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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1930-12-01 · 9 (12.1930) · p. Seite 156

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
10 (1930-1931)
Issue
9 (12.1930)
Date
1930-12-01
Page
Seite 156 (sequence 8)
Language
German
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Seite 156 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 9 Schwestern-Vertinigung der Julius Fenchel-Loge Dienstag, den 16. Dezember 20>/ä Uhr Dienstag, den 23. Dezember Dienstag, den 30. Dezember Dienstag, den 6. Januar 20Va Uhr Dienstag, den 13. Januar 20'/j Uhr -*- Schwestern-Vereinigung der Abraham Geiger-Loge Mittwoch, den 17. Dezember Sonntag, den 21. Dezember Mittwoch, den 24. Dezember Mittwoch, den 31. De2ember Mittwoch, den 7. Januar Mittwoch, den 14. Januar 21 Uhr 16 Uhr 20i/. Uhr 20* j Uhr 21 Uhr Geselliger Abend mit den Brfidern. ' Die Sitzung fällt aus.. Die Sitzung fällt aus. Arbeitssitzung. Referat Frau Dr. Lotte Hirsch: „Die schaffende Frau“. Arbeitssitzung. Anschi. Zwanglose Plauderstunde. Tee-Abend gemeinsam mit der Loge anläßlich des Chanukkahfestes. 1 Chanukkah-Kinderfest. (Besondere Einladungen ergehen noch.) Die. Sitzung fällt aus. Die Sitzung fällt aus-, Arbeitssitzung. Anschließend Teilnahme am Vortrage der Loge. Arbeilssitzung. Vortrag von Herrn Dr. Fleischer (Br. T. J. L.): „Jüdisches Gemeindc- und Vereinsleben vor und nach dem Kriege.“ Jugendvereinigung der Berthold Auerbach-Loge Montag, den 29. Dezember 20''. Uhr Jugendabteilung der Montefiore-Loge Dienstag, den 16. Dezember 20?,'. Uhr Dienstag, den 23. Dezember 20,'. Uhr Dienstag, den 30. Dezember 201'. Uhr Dienstag, den 6. Januar *• Dienstag, den 13. Januar 201'. Uhr Vortrag des Herrn K. Steinhard: „Jugendprobleme in der neuzeitliehen Literatur.“ Teilnahme am 'Chanukkah-Fest der Loge. Vortrag: Herbert Dresel: Neues Interview mit Erich Maria Remarque: „Der Weg zurück.“ Vortrag: Werner Aal: „Was ist Psychoanalyse?“ Diskussion über;; Jüdische Orthodoxie und Liberalismus. Teilnahme am Vortrag der Loge. Jugend-Abteilung der Spinoza-Loge und angeschl. Jugend der Akiba Eger-Loge Donnerstag, den 18. Dezember 21 Uhr - Donnerstag, den 25. Dezember Donnerstag, den 1. Januar Donnerstag, den 8. Januar 21 Uhr Donnerstag, den 15. Januar 21 Uhr Frauen-Verein der Berliner Logen U.O.B.B. Donnerstag, den 8. Januar ’ 17 Uhr Anzünden der Chanukkahlichte; anschl. Vortrag von Herrn Prof. Friedländer über „Religiöse Bedeutung des Chanukkahfestes und die moderne Auslegung“. Die Zusammenkunft fällt aus. Die Zusammenkunft fällt aus. Moderne Reklame. Vortrag von Edith Hammerschlag und Günter Kassel. Dr. Walter Abraham: „Der Arzt im 20. Jahrhundert.“ Sitzung. Berliner Distrikt des Schwestern-Verbandes der U.O.B.B.-Logen Mittwoch, den 17. Dezember vorm. 10> . Uhr Sitzung. Krankenschwesternstation der Berliner Logen U.O.B.B.: W 62, Kleiststr.il, B 5, Barbarossa 4781 Beratungsstelle der Schwesternvcreiaigungen des Berliner Distrikts. Die Beratungsstelle kann gute möblierte Zimmer mit und ohne Pension in allen Stadtgegenden und allen Preislagen nachweisen. Logenafigehörige können durch die Beratungsstelle Nachweise für Stellungen erhalten. Tägliche Sprechstunde von 11 bis 12 Uhr, außer Sonnabend und Sonntag, bei Schw. Selma Michaelis Charlottenburg, Mommsenstr. 27 part., Telefon: B i s m a r c k 768. Auch schriftliche Anfragen sind an diese Stelle zu richten. Schriftliche Erledigungen nur gegen Rückporto! Wir bitten dringend, erledigte Fälle sofort abzumelden. Bücher und Zeitschriften Jüdischer Jugendkalender. (3. Jahrgang 5691, 1930,31. Jüdischer Verlag, Berlin. Preis: Mk. 2.85.) Der dritte Band des Jüdischen Jugendkalenders ist erschienen und zeichnet sich wie die vergangenen Jahrgänge ebensosehr durch seine Reichhaltigkeit und Amüsantheit wie durch seine glänzende künstlerische Ausstattung aus. Spannende Kurzgeschichten wechseln mit Gedichten, Theaterstükken, Rätseln und Anekdoten, dazu kommen hübsche Bastelarbeiten für Kleinere und Größere und ein entzückendes Zusaminensetzspiel, buntfarbig gedruckt, ist dem Kalender beigelegl. Besonders hübsch ist es wieder, daß ein großer Teil der Illustrationen von Jugendlichen gezeichnet ist. Es fallen die reizenden Karikaturen des dreizehnjährigen Wolfgang Hamburger auf. Das Kernstück des Jugendkalenders ist die äußerst spannende Räubergeschichte vom Schinderhahnes und seinen Erlebnissen mit dem Juden Mordche Rees, die auf historischen Tatsachen beruht. Der Kalendermann, Onkel Josua, unterhält sich wieder sehr witzig mit den kleinen Briefschreibern seines Briefkastens. Der „Jüdische Friedensbund“ bereitet ein lockendes Preisausschreiben für das nächste Jahr vor. Bei der Wohlfeilheit und schönen Ausstattung des Buches ist zu wünschen und zu hoffen, daß es auf keinem Chanukka-Besclierungstisch in diesem Jahre fehlen wird, zumal die Jugendschriftenkommission der- Großloge alle Beiträge geprüft und als geeignet befunden hat. Wir wünschen dem Verlag und der Großloge für dieses kleine Kulturwerk, das nun hoffentlich alle Jahre wieder erscheinen wird, alles Gelingen. Jüdische Wanderungen. Soeben ist im Jüdischen Verlag, Berlin, unter dem Titel „Jüdische Wanderbewegungen vor und nach dem Weltkriege“ ein neues grundlegendes Werk von Herrn Dr. Michael Traub erschienen, das in zusammenfassen' der Darstellung die moderne jüdische Wanderbewegung schildert und eine überaus interessante vergleichende Uebersicht der Vor- und Nachkriegswanderung gewährt. Zum ersten Male werden hier in geschlossener Vollständigkeit sowohl die all-

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