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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1932-12-01 · 9 (12.1932) · p. Seite 98

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
12 (1932-1933)
Issue
9 (12.1932)
Date
1932-12-01
Page
Seite 98 (sequence 14)
Language
German
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Seite 98 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 9 SdtUtzen Sie Ihre teuren Teppidie und Treppenläufer durch Ozile £ Haarfilz-Teppkhunlerlagen verdreifachen die Lebensdauer, verdoppeln die Schönhetit Motten- und Gleitschutz- Das interessante OZITE-Budi kostenfrei durch OZIIE TCRHAUrS G Fl B n ROin bei NORNDERG AI2 Die Frau des Geschäftsmannes. Man ist verschiedener Meinung darüber, ob ein Gc- -< häftsmann mit seiner I'rau von geschäftlichen Angelegenheiten sprechen soll. Vielfach .gilt die Meinung, daß man ..ihr" nichts sagen soll. l'nd viele Geschäftsleute handeln auch so. L'nd doch hängt von der Frau sehr viel ab. Freilich wenn ein Mann eine Puppe geheiratet hat. so muß der arme Teufel mit ihr kindliche Gespräche führen. Wenn er aber eine Frau mit Verstand besitzt, so möchte ich sagen, er lährt um so besser, je mehr er mit' ihr spricht. Die The ist eine Art Teilhabergeschäft, in Freud — wie in I.eid. Fine kluge Frau kann ihrem Mann in mancher Hinsicht nützen. Die Hauptsache ist. daß ein Mann seine Gedanken zu llause frei aussprechen kann. L'nd das hilft ihm. -.-ine Gedanken zu klären. Fine Frau kann ihrerfi Mann Vom Standpunkt der Frau aus beraten. L’nd dä die Frauen rund Sb aller Einkäufe besorgen, so ist. die Ansicht der Frau ott mehr wert als die des Mannes, l’nd wenn der Mann das - hier Frau verwehrt, so verliert er dabei mehr als er ahnt. Das Wort „Restaurant“. Das Wort ..Ke-aaurant" kennt ein jeder, und jeder weiß. \\aunter diesem lateinischen Wort zu verstehen ist. das man hei allen Völkern anlrifft. und daß sowohl in Madrid wie in Rom und Konstantinopel, in N'ewyork. Berlin. Wien usw. die gleiche Bedeutung besitzt. Wir Deutsche haben das Wort -.chon völlig in unseren Sprachschatz übernommen. Wenig bekannt dürfte sein, worauf eine französische Zeitung hinweist, daß die Bedeutung des Wortes sich im Laufe der Zeit gewandelt hat. Das Zeitwort ..restaurieren" ist lateinischen Vrsprunrp--. Fbedeutet ..wiederherjstellen", ..erfrischen". l’nter L einem Restaurant verstand man in Frankreich bis ins 18. Jahrhundert hinein nicht ein Lokal, in dem man sich durch Speise und Trank erquicken konnte, sondern eine leichte, aber kräftige Mahlzeit. So verordneten die Aerzte einer kranken Person vielfach ein bestimmtes „Restaurant“, wie sic jetzt eine bestimmte „Diät“ oder Krankenkost verordnen. Erst nach und nach wurden auch die öffentlichen Räume selbst, in denen man „Restaurants" verspeisen konnte, mit diesem Namen belegt. Die tonangebenden französischen Sitten haben auch dann das Wort und den Begriff in die ganze Welt weiter getragen Der Schnellkoch fcopf — schon im Altertum bekannt. Die Erfindung des Schnellkochtopfes, der gegenwärtig in den verschiedensten Formen in Gebrauch ist, reicht in sehr frühe Zeit zurück. Der Gedanke, mit Hilfe des Wasserdampfes, 1 der sich innerhalb eines fest verschlossenen Topfes entwickelt, Speisen schnell zum Kochen zu bringen, den im 17. Jahrhundert der Physiker Papin verwirklichte, war nämlich den alten Griechen nicht fremd. Erst in neuerer Zeit hat man die Entdeckung gemacht, daß der griechische Arzt Philmenos, der im dritten Jahrhundert lebten zur Bereitung der Teeaufgüsse, die er seinen Patienten verordnete, die Anwendung eines Dampfkochtopfes empfahl, der, nach seiner Schilderung, schon ganz in der Art des Papin’schen Dampfkochtoples konstruiert war. Allem Anschein nach war aber auch Philmenos nicht der Erfinder des Schnellkochtopfes, den er zwar beschreibt. aber nicht als eigene Erfindung hinstellt. nodell-werkstäfle „ROSENECK“ |. Anfertigung erstklassiger Herren - u. Damengarderobe Niedrige Preise- 2. K 1 e i d e r pf I ege: Anzug, Mantel.Kostüm ch emreinigen und handbügeln: Einheitspreis WM 4-—. 3. Entstauben uhandbügeln: Einheitspreis PM 1 40. Abholung und Anlieferung Schneidermeister SdläfZ Hohenzoliemdamm 77 H 1. Pfalzburg 9004 |yons' STETS 'TVC?T7 DLR BESTE 1 EE Zeichnungen und Klischees beziehen sie vorteilhaft durch BRÜDER-VERLAGS- GESELLSCHAFT MBH W62, KURFÜRSTENSTR.115|116 TEL.: B 5, BARBAROSSA 4760 Hauptgeschäft: Stadtbahnhof Börse Weekend-Betten Bettfedern, rein weiß RM 0.75 RVt 2..—. 3.—.4.25,5.—,6.—,650 Daunen . . RM 730. 12-, 14 SO Inlette. RM 130, 130, 1.6S. 2.20 Daunen - Steppdecken prima D a u n e n f ii 11 u n g RM 36.50. 42.—, 51.—. 61.—, 71.— Metall-Messlngbettstellen zu niedrigsten Preisen. Zweiggeschäft: Wilmersdorfer Str. 83 am Kurfürstendamm Y«rUf: BrSdwVirbprMellicKdt ■. b. H., Bertis W 62, Kurfirsteastraft« 115-116 (Briderrereinfthaut). Verantwortlich: Karl K Baar, Berlin W62, Kleittstraft« 10. Druek: Buckkuast, Graph. Werkstätten G^a.b.KL, Berlin SO 36, Köpeoieker Strafte 178>179 Aboonemeatshestellurffeii durch den Verlag II. 3.— viarteliahrhch, Aualaad 330

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