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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1931-01-01 · 10 (1.1931) · p. Seite 182

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
10 (1930-1931)
Issue
10 (1.1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 182 (sequence 14)
Language
German
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Seite 182 Nr. 10 i MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Vorabende des Festes verjagt er durch Bombenschläge und Feuer die bösen Geister. Im Gegensatz zu dem Treiben der \ orhergehenden Tage sind die Straßen am Neujahrstage selbst leer, wie ausgestorben. Erst der zweite Tag des neuen Jahres bringt durch den regen Austausch der Glückwunschbcsuchc neues Leben. Auch die Sitte, seine Rechnungen« zu bezahlen und sich gegenseitig zu beschenken, ist in China an das Neujahrsfest geknüpft. Als die Blume des Festes wird die Narzisse angesehen, und cs bedeutet ein gutes Vorzeichen der kommenden Zeit, wenn in einem Hause, die erste Knospe dieser Blume sich am Neujahrstage entfaltet. —r. Vom Himmel gefallene Halbedelsteine Eines der merkwürdigsten Mineralien ist der Moldavit, ein glasartiger Stein, etwa von Haselnußgröße und meist grüner,, zuweilen aber auch blaugrauer Färbung. Er hat seinen Namen vom Flusse Moldau, da er zuerst am Oberläufe dieses Flusses, bei Moldautein in Böhmen, gefunden wurde. Die Steinschleiferei bemächtigte sich dieser Steine und lieferte die sogenannten Pseudochrysolithe, die mitunter auch für echte Smaragde gehalten wurden. Der berühmte Mineraloge Franz E. Sueß behauptete, diese Moldaviten seien sogenannte Aerolithe, das heißt Steine, die. aus dem Weltraum stammten. Später hat man den Moldavit für ein vulkanisches Produkt gehalten,. der ähnlich wie die Granaten oder Pyrope, die bekanntlich in manchen Gegenden Böhmens häufig Vorkommen, atls dem Schutt erloschener Vulkane herabgeschwemmt worden sei. Da entdeckte man bei Kromau im westlichen Mähren diese Moldaviten (auch „Bouteillensteine“ genannt) in so großen Mengen, daß man sie für Reste einer uralten Glasindustrie erklärte. Aber die rauhe Oberfläche dieser Steine widerspricht doch der Auffassung, es handle sich hier um künstlich hergesbelltes Glas. Solche Unebenheiten finden sich gerade auf, Meteorsteinen, und das spricht wieder zugunsten der ersten Theorie, so daß sich die Moldaviten tatsächlich kosmischer flerkunft zu erfreuen scheinen. Geschäftliche Mitteilungen Die deutschen Klaviere gellen seit Jahren als beste der Welt. Nur ein Problem war bisher nicht restlos zu lösen: Es war nicht möglich, für kleine Räume einen Flügel kleinster Dimensionen dergestalt zu konstruieren, daß er lonlich den verwöhnten Ansprüchen unserer Pianisten zu genügen vermochte. Jetzt ist es endlich unserer bekannten Weltfirma Blüthner in Leipzig gelungen, nach jahrelangen Versuchen einen nur 1,48 m langen Flügel fertigzustellen, der alle die Eigenschaften besitzt, die dem größeren Blüthner-Flügel eigen sind. Er vereinigt mit der sprichwörtlichen Gesangsschönheit aller Blüthner den vollen, satten Ton und ist somit geeignet, der „Flügel der Zukunft“ zu werden. Erste Meister des Klavierspiels äußern sich begeistert über dieses Wunderwerk unseres genialen Klavierbauers Blüthner. Die hjesige Generalvertretung, B. Neumann, Kurfürstenduimn 225, unterhält in ihren prachtvollen Klaviersälen ständig ein großes Lager aller Blülhner-Modelle und ladet zur Besichtigung ein. . *E<hte Biere SgSS« PILSNER URQUELL Bränhau, /* Pilien MÜNCHENER SPATENBRXU DORTMUNDER UNION-BIER KULMBACHER MARKGRAFENBRXU ENGL. PORTER 1 von BASS *3D Co. Ltd PALE ALE / LONDON zu beziehen durch einschligigr QesthifieS*. wo nidtt erhältlidi, übernimmt Nachweis BIER-IMPORT Ges.m.b.H. / Flaschenbier-Abtlg. Mödternstraße 118 * Bergmann 1973, 2128/29 Das freie Klavierspiel aus dem Stegreif (nach dem Gehör) in vollendeter Aus« fuhrung sowie das Improvisieren, Transponieren, Modulieren usw. ist in 4 bis 6 Monaten erlernbar durch F. Rodde* s Com Position extempore Selbslunterr.-Briefe n. d. Harmonielehre äußerst logisch und leicht faßlich. Unübertreffliches, einzig dastehendes Werk. Durch nichts anderes zu ersetzen. Voraussetzung: Elementare Kenntnisse d. Klavierspiels. Prosp. durch den Mflller-Verlag, Waldshut (Baden) Werk auf Wunsch franko unverbindlich 5 Tage zur Ansicht. <Konditorei Heft WIENER FEINBACKEREI Wielandstraße 14 Ecke Mommsenstr. Bestellung* an nähme: | 1 Bismarck 4783 Wir |enQfl«ft sllan Ansprachen! H^tax (TOittftoivffti Maßgescfiaft für feine H e rren» G a r de ro 6 e Berftn W 5o 7auentzien$traße $ 7fiep ton: B4 Bavaria 5711 Robert Lehmann Ausführung saußerer Maßerarbeiten _ Charl., Riehlstr.11,Westend6196 Kaufe gut, aber billig! ItPlEHl nur vor METALL-BETMELLEH Polstermatratzen in Haar, Wolle, Indiafa- »er, Seegrae. Kapock n»w. Hauptgeschäft im Stadtbahnhof Börse Zweiggeschäft: Am KurfOrstendamm Wilmersdorfer Str. 83 Vertag: Br&der*V#rUgigeseUs<heft m. b. R, Berlin W62, Kurfürsten Straße 115-116 (Br&derreretnshaiu). Verantwortlich för die Logen-Redektion: Karl M. Bier, Berlin W 62, Kleist Straße 10. Püi das Anzeigenteil: Karl Fischer, Berlin W 62, Kurfürsten Str. 115-116. Druck: Arthur Scholem, Berlin SW 6t» A^—rHrirmntralit ISA “ AboenemenfsbesteUungen dirA den Verlag: M- >1»A»«U»ni ua. s

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