Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 10 (1930-1931)
- Issue
- 8 (11.1930)
- Date
- 1930-11-01
- Page
- Seite 137 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 8 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN L.O.B.B Seite 137 Bücher und Zeitschriften Das neue lieft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums wird vor allem den Freund der B i - bei und der jüdischen Kunslforschung interessieren. Kaminku setzt seinen Bericht über Neuerscheinungen /.um Verständnis der Hagiographen fort, mit besonderer Ausführlichkeit werden Kommentare zu Hiob behandelt. Dabei tritt hervor, daß die neuere Kritik mehr und mehr von der Neigung zu möglichst; spätem Ansatz der biblischen Bücher abkommt, und daß vielfach auch eine höhere Bewertung dos masorelischen Textes Platz greift. Wertvolle Beiträge zur Erklärung des Buches Jesaja steuert Marlin Buber bei; sie sind aus der gemeinsamen Arbeit mit dem unvergeßlichen Franz Rosenzweig an der neuen Bibelübersetzung hervorgegangen. Sehr lehrreich ist der Aufsatz von R a h e 1 Wischnilzer-Bc rts.1 e i n über die Illustrationen zum Buch Esther, der die Verschiedenen Typen der künstlerischen Behandlung dieses j Buches scharf herausarbeitel und sic sowohl kunslgeschichtlichi wie religionsgeschichllich zu beleuchten weiß. Auch unter 'den j übrigen Arbeiten des besonders reichhaltigen Heftes sind rüanche für einen weiteren Kreis lesbar geschrieben; so I. Heinemanns Nachweis, daß die alexandrinischen Juden im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen in Palästina eine besondere Profangjerichtsbarkeil nicht besaßen, und Multhins Mieses’ Aufdeckung der jüdischen Vorlage der Johannes-Apokalypse. Man qbonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von RM. 10.-— a» diese Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Veit Simon[ Berlin 7030) oder „an einen der Vertrauensmänner sendet, Welche in jedem Heft der Monatsschrift aufgezählt sind. j i Hygiene und Judentum. Verlag Jac. Sternlichl, Dresdcn-A. Das von Ministerialrat Hans Goslar herausgegebene A us Anlaß besonderer Vorkonfimnisse machen wir ausdrU^lich darauf aufmerksam, daß die Inanspruchnahme von Räumen Im Logenjtause für j Veranstaltungen irgendwelcher Art (Sitzungen, Besprechungen, Proben usw.) nur] nach vorheriger Genehmigung durch das LogenbUro gestattet werden kann. Die unbedingte Beachtung dieser Bestimmung muß im Interesse einer geordneten Verwaltung unseres Hauses gefordert werden. Der Ausschuß für die gemeinsamen Angelegenheiten der Berliner Logen U. O. B. B. Worden Werk ist eine Sammelt Hygiene, der Eugenik vollen Beitrag durste] licher und rubbiniscl lern,, deren Aufsätze Stellungen über die ln Religionsgesetzgebung Der Preis des rei leinen gebunden Mk. chrift, welche für die Fragen der Volksitnd der*verwandten Gebiete einen wertl. Eine große Anzahl bekannter iir/.t-;r Autoren gehört zu den Mitarbeiintercssanlc und aufschlußreiche Dar- > gienischen Auswirkungen der jüdischen geben. 4h illustrierten Werkes beträgt in Gunz- Akedt ls-Jizchok-Spiel, lein ni ein in manchen oste während des Purimfcstlr Sprache. Es behandelt Isaaks und wurzelt a Mysterienspiel aus derji nischen Titel „Sacrifici A. hat dieselbe Szene|n Satanfigur) wie das Muster der für die Meistersingerdramatik tcchuik' aufgebaut typische Rufworte, mit gefordert werden, Se schiedungsreime im f. Spiel auftrftt, wird — — als komische Figur lisch-italienisthen Koni spiel herabgesunken im Volksmundc. I. Schipper, ( 1925, II, S. 7, 2b—32, uropäischen Judensiedlungen noch beide s beliebtes yolksschauspicl in jiddischer die biblische Episode von der Opferung Anschein nach in einem polnischen lb. Jahrhundert, das unter dem latciium Abrahamae“ verbreitet war. Das folge und Figuren (einschließlich der polnische Vorbild. Fs ist nach dem ittelalterlichen Mysterienspiele und die .harakteristischen sogenannten „Zimmerer Herold als Ein- und Ausschreier, welchen die Figuren /um Auftreten agfbstcharakte-ristik der Figuren, Verabailog usw.). Der Teufel, der in dem wie in allen mittelalterlichen Mysterien aufgefaßt. Unter dem Einfluß der engidianten ist das Stück zu einem Sing- und lebt in dieser Form noch, heute (<! esch. vun jidd. teaterkunst un. dratuc 151 152 ff. (Jf. (Tvreifer F ROHER IN Fl INN B E Kurl Fern r M A F R E I M A N N -Z,3 KREISER enarchitekt', R L i'N W 1 5 ürstendamm 190/2 if: | 1 Bistnardi 5386/3388 Der bietet reiche z. Zit. Stoff faden Auswahl apartef Stoffe Sonderangebot:' Indanthrenstoffe ip< Chintze Cretonne Velours, in wunde Pastellfarben per Bezugsstoffe in a r Meter RM 2.25,2.70, 3.30, 4.50 , „ 3.90,5.50, 6.75 , „ 3.40,3.75,4 25,5.— rbaren’ Meter „ 4.50,5.50,7.50 tiserlesenen Mustern Besichtigung der reit Nur qualitativ und Immobilienabteilung Wohnung oderEigenhj: haltigen Ausstellungsräume erbeten, künstlerisdi hochwertige Erzeugnisse, ietet jedem Kunden , Gelegenheit, im in kurzer Zeit durch midi zu erhalten.