Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 37 (9.9.1836)
- Date
- 1836-09-09
- Page
- Spalte 295-296 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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LSS -9« Nam« mit andern nich »biblische« »der «eutestanmntlichen. So »erden oft die schönsten, achtbarsten biblische» Nam« Klos ans Eitelkeit mit ander» verwechselt! Das gehört auch zn de» Lhorheiten der Zeit.) (Berlin.) Die Nachn'cht von der Anordnung, daß Inden hierfür keine christliche» Taufnamen fuhren soll«, bestätigt sich allerdings, jedoch hängt die Ausführung »och von einer vom Ministerium der geistliche» und Unterrichtsangelegenheiten zu euranirenden Bestimmung ab, welches »irklich christliche Namen seyen, and wo dieser Kreis eigentlich anfhöre — eine Demarkationslinie, welche einige philologische Schwierigkeit» darbietea dürste. — Literatur. vor einiger Zeit kam uns eine erfreuliche Erscheinung im Gebiete der Literatur zu Geflchte, auf die wir unsere geehrten Leser aufmerksam zu machen nicht entstehe» wollen. Es ist diese das Werkche«: »Die Einsetzung der Bekenner des jüdischen Glaubens i« die Rechte der Menschheit »ach ihrer Möglichkeit «td Wirklichkeit, historisch dargestellt von E. E. A. Baron von Görtz." (Potsdam 183S. Verlag der H^ Logler'sche« Buchhandlung.) Der Herr Verfasser gehört zu jeuen Weisen und Edle«, die es nicht verhehlen, dast Menschenrechte ihnen mehr, gelten, als alte verjährte Lornriheile. Mit Liebe, Eifer und Wahrheit nimmt sich derselbe der Sache der Jude« au, und schließt fein Werk mit den Worten: «Ja gewiß, liebe» Mitbrüder, Euer Schicksal wird bald überall besser werde», dafür bürgt der humane Sinn der Könige, Fürste« und Regierungen; dafür bürgt dir dieses schöne Ziel vorbereitende Zeit; dafür b-rgt der fortschreitende Kessere Geist de§ Unterrichts, der Aufklärung nnd der große Fortschritt in de« Wissenschaften. M--e» l««erhm manche schwärmerische Zeitgenöste, es verhindern «olle«, möge immerhin der Mystizismus sich abmüh«, de» finstern Geist der gut« alte, Zeit des Mittäters i» Ansehung der Glaube»«- n»d St-atsverhältmffe der Israeliten heraustubsfchwöre», vergebens und eitel ist ihr Mühe», de« göttlich« Will« und der gesetzlich« Ordnung hierin entgegen zu wirken, rc. — Wir wich« dem hochachtbar« Hru. Verfasser die Bruderhand, und wünsch« feinem Merkchen recht viele Leser und »erdiente Anerkennung. Miszellen.' t Rach einer Anzeige in der allgem. Zeitung wird, demnächst in der Druckerei des Hr» Anton Edlen v. Gchmid in Wim die Presse verlass« der zweitsTheil des llorom Lbemeä, herausgegeben von S. L. Goldenberg in Tarnopol in Galizien. Dieser, zweite Theil wird «thalten Originalbrieh^ kritisch«, wistenfchastlich« und belletristischen Inhalt-, von Rabbi Abraham ben Mofeh, Sohn des Maimonides, Bloch, Blumenfeld, Byk, Ehorin, Ober-Rcköbi in Arad, Erter, Girondi, Rabbiner in Padua, Goldenberg, Hole-, Jeitteles, Krochmal, Luzzato, Professor am Kollegium A-Lblnionm in Padua, Perl, Direktor der deutsch-israelitischen Hauptschule zu Tarnopol, PindeS, Rapoport,'Reg, glo, de la Torre, Professor am Lollegiam ttabbi. aivuw in Padua, de la Balta in Man«a. Ma» hat berechnet, daß in Frankreich gegenwärtig sin Jsraelite Generallieutenant ist, daß ferner SV Offiziere aller Grade, 18 Advokat«, 27 Ärzte, S Gelehrte, S Notare, ü AvoueS, ü Professor« an größer« wissenschaftlich« Anstalt«, 1 Deputirter der Kammer^ 1 Mitglied des Instituts Israelit« sind. Anzeige. ' Für die «b-ebrannt« Lalldorfer: B«u mehrere« Israeliten z» »rirgthaber, durch Hrm Lehrer »achmauu dortseldß.vß« 21 kr. Don mehreren Israeliten ,u St«p»«ch, durch Hra. hehrer Lauteudocher dortsrldst.6 ß. 4S kr. D»n ««dreren Israeliten »« Pfersee, durch -ru. Lehrer Ar«il»h«imer dortseldß ....... 1 ». -8 kr. Summ« 17 ß. S< kr. Uchiglrt »o» Rabbiner S. W. Rofk»feld. — Gedruckt in der Fr. Humann'sch« Buchdrnckrrei.