Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 10 (1930-1931)
- Issue
- 6 (9.1930)
- Date
- 1930-09-01
- Page
- Seite 102 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4885084-6352732-6352929--1159-4886179- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 102 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 6 j&ie nette iiertWrttaerule Sveetctl -MxtrJte BOENICKE SUMATRA- SORTIMENT N® 1-5^B MTJ WM ment: Abbildung: Sumatra - Sortiment Nr. 3 Sandblatt 2i Pf. A >./ . ... II cm 15 Pf. Kr. 2 .... II' . cm 20Pf. Kr. 3Sandftf. II cm2SPf. Kr. 4 Sartdßf. II' t cm 3O Pf. Kisten zu io Stück Kr. 5 Saruff>f.I2'‘, cnt SO Pf. Kisten zu 25 Stück Sämtlidie Sorten in dem «ieder sehr beliebten OVAL¬ FORMAT lcinaromatisdv, mild Von höchster Preis« ürdigkeit \ Ein großer Erfofg! Iffusrrierte Preisfisre kostenfrei OTTO BOENICKE BERLIN W 8, Französische Strasse 21 Haus am Zoo (Capitol)/ Könjgstr. 49 / Kodistr. 59/ Bayerischer Platz 9 / Schloss tr. 96, Steglitz / Invaliden* str. 117, sowie Blberteld, Alter Markt 2 / Königsberg i. Pr., Kneiph. Langg. 5 / Leipzig, Thomasgasse 2 egoi.-.ti»t.lien Nutzen, nicht den tierisch-sinnlichen Zweck; aber stets ist auch für ihn das Nützlich-Zweckmäßige das Natürliche, und wo er den Verstand in Aktion treten läßt, zielt er auf das Natürliche hin, handelt es sich darum, die Natur in ihre Rechte ein/vrkel/.en. Warum lehnt I.essing früheren Darlegungen zufolge jene putz.- und gefallsüchtige Art der Fabeldichlung ab? Kr lut es. weil er sie unnatürlich findet. Wenn er jeden Schmuck verschmäht und fordert, daß in der denkbar kürzesten und anspruchslosesten Weise .eine Verstandeswahrheit auf moralischem Gebiete illustriert w ird, so wünscht-er durch die Form und durch dtp Inhalt der Fabel in gleicher Weise die Natur zur Herrschaft zu bringen. Dies will er nicht nur in der Fabel, sondern auch im Drama. Die ..Hainburgische Dramaturgie“ legt hierfür ein beredtes Zeugnis ab. Ks soll nur auf zwei Stellen in ihr ltingewiesen werden, -aus denen das sehr klar hervorgeht. Bei der Besprechung von Voltaires Drama „Semirainis“, in welchem ein Gespenst auftrilt, sieht sich Lessing zur Beantwortung der Frage gedrängt, ob überhaupt Geistererscheinungen auf die Bühne gehören. Die Kinführung des Gespensts bei Voltaire tadelt er, weil es, durch einen Donnerschlag angekündigt, am hellen, lichten Fuge mitten in die Versammlung der Ueichsstände kommt; hingegen lobt er die Einführung des Gespensts in Shakespeares „Hamlet“, weil es zur feierlichen Stunde in der schaudert ollen Stille der düsteren Nacht sich naht, und zwar ausschließlich Hantlet, also einer einzigen Person. Der Voltairesche Geist dünkt Lcssing mithin unnatürlich, der Shakespearesehe jedoch natürlich zu sein, und das prinzipielle Resultat der ganzen Betrachtung ist kein anderes, A/Vq BUCHHANDLUNG LEIHBÜCHEREI KANTSTR. 164 ♦ (NAHE ZC>6> BERLIN SW68 / ALEXANDRINENSTR. 107 Automobil-Werkstätten MARTEN & TUTE olide Ausführung von Reparaturen SAN ATORI U M KURHAUS HUBERTUS B E RLIN-SCH LACHTEN SEE, KU RSTR. 11 TELEFON: G 4 ZEHLENDORF 3441 t Innere-, Magen-, Darm-, Nervenkrankheiten, Rekonvaleszenten Vollständig umgtebaut mit modernstem Komfort Lift Park, Wald Sport- und Liegeplätze Ab 12.50 Mark volle Pension PROF. LIPOWSKI DR. W, MAAS ♦ DR. TATERKA Prospekte *ind Auskünfte bitten wir Sie von uns einzufor‘dern Grosse Kapitalien FÜR ERSTKLASSIGE HYPOTHEKEN HABE ZU GÜNSTIGSTEN BEDINGUNGEN ANZULEGEN r ADOLF BEWALD BERLIN W 8 JÄGERSTRASSE 61a TELEPHON: ' MERKUR 4635-37