Seile der "Antrag iiuO~y i i 1 e r. Aä hauptsächlich wegtr nähme gegen üsi Wahlen abgelehnt (SiHtrctcji. öC‘5 Ce» Juden uni' leine ujiliu^baiTit Be auch nicht in Altzidt stellten, d> mstncher Beziehung werden seien,' Dst Antrages des'Borichiides. Gemeii deblatt der Deutsch-Israelitischen (Gemeinde/ )rc 11b» von gegnerischer des Verhaltens des (ientralvereins bei "den Prenßenwahl, nj wwie-auch wegen den Zionismus hei vjirde, betonte rälvereins füv^ 1 ienste vom chktiiche Fehlist und ,einer Stellnng- Rcipräsentantendie anderen Herren das' die Rehle der deutsche» in diese, wenn sie. Contralvcreiu in ierstöße begangen Erörterung schloß mit Ser Annahme des,. In den weiteren Verhandlungen erfolg len von seilen des Vorstandes Erklärungen über die,Schritte greifen gedenkt, iiiii dtz.' bei den Wehlen zur Kolleaium hervoraqOl'tenen Man, el in den. Aufstellung der virt-* s. ...r riL LV_ » :r.. . ' .-.e. ... Wählerliste für die .'stiknnftzick Üest"itigen, eine Eingabe an dst" verschiedst, e» dehörden in Sgckje i :der Mindert ingssrai lKisineinde wegen ^brer hauptsächlich in Richten angelegte» Srifrungsvermögen lichcr Brdentnng ii. : Das Kollegniüi bew .vdm Vorstand bea, trstgten Iahlnstgen voi ”>04) Verein 'elbständigcr: jüdiichep .Händiverkiir treibender für ijeiiie Berufsberakiiimsstelle, die Theresienstiftn» lIVerei» zur tlnterstützniig fiten, voi $00 // att die Hebrä sche get Israe UNIMkU l 1 Herren Begründung, welche er zu er- Repräseutantentreucn Richtung in sekiiem Sinne angehöte. Ten Rednern widersprachen der Vorsitzende, sowie die Münch«» und Alexander Levy mit der daw auch den I liberalen Mitgliedern des Kollegiums eiiicitzoer beiden Sitze in dem Vorstände der Töchterschule zu stehe. Auch ein liberaler Vertreter des Kollegiums werde an dem grniidlegtnden konservativen Charakter der Schule niemals etwas ändern wollen und dürfen; hingegen werde che Erfüllung der Forderung Anm Herren D r.^La nzkron und Tr. Spitzer eine von diesen selbst sicher nicht erwartete Reaktion! zur Folge habe». Dasgebnis der Erörterung war die Entsendinng des Herrn B a chr a ch in den Vorstand der'Schule. 1 In der geheiinen Zitzung wurde HerD Eduard Ber- I im in die Ko in Mission für das Ban- und Griuidstückswesen, )esferneren über Reichs-, und Staatse, welche für die Htzpotheken und io» außerordent-- illigke sodann die < 1/ an den und Gewerbevon 2000 <// an kurbcdürstirprachschule in ^welcher er als Mitglied des letzten Repräsentanten- .Kollegiums bereits in verdienstvoller Wciie mitgovirkt hat, ( einstnnniig gewählt. Hieraus erledigte das Kollegnlm-sirrrgcHp—— Persknalangelcgenhciten und spdann einen Antrag des Vorhnr (VWrr iMiihj* hi'r Wiifmit hi'ä iSlrmThftnrfo standes der (Ken .Kielortallce l.'i be scheu VereDn eines Beth Ham Iwrigh < Jahres;ahlistigen von 2s»00 . V 'an die^Ieichiwah und 12'X> zahlnugen, Am Sckilnß der bä i' che n tl ■tf'm ‘?ic| Vfi'uin SiilpjiioiK- Klaus lHalchahres- Heb... Int '.hrer (iiiiffi Atzung widmete der Vorsitzende noch der live r i i tat j n I e r u s a l,e m anläßinng ^ersiiche Begxiißungsworte. Erwrach its, >atz sif eine Pflanzstätte echten indischen dii! Hoisnnng ah (Kökstes werden njistre, segensreich und befruchtend fstr die Iitdenheit der äaji.eir'Welt und würdig der großeit«.Veijüdhichii Otz-nirinichair inmitten.der?.»ie:iscli-;>si1 chistimmioi'g zu den Worten des Vor- > olleginm auseinander. gangenhei; d: heit, l Umei .1II jitzpndch ging einde, der dew-Llnkanf des Grundstücks risst, welches 'zu eineni Deil d,em o st j ü d i- A d a s I e s cf) o r t nt zwecks Cinrichtnne drasch »ich einer Vereins-Shnagogc zui Verfügung gestellt werden soll. In der Crörternng, ar welcher sich die'Herren M ü n den, T r. K a l m u s,- W e i ß - b e r g, T 'r. F r ä n k e I... u u d A l e r a n d e r e v h beteiligten, kam der einhellige Wunsch der Mitglieder des .Kollegiums zum Ausdruck, den in dem Verein zusammengeschlosienen Teile der Hamburger Juden möglichst entgegcnznkommen und ihre beirchtigteil ^Lünsche und Bedürfnisie von' ^>emeindew.egeii zu befriedigcdi.. Ter Vorsitzende konnte daher auch die in der einstimmigen Annahme des Vorstands-Aü- - träges aufs neue zum Ausdruck kommende 'li)esinnnngs'-- einheit der Mitglieder des Kollegiums unddes Vorstandes der (Kemcinde konstatieren. / (Uebcr diesen Gegenstand wird ein besonderer Bericht in men Mitteilungen der Gemeinde, oder im lKemeindeblatt folgen.) Cine^weilr ^si »ng des .Kollegiums fand am 2>i. April Jahre lang das stakt, che mit eiileij dtzriing des verstorbeiiüv Mitgliedes des > Vorstatzde,s der iKer leinde, Herrn Ü n dwig Bk a t h i a f ö n . begann «nd in welcher der Vorsitzende in ergreifenden Worten de> Heizimsgüte, der Duldsamkeit, des (Kerechrigkeils 'sinnrs! und der iVilichtlrene des HeimgegSilgenen gedachte In feiste» Veriranensmännern für die.Vorbereitung der Ersatzwahl einannle das Kolleginin außer dem Vorsitzen den die HerrensE.lseche l und 2eibowiti ch. Lhne Er örtcrnng genelnsti'gte die-Versaniiiilnng die ^hlung eines Betrages von 2b«X> 1/ Umbankonen'inr das Gebäiide der- Töchterschn'e nodj 'seines weiteren Betrages .für InstandsetzXlngsarbeiren des, lKebändes der Spvenheiiners-Ztistung. Inr Prstfung^der vom Vorstand 1 >cr Gemeinde eingereichten Nenfasiilng der Satzungen des Altenhauses ernannte das Kolleginm ein^n aus deirHerren D r. Fräai ke k, Hei,- m a n n n n d D,r.l S p etze r bestehende i Ausschuß und verteilte stzdann die'vem Kolleginni in de^i KommUsioneie der nnnde zlistehenden Sitze c Gemei ans seine Mitglieder. Hierbei forsderte Herr Dr. Ha n z k r v n , anstelle dqs liberalen Herrn Bitchpach ein "okchvdores Mitglied ist den Vorstand der Töchterschule zu fntsenden, um auch Lritik der Schulst den Boden zu -ei Slsti tzer schloß sich dem Anträge iisiofe fafls vorgeschlagene -Herr Dr. K a l m n selbst nnbercchriglei ltziehen. Herr Tr. m an, als der gleichs nicht der gesetzts- Perfonalien.' "Am .m stkoveniber l!»2l vollendete Herr Siegmnnd R illersein 70. Hebensjahr. Herr Ritter bekleidete.mehrere .Amt eines Vorbeters im Altenhause der iKemeinde und übt diese« Amt auch jetzt noch häufig, insbesondere an den Festtagen, ehrenhalber ans. Den gleiche, Ehdentqg beging am l. Januar. Herr Isidor He i'vrä n d o w'sk i>. Herr Heivandowsky, seit Jahren er» rrgelmäßiger-Besucher der Altenhaus-Synagoge, hat sich durch Saistmlnn^ von Spende» und durch Gewinnung von Gönnern um das Altenhans in anerkennens-- werter Weise verdient gemacht. Träger eines mit der Geschichte des synagogalen Gesanges dauernd ve'rknnpftcn Namens, T,al er.sich dieses Namens würdig erwiesen, als er vor jetzt mehr als 10 Jahren den Chor einstndierte und dirigierte," der bei ber feierlichen Einweihung des Begräbnis- Platzes der Geui nside in L h ls.d o rf mitwirkte> , . Ebenso ihr 7Y. Lebensjahr vollendete am' 12. April Frau 'C h a r l o t t-e Hirsch, geb. W o l f f, die Tochter des. verstorbenen langjährige» Vorsitzenden des Vorstandes der Gemeinde L o n i s W o l f f. Die Jubilarin hat sich lange Jahre in verdienstvollijr Weise in der Franen-Chewra der Gemeinde betätigt. Ihre goldene Hochzeit feierten am 28. Februar Herr und Frau Louis David. Herr Louis Tatzid hat sich in jahrelanger, .pflichtbewußter und unermüdlicher Arbeit' um. den Israelitischen' Mrtgiftverein außerordentlich verdient gemacht.

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