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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1933-02-01 · 11 (2.1933) · p. Seite 121

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
12 (1932-1933)
Issue
11 (2.1933)
Date
1933-02-01
Page
Seite 121 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 11 Seite 121 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. y Vom Oel zur Seife. Die Seife gehört zu den Erfindungen der Neuzeit, doch darf aus dieser Tatsache nicht geschlossen werden, dab die Menschen des Altertums und des Mittelalters die Reinhaltung ihres Körpers vernachlässigt haben,; iin Gegenteil, sowohl die Aegypter und Griechen als auch insbesondere die Römer haben durch Einrichtung von Badegelegenheiten, deren Reste wir heute noch bewundern können, ihren stark ausgeprägten Sinn für Reinlichkeit bekundet. Statt unserer Seife benutzten sie Oele und wohlriechende Salben. Homer und Rlinius erwähnen ferner gewisse Schönheitsmittel; letzterer berichtet von einer Mischung. von feinem Tilg und Buch’enaschc, die bei der Haarpflege in Anwendung kjam. Da unsere Seife eine Zusammensetzung von Fettsäuren ynd l.augensalz ist, kann sich das von Plinius beschriebene . Haarmittel von ihr nicht wesentlich unterschieden haben. Die Seifensiederei ist erst im 17. Jahrhundert zu einem besonderen Industriezweig geworden. Von jener Zeit ab nimmt der Bedarf an Seife ständig' tu. Anfangs kam die Seife allerdings weniger als Reinigungsmittel des Körpers als zur Säuberung von Gegenständen in Betracht, und noch vor 100 Jahrerl scheint sie wegen ihrer ätzenden Wirkung auf die Haut für die Körperpflege wenig geeignet gewesen zu sein. Heutzutage ist die Technik ihrer Herstellung soweit verbessert'worden, dab Me auch der zartesten Haut keinen Schaden zufügen kann. I f Sie brauchen im Geschäft Wäsche! Als langjähriger Lieferant desj Brüdcirvereins z. g. 1'. empfiehlt sich Ihnen der „Elite" Wäsche-Verleih, Arno Vandsburger, NO 18. Palisadenstr. 77, lij Königstadt ötioi. Sic erhalten dort sämtliche Leihwäsche! in guter Qualität. Ihre Geschäftswäsche wird vom „Elite": Wäsche-Verleih tadellos gewaschen unter Verwendung von [nur erstklassigem Waschmaterial. Abholung und Lieferung Ifrei Haus. Angebot und Nachfrage Bezahlt« Anzeigen im Fettdruck nur durdi den Brüder* Verlag; Für Brüderverein und l.Ogen 30 Pfennig da« Wort. Vorauszahlungen. Kostenlose Aufnahme kann nur durch die Büro* der 'Logen und des Verein« erfolgen l gewerbsmlfilge Angebote sind unter allen Umat&nden kostenpflichtig.) Bücherrevisor übernimmt Steuerberatung, Ordnung rückständiger Bücher, Monatsabschlüsse, Aufstellung von Handels- und Steuerbilanzen. Beste Referenzen von Logenbrüdern. Karl Munderstein, Berlin-Steglitz, BjArnsonstraße 26, Telefon G 9 Albrecht 7359. Modernen Klavierunterricht (Ausbildung Professor Kreutzer), für Kinder auch in Gruppen, erteilt Dorrit Mau, Oliva 5839, Emser Str. 21, bei Heymann. Sohn einer Witwe, Ende der 20. Jahre, gelernter Bankbeamter, viele Jahre in der Tuchbranche erfolgreich tätig gewesen, bei der guten Schneiderkundschaft bestens eingeführt, sucht geeignete Tätigkeit bezw. wirklich lohnende Vertretungen. Auch In anderen Branchen kann der Vorgenannte durch ungewöhnlichen Fleiß Erfolge garantieren. Offerten unter Brüder-Verlag erbeten. Pension für 80jährige Dame bei Arzt oder Pflegerin gesucht. Näheres unter Brüder-Verlag Nr. 138. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums E. V. hält ihre diesjährige Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 15. Februar, 20> j Uhr pünktlich, im Logenhaus, Berlin W 62, Kleiststr. 10, ab. Voraus. geht um 19 Uhr im Großen Tempel des Logenhauses eine Trauerfeier für den verstorbenen Vyr-itzendcn der Gesellschaft, Herrn Professor Dr. Moritz Sobernheim, nt der Karten auf Wunsch zur Verfügung stehen. Entsprechende Nachricht wird an das Büro der Gesellschaft. Berlin-Schöne berg 1, Bclziger Str. 4ü II, 2 iNathani erbeten. one * ZAHNPRAXIS J. BLACHARZ BERLIN W 50, PASSAUER STRASSE 38 B 4, BAVARIA 2232 /HONORARE: Zementfüllungen . . •.. RN1. -.— Porzellanfüllungen .. .. >. — Goldamalgamfüllungen.. — Goldfüllungen (gegoasen) ab. .. IO.— Gebrannte Porzellanfüllungen ab. IO,— Porzellankronen ab ........ .. 1.7.—

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