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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1931-12-01 · 9 (12.1931) · p. Seite 118

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
11 (1931-1932)
Issue
9 (12.1931)
Date
1931-12-01
Page
Seite 118 (sequence 14)
Language
German
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Seite 118 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B.' Nr. 9 Edel-Honig gart«L »ttrrtiecrvKteiu-ScMce4tr-W— ig a — ohne Zuckerfütterung gewonnen — * flüssig (goldklar) od.fest« hellgelb). lOPfd - Eimer (9 Pfd. netto) RM 12, halber RM a,*) frei Haus. 2. Qualität, etwas dunlcl.. RM 10 bzw. 5 50 (Nachnahme 30 Pf mehr). G. Kauder Potsdam 10, EiscahartstraBe 8 KONDITOREI RESTAURANT PHILIPP HEFTER mimmmiii" WITTEN BERG PLATZ 3 I. ETAGE NEUAUSGEBAUTE RAUME ZEITGEMASSE PREISE / B4 BAV. 7602«.5600 ABITUR Obersekund&relf.e, Tages-, Abendkurse / Aach M&dchen and Erwachsene Direktor OANZIGER^ Vorbereitung« . Anstalt 8W68, ALT« JAKOB8TR.124 FERNRUF: A 7 DÖNHOFF 5115 steht hier Zerib b. Bartamla (= Bartholomäus), „der Beauftragte von Jjsus“, dem dieser den Segen erteiltes daß er so tauge unter den Lebenden weilen sollte, bis Jesus vom Himmel herabkommep würde. Goldziher hat bereits auf den christlichen Ursprung dieser Legende hingewiesen. Selbst wenn man die panindischc Befangenheit der Ben- •feyschen Schule nicht teilt, ist der Ursprung der Sage in Indien zu suchen. An die Sage vom Ä. erinnert die buddhistische Legende' von Pindola. Pindola, ein Schüler Buddhas, vergeht sich durch Selbstüberhebung gegen. seinen Meister. Buddha mapht ihn zur Strafe unsterblich: „Du darfst nicht in das vollständige Nirwana eingehend ehe das Gesetz aufhört.“ So lebt nun Pindola als Zeuge Buddhas. — Die Anpassung der buddhistischen Legende an die Jesuslegende war erleichtert durch mehrere Aussprüche des Evangeliums,, durch Math. 16, 28 und Luk. 9, 27: „Wahrlich, ich sage euch, es stehen hier, die den Tod nicht schmecken, ehe sie den Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen sehen“; durch Joh. 21, 233: es verbreitete daß dieser Jünger (Johannes) nicht sterben werde; Jesus jtjdoch hatte rpcfat gesagt, er werde nicht sterben, sondern: Beliebt, -daß er bleibe, bis ich wiederkehre, was "Hast duN dagegen. Dazu kam noch Joh. 18, 22 die Erzählung' vom Diener des Kaiphas, der Jesu auf die Wange schlägt. Da waren nun die Elemente der Sage von Buttadio Schlagegott und von Malhus beisammen. 'Der Diener, welcher Jesu' schlägt, war ursprünglich in der Legende Heide, später wurde er zum Juden. Für diesen ewigen Juden suchte nun der novellistische Verfasser des Volksbuches vom Jahre 1602 einen Namen in der Bibel und entschied sich für den, volltönenden Ahasver. ■—-- t , Gleichzeitig mit den Volksbüchern hat sich auch die bildende Kunst, vor allem der Holzschnitt, der Gestalt des ewigen Juden bemächtigt. Champfleury hat eine bedeutendes Kapitel seiner „Histoire de l’imagerie populaire“ (Paris 1869) dem „Juif errant“ gewidmet. Er verzeichnet bis 1866 nicht weniger als 25 verschiedene Holzschnitte. Neubaurs' Bibliographie enthält bei den einzelnen Ausgaben des Volksbuches einen Hin* weis auf den Stich, der A. im Bilde darstellt. In Frankreich werden die Bilder. A.s mit der „Histoire admirable“, aber auch ohne sie verkauft. Auch die Kunkt eines Hojbein oder in der Neuzeit eines Dore und Makart fühlte-sich vom Stoffe angezogen. Bekannt Ist besonders Wilh. Kaulbachs „Zerstörung Jerusalems“, wo A. aus den Trümmern hervorstürzt. Weit , größer noch ist die Bedeutung der A.-Sage für .die Dichtung. nA f I phtnann Ausführung sämtlicher Malerarbeiten Charlottenb«rg, Riehlsfraße 11 * C 3 WesEend 5196 AUSKUNFT ÜBER DIE QUALITÄT - MEINER ARBEITEN GIBT DAS SEKRETARIAT DES BRÜDERVEREINS Scheuen Sfe nicht den Weg, wenn Sie Qualitätswaren zu herabgesetzten, sehr billigen Preisftn kaufen wollendes lohnt sich, auch wenn es sich nur um eine-, kleinen Einkauf handelt! Bold ui Silber-! Uhren Juwelen früher Leipziger Str. 97 J ETZT: term waren Zweites Geschäft nach wie vor: ' Charlottenstr. 27 KöfligstraBe^30 Steinmetzhütte / Gepieinn. G.m.b.H. 1. Gcjdiift: Baumsdiklenveg, Kiefholzstraße 223, vt'i ä vi» Krematorium Telefon: F3 Oberapree 1685 2. Gesdiift: N65, Seestr. 59, vis ä via UrncnfriedhoF, Tel.: D 6 Wedding 6198 3. Ges<ft3ft: N65, Ceriditstr. 48, vis ä vis Krematorium, Tel.: D 6 Wedd. 6198 Abtl-l: Grabdenkmäler, Urnen, Erbbegräbnisse, Renovierungen Abtl- II Bauarbeiten in Natur* und Kunststein Unter Jüdischer Leitung stehend Weekend-Betten Bettfedern, rein weil' . RN 2.-, 3.—, 4.45, 5 —, 6.—, 650 Daunen. . . KM 75«, 12.—, 1450 I nlette . EM 150, 156 155, 2.20 Daunen - Steppdecken prlms D a n n e n f 411 ■ n g KM 9650, 42.—, 5L-, 6L—, 71.— . „. ... Metall-Meeelngbettetellea Haupt|98Chift; Stadt bah nh of- Birsa . au niedrigsten Tagespreisen Dioden ZwaiHttcbift: Wilmaradarfar Str. B3 am KurfOrsteadamm Vtligi Bifcla Vwlaqif unirtufl m Tt 11 HmUn W (TT. rmfTirittn tliall» 117 11ff fflrflrlrunrnlnihBin) VffOlvottBdi (Br dt LoMfladiktio«: Kerl M. Baer» Berlin W 62, Hobt Striti 10. Für du Anseigeoteü: K«rl Fischer, Berta W 62, Knrfftntea Str. 115-116. Druck: Arthur Schotcm, Berlin SV 61» AleuodrineastreBo 1K Abooocmcnfihcsteflmigcii <tath den VerUg: M. 3.— Tiertetjlhrtich, Aiihnd 150.

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